Russland vs Europa

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DerBruchpilot01

DerBruchpilot01

Kunstflieger
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Sicherlich sehr eindrucksvoll.
Ich persönlich sehe allerdings zwei Probleme:
Erstens braucht man enstprechend Manpower, um alle gefährdeten Objekte abzudecken. Flughäfen sind groß, da reichen zwei Schützen nicht. Das Ganze müsste auch noch schichtfähig sein. Und zu den Flughafen kommen ja noch andere gefährdete Objekte hinzu. Und wahrscheinlich braucht man auch noch so etwas wie Frühwarnung bzw.-erkennung.
Zweitens ist es in einem meist dichtbesiedelten Gebiet wie in Europa nicht so einfach, mit Schrotmunition herumzuballern. Bei einigen Flughäfen mag das gehen, bei anderen könnte das zur Gefährdung von Anwohnern und Straßenverkehr führen.

Ich halte diese Lösung daher nur für punktuell einsetzbar.
 
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gringo

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naja, da waren jetzt keine Artikel zu aktuellen Drohnenflügen, sondern welche aus 2018, 2019 und 2024.
Wie zu erwarten, auch wieder eine Möglichkeit, angeführte Fakten herunterzuspielen.

Es fällt nicht schwer, auch aktuelle Beispiele aus 2025 hier anzuführen, wie hier:
Climate Activists Allegedly Fly Drones at Landvetter Airport | Sweden Herald
oder hier, wo Klimaaktivisten u.a. auch mit ihren Drohnenaktivitäten an Flughäfen prahlen ...
Flight actions in 2025 | Återställ Våtmarker

Aber wozu?
Es geht um Dimension und nicht um Anzahl Drohnenflüge.

Nur muss man eben auch mal bereit sein, eine Dimension auch sehen zu wollen:
Der Londoner Flughafen Gatwick wurde völlig lahmgelegt und ein tagelanges Chaos verursacht.

Die Flughafenbranche wird den berüchtigten Vorfall von 2018, der den Flughafen London Gatwick nach mehreren Drohnensichtungen ins Chaos stürzte, nie vergessen. Der Flughafen musste seine Start- und Landebahn drei Tage lang für insgesamt 33 Stunden sperren. Mehr als 1.000 Flüge wurden gestrichen und 150.000 Passagiere waren betroffen. Laut The Independent kostete der Vorfall die Fluggesellschaften rund 50 Millionen Pfund an entgangenen Einnahmen und Kosten für die Passagierbetreuung .
Security: The evolving risk landscape at airports - International Airport Review

Wenn man aktuell einen "professional actor" vermutet, darf man wohl o.a. organisierte Handlungen von so einer Dimension ebenfalls so einordnen, - wenn man nur wollte.
 
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Intrepid

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Wovon willst Du jetzt ablenken?
 
Jeroen

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Belegte lokale und zeitliche Aktionen mit Drohnen (gegen Luftfahrt) von (Klima)Aktivisten gibt/gab es, In 2018 in Gatwick funktionierte das, 2019 war das nicht mehr so leicht als 19 Klima-Aktivisten drei Drohnen nahe London fliegen wollten wurden deren Signalen erfolgreich gestoert.
Hier ein Bericht über das Gerichtsverfahren

Aber es funktioniert auch eben anders
Greenpeace machte es auch hier mit 300 Drohnen

Einzelfällen mit festgenommen Hobbypiloten uber Flugplatzen sind belegt,
Ein Bekannter Fall, ein Drohnenflug Anfang Oktober nahe Bardufoss Flugplatz (Norwegen F-35 Kaverne) auch, da wurden zwei Chinesen verhaftet und deren Gerät(e) beschlagnahmt worden.
Von die neueste Drohnenflugen wird der mogliche Herkunft noch erforscht.
 
