Russisch/Deutsch Schrift - aber wie

Diskutiere Russisch/Deutsch Schrift - aber wie im Tips u. Tricks Forum im Bereich Modellbau; фйл шпас нох бэим ауспробйрэн.:107::TD:

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  3. #22 JohnSilver, 16.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 16.02.2019
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  4. #23 ManfredB, 03.03.2019
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    Einfach mal etwas "tiefer gugeln" ....
    Versuch es doch bitte mal mit einer ==> Transkription wie z.B. hier aufgezeigt ==> BGN/PCGN romanization of Russian - Wikipedia

    Vorteil: man kann eine transkribierte Begifflichkeit (i.d.R.) wieder in die Originalsprache "zurückschreiben" ....

    So schreibt sich der ehemal. russ. Staatschef Брежнев (russ. Schreibweise) transkribiert nicht wie oft zu lesen 'Breschnew', sondern 'Brezhnev'.

    Auch wird z.B. meist das russische Weichheitsszeichen (Ь) weggelassen, das man aber mit einem Apostroph oder "x" umschreiben kann;
    Beispiel: der russ. Rufname des bekannten L/B-Schießplatzes ('Bombodrom') Gadow-Rossow (Wittstocker Heide) lautet "Повелитель", transkribiert "Povelitel' " oder "Povelitelx ".

    Für eine einheitlich Transkription z.B. von russischen Rufnamen wurde (früher) bei der NATO dafür die ==> STANAG 6389 verwendet.
    Ich arbeite mit der STANAG sehr gern, eben weil es auch international verstanden wird.
     
  5. #24 Naphets, 04.03.2019
    Zuletzt bearbeitet: 04.03.2019
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    Ich bin kein ausgewiesener Linguistiker.
    Ich denke aber, daß hier die Übertragung von russischen Buchstaben ins Deutsche bzw. Englische vermischt werden.
    Da die Anfrage von me109a war, Russisches in Deutsches zu übertragen, sollte Breschnew richtig und Brezhnev eher die englischsprachige Variante sein. Ähnlich verhält es sich zum Beispiel mit Tupolew & Tupolev oder Jakowlew & Yakovlev.
    Hier kann eine Suchmaschine im www bestimmt helfen (siehe #14 ).
    ManfredB. , ich kenne STANAG 6389 nicht. Da die Kommandosprache der NATO Englisch ist, wird sich darin wohl alles auf die englische Sprache beziehen, auch die Übertragung aus dem Russischen.
    Das Ganze hat auch nichts mit der ehemaligen DDR zu tun, da es keine aktuelle DDR gibt.:wink2:
    Wobei man u.a. hier im FF an der Schreibweise russischer Begriffe im Deutschen in der Regel schon merkt, wer bis 1989 auf welcher Seite der Elbe aufgewachsen ist. Da in der alten BRD die Sprache Englisch eine größere Rolle gespielt hat, haben sich auch eher die englischen Schreibweisen russischer Wörter bzw. Buchstaben etabliert.
     
  6. #25 ManfredB, 04.03.2019
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    Natürlich gibt es mehrere gebräuchliche Möglichkeiten der Transkription, die von mir verlinkte soll ja auch nur ein Beispiel sein.
    Die von mir erwähnte STANAG 6389 wurde (zumindest damals, vor 1994) von der Bundeswehr und NATO genutzt.

    Natürlich kann man Breschnew anstelle Brezhnev schreiben. Zumindest in Deutschland wird es jeder verstehen. Auch Ljotschik (russ. лётчик = Pilot) wird jeder verstehen, nach STANAG wäre das "Lyetchik".

    Aber egal, es kann ja jeder transkribieren wie er mag; mir persönlich geht es um zwei Dinge:
    1) die von mir gewählte Transkription (englisch) wird international verstanden, und
    2) ich kann den transkribierten Begriff i.d.R. einwandfrei in die Originalsprache (hier russisch) "zurückübertragen/-übersetzen".

