Schwierige Identifikation eines deutschen Jagdflieger - Piloten aus dem zweiten Weltkrieg

Diskutiere Schwierige Identifikation eines deutschen Jagdflieger - Piloten aus dem zweiten Weltkrieg im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Hallo liebes Forum, ich bin in der genannten Sache fast am Ende meines Lateins - but first things first. Als kleiner Junge hörte ich den...

Tomcat_81

Kunstflieger
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Hallo liebes Forum,
ich bin in der genannten Sache fast am Ende meines Lateins - but first things first.

Als kleiner Junge hörte ich den Geschichten meines Großvaters begeistert zu, besonders, wenn er von den Luftkämpfen meiner Region erzählte. Besonders der Absturz eines "Bombers" in einem großen Waldgebiet faszinierte mich, als ich jedoch viele Jahre später dazu recherchierte fand ich - nichts.
Gar nichts.
Alle Ortschroniken schwiegen zu dem Absturz und damals war ich noch nicht so mutig, das Gespräch mit eventuellen Zeitzeugen zu suchen.

Durch absoluten Zufall bin ich vor kurzem darauf gestoßen, dass ein Ortskundiger etwas dazu recherchiert und ein Gedenkkreuz am Absturzort aufgestellt hat. Offenbar handelte es sich nicht um einen Bomber, sondern um eine FW-190, der Pilot kam beim Absturz ums Leben. Was mich stutzig machte, waren einerseits sehr vage Angaben, z. B. kein Absturzdatum, kein Dienstrang, sogar der Hinweis in der örtlichen Presse, es handele sich "vermutlich" um die auf dem Gedenkkreuz genannte Person. Andererseits gibt es Angehörige von Zeitzeugen, die auch den Dienstrang, den Heimatort und das Alter des Piloten kennen wollen, weil Ausweisdokumente an der Absturzstelle gefunden worden seien. Auf diesen Zeugen beruhen die Informationen des Ortskundigen Bürgers zum Namen des Piloten der am Gedenkort.

Wie es aber eben so ist, widersprechen sich auch noch manche der Zeitzeugen und zweit-Zeitzeugen, so dass es nun eine Gemengelage (meiner Meinung nach) aus Berichten mehrerer Abstürze und vom Hörensagen gibt. Am Absturzort wurden wohl schon kurz nach dem Absturz die größeren Teile zur Wiederverwendung geborgen und Jahrzehnte später auch alle weiteren Teile geborgen, die unter der Erde gelegen hatten. Angeblich hatte auch der Altmetallhändler, der diese Bergung durchführte, die sterblichen Überreste des Piloten geborgen und an die Behörden zur Bestattung übergeben. All dies wird aber nur sehr, sehr vage überliefert und es gibt keine offiziellen Aufzeichnungen dazu im Gemeindearchiv.

Und hier komme ich ins Spiel. Gespräche mit den Kindern von Zeitzeugen (ich bin nun leider etwa 20 Jahre zu spät dran) brachten Vieles, aber wohl nichts Verlässliches. Ich habe im Archiv meines Ortes gearbeitet und keinerlei Hinweise gefunden, weder in Sterbebüchern aus dieser Zeit, noch in anderen Unterlagen, so denn (noch) vorhanden. Eine Anfrage beim zuständigen Archiv am vermuteten Geburtsort des Piloten ergab ebenfalls kein Ergebnis- weder im vermuteten Geburts- noch im etwaigen Sterbezeitraum. Einzig ein (recht teures) britisches Luftbild, das wenige Monate später aufgenommen wurde, zeigt relativ klar einen Aufschlagskrater an genau der angenommenen Stelle, die damals noch unbewaldet war. Das Bundesarchiv hat noch immer nicht geantwortet, ich hoffe aber, vielleicht von dieser Stelle Auskunft zu erhalten.

Falls aber auch hier alle Stricke reissen, möchte ich dennoch nicht aufgeben, daher meine Frage an Euch:
Kann man mit einem groben Absturzzeitraum, dem Absturzort und dem (hoffentlich richtigen) Namen und Dienstgrad des Piloten eine sinnvolle Recherche beginnen, bzw. gibt es einigermaßen vollständige, einsehbare Listen zu deutschen Piloten des zweiten Weltkriegs? Ich habe mich eine Nacht lang durch Gefallenenbücher verschiedener Geschwader gelesen, die offen im Internet einsehbar sind, habe aber auch hier nichts gefunden. Gegen Ende des zweiten Weltkriegs wird die Informationslage immer dünner, die Aufzeichnungen immer weniger ...
Und doch möchte ich diesem Piloten seine Identität gesichert zurückgeben.

Bitte verzeiht, dass ich die mir vorliegenden, vermuteten Daten nicht offen ins Internet stellen möchte - gerne Teile ich sie aber, falls jemand evtl. helfen kann!

