Royal Air Force Museum Hendon

Diskutiere Royal Air Force Museum Hendon im Luftfahrt im Museum Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Danke für eure Rückmeldungen. Heute geht es weiter mit der Ausstellung zum Thema WW2 / WK2 in den Hangars 3, 4 und 5. Hinter dem Eingang begrüßt...
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Danke für eure Rückmeldungen. Heute geht es weiter mit der Ausstellung zum Thema WW2 / WK2 in den Hangars 3, 4 und 5.

Hinter dem Eingang begrüßt uns zunächst eine Curtiss P-40 Warhawk:



gefolgt von einer Republic P-47. Oben drüber noch ein Teil der Gondel des Luftschiffs R-33.

 
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In der Mitte der Halle steht nun die Hawker Tempest TT.5, die früher in der Milestones of Flight Ausstellung hing:



Und direkt gegenüber die letzte vollständig erhaltene Hawker Typhoon. Diese stammt ursprünglich vom "Nation Air and Space Museum" in den USA und wurde gegen eine Hawker Hurricane eingetauscht.

 
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Es folgt die Bf-109 aus der alten "Battle of Britain" Ausstellung. Ich finde es schade, dass diese Ausstellung aufgelöst wurde. Aber dafür ist sie nun besser und von allen Seiten zu sehen.



Daneben steht ein weiteres Flugzeug aus der alten "Battle of Britain" Ausstellung, die Fiat CR-42. Für mich eines der Highlights vor Ort.

 
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Dann gibt es gegenüber zwei Englische Klassiker. Diese befinden sich am Platz des alten Cafés, welches sich nun draußen zwischen Halle 6 und 2 befindet. Eigentlich schade, denn nun kann man sein "Spitfire Brown Ale" nicht mehr neben einer Spitfire trinken :whistling:

Zum einen also die Spitfire:



Und dahinter eine Hawker Hurricane. Aus irgendeinem Grund habe ich kein aktuelles Foto. Daher eines vom alten Standort aus 2017. Hier erkennt man aber schön das Problem mit der alten Beleuchtung. Identische Kamera und beide Fotos gleich bearbeitet.

 
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Wenn wir nun nach rechts in die alte "Bomber Hall" gehen, begrüßt uns zunächst eine Avro Lancaster. Diese war früher leider notorisch schlecht zu fotografieren.



Darunter wird eine "Grand Slam" Bombe ausgestellt. Diese Bombe hatte ein Gesamtgewicht von über 10 Tonnen und wurde durch Lancaster getragen.


 
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Wir gehen nun links durch die Halle, wo wir zunächst an der B-17 vorbei kommen, von der ich leider kein aktuelles Foto gemacht habe. Daher zusammen mit der B-25, die das Museum bald verlassen wird.



Gegenüber stand damals (Ende März 2022) die zerlegte Fw-190, worüber ich bereits hier (#415) und in Flugzeug Classic berichtet hatte.
 
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Damit ist die Runde links der Lancaster fast zu Ende. Es kommt noch die P-51 Mustang mit der B17 und ein Stück Mosquito im Hintergrund. Dieses Foto mit meiner DSLR...



...und dieses Foto genau so, wie es aus meinem chinesischen Handy gefallen ist. Das hat mich mit dazu bewogen, mein Foto-Equipment zu aktualisieren.

 
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Meinen Informationen nach ist das ein restaurierter Absturz. @TDL kann uns dazu vermutlich mehr sagen.
 
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Wenn wir nun rechts der Lancaster die Runde laufen, ignorieren wir die Bf-110 (die genau hinter der Lancaster steht, #419) und sehen zunächst eine Handley Page Halifax, die an der Versenkung vom Schlachtschiff Tirpitz beteiligt war, aber von Flak getroffen abgestürzt und 1973 geborgen wurde.