    Für mich macht es die Sache einfacher, da es für mich manchmal erforderlich ist, einige Begriffe, Rufnamen etc. hin- bzw. zurück zu transkripieren, zumal ich mich u.a. zur GSTD/WGT diesbzügl. auch mit englisch- oder französischsprachigen Leuten austausche.
     
  7. #26 flogger23, 04.03.2019
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    Und ich dachte im Forum soll vor allem deutsch geschrieben und somit der deutschen Sprache gehuldigt werden, die in der heutigen Medienwelt immer mehr verhunzt wird, auch von Medien, die sie eigentlich pflegen sollten. Deswegen wäre ich schon für die deutsche Tarnskription bzw Literation der russischen Sprache und nicht dieses verenglischte. Danach würde beispielsweise Брежнев ebend Breshnew und nicht Breshnev deutsch transkripiert geschrieben werden. Dieses verhunzte Denglisch begegnet mir im Alltag schon zur Genüge. Aber anscheindend sind die Zeiten von Goethe und Schiller endgültig vorbei... Arme deutsche Sprache. Im Schriftverkehr mit "Außerdeutschen" geht die englische Transkription natürlich. ;-)
     
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  8. #27 Whisky Papa, 04.03.2019
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    Wobei ich mir als ausgewiesenem Sprachwissenschaftler schon mal die Frage stelle, durch was die deutsche Sprache mehr verhunzt wird: Manchmal notwendigen Lehnwörtern oder provinziellen Regionalismen...

    :rolleyes1: :biggrin: WP
     
  9. #28 Tester U3L, 04.03.2019
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    Im Militärwörterbuch russisch-deutsch aus dem Militärverlag der DDR wird für Eigennamen angegeben:

    1. Transkription
    2. Transliteration obligatorisch für Information und Dokumentation sowie für bibliographische Angaben
    3. Transliteration für die verbindliche Wiedergabe russischer Buchstaben in Typenbezeichnungen, Nomenklatur- und Zeichnungsnummern und dgl.

    Der ehemalige sowjetische Staatschef Брежнев (russ. Schreibweise) würde nach dieser DDR-deutschen Vorgabe zu Breshnew (nicht: Breschnew!) transkribiert, transliteriert aber Brežnev.
     
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  11. #29 flogger23, 04.03.2019
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    Wenn es wenigstens korrekt verwendete Lehnwörter wären. Aber solche Anglismen wie "Handy", dieses Gemix aus Deutsch und Hilfs-Englisch auf Bahnhöfen usw. müssten doch eigentlich einem Sprachwissenschaftler grauen. Es geht natürlich auch einfacher: Deutsch als Sprache wird abgeschafft und es wird nur noch englisch gesprochen und geschrieben. Wäre dann nur noch die Frage: Oxford- oder Eton-Englisch oder gleich die höchste Form: American English? ;-)

    Andere Länder achten mehr auf ihr Sprache.
     
  12. #30 Whisky Papa, 04.03.2019
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    Weiter im Exkurs?
    "Handy" ist ein sogenannter Pseudoanglizismus (wie z. B. auch "Twen"). Viel schlimmer finde ich die Vergewaltigung der Grammatik und Rechtschreibung: Das deutsche Genitiv-"-s" als "-'s" angehängt - geht's noch? :wacko:
    Ich fürchte, die Entwicklung bewegt sich ähnlich der englischen Sprache, vom elaborierten BE zum primitiven AE. :biggrin:

    Wobei, um mal wieder zm Thema zu kommen, ich mir während meiner Studienzeit in Glasgow ein Namensschild für die Wohnungstür gebastelt habe, auf dem mein Name in lateinischer und kyrillischer Schrift stand (meine Eltern lebten zu der Zeit in Moskau, ich hatte also eine "offizielle" Vorlage), und von meinem chinesischen Kommilitonen ließ ich mir ihn in Schriftzeichen gestalten (ein Teil übersetzt, den anderen phonetisch).
     
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