Roden 1/32 Albatros D.III Jasta 5

Diskutiere Roden 1/32 Albatros D.III Jasta 5 im Bauberichte bis 1:32 Forum im Bereich Wettbewerb 2014 "Flugzeuge 1914 - 1918"; Ich denke, es Zeit, Euch mit einem neuen Baubericht von mir zu belästigen. :FFTeufel: Es soll eine Maschine werden, die so im Juli 1917 bei der...
Sören

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Ich denke, es Zeit, Euch mit einem neuen Baubericht von mir zu belästigen. :FFTeufel:

Es soll eine Maschine werden, die so im Juli 1917 bei der Jasta 5 flog. Über den Piloten ist nichts bekannt.

Hier mal ein Foto des Originals.



Albatros D.III wurden damals im Stammwerk in Johannistal und in den Ostdeutschen Albatroswerken im schlesischen Schneidemühl gebaut. Dort sogar noch mehr Exemplare als im Stammwerk, wo man begann, auf die Produktion der Albatros D.V umzuschwenken. Es sollte aber keinen Ausfall in der Produktion der so dringend gebrauchten Jagdflugzeuge geben. Deswegen baute man die D.III bei O.A.W. weiter. Die dort gefertigten Maschinen unterschieden sich gegenüber den in Johannistal Gebauten in einigen Details. Hauptmerkmal war das vergrößerte Seitenruder, wie man es von der Albatros D.V kennt. Grund dafür war entgegen viel zu lesender Aussage, daß man dadurch die Manövrierfähigkeit verbessern wollte vielmehr die Tatsache, daß es sich leichter fertigen ließ. Bei dem alten Seitenruder mit gerader Hinterkante war es recht schwierig, die Rohre zu biegen ohne das sie knickten. Diesen Fakt bestätigte mir übrigens Koloman Mayrhofer, der bei seinen Nachbauten in diesem Bereich stückelte, um die Sache zu vereinfachen.
Weiteres Unterscheidungsmerkmal waren etwas andere Beplankungsstöße im vorderen Rumpfbereich, eine rechteckige Einstiegsklappe statt der oben abgerundeten, eine verkleidetete Radachse und runde Zugangslöcher für die Radventile statt der eckigen. Dann hatten die bei O.A.W. gebauten Maschinen nicht die beulenförmige Abdeckung über dem Schacht für den Leergurt des linken MG. Ebenfalls wurden alle bei O.A.W gebauten Maschinen mit dem seitlich nach rechts versetzten Kühler gebaut.
Und das ist auch der Grund, weshalb ich mich für den Kit #608, also die O.A.W. Version, entschieden habe. Nur hier drin befindet sich die Fläche mit dem versetzten Kühler. Alles Andere, was die O.A.W. von der Johannistal Version unterscheidet muß der geneigte Modellbauer halt umbauen.

 
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Wer es einfacher mag kann aber auch die "normale" Albatros nehmen und an Roden schreiben, daß man doch bitte die Fläche mit dem versetzten Kühler braucht. Das klappte bei mir sehr gut und innerhalb weniger Tage bekommt man Post von Olga aus Kiew mit den gewünschten Spritzlingen und eine Ansichtskarte von Kiew mit netten Grüßen. Unentgeltlich! Mich hats nur ne Email gekostet. Das nenn ich Kundenservice! Können sich so manche Herstelle ne Scheibe von abschneiden.

Weiterhin kommen bei meinem Bau noch einige zusätzliche Sachen zum Einsatz. Das sind (von links nach rechts) Decals von FCM, Ätzteile von Eduard, Gurte von HGW und MGs von Master.



Weiterhin sind bereits noch andere Sets (hoffentlich) auf dem Weg zu mir. Der Kühler, Instrumente und Holzdecals von HGW.

 
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Außerdem werde ich noch einige Dinge von WingnutWings verwenden. Das ist zum Einen der Mercedes D.III (160PS). Erstens sieht der etwas besser als Rodens Gegenstück aus und, was noch viel wichtiger ist, er ist richtig. Rodens Version ist nämlich die 180PS Variante D.IIIa, die eine andere Ölwanne, größere Luftpumpe und einen anderen Verlauf der Kühlwasserleitungen hatte.
Allzuviel werde ich aber mit diesem Motor nicht anstellen. Nur soviel Detailierungsarbeiten wie man nachher auch bei geschlossener Motorhaube sieht.
Weiter verwende ich noch übriggebliebene Teile wie Propeller samt Nabe, von den MGs die Verschlußblöcke und Durchladehebel. Die Beule habe ich dankenswerterweise vom polnischen Modellbaukollegen Artur gespendet bekommen, der die für seine Albatros D.Va nicht benötigte. Viele D.Va hatten die nicht. Ob ich die Radverkleidungen nehme weiß ich noch nicht. Die waren bei der D.III aus Stoff, nicht aus Alu wie bei der D.V.

