Siebel Si 202A Hummel - AML 72 054

Diskutiere Siebel Si 202A Hummel - AML 72 054 im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Hier soll ein Modell des ersten Prototyps der Siebel Si 202 Hummel aus dem zugehörigen Bausatz entstehen, den ich bereits im FF vorgestellt habe:...

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    Hier soll ein Modell des ersten Prototyps der Siebel Si 202 Hummel aus dem zugehörigen Bausatz entstehen, den ich bereits im FF vorgestellt habe: http://www.flugzeugforum.de/threads/76810-172-Siebel-Si-202-Hummel-AML

    Eigentlich wollte ich dazu keinen Baubericht erstellen. Ein paar kleine Fehler und das übliche persönliche Unvermögen sowie die daraus zu ziehenden Lehren machen die Sache aber evtl. doch auch für andere interessant.
     

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    Meine Erwartung, es mit einem „Schüttelbausatz“ zu tun zu haben, wurde nicht ganz erfüllt. Trotzdem verlief der Beginn flott. Hier die vorbereiteten Teile für den Rumpf. Den Resin-Motor finde ich Spitze. Er weist nur wenige Blasen auf, mit denen ich aber leben kann. Das Instrumentenbrett aus Kunststoff hätte ich nicht lackieren müssen. Es wird später komplett (bis auf die dunklen Vertiefungen der „Handschuhfächer“) von zwei lackierten Ätzteilen überdeckt.
     

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  4. urig

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    Hier sitzen das Instrumentenbrett (Ätzteil) auf der Instrumentenfolie und das Instrumentenbrett-Ätzteil auf seinem Träger.
     

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    Beim Lackieren der Gurte wird’s schon schwieriger. :mad: Man muss die Schnallen nach dem Lackieren umbiegen und dadurch wird die Seite, die ich für die Rückseite hielt, plötzlich zur Vorderseite. :FFTeufel: Und damit ist die Bemalung dort nicht so exakt wie auf der anderen Seite.

    Man soll alle vier Gurte am Steg lassen und diesen durch Umfalten (entlang seiner Länge!) dicker machen. Trotz Biegewerkzeug halte ich so etwas für schlichtweg unmöglich. :FFTeufel::FFTeufel::FFTeufel: Der „Steg“ stellt eine Leiste oben auf der Sitzbank dar.

    Vor den Rückengurten habe ich vier Bauchgurte (vergl. Ätzteilplatine in #2) auf die Sitzfläche „gelegt“. Eigentlich ist das Quatsch. :mad: Man sieht auf keinem Foto Bauchgurte. Und so ein Stapel an Ätzteilen lässt von der Sitzfläche am Ende nichts mehr übrig. Generell ist fraglich, was man durch die geschlossene Haube später noch davon erkennt. :headscratch:
     

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    Ein Gurt hat sich bei meinen Faltversuchen ins Nirwana katapultiert. :mad: Er wurde durch den klassischen Krepppapierstreifen ersetzt, bei dem Gurtschlösser mit silbernem Gel-Stift aufgemalt werden. :!: Meines Erachtens sieht man den Unterschied nicht mal in direktere Nachbarschaft zu den Ätzteilen und das ganze Ätzteil-Gedöns, kann mir in Zukunft gestohlen bleiben. :mad:

    Im Hintergrund liegen Ausschnitte aus der Zeitung, die ich als Fußboden einkleben werde.
     

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  7. urig

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    Bei den Spritzgussteilen sieht man auch ohne Brille den Short-Run-Charakter des Bausatzes. Die Teile lassen sich jedoch mit wenig Aufwand säubern (links).
     

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    Am Höhenleitwerk habe ich gleich zwei Fehler entdeckt.

    (1) Der Ruderspalt muss von links nach rechts (Ende zu Ende) gerade durchgehen und

    (2) das Trimmruder gehört nach links!
     

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  9. urig

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    Der charakteristische T-förmige „Rollerlenker“ der ersten Hummel liegt als Resinguss bei (s. Bild). Leider mit nach unten hängenden statt waagrechten Handgriffen. :FFCry:

    Man kann diesen jedoch leicht aus Draht (hier Messingdraht) nachbauen. Der Draht wird als erstes durch Strecken gerichtet, damit vorhandene Biegungen oder Knicke verschwinden.
     

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  10. urig

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    Dann biegt man zwei 90-Grad-Winkel, die man wie bei einer Fahrradgabel leicht nach hinten, innen geneigt aneinander klebt. Dann noch Flüssigspachtel und Farbe drauf für die Handgriffe. Fertig. Das geht schneller als das Säubern des Resingusses. :angel:
     

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  11. urig

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    Die Befestigungspunkte für die Flügel sind Eigenbau. Links und rechts vorne sind kleine Ätzteilkonsolen für die Gashebel. Aber auch das kann man sich sparen, denn die Hebel selber samt einem Farbtupfen für den Griff muss man sowieso selber machen.
     