Viele Grüße und danke fürs Lesen - brevitas war noch nie meine Stärke, patientia hingegen sehr :-)

Tomcat
 
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jackrabbit

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Hallo und Guten Abend,

Bitte verzeiht, dass ich die mir vorliegenden, vermuteten Daten nicht offen ins Internet stellen möchte - …
das wäre aber hier im Forum der richtige und vielversprechende Weg.
Du kannst ja mit Datum, Ort und Flugzeugtyp starten, wobei der Name des Piloten natürlich auch wirklich hilfreich wäre.

Wenn Du Dir hier andere Threads durchliest, erkennst Du auch, dass dies der übliche Weg ist.

Grüsse
 
Hagewi

Hagewi

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Hallo Tomcat_81!
Wenn es eine Focke-Wulf 190 war, dann ist der Pilot mit großer Wahrscheinlichkeit ein Angehöriger eines Jagdgeschwaders gewesen. Hierzu gibt es vergleichsweise gute und vor allem veröffentlichte Angaben zu Verlusten in den Werken von Jochen Prien ("Jagdfliegerverbände" und den Geschwaderchroniken). Mit (vermutlichem) Datum und Absturzort könnte man da weiter suchen. Eine Namensangabe würde noch weiter helfen.

Wenn Du möchtest, sende mir eine Private Nachricht, dann werde ich mal nachsehen.
 

Tomcat_81

Kunstflieger
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Der Datenschutz frisst sich langsam durch mein Hirn - bin da leider ein 'gebranntes Kind', da denkt man immer zwei Mal, bevor man Namen ins Netz stellt.

Wenn das aber üblich und rechtlich in Ordnung ist:

Der Pilot hieß (wohl) Georg Repel, überlieferter Rang war Feldwebel, Absturzdatum leider nur grob als "Herbst 1944" überliefert,
Absturzort war nördlich von Rosenheim, bei Rott am Inn.
Es geistern noch Angaben herum, dass er angeblich aus Neuruppin stammte (was aber das dortige Archiv verneint) und dass er in Tempelhof stationiert gewesen wäre ( was bei der Reichweite einer FW 190 und dem Einsatzort in Südbayern doch eher unwahrschinlich erscheint, oder?)

Vielen Dank Euch beiden!
Tomcat
 
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Hagewi

Hagewi

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JG 300 könnte hinhauen. War ja überwiegend rund um Berlin stationiert.
 
FREDO

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Ähm, welche Daten von 1945 willst du denn da noch schützen? Der Mann ist damals gestorben; seine Identität zweifelhaft, damit auch so kaum schutzwürdig. Sollte er identifiziert werden können, dann nicht wegen des Datenschutzens, sondern weil viele Puzzleteilchen zusammengefügt werden konnten und man ihm damit ein ehrendes Andenken verschaffen kann. Also auch immer mal zweimal eher in diese Richtung denken.
Alle bisher bekannten Angaben, mit Quelle, müssen so auf den Tisch, damit die Sucherei kollektiv auch was bringt. Sonst verschleudert und bindet man wertvolle Ressourcen, wenn alle dann letztlich nur das erschaffen, was noch im "Geheimen" nur dem Initiator der Suche bekannt ist...

Nur kurz gegoogelt: Lampferding online ; JG300.de
 
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N.H.71

N.H.71

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…Ortsangabe „Bad Aibling“ passt m.E. auch ins Bild - 20km Distanz - zu Rott am Inn.
VG,
Nils
 
Hagewi

Hagewi

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Fw Georg Reppel, 4. (Sturm)Staffel JG 300, gefallen 19.07.1944, Absturz bei Bad Aibling (ist das in der Nähe?) Fw 190 A-8, 731 713, weiße 19
Lt. Prien, Jagdfliegerverbände, Teil 13, Band VI. Einsatzplatz Holzkirchen.
 
Hagewi

Hagewi

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Am gleichen Tag: Uffz. Heinz Hafner, gefallen "Raum Rosenheim". Aber wenn der Name Repel/Reppel schon gefallen war, sollte das wie oben passen können.
Ebenfalls am gleichen Tag: Uffz. Friedrich-Karl Rogalla, gefallen "Raum München"
 

Tomcat_81

Kunstflieger
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Mein Gott, ich hatte aus meinem Querlesen dieses Forums ja geahnt, hier richtig zu sein, aber das hatte ich nicht erwartet.
Ihr seid fantastisch!

Vielen, vielen Dank für Eure Zeit und Expertise, N.H.71, Hagewi und Fredo.
Einfach von Herzen vielen Dank.
Ich halte Euch auf dem Laufenden, wie die Reise weitergeht.

Fredo, ich bitte um Verzeihung für mein anfängliches Zögern. Das war nicht aus böser Absicht.

Tomcat,
der sehr glücklich ist und das jetzt erstmal verdauen muss
 
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AGO Scheer

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Zur Verifizierung könntest du noch das für deine Region zuständige Landeshauptarchiv aufsuchen und dir dort die Polizeiakten des zuständigen Kreises vorlegen lassen.
Da habe ich z.B. sehr detaillierte Protokolle von Abstürzen und Flugunfällen gefunden.
 

Tomcat_81

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Lieber Ago, vielen Dank für Deinen wertvollen Hinweis!
 
