Spitfire Mk. V

Diskutiere Spitfire Mk. V im Modellbau allgemein Forum im Bereich Modellbau; Hallo, bei dem Studium von Unterlagen zur Spitfire Mk. V bin ich auf einige Sachen gestoßen, die ich nicht eindeutig klären kann. -...

RainerP

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Hallo,

bei dem Studium von Unterlagen zur Spitfire Mk. V bin ich auf einige Sachen gestoßen, die ich nicht eindeutig klären kann.

- Antennen: Es gibt Zeichnungen, die zeigen

a) gar keine Antennendrähte
b) Draht nur vom Seitenleitwerk zum Antennenmast
c) Drähte nur vom Höhenleitwerk zum Rumpf
d) Drähte als Kombination von b) und c)

Auf Fotos sind die Drähte schwer auszumachen. Auf Nahaufnahmen scheint es mal c) zu geben, mal auch nicht.

- Radlenker:

Eduard hat seinen Ätzteilen solche beigegeben, auf Fotos und Zeichnungen kann ich keine erkennen. Bei späteren Versionen sind andererseits welche erkennbar. Hatte die Mk.V wirklich keine?

- Signallicht:

Auf dem Rumpfrücken hinter dem Antennenmast ist eine Beule. Die soll wohl ein Signallicht zur Verständigung mittels Morsezeichen sein, müßte also eine durchsichtige Verkleidung sein. Auf den Fotos scheint dies jedoch nicht der Fall zu sein.

Gruß
 
#
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Hotte

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Alien
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Was die Antennen angeht,
so ist b; und c; richtig.

Das Signallicht auf dem Rumpfrücken ist nicht mehr oder weniger als eine Positionsleuchte.

Oder hat da einer andere Infos :?!

Hotte
 

ejasonk

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wie hotte schon sagte..b UND c sind richtig..also eigentlich d;)

die antenne verlief vom antennenmast zum heck und vom höhenleitwerk zum rumpf.dieses war schon ab der mk.I/II variante üblich.ähnliche geschichte wie bei der hurricane.auf schwarzweiß fotos sind diese immer recht schlecht erkennbar

die lampe ist eine identifikationslampe,kein navigationslicht


welche version/kennung bauste?
 
Hotte

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Alien
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So was ähnliches gab es auch bei frühen Bf 109 B.

Da ging die Antenne vom Antennenmast zum Heck
und jeweils links und rechts zum Höhenleitwerk.

Hotte
 

RainerP

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Vielen Dank erstmal.

Betreffs Positions-/Navigations- oder Identifikationslicht schließe ich also, daß dieses Teil durchsichtig sein muß?

@ejasonk:
Bauen tue ich die Mk.Vb. Über die Kennung bin ich mir noch nicht schlüssig. Es ist der Tamiya-Bausatz, da wollte ich die SN M nehmen. Ich finde bloß die Farbgebung der Kennung und des Rumpfbandes fragwürdig. Als Alternative habe ich noch die GA Z (Revell-Bausatz) in der Wahl, obwohl mir SN M ansonsten mehr zusagt. Probleme sehe ich noch darin, daß die Tamiya und Revell Mk.Vb in mindestens 2 Details abweichen, den Radfelgen und dem Auspuff. Bauen kann man zwar beide, ich bin aber nicht sicher, ob die von Revell da ganz exakt ist.
 

ejasonk

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RainerP schrieb:
Vielen Dank erstmal.

Betreffs Positions-/Navigations- oder Identifikationslicht schließe ich also, daß dieses Teil durchsichtig sein muß?

ja wohl
 

RainerP

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Nach 'nem üblen Computercrash vor ca. 3 Wochen (t-online ist da nicht ganz unschuldig) bin ich wieder online.

Habe in der Zeit etwas recherchiert und folgendes gefunden (soweit meine Englischkenntnisse mir keinen Streich gespielt haben):

- Die ersten Spitfire hatten einen Draht vom Antennenmast zum Seitenleitwerk. 1940 wurden neue Funkgeräte für die Spitfire eingeführt (wohl so bis 1941), die den Draht überflüssig machten, der Mast reichte aus.

- Die Drähte vom Höhenleitwerk zum Rumpf gehörten zu einem Freund/Feind-Kenngerät (IFF), die den Radartruppen am Boden die Identifizierung ermöglichten.

- Es gibt Bilder, da sind eindeutig keine Drähte für's IFF vorhanden (erkennt man an fehlender Durchführung).

