RWD-9, der Gewinner des Europa-Rundflugs 1934

Diskutiere RWD-9, der Gewinner des Europa-Rundflugs 1934 im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Motor Nr. 3, der beste von allen, silbern grundiert: Mit Ölfarbenwash kommen die Details besser raus: Im Moment fehlt noch die...
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Motor Nr. 3, der beste von allen, silbern grundiert:



Mit Ölfarbenwash kommen die Details besser raus:



Im Moment fehlt noch die Motorverkleidung, die die Hälfte des Antriebs wieder verdeckt:



Hier meine „Strecke“ beim Grundieren:



Gut, dass ich genug Material in die Nase gepackt habe. Dadurch kann man hier spanend arbeiten und Kanäle für die Abgasrohre aus dem Vollen fräsen:

 
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Die weiße Grundierung hat sehr viele Durchgänge erfordert. Ich hatte immer wieder mit schlechter Deckung und mit Lacknasen zu kämpfen. Gunze H327 ist ein schönes Rot



Da ich beschlossen habe, alle Kennzeichen in rot zu machen, musste ich zur Vorbereitung rote Bereiche auf die Flächen lackieren.



Leider bin ich bei den Klappenhebeln von einer falschen Darstellung ausgegangen. Es sollten vier statt drei pro Landeklappe sein. Die Erkenntnis kommt etwas spät, lässt sich aber wohl gerade noch umsetzen:



So ein Schneidplotter ist ein Wunderding. Was man daraus macht, hat man aber dann selbst in der Hand:

 
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Ach, es ist doch ein Elend, diese elenden Maskierarbeiten in kleinem Maßstab: Einfach nicht so sauber wie Decals. Aber aufgrund der speziellen Lackierung, die an das Schachbrettmuster der polnischen Luftwaffe erinnert, ziemlich alternativlos:



Ich sehe mal zu, ob ich die oberen Bögen des „P“ und des ersten „D“ mit Decals reparieren kann.
 
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Der gute Patrick hat mich zwischenzeitlich nochmals gut versorgt:



Ein 3D-gedruckter Skoda-Motor mit Townendring und Frontverkleidung einfach mal lose zusammen gesteckt:



Leider wurde in den STL-Dateien der Townendring des Skoda-Motors vergessen. Wir haben daher den des Walter-Motors umskaliert. Ein paar Schrammen versuche ich noch, mit Flüssigspachtel und Heißwachs auszumerzen:



Dann wird’s aber. :HOT: Ein Modell für mein Modell! Farbe bringt Freude!



Und nach dem Washing:

 
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Selbst mit minimaler Andruckstärke 1 kann es passieren, dass der Decalbogen komplett durchgeschnitten wird. Aber ein paar brauchbare Schnipsel lassen sich finden.



Ich hoffe, es ist besser, die Richtung stimmt als die Farbe:



Das Cockpit will ich Schritt für Schritt aufbauen und dabei einrichten:



Sieht man die Instrumente auf dem kleinen, oberen Instrumentenbrett? Schlecht möglich, da Schwarz auf Grau. Das untere Instrumentenbrett ist silbern, da haben ein paar schwarze Tupfer genügt:

 
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Als Alternative zur linken Landeklappe aus dem Bausatz habe ich mir die aus der STL-Datei drucken lassen (rechts unten). Aber ich bleibe bei Polystyrol, weil ich dann mit PS-Kleber arbeiten kann und haltbarere Aufhängungen bekomme. Die Form der Aufhängung habe ich etwas vereinfacht, damit die Halterung der auf die Tragfläche hoch geklappten Landeklappe robuster wird.



So macht Scratchbau Spaß!



Montiert sieht es dann so aus:



Die runden Vorderkanten der Windschutzscheiben sind nicht Teil des Bausatzes. Ich erlaube mir, diese mit Micro Kristal Clear zu modellieren:

 
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Die Kontrolle nach dem Abtrocknen:



Zusätzliche Beschriftungen, die noch ein wenig mehr eingearbeitet werden müssen:



Das Quadrat mit der Zahl 71 braucht man bloß auf der Unterseite:



Aus Silberdraht schnell noch ein tragfähiges Scharnier für den zurück geklappten Flügel und Material, das nach Abzwicken die Tankdeckel darstellen soll:



Die Hauptstrebe braucht noch eine schräge Verbindung, die es bei der RWD-13 nicht mehr gab:

 
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Als Alternative zur linken Landeklappe aus dem Bausatz habe ich mir die aus der STL-Datei drucken lassen (rechts unten). Aber ich bleibe bei Polystyrol, weil ich dann mit PS-Kleber arbeiten kann und haltbarere Aufhängungen bekomme als mit Sekundenkleber auf Resin. Die Form der Aufhängung habe ich etwas vereinfacht, damit die Befestigung der hochgeklappten Landeklappe robuster wird.



