Seafire Mk.Ib

Diskutiere Seafire Mk.Ib im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Hallo, mal eine Frage zur Seafire Mk.Ib. Diese waren ja zum größeten Teil umgerüstete Spitfire Mk.Vb. Wurden die Ib fast nur zur Schulung...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 Christian1984, 03.01.2010
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    Hallo,

    mal eine Frage zur Seafire Mk.Ib. Diese waren ja zum größeten Teil umgerüstete Spitfire Mk.Vb. Wurden die Ib fast nur zur Schulung eingesetzt?

    Gruß Christian
     
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  3. Hotte

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    Also die meisten Mk. Ib wurden wohl in der Schulungsrolle eingesetzt!
    Ausnahme aber soll wohl die 801 Sq. der HMS Furious gewesen sein,
    die diesen Typ zwischen Okt. 42 und Sept. 44 an Bord hatte.
    So steht das zumindest in "Spitfire in action"!

    Hotte
     
  4. #3 Christian1984, 05.01.2010
    Zuletzt bearbeitet: 05.01.2010
    Christian1984

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    Erstmal danke für deine Antwort Hotte. Ich bin da nämlich etwas verwirrt bei derMk.Ib. Diese wurden ja von "Air Service Training Ltd." und von "Cunliffe-Owen Ltd." aus Spitfire Mk.Vb umgerüstet. Dabei wurden 48 zu sogenannten "Hooked Spitfire" umgebaut (Funkausrüstung vereinfacht, keine "Verankerungspunkte" für Katapultstart) und 118 zu vollständigen Seafire Mk.Ib umgerüstet. Die hooked Spitfire wurden fast ausschließlich für Trainingseinsätze verwendet. Bei der den "echten" Mk.Ib bin ich mir noch immer unschlüssig...
    Oder sehe ich das komplett falsch und habe das in dem Warpaint-Heft falsch verstanden und alle Mk.Ib wurden als hooked Spitfire bezeichnet?
     
  5. Hotte

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    Zumindest die Mk. Ib auf der HMS Furious müssen ja wohl voll ausgerüstete trägertaugliche Einsatzmaschinen gewesen sein!

    Hotte
     
  6. #5 Christian1984, 05.01.2010
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    Das heißt aber nicht, dass sie automatisch katapultstartfähig waren. Nach meinen Aufzeichnungen wurden die Aufnahmepkt. für den Katapultstart erst ab der Mk.IIc eingeführt.
     
  7. Hotte

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    Auf brit. und US Trägern wurden die Katapulte eh kaum bis gar nicht genutzt.
    Das ist jetzt so eine Sache!
    Wie ich dem Bericht aus dem "in action" Heft entnehmen konnte, war ein Teil der Mk. I.b nun "voll" ausgerüstet. Darunter verstehe ich die ganze Träger Ausrüstung. Vor allem für die Maschinen der HMS Furious!
    Also müßten auch diese Jäger katapultstartfähig gewesen sein ! ? ! ?

    Hotte
     
  8. #7 Christian1984, 05.01.2010
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    In dem Warpaint-Heft über die Seafire steht, das erst ab der Mk.IIc die Katapultausrüstung wirklich verbaut wurde. Die Angaben zur Mk.Ib sind etwas schwammig. 48 Maschinen waren wirlich nur hooked Spitfire, was aber mit dem Rest war, weiß ich nicht. Die Frage ist, ob zur Vollausrüstung der Mk.Ib wirklich die Arretierungungspunkte für den Katapultstart dazuzählen. Meine Frage ist, ob alle Mk.Ib gleichzusetzten sind mit "Hooked Spitfires"?
    Ich kann aber mit Sicherheit sagen, das den hooked Spitfire folgende Teile der Trägerausrüstung fehlten: "Aufnahmepunkte" für den Katapultstart und der sogenannte "homing beacon". Letzteres ist wahrscheinlich sowas ähnliches wie ein für Zielflug geeigenetes Funkgerät, oder so???
     
