Sowjetische Fliegerasse 1941-1945 des Großen Vaterländischen Krieges

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Flugi

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Trojca
Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges
Sowjetische Fliegerasse 1941-1945


Preis 98,00 €

768 Seiten
1.043 Fotos
406 Tafeln
784 Farbprofile der Flugzeuge
Farbabbildungen von 26 Auszeichnungen
110 Farbzeichnungen militärischer Dienstgrade bzw. Rangabzeichen
+ herausnehmbare farbige Landkarte im Format DIN A0; sie zeigt die Disposition der Luftstreitkräfte sowohl der Sowjetunion als auch des Deutschen Reiches am 22.06.1941


Dieses Buch von 768 Seiten schildert die Lebensläufe von 381 sowjetischen Jagdfliegern, Männern und Frauen, die im Großen Vaterländischen Krieg (22.06.1941-09.05.1945) flogen. Sofern sie in den 1930er Jahren an den Kämpfen in China gegen die Japaner, im Spanischen Bürgerkrieg, im Russisch-Finnischen Winterkrieg 1939/1940 oder im Koreakrieg zum Einsatz kamen, wird dies ebenfalls in ihrem Lebenslauf vermerkt. So weit wie möglich bietet diese Veröffentlichung Informationen zu all ihren Abschüssen, Fotos der Piloten sowie Fotos und Farbprofile ihrer Flugzeuge. Darüber hinaus finden sich Informationen zu sowjetischen Auszeichnungen und militärischen Dienstgraden der sowjetischen Luftstreitkräfte. Dieses Buch nennt technische Daten wie auch Produktionsziffern der in der Sowjetunion gefertigten Jagdflugzeugmuster, der im Rahmen des Pacht-und-Leih-Abkommens von den Westalliierten gelieferten Jagdflugzeuge sowie der Jagdflugzeugmuster der Feindstaaten (Deutschland, Finnland, Italien, Rumänien und Ungarn).



 
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Flugi

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Man muss festhalten, eine Fleißarbeit des Autors, all diese Fakten in russischen Archiven zusammen zu tragen. Der Text im Buch Englisch und Deutsch, findet man nicht allzu oft.
Zu fast jedem Ass die Abschußaufzählung mit Typ, Ort und Datum. Dazu eine qualitativ sehr gute farbige Risszeichnung im Maßstab 1:48.
Alte Bekannte hab ich auch wiedergefunden. :wink2:

Was mir bei der Lektüre aufgefallen ist, das sehr viele der Asse die Bell P-39 Airacobra geflogen sind und mit dieser Maschine ein Großteil ihrer Abschüsse erreicht haben.

 
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Egbert

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Sehr schön so ein Buch . Sage doch mal Bitte die ISBN Nummer an . Damit man dieses Buch bestellen kann .

der Holger :-29:
 
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Sehr schön so ein Buch . Sage doch mal Bitte die ISBN Nummer an . Damit man dieses Buch bestellen kann .

der Holger :-29:
Entschuldigung. :blush2: ISBN 978-3-86619-152-5 seht übrigens auf der Rückseite des Buches.

 
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Mercur

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Ich finde das Buch auch recht gut - u.a. wegen der echt vielen Fotos auf denen man zumindest
Teile der Bemalungen sehen kann.

Leider habe ich einige (längst bekannte, auch mit Profilen) sowjetische Fliegerasse in diesem
Buch vermisst (z.B. Likholetov auf La-5FN). Auch habe ich bezüglich der Profile LaGG-3 auf den
Seiten 225 (V. A. Zaytsev) und 755 (A.P. Zaytsev) einige Fragen denn eines davon ist falsch. ^^
 
Monitor

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Läßt sich auch auf Amazon finden. Noch 8 Stück. Schnell zugreifen.
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mirage

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Was mir bei der Lektüre aufgefallen ist, das sehr viele der Asse die Bell P-39 Airacobra geflogen sind und mit dieser Maschine ein Großteil ihrer Abschüsse erreicht haben.
Ist mir ebenfalls aufgefallen. Hätte ich bei der P-39 so nicht vermutet. Aber hängt eben ab wer hinter dem Knüppel sitzt. :wink2:
 
Samoljot

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Habe das Buch auch und finde es bis auf einige kleine Ungereimtheiten sehr informativ. Allerdings sind die auf der Rückseite angekündigten einzelnen Lebensläufe extrem kurz gehalten und beschränken sich ausschließlich auf den Einsatz im II. Weltkrieg. Aber mehr Infos hätten wahrscheinlich den Rahmen gesprengt.
 
