SCS - Inselstreit im Südchinesischen Meer

Diskutiere SCS - Inselstreit im Südchinesischen Meer im Aktuelle Konflikte Forum im Bereich Aktuell; Gerade hier entdeckt, für ale, die es interessieren mag ! :wink: "Territorial Tensions - China’s Air Defence Zone", Air International, August...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 Deino, 24.07.2014
    Zuletzt bearbeitet: 24.07.2014
    Deino

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    Gerade hier entdeckt, für ale, die es interessieren mag ! :wink:


    Ich muss allerdings gestehen, ich bin etwas überrascht, dass AI anstelle der vorgeschlagenen H-6G-Fotos, welche der H-6H verwendet hat, die an den Flügen überhaupt nicht beteiligt waren. :headscratch:

    Deino
     
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  3. Deino

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  4. jockey

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    AW: China, Indien, Pakistan

    Hat der chin. Pilot eine Kamera auf seinen Pilotenhelm?
     
  5. Deino

    Deino Alien
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    AW: China, Indien, Pakistan

    Ich glaube eher, das ist ein nach oben geklapptes Helmvisier !
     
  6. #5 Bleiente, 03.01.2016
    Bleiente

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    http://www.spiegel.de/politik/ausla...landung-auf-den-spratly-inseln-a-1070248.html
     
  7. #6 Teen-Fighter, 04.01.2016
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  8. Deino

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    Naja, man kanns auch anders sehen. CHina sieht es so, dass dieses ganze Gebiet schon immer seine Spielwiese war, um die sich sonst niemand gekümmert hat. Erst später begannen alle anderen Staaten - allen voran Vietnam - kräftig Inseln zu besetzen, Stützpunkte zu bauen und auch Landebahnen ... Das alles zu einer Zei, wo CHina allzusehr mit sich und anderem beschäftigt war und als es dann - vielleicht verpennt - erkannt hat, was los ist, gab es nichts mehr zu besetzen. Dass CHina nun in der Lage ist, aus Atollen Inseln zu bauen und darauf Stützpunkte zu bauen und auch Landebahnen hat damals vielleicht niemand für möglich gehalten, zumal auch andere Staaten kräftig ausgebaut haben.

    Die Frage sollte daher sein, wer war zuerst da, wer hatte wo berechtigt ansprüche, wer ist wo eingedrungen und hat was besetzt und welche Konsequenzen - im Hinblick auf eine EEZ z.B. - hat das alles ???

    Ichw eiß, ich stehe jetzt gleich wie der Verteidiger China da, aber ganz so einfach, wie es in der Presse - vor allem in den USA - dargestellt wird, ist es nicht.

    Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter in Richtung der von den USA ständing angemahnten "Rechte" auf ungestörte Passage (FON), Überflugsrechte und die Änderung des Status Quo usw.: Das alles will China ja gar nicht infrage stellen, sie selbst sind ja daran interessiert, dass der Handel da weiter ungestört fließt, aber muss es Überflüge von Bombern (wie unlängst durch Zufall ! Wer's glaubt wired seelig) oder Marineüberwachungsflugzeugen sein ? Die Diskussion, ob es sich hierbei um Inseln handelt oder nicht ist wenn sich die Landmassen inzwischen anschaut einfach lächerlich ..., zumal die USA UNCLOS selbst auch nicht ratifiziert haben.


    Wenn Du mal Zeit und Lust hast, dann bietet dieser Artikel ein viel differenzierteres Bild:

    http://chasfreeman.net/diplomacy-on-the-rocks-china-and-other-claimants-in-the-south-china-sea/

    Deino
     
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  9. #8 Teen-Fighter, 04.01.2016
    Zuletzt bearbeitet: 04.01.2016
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    @Deino

    Sicher ist die Sache komplizierter als sie teilweise dargestellt wird und die USA sind nicht unbedingt ein Waisenknabe, allerdings kann man m.M.n. eine Deklarierung einer 200 Meilen Zone um durchaus umstrittene Inseln herum als nichts anderes als dreist bezeichnen, wenn es dazu führt, das das Hoheitsgebiet von wirklichen Anrainerstaaten dieser Inseln quasi an der eigenen Strandlinie endet!

    Und bzgl. des Nichtinfragestellens der freien Passage, fragt man sich schon warum die Chinesen sich dermaßen über den Zerstörer oder den Bomberflug aufregen, wenn es nicht um die Ausübung von Hoheitsrechten vs. Freie Passage geht!?
     
