Raketenflugzeuge

Diskutiere Raketenflugzeuge im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Hallo Ich beschäftige mich speziell mit den Entwicklungen der deutschen Konzerne gegen Ende 1945. Bei der Me 163 "Komet" hat es schon eine...

The Real Blaze

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Hallo
Ich beschäftige mich speziell mit den Entwicklungen der deutschen Konzerne gegen Ende 1945. Bei der Me 163 "Komet" hat es schon eine Nachfolgeversion gegeben haben, die Me263.Ich habe leider keinerlei Daten in was sich dieser Typ von der Me 163 unterscheidet hat.

2.Frage: Hat jemand einen Überblick, welche anderen deutschen Raketenflugzeuge noch erfolgreich flogen?

The Real Blaze
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Jemiba

Jemiba

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Hallo,
zu dem Thema müßtest Du auch im Netz eigentlich eine ganze Menge finden.
Einfach mal "Me 263" oder aber "Ju 248" ( gleicher Typ, Entwicklung nur aus
Kapazitätsgründen an Junkers abgegeben) eingeben und heraus kommt z.B.
http://www.luftarchiv.de/flugzeuge/messerschmitt/me263.htm
(daher stammt auch das Foto, einen 3-Sr gibt's dort auch)
Hauptunterschied war die Antriebsaufteilung in Start- und Marschtriebwerk,
das Einziehfahrwerk und der gestreckte Rumpf mit Vollsichtkanzel

Andere erfolgreiche deutsche Raketenflugzeuge ? Die Bachen Natter vielleicht,
trotz des gescheiterten einzigen bemannten Starts, auf alle Fälle aber die
Opel Rak 1 !
 
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Maik

Maik

leider verstorben<br><img src="http://www.flugzeug
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Vor der Rak 1 absolvierte am 11.9.1928 eine "Ente" von Alexander Lippisch die von Opel und Sander mit Raketen bestückt wurde den weltweit ersten - wenn auch kurzen bemannten Raketenflug. Es ging damals aber lediglich darum Raketen als Starthilfe für Segelflugzeuge zu entwickeln.
 
Jemiba

Jemiba

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Die Opel Sander Rak 1 war im Prinzip ein feststoffraketengetriebenes
Segelflugzeug, s. rak 1 , von wo auch das Foto stammt.
 
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grufti

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gab es nicht noch das projekt wo eine A4 V2 mit cockpit ausgerüstet wurde.
 

Toxic91

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grufti schrieb:
gab es nicht noch das projekt wo eine A4 V2 mit cockpit ausgerüstet wurde.
Die A4b meinst du wohl dann, war eine bemannte A4 mit "Tragflächen" also eher Stummelflügeln
Und es heißt EMW A4 oder die Propagandabezeihnung V2 *meckerundnörgel*
 

Toxic91

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müsste ich nur ein Nutzer sein auf der Seite...

Aber kann sein dass die A4b "nur" ein Testmodell war
war jetzt so der 1. Einfall
vll. Scanne ich mal was aus ´nem Buch ein
 

koehlerbv

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Konstruktionsbedingt und aus Gründen der Physik war die A4 / A9 / A10 ("V2") nicht bemannt zu fliegen - impossibile (das hätte eine Raumkapsel erfordert, an denen das "V2"-Team dann ja - aufgeteilt - zehn Jahre später mitgearbeitet und 15 Jahre später erfolgreich zum Einsatz gebracht hat: Wostok und Mercury).

Aber für die konstruktionsbedingt völlig andere "V1" (Fieseler Fi-103) - de facto die "Ur-Cruise Missile"- gab es m.E. nach nicht nur Pläne und Prototypen, sondern sogar bemannte Tests (da bin ich mir aber sehr unsicher). Zum Einsatz kamen aber solche Kamikaze-Konstrukte nie.

Bernhard
 
BauAir

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soweit mir bekannt ist, ist die bemannte V-1 nur aus Gründen der Erprobung bemannt geflogen worden. Es soll Probleme mit der Stabilisierung gegeben haben und mann hoffte, diese mittels der bemannten Version zu erkennen und beheben zu können. Das damit kamikazeartige Angriffe geplant gewesen wären ist schon öfter behauptet, aber nicht sicher belegt worden. Die V1 hatte zum Ezitpunkt der bemannten Tests in der Luft keinen wirklichen Gegner - zumindest in Sachen Geschwindigkeit.
 
Jemiba

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Testpilot
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Soviel ich weiß, war die V1, ob bemannt oder unbemannt, nicht so schnell,
dass sie vor Kolbenmotorjägern sicher war, die Höchstgeschwindigkeit wird
wohl so bei 550 - 600 km/h gelegen haben. Und Spitfire, Tempest, Mosuito
(Nachtjäger) haben etliche Abschüsse erzielt, obwohl das Gros der V1-
Abschüsse auf das Konto der Flak ging. Auch die Sache mit dem Antippen
mit der Flügelspitze und damit zum Absturz bringen ist kein Märchen. Das
wurde manchmal praktiziert, weil beim Abschuß mehrmals der Sprengkopf
der V1 detoniert ist, teilweise mit sehr unangenehmen Folgen für den Jäger.
In Aerplane Monthly war mal ein Zeitzeugenbericht von einem Mossiepiloten.
Problem war wohl das rechtzeitige Erkennen der V1, denn Aufholen war sehr
schwierig .
Nur die V2 war vor Abschuß sicher.
 