Hagewi

Hagewi

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Nochmal zum Einsatz der II.(Sturm)/JG 300 am 19.07.1944:
Die Gruppe meldete insgesamt 6 Verluste "nach Luftkampf". Die drei oben genannten und weitere drei mit 100% Flugzeugverlust ohne weitere Namensangaben. Weiterhin sechs Abschüsse, die wohl alle bestätigt wurden. Davon drei durch bekannte Piloten: Eine Doublette von Kurt Welter (P-51 und B-17) und eine P-38 durch Klaus Bretschneider. Insgesamt drei P-51, zwei P-38 und eine B-17. Letztere könnte ggf. der von einigen Zeugen benannte Bomberabschuss gewesen sein. Alle im Planquadrat 14 Ost N. Vielleicht kann das jemand noch mal einsehen, ob das mit dem Bereich Rosenheim/Bad Aibling übereinstimmt?? Offensichtlich ist die Gruppe nicht so recht an die Bomber herangekommen und wurde vom Jagdschutz erfasst.
Am Tag davor ebenfalls Abschussmeldungen in gleichen Planquadrat und auch mit ausdrücklicher Benennung "Rosenheim".
Alle Angaben aus Prien, wie oben.
Es ist also allerhand los gewesen in dem Luftraum, so dass die Zeugenaussagen, wenn so lange danach befragt, durchaus etwas durcheinander gehen können.
 

Tomcat_81

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Hagewi, das erklärt vieles, vielen (!) Dank!

Auf Euren Daten basierend habe ich auch einen Bericht der Gegenseite zu diesem Tag gefunden:

STRATEGIC OPERATIONS (Fifteenth Air Force): In Germany, 400+ B-17s and
B-24s bomb an ordnance depot, an aircraft factory, a motor works, and an
airfield in the Munich area; P-51s and P-38s fly 300+ sorties in support;
enemy fighter opposition is weak but flak is heavy and accurate; 16 AAF
aircraft are shot down and several are missing.


Viel los über München - Das war dann aber natürlich, mit einzelnen Scharmützeln, auf die ganze Region verteilt, aber dennoch ist der rosenheimer Raum mehr involviert, als ich dachte und ich bin erstaunt, wie viel los war, wenn denn das Planquadrat überstimmt.
Da aber auch Reppels Verlust für Aibling verzeichnet wurde, nehme ich an, dass hier, verständlicher Weise, vieles falsch verortet wurde. Es sind in meiner Region eigentlich nur sehr wenige Absturzorte bekannt - vielleicht eine Hand voll, aber ich muss gestehen, auch noch nicht in "der Materie" zu sein.

Nun möchte ich Reppel genau verifizieren, Agos Hinweis ist da Gold wert. Mit etwas Glück kann ich dann noch Angehörige ausfindig machen.
Mein Ziel wäre, und das ist durch Eure fantastische Hilfe nun erstmals in Reichweite, die Person und das Flugzeug möglichst umfassend zu dokumentieren und im Archiv und an der Absturzstelle zu hinterlegen. Vielleicht finde ich sogar noch Fotos - In England habe ich an Absturzorten schon Bildtafeln gesehen, die in die Richtung gehen, die ich andenke.

Nochmals meinen herzlichen Dank, nach ergebnislosen Monaten im Blätterarchiv hat sich wieder einmal gezeigt, wie stark so ein Forum von Spezialisten ist!

Tomcat
 
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Tomcat_81

Kunstflieger
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... hierzu auch gleich die nächste Frage: Gibt es, neben dem Bundesarchiv, weitere zentrale Stellen, wo ich den genauen Absturzort hinterlegen kann, so dass der Verbleib Reppels dann zentral einsehbar ist?
 
N.H.71

N.H.71

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Hallo Tomcat,

denke der „Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge“, sofern dort nicht schon was hinterlegt ist.
Suchdienst des DRK.

Vielleicht ist es für diese Seite auch interessant von Deinen Rechercheergebnissen zu erfahren:

VG,
Nils
 

Tomcat_81

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Zwei gute Ideen, vielen Dank!
Wenn ich die Polizeiberichte eingesehen habe werde ich mich dort melden.
VG,
Tomcat
 

Tomcat_81

Kunstflieger
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Zwischenbericht - WAST- Verlustmeldung bei Bethke/Henning (2000) gefunden, Geburtsdatum dort leider unleserlich. Über den Namen und das Sterbedatum auf einer Ahnenforschungsseite die Geburtsdaten und den Geburtsort herausgefunden, dort einen möglichen Verwandten des Piloten gefunden und angeschrieben - gerade eben eine Antwort erhalten. Es handelt sich um seinen Neffen. In der Familie Reppel war der Absturzort nur als "irgendwo in Süddeutschland" bekannt.
Ich danke Euch und halte Euch auf dem Laufenden!
Tomcat
 
Hagewi

Hagewi

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Das ist bis jetzt schon ein schönes Ergebnis @Tomcat_81 . Ich möchte gerne auch dein Engagement loben! Es gibt nicht mehr so Viele, die sich da vor Ort einsetzen und den Angehörigen neue Gewissheiten geben.
Berichte gerne weiter, erstmal vielen Dank!
 
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