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gringo

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Im Unterschied zu Dänemark erscheint mir der Umgang mit Drohnenaktionen in den Niederlanden wesentlich transparenter und nachvollziehbarer, wie auch in diesem aktuellen Fall:
Die niederländische Militärpolizei untersucht eine mögliche Drohnensichtung über dem Luftwaffenstützpunkt Gilze-Rijen, nachdem Fluglotsen am Mittwoch ein unbekanntes Objekt in der Nähe des Kontrollturms entdeckt hatten, ...
Nachdem die Meldung als potenzieller Spionageversuch eingestuft worden war, wurden Einheiten der Luftwaffenbasis Marechaussee zum Luftwaffenstützpunkt Brabant entsandt.
Die Drohne war jedoch bereits verschwunden. „Die Flugsicherheit des Stützpunkts war gefährdet“, erklärte ein Sprecher gegenüber der Zeitung und fügte hinzu, dass die Herkunft des Objekts weiterhin unbekannt sei.
Das niederländische Verteidigungsministerium erklärte, es gebe derzeit „keine Anzeichen oder Hinweise auf russische Aktivitäten im niederländischen Luftraum“, bestätigte jedoch, dass in den vergangenen Monaten ähnliche Meldungen in der Nähe des Luftwaffenstützpunkts Volkel und des Hafens von Vlissingen untersucht worden seien. Keine dieser Meldungen führte zu strafrechtlichen Ermittlungen.
Patrick Bolder, ein Verteidigungsanalyst am Den Haag Zentrum für Strategische Studien, warnte davor, dass die Identifizierung von Drohnen komplex sei und zu Fehlalarmen führe.
„Wir müssen Hysterie vermeiden“, sagte er, „aber wir dürfen die Bedrohung auch nicht ignorieren. Drohnen sind schwer zu orten, und nur wenige Radarsysteme in den Niederlanden können sie von Flugzeugen oder Vögeln unterscheiden.“

Dagegen Dänemark, 25.09.2025:
Dänemark sei diese Woche einem „hybriden Angriff“ ausgesetzt gewesen, erklärte Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen, nachdem mysteriöse Drohnen in der Nähe dänischer Flughäfen und Militärflugplätze gesichtet worden seien.
Den danske regering overvejer at aktivere Natos artikel 4, men hvad betyder det?

Folge, Ministerpräsidentin Mette Frederiksen erwägt (öffentlich) die Aktivierung von Art. 4 Des NATO-Vertrages ...

Dänemark, 04.10.2025:
Die Polizei ermittelt noch immer in Fällen möglicher Verletzungen des dänischen Luftraums und Störungen kritischer gesellschaftlicher Funktionen, doch die Frage, in welchem Ausmaß Drohnen in Dänemark im Einsatz waren, bleibt weiterhin unbeantwortet.
Laut Informationen von DR haben die Ermittlungen der Behörden jedoch einige der Drohnenbeobachtungen widerlegt, die diese anfänglich als illegale Drohnenaktivität eingestuft hatten.
...
Nach Informationen von DR handelt es sich bei mehreren Videos, die die Polizei im Rahmen der Ermittlungen ausgewertet hat, um Aufnahmen eines Trainingsflugzeugs, das am vergangenen Montag vom Flughafen Roskilde nach Kastrup geflogen ist.
...
Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen (V) nach dem möglichen Drohnenangriff über Dänemark:
Ich denke, die Lehre aus dem, was wir im Zusammenhang mit Drohnenbeobachtungen oder dem, was wir heute Luftbildbeobachtungen nennen, gesehen haben, ist, dass es viele verschiedene Dinge braucht, um genau zu erkennen, ob es sich um Drohnen oder um andere Objekte handelt.
Mystiske droner over Danmark: Efterforskningen har afkræftet flere droneobservationer

Hmm, UAV oder UAP etc.? - Jetzt haben wir Nov. und die ganze "dänische Wahrheit" liegt wohl noch immer im Nebel ...
 
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Jeroen

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Auch heute Abend lief/lauft das “Drohnenprogram” uber Belgien, der Flughafen Luttich schloss um 19.30 Uhr fur eine Stunde wegen drei Drohnen, um 22.00 dann flogen drei Drohnen uber das Kernkraftwerk Doel.
 

Sens

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Das muss nicht Russland sein, denn auch einige "Umweltaktivisten" wissen die damit verbundene Aufmerksamkeit zu schätzen. Die Drohnen sind keine echte Gefahr sondern nur ein Ärgernis, da solche Nutzungen gegen Einschränkungen verstoßen.
 
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Im Unterschied zu Dänemark erscheint mir der Umgang mit Drohnenaktionen in den Niederlanden wesentlich transparenter und nachvollziehbarer ...
Im Gegensatz zu den übrigen genannten Ländern haben die Niederlande seit Jahren eine quasi flächendeckende Drohnendetektion. In Deutschland ist es daran gescheitert, dass die Zuständigkeit nicht geklärt werden konnte.