 
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Beginnen wir mit dem Innenausbau! Zuerst müssen diese komischen "Positionierungshilfen" auf den Motorträgern entfernt werden. Die passen für den WNW Motor eh nicht.



Das ist schnell passiert und man kann damit beginnen, die vorderen Rumpfspanten mit den Trägern zu verbinden. So wie Roden es will ists aber ein bischen falsch denn der dritte Spant steht nicht senkrecht, sondern leicht nach hinten geneigt. Er reicht von den Beschlägen für die vordere Fahrwerkstrebe zum vorderen Beschlag zur Befestigung der Baldachinstrebe. Den Verlauf des Spants sieht man auch durch die schräg verlaufende Nagelreihe.

 
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Und so sieht der Rohbau des Gerippes aus. Verbunden habe ich es mit Evergreen Profilen 0,5x0,8mm. Es ist etwas wackelig. Darum weiß ich noch nicht, ob ich auch die oberen und unteren Stringer neu baue, wofür ich aber die alten Rippen herausfräsen müßte.



Damit alles reinpaßt habe ich diese potthäßlichen Buchsen für Zündmagnetschalter, Fettpresse, Luftpumpe und Gashebel sowie den mittleren Stringer entfernt. Der Besteht ja jetzt aus Evergreen.



Es reicht für diese Arbeit eine scharfe gebogene Klinge und anschließendes Drüberschleifen.
 
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Toche

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Hallo Sören
Auch mich kannst du damit belästigen. Sogar sehr gern!!
Dich und dein können sind mir sehr zugetan.
Hoffe du findest ausreichend Zeit zwischen deiner Arbeit in Wien. :loyal:
Ach und ein fast Original hast du da ja auch noch :wink:
Gruss Toche :bee:
 
Rampf63

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Bin gespannt was du mit der Albatross alles anstellst. Vielleicht kannst du mich ja mit diesem BB überreden auch in 1:32 zu bauen. :cool:
 
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Sören, vergiss nicht, dass die Durchladehebel - so wie Du die WNW-Teile im Bild zeigst -, erst wesentlich später (ab ca. mitte 1918) verwendung fanden. Zuvor waren das Durchladehebel mit einem "knubbeligen" Handstück.

Servus
Bertl
 
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Oh, danke für den Hinweis! Ich hätte die Teile jetzt so verbaut.
 
Fritz Rumey

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Falls du die erste Masch. des Decal satzes Bauen willst.
Die Serien Nr. war 2225/16, auserdem darfst du nicht vergessen das "o" was noch teilweise zu sehen ist abgeschabt darzustellen. Die Masch. wurde bevor Flashhar die Staffel übernahm von Utffz. Weiß in der Jagdgruppe 3 geflogen. Laut meinen unterlagen war es aber keine (OAW) Maschine.:blush2:
 
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Den Bausatz der O.A.W. habe ich aus dem Grund gewählt, um die Tragfläche mit dem versetzten Kühler zu haben. Diese Fläche ist nämlich nur im O.A.W. Kit drin. Ich werde dann aus der O.A.W. Maschine eine in Johannistal gebaute machen, was nicht allzu kompliziert ist.
Welches O meinst Du? Das unter der Fläche sieht doch recht intakt aus und vom Stoff abkratzen? Hast du noch andere Fotos?
 
Fritz Rumey

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Hatte vor ein paar Jahren die Weekend Edition von Eduard gebaut.
Auf dem Orginalfoto ist es die 4te Maschine, ich meine das "O" auf dem Rumpf was teilweise noch zu sehen ist.:blush2:
 
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Das Foto von den aufgereihten Maschinen in Boistrancourt habe ich auch in meinem Fundus. Ups ist mir nur nicht aufgefallen, daß "meine" Maschine auch dabei ist. Ich glaub ich brauch ne Brille. Ist aber ne schöne Herausforderung, den Flieger schön abgeranzt zu machen.
 
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Was war eigentlich ausschlaggebend für die Wahl des Kühlers, ob Teeves&Braun oder Mercedes, ob mit oder ohne verstellbare Lamellen? Wurde genommen was grad da war?
Bin mir nicht ganz sicher, welchen Kühler ich brauche. :headscratch:
 
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