Rotorblatt Flexelement

Diskutiere Rotorblatt Flexelement im Hubschrauberforum Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Hallo kann mir jemand sagen aus welchem Material die Flexelemente der Rotorblätter bei lagerlosen Rotorköpfen bestehen und wie diese...

Moderatoren: gothic75
  1. #1 Tiger-Heli, 09.11.2009
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    Hallo

    kann mir jemand sagen aus welchem Material die Flexelemente der Rotorblätter bei lagerlosen Rotorköpfen bestehen und wie diese Flexelemente hergestellt werden?
     
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  3. #2 Friedarrr, 09.11.2009
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    Das Drillelement (Flexbeam) besteht aus (z.B.) Glasfasergurten die durch Elastomerelemente (in der Steuertüte) gedämpft werden.

    Man kann da viel schreiben, um was geht es dir?
     
  4. #3 Tiger-Heli, 09.11.2009
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    Da ich RC-Heliflieger bin trage ich mich mit dem Gedanken für eine BO108 mit 1,8m Rotordurchmesser (Modell existiert bereits) den lagerlosen Rotorkopf des Originals nachzuempfinden. Interessant ist daher welche Art oder spezielle Ausführung Glas- Kevlarrovings zum Einsatz gelangen. Werden besondere Harze eingesetzt? Wie wird der Flexbeam ans Rotorblatt angebunden?
    Meine Vorstellung ist den Flexbeam im Rotorblatt in einen Schaumkern übergehen zu lassen und zu verkleben. Meine Erfahrungen im Laminieren beschränken sich auf den Formenbau sowie das Laminieren von Modellhubschrauberrümpfen bis zu einer Größe von 3Meter Rumpflänge.
    Im Bau von Rotorblättern möchte ich mir das erforderliche Wissen noch aneignen.
     
  5. #4 Friedarrr, 09.11.2009
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    Mhm, das ist schon eine Herausforderung!

    Die Gurte sind so gestaltet das es einen torsionsweichen Bereich gibt (Drehgelenk) und zwei biegeweiche Element (Schlag und Schwenk). Bis dahin kann man das noch verwirklichen, aber das muss natürlich viele tausend Zyklen halten! Da fangen die Probleme an!
    Die Gurte gehen in Holm/e über, aber wenn Du das nachbauen möchtes, denke ich das Du nicht drum rum kommst Dir die Blätter genauer anzusehen!

    Was da an Materialien verwendet werden wirst Du nur schwer herausfinden, da lässt man sich nicht gerne reinschauen! Verständlich, oder?
     
  6. izo

    izo Flugschüler

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    Hi, kenne aus meiner Modellhelizeit noch die Bendixknochen, waren / sind in OF-Heliköpfen verbaut. Du brauchst dann auch andere Blätten (anderer Schwerpunkt) ... und ggf V-Stabi

    Würde an deiner stelle auf jedenfall ein fertiges Produkt vorziehen, gerade bei der größe sind schon erhebliche kräfte im Spiel. Mir ist nach nem Crash einmal ein Blatt ein paar cm an meinem Kopf vorbeigeflogen, wünsche es keinem...

    Gruss
    Tobi
     
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  8. grinch

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    Der entscheidende Kern, der Holm besteht meines Wissens aus Kohlefasern. Die werden von Hand geschleift und in einem Autoklaven gebacken.

    Die Profilgebung erfolgt über eine Schaumummantelung.

    Im Blattaufbau gibt es aber Unterschiede zwischen den älteren Modellen Bo/BK zur EC135. Ich bin mir nicht sicher ob die BO 108 exakt die Blätter der 135 hatte. Habs sie bisher nur auf Bildern gesehen.

    izo kann ich nur zustimmen und zur Vorsicht raten. Wenn so ein Blatt sich verselbständigt kann das böse ausgehen.
     
  9. #7 Acanthurus, 10.11.2009
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    Hi..

    Die Bo-108 hatte wenigstens schon mal die gleiche Profilierung wie die EC135 heute. Was die "Gelenk"strukturunterschiede der beiden angeht, dazu weiß ich leider nichts näheres. Sieht optisch jedenfalls SEHR ähnlich aus.

    Noch eine Anmerkung zum Thema "Umsetzung als Modell":
    Bei Maßstabsverkleinerung wirst du prinzipiell Schwierigkeiten bekommen, das in der gleichen Weise umzusetzen wie im Modell, da das Flexelement zu steif (insbesondere zu torsionssteif) werden wird. Da machen dir die Skalierungsgesetze der Mechanik und die höhere Drehzahl des Modells ein paar Probleme. Wenn man dann aber entsprechend abspeckt, wird´s mit der Tragfähigkeit eng (ebenfalls Problem der hohen Drehzahl und damit der Fliehkräfte).
    Bei den erwähnten OF-Köpfen gabs auch immer wieder Probleme mit Rissbildung.

    Ich würde dir deshalb empfehlen, eine mechnisch saubere und sichere Grundkonstruktion zu machen und diese ggf. nach außen hin nur optisch dem Original anzupassen.

    In einem Modellbauforum hab ich mal vor einiger Zeit was über einen Alternativ-Ansatz gelesen, der relativ konventionell mit einem gelenklosen (nicht lagerlosen) Rotor arbeitete - d.h. Einstellwinkeländerung "normal" über eine Radial/Axiallagerkombination, und dann das ganze mit einem selbstgeformten, aber nicht mittragenden Gummiüberzug versehen (Zutaten: gefräste Form und ein Besuch im Sado-Maso-Shop zwecks Latexrohmasse)

    Wenn du wirklich Modellheli fliegen kannst, und einen vorbildgetreuen Flugstil pflegen willst, wirst du dafür im übrigen keinen V-Stabi brauchen (nur weil das hier schon angesprochen wurde)

    gruß

    a.p.
     
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