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  10. GorBO

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    Na dann vergleichen wir doch mal die Spratly Inseln mit den Malvinas.
    Die einen liegen 270NM von Vietnam und 450NM von China entfernt.
    die anderen 240NM von Argentinien und 6600NM von Großbritannien.
    Ergo müssen sich mögliche Ansprüche aus anderen Gründen als den reinen Entfernungen vom Mutterland ableiten.

    Was die Überflüge von Militärflugzeugen angeht, so handelt es sich dabei um Symbolpolitik. Die Einen schicken Bomber oder Aufklärer, wohl wissend das sie damit den Anderen provozieren. Die Anderen wiederum können gar nichts anders als protestieren, wollen sie nicht ihr Gesicht verlieren. Das wissen wiederum die Entsender der Militärflugzeuge, können sich im Anschluss aber als Wahrer der Freiheit der Meere hinstellen. Und da alle Beteiligten wissen, wie das Spiel läuft, ist die Öffentlichkeit der eigentliche Adressat der Aktion.
     
  11. #10 Swiss Mirage, 04.01.2016
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    Ein etwas, um höflich zu bleiben, unglücklicher Vergleich. Die Falklands (so heissen diese Inseln offiziell) sind seit ca. 180 Jahren ein Teil des Vereinigten Königreiches. Und die Einwohner haben sich grossmehrheitlich immer als Briten gesehen. Beim letzten Referendum, welches 10–11 März 2013 abgehalten wurde, haben sich bei einer Wahlbeteiligung von 91.94%, 1513 Stimmende oder 99.8% für den Beibehalt des Status als Overseas Territory of the United Kingdom ausgesprochen.

    Wie man sieht, nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

    Greetings from Texas!
     
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  12. GorBO

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    Nö, der Vergleich zeigt genau das, was ich wollte: Nämlich die Zugehörigkeit eines Überseegebietes zu einem bestimmten Staat richtet sich nach mehr als der geografischen Lage des Übersehgebietes. Auch die historischen Besitzverhältnisse spielen allein betrachtet keine Rolle. Wir müssen also differenziert betrachten.
    Also wer sich in der Geschichte des Südchinesischen Meers und der Spratly-Inseln im Besonderen auskennt und Daten über die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung dieser Inseln hat, kann ja Mal mit Fakten zur Meinungsbildung beitragen.

    BTW: Malvinas ist der spanische Name der Falklandinseln.
     
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  13. WaS

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    Eine Inbesitznahme der Falkland-Inseln durch die Briten würde heute auch nicht mehr akzeptiert werden. Es macht aber keinen Sinn, alles in der Geschichte, was nicht nach heutigen moralischen und rechtlichen Standards gelaufen ist, »rückabwickeln« zu wollen. Dann müssten wir nämlich auch die europäisch-stämmigen Argentinier aus Amerika rauswerfen...

    Es ist aber sehr wohl völkerrechtlich und moralisch begründbar, wenn man den Chinesen heute das Recht abspricht, sich die Spratly-Inseln unter den Nagel zu reißen. Das ist Militarismus und Kolonialismus auf dem geistigen Niveau des 19. Jahrhunderts, aberl leider vorgetragen mit der Technologie von heute. Was die Welt davon noch zu erwarten hat, dagegen ist ISIS ein Kindergarten, fürchte ich.
     
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  14. GorBO

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    Alles richtig!
    Aber dann muss man auch sagen, wem das recht auf Inbesitznahme dieser Inselgruppe zusteht.
    Nur zur Erinnerung: Es handelt sich offensichtlich nicht um einen eigenständigen Staat. Die Inseln befinden sich 150NM von den Philipinen, 270NM von Vietnam und 450NM von China außerhalb jedes Hoheitsgebiets auf Hoher See. Da die Inseln nie dauerhaft besiedelt waren, kann man auch ethnisch keine Zuordnung treffen und historisch übte das chinesische Kaiserreich bis mindestens in die 1880er Jahre die tatsächliche Gewalt über die Inseln aus.
     
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  15. #14 Rhönlerche, 05.01.2016
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    Die "Inseln" sind gar keine Inseln, sondern "Riffe", die normalerweise immer wieder vom Meer überspült werden. Jetzt wurde dort künstlich aufgeschüttet, um die als Inseln klassifizieren zu können und um daraus einseitige Hoheitsrechte abzuleiten. Durchsichtiges Manöver. Das kann so nichts werden und gibt nur Konflikte mit allen Anrainern.

