Russische Trägerrakete abgestürzt

Diskutiere Russische Trägerrakete abgestürzt im Raumfahrt Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Eine russische Trägerrakete mit einem japanischen Fernmeldesatelliten an Bord ist kurz nach dem Start in Kasachstan abgestürzt. Trümmerteile der...

Moderatoren: mcnoch
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    Eine russische Trägerrakete mit einem japanischen Fernmeldesatelliten an Bord ist kurz nach dem Start in Kasachstan abgestürzt. Trümmerteile der Proton-M-Rakete und des JCSAT-11-Satelliten seien in der kasachischen Steppe niedergegangen, teilte die amerikanisch-russische Betreibergesellschaft International Launch Services mit. In der zweiten Stufe der Rakete habe es 139 Sekunden nach dem Start in Baikonur einen Fehler gegeben, der zum Absturz geführt habe, sagte der Sprecher der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, Alexander Worobjow. Es habe keine Verletzten gegeben. Bis zur Klärung der Absturzursache seien alle Starts mit Proton-M-Raketen in Baikonur ausgesetzt worden.
    http://www.bild.t-online.de/BTO/news/telegramm/Newsticker,rendertext=2449090.html
    Da werden jetzt wieder ganze Heerscharen die Einzelteile zusammen klauben...:FFTeufel:
     
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  3. mcnoch

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    Russland ruiniert langsam seine früher hervorragende Reputation bzgl. Zuverlässigkeit der Trägersysteme.
     
  4. AE

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    Selbst mit leicht frisierter Statistik bleibt eine Zuverlässigkeit von ca. 88 %.
    Nicht gerade berauschend. Es sollten deutlich über 95 % sein.
     
  5. Nummi

    Nummi Space Cadet

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    Der russische Raketenbauer Chrunitschew, der Proton-M-Trägerraketen herstellt, wird nach dem missglückten Start vom Donnerstag auf die Behebung der Mängel hinarbeiten und dabei die Schlussfolgerungen der zuständigen Kommission berücksichtigen.

    Chrunitschew werde alles daran setzen, ähnliche Situationen in der Zukunft zu vermeiden und den Betrieb der Proton-Raketen schnellstmöglich wiederaufzunehmen, sagte der offizielle Unternehmenssprecher Alexander Bobrenjow am Donnerstag in Moskau.

    Nach dem Start einer Proton-M-Rakete mit einem japanischen Kommunikationssatelliten in der Nacht zum Donnerstag vom kasachischen Raumbahnhof Baikonur gab es Probleme beim Betrieb der zweiten Raketenstufe. Aus noch nicht ganz geklärten Gründen explodierte die Rakete, deren Trümmer in der kasachischen Steppe niedergingen.

    "Zur Klärung der Unglücksursachen wurde eine Kommission gebildet. Wir werden die Empfehlungen der Kommission berücksichtigen", sagte Bobrenjow.

    Der japanische Satellit JCSat 11 war für 300 Millionen US-Dollar versichert worden.
    http://de.rian.ru/science/20070906/77142788.html
    Wenigstens koennen die Japaner sich einen neuen Satelliten bauen..;)
     
  6. mcnoch

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    Die Versicherungssumme ist nur ein schwacher Trost, meist werden die Systeme dringend fürs eigene Wachstum der Firmen benötigt. Da es dauert, bis ein Ersatzsatellit zur Verfügung steht und ins All gebracht werden kann, wirft dies diverse Zeitpläne arg durcheinander.
     
  7. Nummi

    Nummi Space Cadet

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    Fachleute haben am Absturzort in der kasachischen Steppe weitere Fragmente einer Proton-M-Trägerrakete und eines japanischen Kommunikationssatelliten gefunden.
    Das teilte die Pressestelle des kasachischen Zivilschutzes am Samstag in Astana mit. Bislang konnten eine Düse des Triebwerks der dritten Raketenstufe sowie noch ein Fragment der Trägerrakete und ein Teil des Raumapparates entdeckt werden. Am Absturzort wurden auch Bodenproben genommen.
    Zuvor wurden im kasachischen Gebiet Karaganda bereits etwa 15 Teile der Rakete gefunden, die in der nacht zum 6. September in der 139. Flugsekunde in einer Höhe von 76 Kilometern explodiert war. Vorläufigen Angaben zufolge hatten die Ausrüstungen nicht richtig funktioniert, die die Schubkraft lenken.
    Beim Start war die Rakete mit knapp 650 Tonnen extrem toxischen Brennstoffs getankt gewesen. Zum Zeitpunkt des Absturzes hatte die Rakete noch 219 Tonnen Treibstoff. Das ist bereits der sechste Absturz einer vom kasachischen Raumbahnhof Baikonur gestarteten Rakete.
    Die nationale Luft- und Raumfahrtbehörde Kasachstans und die russische Raumfahrtagentur Roskosmos beschlossen, die Starts von Proton-Raketen aller Modifikationen bis zur Klärung aller Umstände des Unglücks zu verbieten.

    http://de.rian.ru/science/20070908/77456242.html
     
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