Siemens Schuckert D.I <-> Nieuport

Diskutiere Siemens Schuckert D.I <-> Nieuport im Vom Original zum Modell Forum im Bereich Modellbau; Beim blättern in einer älteren Modell-Fan Ausgabe bin ich auf den Baubericht einer Nieuport 11 gestoßen. Darin heißt es (Zitat): ...die Siemens...

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  1. #1 Rampf63, 26.01.2009
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    Beim blättern in einer älteren Modell-Fan Ausgabe bin ich auf den Baubericht einer Nieuport 11 gestoßen. Darin heißt es (Zitat): ...die Siemens Schuckert D.I, die von einer Nieuport kaum zu unterscheiden ist.(Zitat Ende)
    Da mit kein Bausatz einer Siemens Schuckert D.I bekannt ist (den man evtl auch bezahlen kann:red:) hab ich mir gedacht man müßte doch dann eine Nieuport ganz einfach in einen Siemens umstricken können.
    Aber welche Nieuport war dann das Vorbild die 11 die 16 oder die 17. Kann mir da jemand weiterhelfen.
     
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  3. #2 Hans Trauner, 27.01.2009
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    Diese Frage wird schon lange diskutiert....und man bekommt immer nur eigentlich verwirrende Antworten. Ich versuchs mal so: Kopiert wurde der Ni 11. Was dabei herauskam, sah aber eher nach Ni17 aus.
    Ein Grundproblem, dass ich nicht lösen kann, sind unterschiedliche Maßangaben. Während die Länge mit 6.oo Meter recht einheitlich in der Literatur zu finden ist, schwankt die Spannweite zwischen 7.50 Meter (was dem 11 oder 16 entspach) und 8,18 Meter (was dem 17 entspricht). Durch die Kopfstütze am Rumpf sieht der SS D.I wieder eher nach Ni 16 oder 17 aus.

    Rein zeitlich gesehen, stand bei der Entwicklung des SS D.I eh nur die Ni 11 zur Verfügung, den 17 gabs da noch nicht.

    Triff einfach eine Entscheidung, welcher Angabe der Spannweite du folgen möchtest. Der Rumpf eine 11 oder 16 ist jedenfalls einfacher in einen Siemens zu verwandeln. Der 17 hatte vorne wg. des anderen Motors eine Ausbeulung, die du beim Siemens nicht gebrauchen kannst.

    Ich selber würde einen 11 oder 16 als Basis nehmen. So ganz banal ist der Umbau im übrigen gar nicht. Beim Siemens ist der Motor bzw die Haube anders. Der Propeller hat einen erheblich grösseren Durchmesser, was ein höheres Fahrwerk zur Folge hat. Die Verstrebungen, insbesondere die V-Streben sind breiter. Gleichwohl: Ein interessantes Projekt!

    H.
     
  4. #3 Hans Trauner, 27.01.2009
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  5. #4 Rampf63, 16.02.2009
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    Hab jetzt so ziemlich alle Unterlagen bzw. Bilder zusammen um anfangen zu können. Größter Unterschied ist den Bildern nach die Motorhaube. Also weiter googeln und festgestellt: Die Nieuport hat einen Umlaufmotor (so wie z.B. die Dr.I und die E. V von Fokker). Also nach einem Bild vom passenden Siemensmotor gesucht. Und gefunden siehe unten. Das Bild genau angeschaut und :) aha ist ein Sternmotor -> also die Zylinder stehen. Schaut so aus weil ja ein Zündmagnet vor den Zylindern zu sehen ist.
     

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  6. #5 Rampf63, 16.02.2009
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    Aber beim Weitergoogeln auf eine Besonderheit des Siemens Sh.1 gestoßen.
    Nix da von wegen Zylinder stehen und Kurbelwelle dreht sich. Diese Siemensmotoren sind sog. Gegenumlaufmotoren. Das heißt die Zylinder drehen sich in eine Richtung, wie beim Umlaufmotor (wg. Kühlung), aber die Kurbelwelle dreht sich in die andere Richtung und sogar über ein Getriebe noch etwas schneller.
    Wurde damals so gemacht um die Kreiselmomente des Motors zu eliminieren und damit die Flugzeuge leichter steuern zu können. Andererseits wurde damit versucht den Schmierstoffverbrauch bzw. die Wartungsintervalle zu senken. Ein normaler Umlaufmotor mußte alle 15 - 20 Flugstunden komplett überholt werden.
    Scheinbar war diese Konstruktion aber nicht das Gelbe vom Ei, denn nur wenige solche Motoren wurden damals gebaut.
    Allerdings hat nach dem WWI ein findiger Konstrukteur ein Motorrad mit einem Gegenumlaufmotor gebaut.
    Die berühmte Megola -> war aber auch kein großer Erfolg
    Warum wohl:confused:
     

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