    Meiner Meinung nach ist Entspannung und freier Handel mit den Nachbarn heute auch für China wichtiger, als sich, für weitgehende Isolierung, ein paar umstrittene Bodenschätze einseitig unter den Nagel zu reißen. Ich hoffe, die ändern ihre Strategie noch.
     
  16. Deino

    Deino Alien
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    Werden sie nicht und es geht auch nicht um die Rohstoffe - zumindest nicht vordergründig ! - sondern schlicht darum, dass CHina dieses Gebiet historisch als sein Territoriem betrachtet. Siehe "Nine-Dash-Line" schon zur Zeit der ROC und dass nun alle "echten" Inseln durch quasi fremde Mächte besetzt sind.

    Quasi analog zum Falkland-Thema: Man stele sich vor, das Britische Empire hatte es militärisch nach einer Besetzung durch Argentinien lange nicht geschafft, sich ihre Inseln zu kümmern. Dadurch verfällt ja uch nicht - zumindest auch Sicht GB - der Anspruch af diese Inseln. Im Falle Chinas ist es dasselbe: Sie haben erst jetzt die Möglichkeit, sich technisch, wirtschaftlich und eben auch militärisch darum zu kümmern ... egal, ob da nun jemand anderes sitzt oder es "nur" Riffe sind. Aus ihrer Sicht haben sie den Anspruch nie darauf aufgegeben und die Frage nach dem "Status Quo" ist aus Chinas Sicht eben eher nach dem "Status Quo ante".

    Das Argument "freier Handel" ist ja genau auch das, was China will ... nur wollen sie eben nicht, dass US B-52 oder P-8 ungehindert drüberfliegen und demonstrieren, sie hätten die "Längeren", das hat nämlich gar nichts mit FON zu tun.

    Ich glaube zwar nicht, dass China einen Krieg anzetteln wird, um die Ansprüche komplett durchzusetzen, aber sie werden ganz sicher nicht ihre Inseln oder Stützpunkte aufgeben, zumal Vietnam, Taiwan und andere derzeit auch kräftig ausbauen, Sand aufschütten ... nur eben nicht im gleichen Maß wie China.

    Deino
     
  17. #16 Monitor, 19.05.2016
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    Nicht nur russische, sondern auch chinesische Piloten zeigen unprofessionelles Flugverhalten, während ein US-Aufklärer routinemäßig seine Bahn zieht. :TD:
    http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/china-fängt-us-jet-ab/ar-BBtdXWh?ocid=spartandhp
     
  18. #17 Sczepanski, 19.05.2016
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    nicht alle Gebiete, die aus Sicht der USA "international" sind, werden auch aus Sicht anderer Nationen so gesehen - insofern stellt sich schon die Frage, wer da wen provoziert ....
     
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  19. Deino

    Deino Alien
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    Sczepanski !! Na, wenn das jetzt aber nicht provokant ist !

    Das sind keine Inseln - BASTA - auch wenn das Land im Meer inzwischen größer ist, als alles was "natürlich" da steht ... aber folglich dürfen die USA mit allem was sie haben da durch, drum und drüber - alles im Namen von FON - und vor allem mit der allmighty USN. Und wenn dann ein chinesischer Flieger auftaucht, dann darf der das gar nicht ...


    Ich könnte k****n vor Bigotterie ....

    JA, es ist nicht alles vertraglich geklärt, aber wenn Vietnam an seinen "Inseln" baut, sind Inseln, die befestigt werden. Wenn Japan Felsbrocken befestigt, um seine EEZ auszubauen ... alles o.k., aber wenn CHina was macht, ist mal wieder Provokation.

    Deino
     
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    Im Zweifel bleibt dem Betroffenem immer noch eine Klage beim Internationalem Gerichtshof. :wink:
     
  22. Deino

    Deino Alien
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    Wie es die Philippinen ja im Moment auch tun und ich bin sehr grespannt, wie das ausgeht. Ich finde nur diese mehr als offensichtliche Parteinahme der USA alles unter dem Deckmantel von "Freiheit der Meere" einfach nur verlogen, was ja nicht heißt, CHina macht es richtig oder ich stünde auf ihrer Seite.

    ... aber lassen wir's ... ist eh zwecklos die Diskussion.

    Deino
     
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