  9. Hotte

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    Da kann ich Dir auch nicht weiterhelfen!
    Aus dem "in action" Heft bekommt man auch nur die gleiche schwammige Info!
    Aber wie gesagt, das die Royal Navy auf einen Träger nur halb ausgerüstete Jäger mit sich führt, kann ich mir im Prinzip nicht vorstellen :?!

    Hotte
     
  10. #9 modelldoc, 05.01.2010
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    Seafire

    Weihnachten 1941 testete Korvettenkapitän Peter Bramwell eine modifizierte Spitfire VB, BL676 mit Fanglandungen, freien Starts Katapultstarts an Bord der HMS Illustrious.

    Bedenklich war nur die Handhabung auf kleineren Trägern, da die Maschinen keine Klappflügel besitzen würden.

    Trotzdem wurden durch Versorgungseinheiten der RAF sofort 48 Spitfire VB zu Seafire IB mit A-Spant Fanghaken und Marinefunkgerät umgerüstet.

    Außerdem begann Cunliffe-Owen und die Air Service Training Ltd. mit dem Umbau weiterer 166 Seafire IB.
    Hier wurden weitere Modifikationen durchgeführt, so erhielten die Maschinen Heißbeschläge und Katapultspulen sowie Peilempfänger.
    Der Motor, ein 1435PS starker Merlin blieb unverändert.

    In der Folge wurde Supermarine mit der Produktion von 262 Seafire IIC beauftragt.

    Da die Produktion schnell anlief, konnte die Fleet Air Arm am gleichen Tag, dem 15.Juni 1942, die erste Seafire IB und Seafire IIC gleichzeitig übernehmen.

    Foto FAAMA

    Eine Seafire IB an Bord der HMS Indomitable, die Kennung ist 7B.

    modelldoc
     

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  11. #10 Christian1984, 05.01.2010
    Christian1984

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    Hallo modelldoc,
    danke für deine Antwort .Ich glaub das klärt die Sache. Mal noch eine Frage: was versteht man unter Heißbeschlägen?

    Gruß Christian
     
  12. #11 modelldoc, 05.01.2010
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    modelldoc Space Cadet

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    Kalt

    Heißbeschläge haben überhaupt nichts mit Wärme zu tun.

    Heißen ist der seemännische Fachbegriff für heraufziehen.
    Hier waren also nur verschiedene Ösen zum Befestigen von Seilen angebracht worden.

    Notwendig war das schon, denn nicht immer ging es glatt.

    Foto FAAMA

    modelldoc
     

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  13. Hotte

    Hotte Alien

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    Dies habe ich gefunden in:
    "Jagdflugzeuge der Welt" aus dem Motorbuch Verlag.

    Ab Anfang 1942 bezog die RN 166 umgebaute Mk. Vb (Seafire Mk. Ib),
    der Umfang der Umbauten beschränkte sich auf den Fanghaken und einige Rumpfverstärkungen. Ab Juni 42 bekam die RN dann 372 Seafire IIc, die aus Bauaufträgen für die Mk. Vc stammten.
    Sie hatten Katapultbeschläge und ein verstärktes Fahrwerk. (!)

    Hotte
     
  14. #13 Degalus, 06.01.2010
    Zuletzt bearbeitet: 06.01.2010
    Degalus

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    Kommt von heissen.... heben. Also ein Hebegeschirr.

    LOL... man sollte auch die zweite Seite lesen...
     
  15. Box29

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    Hallo,

    deshald "heisst Flagge" oder "Flagge hissen".:TD:

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  17. #15 Christian1984, 06.01.2010
    Christian1984

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    Gut, ich denke die Frage hat sich geklärt. Danke an alle die geantwortet haben.
     
  18. #16 langnase73, 08.01.2010
    Zuletzt bearbeitet: 08.01.2010
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