Bleiente

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Das mit dem Antippen ist korrekt so wurde übrigens der erste "Luftsieg" einer Meteor erzielt. Funtionierte nur wegen der eher schwerfälligen Steuerungsregulierung der V-1 und eigentlich war es kein richtiges Antippen sondern wenn hatte den Tragflügel in den Strömungsbereich der V-1 Fläche gebracht und duch Störung der Strömung die Bombe zum Abkippen gebracht. Soweit der Plan.
Wenige Minuten danach hatte ein andere Meteor einen echten Luftsieg mit Einsatz der Bordkanonen erzielen können.

Zur V-1 Jagd wurde wohl sogar eine spezielle P-47 Version entwickelt die aber dann wohl zuspät kam.

Aber um zur Ursprungsfrage zurückzukommen (ein Pulsotriebwerk ist der Ersten Frage nach kein Raketenantrieb, oder ?).


Flog nicht auch die DFS 228 schon mit Raketenantrieb.
 
Jemiba

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Also, nach dem, was ich gefunden habe, ist die DFS 228 nicht mehr mit
Antrieb geflogen, sondern nur als Segler getestet worden. Haben vielleicht
aber die Russen die 228 "scharf" geflogen ? Die DFS 346 ist wohl mit Trieb-
werk getestet worden,sogar das Rettungssystem wurde erprobt :FFTeufel:
 

The Real Blaze

Flugschüler
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müsste ich nur ein Nutzer sein auf der Seite...
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Bleiente

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Alien
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Jemiba schrieb:
Also, nach dem, was ich gefunden habe, ist die DFS 228 nicht mehr mit
Antrieb geflogen, sondern nur als Segler getestet worden. Haben vielleicht
aber die Russen die 228 "scharf" geflogen ? Die DFS 346 ist wohl mit Trieb-
werk getestet worden,sogar das Rettungssystem wurde erprobt :FFTeufel:
Ja du hast recht die DFS 228 ist stets ohne Antrieb geflogen. Aber es wurden nur zwei (?) Stück gebaut. Eine ist der Flugerprobung verloren gegangen (hier bin im Moment nicht ganz sicher) und die andere ist bei den Amis und Briten nach der Erbeutung geprüft und getestet wurden. Aber geflogen ??
 
erich

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grufti schrieb:
gab es nicht noch das projekt wo eine A4 V2 mit cockpit ausgerüstet wurde.
Hallo!

Zum Thema bemannte A4 (V2): Wernher von Braun hatte sich seit seiner Kindheit mit dem Thema bemannte Raumfahrt beschäftigt, aber die Gelegenheit diesem Traum wirklich nachzugehen hatte er erst mit seinem Eintritt in die Wehrmacht. Daraufhin wurde er am 13.3.1944 verhaftet, weil er angeblich statt der militärischen Nutzung des Weltraums mehr die wissenschaftlichen Aspekte verfolgte. Die eigentlichen Entwürfe für eine bemannte Rakete kamen dann erst in der Kriegsgefangenschaft aus der geplanten A9/A10 Transatlantikrakete, welche aber eher ein Mittel zum Zweck waren, und wie koehlerbv bereits sagte, physikalischer Unfug waren.

Also eine A4 ist meines Wissens nach nie mit einem Cockpit ausgerüstet worden, den größten Erfolg hatte Wernher von Braun dann 1969 mit der Saturn 5 Rakete.
 
Jemiba

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@ Bleiente :

Du hast recht, war eine falsche Vermutung meinerseits, hatte versäumt
vorher in "Warprizes" von Phil Butler nachzuschlagen. Und da steht auch
nichts von einer Flugerprobung nach dem Krieg.

Aber einen Raketenflieger haben wir, glaube ich , noch vergessen und
zwar die DFS 194 (Foto aus http://www.luftarchiv.de/), die zwar oft
einfach mit der Me 163 in einen Topf geworfen wird, aber so geht's ja
nun wirklich nicht ! ;)

Aber auf o.g. Site steht " DFS 194, später Me 194". Das ist mir neu
und eigentlich glaube ich da auch nicht so recht dran, oder ? :?!
 
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Steht aber bei Nowarra anders: Die DFS 194 war praktisch jenes Lippisch Baby, was DFS nicht großziehen konnte. Deshalb siedelte man zu Messerschmitt mit 12 Mitarbeitern über und entwickelte daraus die Me 163 "Komet". Von einer Zwischenbezeichnung "Me 164" ist keine Rede.

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