Sowjetische Flugplätze in Weißrussland gestern und heute

Diskutiere Sowjetische Flugplätze in Weißrussland gestern und heute im Russische / Sowjetische LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Da ich nichts anderes gefunden habe, habe ich ein neuen Thread aufgemacht; analog zu Litauen, Lettland, etc. . Per Zufall bin ich auf diese Seite...
ManfredB

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Da ich nichts anderes gefunden habe, habe ich ein neuen Thread aufgemacht; analog zu Litauen, Lettland, etc. .

Per Zufall bin ich auf diese Seite mit vielen Fotos zum ehemaligen Militärflugplatz Shchuchin 'geraten':


Interessant:
Am 21. Oktober 1992 stürzte eine MiG-25RU des aufgelösten ==> 151. Geschwaders für elektronische Kriegsführung (151 AP REB) bei der Überführung zum Flugzeug-Reparaturwerk Baranavichy (Baranovichi) unweit (nördlich) des Flugplatzes Shchuchin in der Nähe (westl.) des Dorfes Davlyudovshchina ab.
Die Besatzung (Oberstleutnant Novokreshchinov und Hauptmann Pivovar) steuerte das Flugzeug noch von Wohngebäuden weg und hatten dadurch keine Zeit mehr zum Aussteigen/Katapultieren und kam ums Leben.
Zum Absturz siehe auch ==> HIER und Folgelinks der Seite.

Dazu gibt es Fotos der interessanten Gedenkstätte (eines siehe unten; bei ==> googlemaps).), denn das Denkmal zeigt nicht das Heck einer MiG-25 sondern einer MiG-21(R?). Das 151. AP REB flog bis 1981 die MiG-21R.

 
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ManfredB

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Das 151. OAP REB gehörte zur ==> 26. Luftarmee, hat seine Wurzeln aber in Polen.
Die Keimzelle bildete dort das vermutl. im Jahr 1950 in Chojna aufgestellte 330. selbständiges Aufklärungsgeschwader (330. ORAP; mit MiG-15R).

Umstruktruriert verlegte das 330. ORAP dann 1960 als 215. selbständige Aufklärungsstaffel (==> 215. ORAE) nach Brzeg.
1981 wurde dem Verband dann die Störplattform YAK-28PP zugeführt, was eine Neustrukturierung in zwei Staffeln erforderlich machte und auch aufgrund der neuen Funktion letztendlich im Jahr 1984 zur neuen Bezeichnung 151. selbständiges Geschwader für den Elektronischen Kampf (151. OP REB) führte.

Eine erhebliche Kampfwertsteigerung erhielt das 151. ORAP, als es im Rahmen der Umstrukturierungen in Polen und der DDR im Jahr 1989 die MiG-25BM vom ==> 164. ORAP aus Brzeg (4. LA) und 1990 die MiG-25BM vom ==> 931. ORAP aus Werneuchen (16. LA) erhielt.
Aber 1993 wurde das 151. AP REB letztendlich aufgelöst.
Nachzulesen alles u.a. auch hier ==> 151st independent Aviation Regiment for Electronic Warfare

Das Waffensystem der MiG-25BM für SEAD-Einsätze besteht im Wesentlichen aus
  • dem Radaraufklärungs-/Erfassungssystem "BEREZA-L",
  • dem Anti-Radar-Komplex "JAGUAR" als Teil des
  • Zielzuweisungssystems "Sych" der Zielsuchköpfe der
  • vier Anti-Radar-Lenkflugkörper Kh-58/Kh-58U (als Hauptbewaffnung) sowie der
  • aktiven Störstationen SIREN-1D-OZh und LYYTIK.
Das Funkionsprinzip der EloKa-Ausstattung ist grob gesehen ähnlich dem des ECR-TORNADOs.

==> МиГ МиГ-25БМ
Alle MiG-25BM fanden ihr Ende - wie viele andere MiG-25 auch - im Flugzeug-Baranavichy (Baranovichi).
 
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...
Alle MiG-25BM fanden ihr Ende - wie viele andere MiG-25 auch - im Flugzeug-Baranavichy (Baranovichi).
Da fehlte etwas, muss heissen im Flugzeug-Reparaturwerk Baranavichy (Baranovichi) <авиаремонтный завод в Барановичи >.
Danke @Jeroen für den Hinweis 👍
(Meine Tastatur hakt manchmal ...)
 
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In Pastavy Weissrusland waren 1953-1995 auch die Flieger basiert, heutzutage gibt es dort nur noch ein Militareinheit auf die Nordostecke der ehemalige awiabase, ich nehme an Grenztruppen, mit Hubschrauberlandeplatz.
Ein Sockelflieger am Flugplatz ist wohl nicht (mehr) vorhanden.

Welche Regiment dort bis 1960 basiert waren musst isch noch herausfinden.
Von 1960-Mai 1988 gab es dort das 940 Jagd(bomber) Fliegerregiment mit MiG-17, Su-7B/BKL/BMK, MiG-27D/M

2006 jedoch wurde ein Fliegermonument an der Strasse nach Breslaw engerichtet fur die verstorbene Flieger 1953-1995.
Deswegen wurde MiG-23ML BN 23 cn 0390308260 an der Strasse dort aufgestellt.
Dieser MiG-23ML hatte bis 1 Juli 1989 beim 2AE des 979e Regiment in Schtschutschin geflogen.
Dort wurden 1987 die MLD abgegeben und bekam man ML vom 190e Regiment.



(c) sehe unten Link Seite "Unser Pastavy"

Januar 2013 wurde dann erneut ein Flieger aufgestellt in Pastavy, am Stadtplatz, da gab es schon eine Militarsammlung.
Jetzt wurde ein Grensflieger ausgestellt die in 1975 gebaute Mi-8 BN weisse 04, zuvor gelbe 04.



(c) Aleksandr Wasilew, sehe Quelle unten

In April 2017 kam dann erneut ein Flieger nach Pastavy, diesmal ein Su-24M aus Baranowitschi.
Su-24 hatten beim 305 BAP in Pastavy geflogen von 1986 bis 1993, das 305 IBAP war seit 1976 dort mit Su-7B/BM/BKL.
Der Grenznahe zu Litauen bedeutete das die Su-24 entweder beim Landeanflug (Ostwind) oder Abflug (Westwind, Circuit) das Litauische Luftraum verletzen musste, da Litauen und Weissrusland beide in 1991 ihre Unabhangigkeit gewannen. Deswegen wurde das fliegen dort mit Su-24 etwa 1993 eingestellt.

Der Su-24M BN 05 weiss aus Baranovitschi wurde dann Mai 2017 aufgestellt auf der Stelle der MiG-23ML.
Zu Ehren des 305 BAP wurde der BN 05 als 305 gepinselt.
Die MiG-23ML wurde dann neben der Mi-8 aufgestellt an der Gagarin Strasse



Quelle: Мемориальные летательные аппараты Постав, Leonjan

 
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