SpaceX

Diskutiere SpaceX im Raumfahrt Forum im Bereich Luftfahrzeuge; sehe ich auch so. Die bauen ja die Dinger im Takt und klar, immer mal Rückschläge gehören zum lernen, dann aber nicht lang rummachen sondern...
gk juergen

gk juergen

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sehe ich auch so.
Die bauen ja die Dinger im Takt und klar, immer mal Rückschläge gehören zum lernen, dann aber nicht lang rummachen sondern immer fleißig weiter.
Das machst mit einem Staatlichen Haufen nicht.
 
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Chopper80

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sehe ich auch so.
Die bauen ja die Dinger im Takt und klar, immer mal Rückschläge gehören zum lernen, dann aber nicht lang rummachen sondern immer fleißig weiter.
Genauso sehe ich das auch! Wenn SpaceX SN8 beim 20km Flug schrotten sollte, dann sind wohl trotzdem genug Testdaten zusammen gekommen und die nächsten 3 Testvehikel stehen bereit für neue Tests. Passiert das z. B. mit der SLS bei ihrem in Kürze stattfindenden 8min Static Fire, dann ist erstmal Schicht im Schacht.

C80
 
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Ernst Dietikon

Ernst Dietikon

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Warum nicht? Wenn die ihr Tempo so weiter halten und keine grossen Rückschläge erleiden, dann fliegt Starship eher in den Orbit als SLS.

C80
Meine Bemerkung, dass ich dies nicht so sehe, bezieht sich auf die Aussage: "Kann eine staatliche Org nicht schaffen." Ich halte stattliche Institutionen für genau so kompetent wenn in vielen Bereichen sogar besser.

Den Satz "... dann fliegt Starship eher in den Orbit als SLS." halte ich für völlig aus der Luft gegriffen und hat mit meiner Aussage nichts zu tun.

Es hat bestimmt keinen Sinn diese Diskussion hier zu führen.

Gruss
Ernst
 
Ernst Dietikon

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sehe ich auch so.
Die bauen ja die Dinger im Takt und klar, immer mal Rückschläge gehören zum lernen, dann aber nicht lang rummachen sondern immer fleißig weiter.
Das machst mit einem Staatlichen Haufen nicht.
Warum solch despektierliche Aussagen? Die Bezeichnung "staatlicher Haufen" haben diese Leute nicht verdient.

Gruss
Ernst
 
Whisky Foxtrott

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Weil Staatsbetriebe schlichtweg unflexibel sind. Dienstvorschriften, geringer Entscheidungsspielraum, oftmals falsche Besetzung der krisensicheren Arbeitsplätze.

Es gibt genügend vergangene und alktuelle Beispiele, in denen Riesenprojekte nicht aus den Füßen kommen, weil staatliche Institutionen mitmischen.
 

PKingo

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Weil Staatsbetriebe schlichtweg unflexibel sind. Dienstvorschriften, geringer Entscheidungsspielraum, oftmals falsche Besetzung der krisensicheren Arbeitsplätze.

Es gibt genügend vergangene und alktuelle Beispiele, in denen Riesenprojekte nicht aus den Füßen kommen, weil staatliche Institutionen mitmischen.
Und ich kenne genug rein privat organisierte Riesenprojekte, die auch gigantisch die Hose gegangen sind. Es redet nur keiner drüber.

Nix für ungut und LG
Pkingo
 

Michael aus G.

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leider zu weit wech von einem richtigen Flugplatz
Weil Staatsbetriebe schlichtweg unflexibel sind. Dienstvorschriften, geringer Entscheidungsspielraum, oftmals falsche Besetzung der krisensicheren Arbeitsplätze.
Und doch sind sie vor über 50 Jahren damit zum Mond geflogen... :rolleyes1:
 
lutz_manne

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Aber hätte es SpaceX schon 1957 gegeben, wären die schon vor den Russen im Weltraum gewesen!!! :61:
 
Junkers-Peter

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Aber dann wahrscheinlich mit Menschenopfern. Ich denke, dass der Wettlauf zum Mond von Seiten der Amis mit der schnellstmöglichen Geschwindigkeit vorangetrieben worden ist. Acht Jahre von Kennedys Rede bis Armstrong - da bleibt nicht mehr viel Luft. Und nie waren mehr Geld und andere Ressourcen vorhanden.

Ich weiß, dass es hier viele Fanboys von Musk/SpaceX gibt. Ich sähe solche Programme lieber in rein staatlicher Verantwortung. Eines Tages kommt vielleicht das böse Erwachen.
 
Chopper80

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Aber dann wahrscheinlich mit Menschenopfern. Ich denke, dass der Wettlauf zum Mond von Seiten der Amis mit der schnellstmöglichen Geschwindigkeit vorangetrieben worden ist. Acht Jahre von Kennedys Rede bis Armstrong - da bleibt nicht mehr viel Luft. Und nie waren mehr Geld und andere Ressourcen vorhanden.

Ich weiß, dass es hier viele Fanboys von Musk/SpaceX gibt. Ich sähe solche Programme lieber in rein staatlicher Verantwortung. Eines Tages kommt vielleicht das böse Erwachen.
Es war aber auch jede Menge Glück dabei, dass es beim Apolloprogramm keine Menschenopfer gegeben hat, wenn man mal vom Bodenunfall Apollo 1 absieht. Mit dem Risiko von damals würde heute kaum ein Raumschiff abheben. Unabhängig ob privates oder staatliches Programm. Wobei es da heutzutage infolge der Subventionen auch schwierig ist eine Trennung zu erkennen.