Montiert wird’s dann so:



und im Profil so:

 
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Hier sollen die Flügelstreben erst mal stehen lernen, bevor es zur Hochzeit geht. Problematisch dabei: die rote Farbe, die unter der silbernen hervorkommt, wenn aus Versehen Kleber drauf kommt:



Der Motor hat noch eben einen neuen Auspuff auf der rechten Seite bekommen, nachdem der erste angeknabbert war:



Dann wurde dieser montiert:

 
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Die Befestigung für die Flügelstrebe sollte robust sein, damit sie etwas aushält. Gut gefällt mir bei dem Spritzgussbausatz, dass man mit Plastikkleber sehr robuste Verbindungen erhält. Das ist stabiler als bruchgefährdete Resin-Cyanoakrylat-Verbindungen:



Links braucht es zwei Scharniere. Oben nehm ich ein Drahtstück (s. grüner Kreis im letzten Bild) und unten Gussast:

 
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So, jetzt ist der Falter montiert! Gravuren und Spalte muss ich noch mit einem Washing betonen:



Die Anlenkungen der V-Streben am Rumpf bekommen später noch eine tropfenförmige Verkleidung aus Wachs, zusammen mit denen für die Fahrwerksstreben:



Sind die Seitenscheiben nun vom Tamiyaband so trübe, weil dieses zu lange drauf war? Wenn ich mit Verdünnung putze, dann verschmiere ich den Lack. Also wird’s wohl so bleiben müssen. Die hinteren Fenster sollen später mit Overheadfolie geschlossen werden. Beim nicht so gelungenen Schriftzug „Jan Sniadecki“ habe ich Glück. Er verschwindet weitgehend hinter der Strebe:

 
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Der Lohn der vielen Mühe - beschlagene Scheiben? Das geht doch gar nicht! Vielleicht hilft eine Probe mit Benzin/Q-Tipp. Wenn es die Spuren vom Klebeband ist, könntest Du damit Glück haben - und Deine Farben sind doch gegen Benzin resistent? Kann man ja mal testen...
 
Gilmore

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Hast Du noch nie beschlagene Scheiben gesehen, z. B. am Auto? Gibt s bei Flugzeugen auch. Angenommen, die Mühle wird gerade startklar gemacht früh morgens, könnte man glatt so lassen, wenn nicht die Frontscheiben glasklar wären...
 
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Den gedruckten Radverkleidungen samt Streben habe ich ihre Chance gegeben, obwohl sie mir wegen ihrer Filigranität gleich etwas schwach vorkamen.



Beim Ausfräsen der Radöffnung ist es am zweiten Rad dann auch passiert: „zing“, weg waren sie:



Also zurück zum alten Plan: Bausatzteile. Die müssen aber mit den gedruckten Radverkleidungen kombiniert werden, da es im RWD-13 Bausatz ja keine gibt:



Es keimt Hoffnung, dass der Falter allein auf seinen Rädern stehen könnte. 30 mm Radstand heißt, dass das rechte Rad bei 15 mm außerhalb der Symmetrieline stützt, auch wenn es nicht wie hier, oben am Flügel sondern unten am Rumpf angelenkt ist:

 
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Versuch macht kluch! Schöner Aufbau, guter Tipp! - danke
 
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Die Fahrwerksmontage beginnt am Sporn. Dafür wurde ein Silberdraht am Ende mit der Zange flach gedrückt und längsseits auf die abgefräste Verkleidung geklebt, dass es am Ende so aussieht, als käme er aus dieser hervor:



Von irgendwelchen Markierungen zur Befestigung der Fahrwerksstreben ist nichts (mehr ?) zu finden. Also gibt es neue mit etwas Platz für PS-Kleber:



Erfahrungsgemäß habe ich beim Fahrwerk keine Geduld mehr. Nichts wie durch, damit das ganze Gewackel ein Ende hat. Segelflugzeuge und Flugboote sind mir da lieber. Hier läuft es darauf hinaus, dass ich die Federstreben nachträglich um 2 mm kürzen muss. Von 11 auf 9 Millimeter:



Dann erkennt man, dass die Kiste auch im Modell alleine auf eigenen Bienen stehen kann und dass die V-Stellung zu stark ist.



Also wurden die Flügel-Streben auch noch nachträglich gekürzt:

 
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Hintere Fenster aus Overheadfolie. Was die vorderen anging, da war nichts zu machen mit reinigen. Mit bloßem Auge sieht es weniger trüb aus als im Makro:



Zur Montage der linken Landeklappe brauche ich einen 4 mm breiten Tesafilmstreifen:



Sonst lässt sich die hochgeklappte Hinterkante der Tragfläche nicht „auf die Spitze stellen“:

 
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RWD-9, der Gewinner des Europa-Rundflugs 1934

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