Wenn man schon jahrelang den Himmel scannt und mal elektronisch eine Drohne sehen kann und mal nicht, ist man entspannt, wenn mal eine weitere Drohne auftaucht. Und wenn man jahrelang RADAR laufen hat, ist man gut in der Erkennung und unerschrocken über das, was man nicht entdecken kann. RADAR ist mystisch und verlangt Erfahrung.
 

D-HUBI

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Nur mal eine Frage. Konnte auch nur bei einer von den extrem vielen aktuellen Drohnensichtungen explizit nachgewiesen werden, dass Russland dahinter steckt?
Ansonsten wäre es vielleicht besser die Drohnensichtungen in einen anderen Thread als „Russland vs Europa“ posten und diesen Thread auf eindeutige Dinge, wie z.B. Luftraumraumverletzungen durch Flugzeuge zu beschränken.
 
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Ähnlich wie bei North Stream II bis jetzt nicht.
 

Sens

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Eine direkte Beteiligung ist bei den Drohnen gar nicht nötig. Es reicht ja die Personen zu motivieren, die den gewünschten Effekt der Verunsicherung erzeugen. Gerade in Rechtsstaaten mit formaler Selbstfesselung, ist dieser Effekt nicht zu vermeiden. Zusätzlich finden sich dort immer Personen, die eine passende technische Lösung anbieten, die im Verhältnis zur möglichen Bedrohung, um ein Vielfaches teurer ist.
 
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Wenn eine der beiden Kriegsparteien hinter den Drohnenflügen steckt, wird es auch eine Kommunikation zu den (Wegwerf-)Agenten gegeben haben, wann und wo geflogen werden soll. Wenn diese Kommunikation abgehört wurde, muss nichts weiter erfolgen. Die Täter wird man nicht versuchen festzunehmen, denn dann weiß die andere Seite, dass die Kommunikation abgehört wird.
 

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Damit ist nichts gewonnen. Das Medienecho schürt die Fiktion einer möglichen Bedrohung und nötigt die Verantwortlichen darauf zu reagieren. Wie kostspielig diese Reaktionen sind, ohne das Sicherheitsempfinden wirklich zu steigern, das nennt sich asymmetrische Kriegsführung in einem hybriden Konflikt.
 
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Die Verantwortlichen gehören mit aller Kraft genötigt, denn sie weigern sich seit Jahren, eine effektive Drohnenabwehr zu etablieren.
 

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Die braucht man nur an einer möglichen Frontlinie. In Deutschland reicht:
drohnen.de/48027/fernidentifikation_remote-id/
PS
In der Ukraine gibt es eine fast stationäre Kriegsführung wie im ersten Weltkrieg, nur mit moderner Technik.
 
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Mit Remote-ID sieht man nur kooperative Drohnen.
 
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“Die Belgische Behörden betonen das obwohl man nichts heraus bringt (zu diese Drohnen) dies nicht bedeutet das die Untersuchung der Fälle nichts bringt. Weiter betont man nur das offen zu legen was bestätigt wird oder/und was die Sicherheitsdiensten dazu gut achten bekannt zu geben”.
 

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Mit Remote-ID sieht man nur kooperative Drohnen.
Richtig. Nur solche dürfen dann künftig genutzt werden und lassen sich einem Eigentümer zuordnen. Legale Nutzer haben gleichzeitig das größte Interesse nicht auffällig zu werden. Wie immer im Leben, kein 100 % Schutz, jedoch reduziert er die Anzahl der illegalen Nutzer deutlich.
 
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Die kooperativen Drohnen interessieren eine Drohnenabwehr nur in sofern, dass sie sich nicht kümmern muss. Die Drohnenabwehr sucht nach unkooperativen Drohnen.
 

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Die typische, unkooperative Drohne ist fast immer die, eines privaten Nutzers und die durch sie verursachten Schäden sind nicht nennenswert. Es sei denn, die Verantwortliche vor Ort rufen den Notstand aus. Machen die das eigentlich auch, wenn einzelne Vögel im möglichen Anflugbereich gesichtet werden?! Zum zeitnahen Ausspähen kommen nur Kleinstdrohnen gegen Einzelobjekte/Personen zum Einsatz, die auch nur eine Momentaufnahme ermöglichen. Das reine Sammeln von Informationen braucht immer auch eine Auswertung.
Zum Ausspähen gibt es schon längst unauffällige Brillen mit Kamera. Da braucht man nur einen nachvollziehbaren Grund, um als Handwerker in fast jedes Objekt zu gelangen.
 
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