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  12. #11 Cherrylock, 24.03.2016
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    sieht interesant aus und geht ganz schön fix, mir gefällts
     
  13. urig

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    AML hat es sich mit der Cockpithaube ein wenig einfach gemacht. Der hintere Teil soll die Überdachung des Gepäckfaches darstellen und zum Rumpf gehören. Bei der Si 202A ist dieser Teil ohne Fenster, später kamen dann zwei ovale Fenster dort hin, und deshalb ist dieser Teil des Daches im Bausatz transparent, damit man die ovalen Fenster durch die beiliegenden Lackier-Masken einfach abdecken kann. Zwischen Haube und Rumpf entsteht dann ein Spalt, den man folglich zuspachteln und überschleifen sollte.

    Damit die Haube hinten nicht übersteht und sich vor dem Maskieren gut verspachteln lässt, habe ich diese mit Sekundenklebergel und einer Zwinge fixiert. Ich wollte keinen Weißleim riskieren und später mit Wasser schleifen. Das Rumpfvorderteil habe ich noch nicht montiert, damit der Kleber durch das große Loch „ausdünsten“ kann.
     

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  14. urig

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    Das hätte ich lieber nicht so machen sollen.
    Die Haube wurde blind! :FFTeufel::mad::FFTeufel: Und beim Wiederabmachen bekam sie auch noch einen Riss.

    Das war’s dann mit Schüttelbausatz. :mad: Die schöne Spritzgusshaube ist ruiniert und ich muss mir ein Ersatzteil ziehen und anpassen. :FFCry:

    Dafür gibt es zwei Möglichkeiten, einen Tiefziehstempel herzustellen. Entweder durch Abformen der Außenkontur oder der Innenkontur. Im ersten Fall müsste man das Ergebnis um die Wandstärke der Haube „schrumpfen“ im zweiten „auffüttern“.

    Mir erschien die zweite Variante geeigneter. Daher habe ich die Haube vor dem nächsten Foto gleich hinten verschlossen, so dass ich sie mit Stewalin ausgießen kann.
     

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  15. urig

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    Hier das Ergebnis:
     

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    Als nächstes habe ich den Stempel nach hinten verlängert, damit ich eine ebene Kontur und keinen Knick am Übergang zum Rumpf bekomme (da wo gespachtelt werden soll). Im weiteren Verlauf wurde die Haube unten auch noch durch Aufspachteln mit Revell Plasto insgesamt um 1 Millimeter verbreitert. Auch vorne an der Dachkante habe ich vor dem letzten Tiefziehversuch auch noch mehr abgerundet, um dem Vorbild näher zu kommen.
     

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  17. urig

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    Und am Ende wandert das hier alles auf den Müll (Ausschuss). Nicht ohne zuvor die Haltbarkeit von Plasto auf einer meiner selbstgezogenen Hauben getestet zu haben (für den Übergang zum Rumpf). Unerwarteterweise hält der Spachtel gut.

    Damit bin ich nun hoffentlich wieder in der richtigen Spur. Zeitaufwand bis hierher: 2 Wochen.
     

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  18. #17 Nachtfalter, 24.03.2016
    Nachtfalter

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    Ich nehme den Weißleim für wasserfeste Verklebungen von Ponal, da gibt es kaum Probleme beim Nassschleifen. Es gibt ja auch noch lösungsmittelfreien Sekundenkleber für solche Arbeiten.
    Aber wenn Du eine schöne dünne tiefgezogene Haube hinbekommst, hat das auch seinen Reiz.

    Weiterhin viel Erfolg René
     
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  19. popeye

    popeye leider verstorben

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    Das weist Du doch, Uli ! Mindesten ein Bad mit Future oder Erdal ist schon Bedingung....

    Bei uns läuft grad eine Kampagne von der nationalen Unfalversicherung "halte Dich an die Regeln" - wer beim Arbeiten Zeit sparen will, riskiert Zeit zu verlieren....

    Bleibt immerhin EIN Trost - die Vacu-Haube wird schliesslich zu einem besseren Gesamt-Resultat beitragen ! Weiter viel Erfolg !
    Rolf
     
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    Hallo

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  21. urig

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    Es ist immer noch schade um die Druck-Guss-Haube des Bausatzes. Ich habe mir das Future-Bad gespart, weil sie so schön transparent war und die unnatürliche Wandstärke hatte ich durch schwarze Farbe auf den Klebeflächen kaschiert. Ich hatte noch kein Sekundenkleberproblem mit Hauben zuvor. Ich meinte, der würde erst weiß, wenn beim Abbinden Feuchtigkeit im Spiel ist (egal, ob Future drauf ist oder nicht). Muss mal einen Test machen.

    Weitert geht‘s mit dem Verspachteln von Haube und Rumpfrücken.
     

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  22. urig

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    Vor dem Maskieren nochmals ein Blick auf den „Ätzteilberg“ auf dem Sitz.
     

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