Flugi

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Ist mir ebenfalls aufgefallen. Hätte ich bei der P-39 so nicht vermutet. Aber hängt eben ab wer hinter dem Knüppel sitzt. :wink2:
Zweifellos, aber eben nicht nur.

Im Rahmen des Lend-Lease-Vertrags erhielt die Sowjetunion fast 5000 Bell P-39 "Airacobra" der bereits verbesserten N–Q-Baureihe.
Da der Luftkampf über der russischen Front meist in niedrigen Lagen stattfand, kam die P-39 wahrscheinlich besser zur Geltung als auf anderen Kriegsschauplätzen. Innovative Taktiken und Motivation, gepaart mit der robusten Konstruktion der P-39 und ausreichender Feuerkraft, erwiesen sich für die Sowjets als erfolgreiche Kombination. Zum Beispiel war die schwere 37-mm-Kanone, die über Neuguinea meistens Ladehemmung hatte, in sowjetischen Diensten eine zuverlässige Waffe; außerdem wurde sie häufig durch eine 20-mm-Kanone sowjetischer Bauart ersetzt. Noch dazu erleichterte man die Maschinen stark durch den Ausbau der Flächenwaffen und durch das Entfernen von Teilen der Panzerung. Eine Kanone und die Rumpf-MG entsprachen dem sowjetischen Standard an Bewaffnung und wurden als ausreichend betrachtet.
Was noch dazu kam, die hatten alle Funkgeräte, was bei den russischen Maschinen bei weiten noch kein Standard war.
 

jackrabbit

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Hallo,

Ist mir ebenfalls aufgefallen. Hätte ich bei der P-39 so nicht vermutet. Aber hängt eben ab wer hinter dem Knüppel sitzt.
durch die Weite der Sowjetunion (oder auch des chin.-jap. Kriegschauplatzes) ging es ja i.W. gegen Bomber, Schlachtflugzeuge, Aufklärer und Transporter, also nicht im Einsitzer-Dogfight Jagdflieger gegen Jagdflieger.
Daraus resultieren die hohen Abschusszahlen auch der deutschen Asse im Osten.

Grüsse
 
eggersdorf

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Ist mir ebenfalls aufgefallen. Hätte ich bei der P-39 so nicht vermutet. Aber hängt eben ab wer hinter dem Knüppel sitzt. :wink2:
Liegt vieleicht auch daran das über Jahrzehnte - man könnte sagen - verschwiegen wurde das dem zweiterfolgreichsten sowjetischen Pilot Alexander Iwanowitsch Pokryschkin – Wikipedia die große Mehrheit seiner Abschüsse mit eben diesem Flugzeug gelungen sind.
Auf 560 Feindflügen errang Pokryschkin 59 Luftsiege, sechs davon als Gruppenabschüsse, 48 davon auf der P-39. Damit war Pokryschkin der zweiterfolgreichste alliierte Pilot – nach Iwan Koschedub – im Zweiten Weltkrieg.
Man suche mal im Buch "Himmel des Krieges" nach der P-39. Oder man schaue sich mal den Flugzeugbestand der 2. Luftarmee an die im Großen Vaterländischen Krieg Richtung Berlin marschierte.
 
Taylor Durbon

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Liegt vieleicht auch daran das über Jahrzehnte - man könnte sagen - verschwiegen wurde das dem zweiterfolgreichsten sowjetischen Pilot Alexander Iwanowitsch Pokryschkin – Wikipedia die große Mehrheit seiner Abschüsse mit eben diesem Flugzeug gelungen sind.
Verschwiegen? Das war jedem modellbauenden Jungpionier bekannt. Pokryschkin und Koshedub waren die Helden meiner ahnungslosen Luftfahrtjugend. Als ich nach der Wende zum ersten Mal von Hartmann und seinen Abschüssen las, hielt ich das für einen Tippfehler:16_1:.
 
FREDO

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Solches Buch wäre uns vor 35 Jahren hilfreich gewesen...
 
neo

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Danke Bernhard für die Vorstellung. Ich habe heute auch ein Exemplar bekommen und bin ganz schön geplättet. Für das eine Buch kann man getrost fünf andere wegschmeißen. :-60:
 
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Sowjetische Fliegerasse 1941-1945 des Großen Vaterländischen Krieges

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