Ein paar Schritte weiter steht seit langem eine Avro Anson und wartet auf Vervollständigung:

 
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Nun kommen wir zu einem der Highlights, das zum Glück am Standort London geblieben ist. Eine von nur zwei vollständigen originalen Junkers Ju 87 "Stuka". Hatten wir schon einmal, aber hier aus anderer Perspektive.

 
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Mit einem weiteren Deutschen Flugzeug mache ich Schluss für heute. Die Heinkel He 111 in Hendon ist eine der wenigen Originalen, die bis heute erhalten sind. Ich würde im Vergleich gerne Fotos der He 111 E-1 in Madrid zeigen, aber der entsprechende Hangar war bei meinem Besuch leider geschlossen. :crying:



Auf diesem Foto der rechten Querruder kann man die sehr bewegte Geschichte dieser He 111 erahnen:

 
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Torsten, weißt Du, ob das ein Original ist oder eine Replica?
Die Fairey Battle befindet sich wohl nicht im Aufbau, sondern wird abgebaut. Zu meinem Besuch in 2018 war sie noch an einem Stück. Es ist wohl eine Restaurierung welche unter Zuhilfenahme von Teilen verschiedener Wracks entstanden ist.
Mehr dazu auf den letzten Seiten dieses Dokumentes:

Oder auch hier:





 
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Meinen Informationen nach ist das ein restaurierter Absturz. @TDL kann uns dazu vermutlich mehr sagen.
Danke, Torsten - ich weiß gar nicht, wie ich zu der Ehre komme...

Bei der L5343 handelt es sich um ein wiederaufgebautes Wrack (mit Teilen von anderen Battles). Air International 6/1990 schrieb dazu: "
A brief history of the aircraft, now restored in its old No. 98 Squadron markings, follows. Whilst on operational duties with No. 98 in Iceland, the aircraft made a forced landing on Friday 13 September 1940, following engine failure. Although only moderately damaged, the aircraft was considered to be beyond repair and the following spring a party was dispatched to recover spares and then destroy what was left in accordance with Air Ministry orders.

The destroying was accomplished with petrol and a Very pistol being fired into the cockpit, the ensuing fire completely destroying the central fuselage. The Battle remained in this condition until a team led by Flt Lt (now Sqn Ldr E. Mannings managed, with very basic equipment, to recover what was left of L5343 and return it to RAF Leeming in 1973. Whilst at Leeming, limited restoration was attempted, but progress was extremely slow, partly because of the lack of the centre fuselage, and the work wound down.

Thankfully, a centre fuselage section was then obtained from Canada, via the Strathallan Collection, and the aircraft was moved to RAF St. Athan in 1983 so that restoration could be resumed. The remains of Fairey Battle P2183 were also included in the rebuild, but whether the aforementioned centre section came from this aircraft is not known.

Restoration involved the local Community Task Force and Service personnel established in the Historic Aircraft Museum at St. Athan. Three of these individuals were singled out for their dedication and perseverance with the project before the "roll-out", Jim Henderson received a restored rudder bar from a Fairey Battle, mounted on a hardwood base, Dave Russell received an Aldis lamp, again mounted on a hardwood base, "Sid" Siddle was presented with a large montage photograph of the Battle in various stages of restoration.
"

Und noch etwas präziser (Flypast 2/1995): "However, in May 1989 Ragnar Ragnarsson sent a message to say that he had found the original propeller of L5343 which we all thought had been melted down. It was flown back to the UK, rather bent and battered but certainly recoverable. When the aircraft was finally finished it consisted of roughly 40 % L5343 from Iceland, 30 % of the Canadian aircraft (believed to be L5340), 25 % new structure and 5 % donated components. It has retained the serial number L5443 as the major identifiable parts are from that aircraft."

Anfang 2006 wurde die Battle übrigens von der Medway Aircraft Preservation Society nochmals gründlich überarbeitet - nachdem man deutliche Korrosion in der Zelle entdeckt hatte.

@JohnSilver : Reicht dir das, Robert?

Gruß
Thomas
 
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