C80
 
_Michael

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Weil Staatsbetriebe schlichtweg unflexibel sind. Dienstvorschriften, geringer Entscheidungsspielraum, oftmals falsche Besetzung der krisensicheren Arbeitsplätze.
Naja, das ist ja bei vielen grossen Konzernen auch nicht besser. Es liegt eher in der Natur von sehr grossen Projekten und Organisationen dass sie schon von sich aus fast nicht mehr zu koordinieren sind und Faulenzer und Parasiten ein oft ein leichtes Spiel haben. Man kann sich je nach seiner ungefähren politischen Richtung immer ein paar gute Argumente für staatlich oder privat herauspicken und dann eine endlose Diskussion führen. Wer aber genauer hinschaut, der stellt irgendwann fest, dass die wichtigen Stellschrauben nicht "staatlich oder privat" sind, sondern tieferliegende und komplexere Details in der Koordination und Führung der Organisation.
 
PaddyPatrone

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Aber dann wahrscheinlich mit Menschenopfern.
Solange die NASA mit von der Partie ist (wie bei Commercial Crew oder bei der neuen Mondlander Ausschreibung) gelten auch deren Sicherheitsstandards.
SpaceX muss diese erfüllen. Ich weiß, Musk würde auch alleine zum Mars fliegen, aber auch hier wird wahrscheinlich wieder die NASA dabei sein und letztendlich Sicherheitsvorgaben machen.
Trotzdem, man hat ja beim Shuttle gesehen, dass die errechneten Wahrscheinlichkeiten für Fehlschläge großteils illusorisch waren.
 
Simon Maier

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Hallo,
Seh ich nicht so.
Wenn man den Vergleich zu SLS hernimmt, SLS baut ja zu großen Teilen auf bestehenden Komponenten auf, wie etwa den Feststoffboostern des Space Shuttles (ok, die Booster wurden um ein paar Segmente erweitert), und die RS-25 Triebwerke sind auch am Start.
Trotzdem dauert das Ganze gefühlt ewig, und jede einzelne Rakete kostet am Schluss Milliarden, jedes einzelne RS-25 Triebwerk kostet mehr als ein Falcon 9 Start. Starship baut nicht auf bestehenden Komponenten auf, sondern auf neu entwickelten, genauso wie die New Glenn von Blue Origin. Beide sind trotzdem schneller in der Entwicklung, und das mit weniger finanziellen Mitteln.
 
Junkers-Peter

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Es war aber auch jede Menge Glück dabei, dass es beim Apolloprogramm keine Menschenopfer gegeben hat, wenn man mal vom Bodenunfall Apollo 1 absieht.
Apollo war von der Komplexität der Mission her auch ein anderes Kaliber: Kopplungsmanöver im Erd- und Mondorbit, die eigentliche Mondlandung usw. Und es waren gewisse Redundanzen und Reserven eingebaut. So eine Mission würde sich auch heute nicht ohne Risiken durchführen lassen. Wirkliche Raumfahrt hat seitdem nicht mehr stattgefunden, so dass es keine Vergleiche gegenüber heutiger Technologie gibt.

Eine Kapsel in die höchsten Schichten der Erdatmosphäre zu einer "Raumstation" (man beachte den Euphemismus) oder in den Erdorbit zu schicken, ist doch nun wirklich nichts Neues. Das machen die Russen seit 60 Jahren ohne besonderes Aufhebens und haben die Amis selbst schon 1961 durchexerziert - wenn ich mich recht erinnere.
 
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BiBaBlu

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Trotzdem dauert das Ganze gefühlt ewig, und jede einzelne Rakete kostet am Schluss Milliarden,
SLS ist einfach nur ein politisches Ding.
Das Projekt dient nur dazu in den verschiedenen bundesstaaten Wertschöpfung zu bringen, daher ist auch alles so zerstückelt und aufgeteilt und die mächtigsten Senatoren haben die Anteile, die ihre Staaten am Space Shuttle hatten brav bewahrt und daher müssen es auch die alten Komponenten sein.

Die NASA wollte SLS nie in der Form und hätte es gerne schon x-mal beerdigt, aber das lässt die Politik nicht zu. Und gerade als Reaktion darauf hat die NASA ja das Commercial Crew Programm gestartet, eben im vollen Wissen, dass das schneller und billiger ist.

Auch die extreme Bevorteilung von Boeing im CCP war vor allem politisch bedingt, die Boing-treue Lobby war da extrem stark.

Die NASA oder generell staatliche Akteure kriegen durchaus kompetent und kosteneffiziente Programme durch, das problem ist immer, wenn ein Programm politisch wird und das passiert auch genug privaten Anbietern.
 
lutz_manne

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Eine Kapsel in die höchsten Schichten der Erdatmosphäre zu einer "Raumstation" (man beachte den Euphemismus) oder in den Erdorbeit zu schicken, ist doch nun wirklich nichts Neues. Das machen die Russen seit 60 Jahren ohne besonderes Aufhebens und haben die Amis selbst schon 1961 durchexerziert - wenn ich mich recht erinnere.
Und dann wird mal eben für Weltraumtouristen der privaten "Raumfahrtunternehmen" die Definition "Weltraum" nach unten neu festgelegt. (Virgin Galactic)
 
PaddyPatrone

PaddyPatrone

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Den SN. 7.1 Testtank hat man gezielt zum bersten gebracht. Der endgültige Druck ist nicht bekannt.

SN. 8 hat jetzt die unteren Steuerflächen bekommen.


Und das erste Raptor Vakuum Triebwerk wurde getestet. Erstaunlich, die Düse hält den Betrieb in Meereshöhe aus. Das ist nicht bei jedem Vakuum optimierten Triebwerk so.
 
Chopper80

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SN8, noch ohne Nosecone und Raptors, wurde zum Startbereich transportiert und in Kürze auf den Teststand gehoben. Morgen soll dann schon der erste CryoTest erfolgen.

C80
 
Chopper80

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