Meine Schlußfolgerung nun (nach der Systematik in # 1):

- Für frühe Mk.V trifft d) und auch evtl. b) zu, bei letzterem hängt es wohl davon ab, wann das IFF eingeführt wurde.

- Während der Luftschlacht um England wird es wohl hauptsächlich c) und auch d) gewesen sein

- Auch a) gab es, weiß nur nicht wann und wo (Afrika?, Sizilien?).
 

RainerP

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RainerP schrieb:
- Radlenker:

Eduard hat seinen Ätzteilen solche beigegeben, auf Fotos und Zeichnungen kann ich keine erkennen. Bei späteren Versionen sind andererseits welche erkennbar. Hatte die Mk.V wirklich keine?
Wollte es noch mal hochholen, da es hierzu noch keine Meinungen gab. Evtl. habe ich die Teile auch falsch benannt.

Ich meine die Teile, die den Kolben (an dem das Rad befestigt ist) an der Verdrehung zum Zylinder des Fahrwerkes hindert. Jemand hat die Teile auch mal "Gelenkschere" genannt.
 

RainerP

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Hat wenigstens jemand eine Idee, an welcher anderen Stelle des Forums man eine Antwort zum letzten Problem erhalten könnte?
 
mosquito

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Hallo

Bei der Mk V fehlten die Gelenkscheren, sie wurden erst im Laufe der Mk IX Produktion eingeführt.
 

RainerP

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Besten Dank mosquito, dann kann ich mich dem Fahrwerk zuwenden. Dann nehme ich das Teil für Mk.IX, die ich zeitversetzt parallel dazu baue.

Ich war etwas überrascht, daß ausgerechnet zu einer Spitfire keiner was weiß. Ich frage mich, was man von Zubehörherstellern wie Eduard halten soll, die so was in ihren Teilen anbieten.
 
BauAir

BauAir

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RainerP schrieb:
Ich war etwas überrascht, daß ausgerechnet zu einer Spitfire keiner was weiß. Ich frage mich, was man von Zubehörherstellern wie Eduard halten soll, die so was in ihren Teilen anbieten.
Das wundert mich nicht wirklich, denn bei der Spit gab es unzählige Variationen, welche nicht nur in der Serie, sondern auch innerhalb der einzelnen Serie (Mk.I, II, IV, V ....) derart unterschiedlich waren, daß eine aufwändige Recherche über das zu modellierende Exemplar notwendig ist ... so wie bei vielen anderen Geräten im Laufe des WWII. Ganz eindeutige Aussagen kannst Du eben nur zum jeweiligen Objekt machen, welches Du auch ausreichend foto-dokumentiert hast ... so habe ich z.B. für die Mk.1a nur versucht, die Auspuffe zu recherchieren und bin da auf die beiden Varianten "fishtail" und wie bei der Hurricane gestoßen. Aber ein eindeutiges "ab wann welcher Typ" ist nicht zu erkennen gewesen. Ich nehme an, daß im Zuge von Wartungsarbeiten hier die Unterschiede zustande gekommen sind ... noch schlimmer wird's dann bei Restaurierungen ... so hat die einzige noch fliegende Mk.1 auch einen 4-Blatt-Prop und die falsche Auspuffanlage ...
 

ejasonk

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RainerP schrieb:
Dann nehme ich das Teil für Mk.IX, die ich zeitversetzt parallel dazu baue.

bestimmt die aktuelle revellkiste:D
von ventura zb gibt es nette decals mit invasionsstreifen der 308th.
die revelldecals sind irgendwie nicht so der hit.
 

RainerP

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ejasonk schrieb:
bestimmt die aktuelle revellkiste.
Nee, die von Hasegawa. Bin bei der Mk.IX noch nicht so weit, wie bei der Mk.V. Außerdem hat die P-47D gerade die höchste Priorität. Die wird gerade poliert, um dann in ca. 2 Wochen meinen ersten Metallanstrich über sich ergehen zu lassen (zitter, zitter).
 

RainerP

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BauAir schrieb:
Das wundert mich nicht wirklich, denn bei der Spit gab es unzählige Variationen, welche nicht nur in der Serie, sondern auch innerhalb der einzelnen Serie (Mk.I, II, IV, V ....) derart unterschiedlich waren, daß eine aufwändige Recherche über das zu modellierende Exemplar notwendig ist ...
Das stimmt schon, das habe ich auch feststellen müssen. Aber das mit dieser Gelenkschere (so scheint sie wohl wirklich zu heißen), das war doch bestimmt bei allen Mk.V gleich?
 
Zuletzt bearbeitet:

ejasonk

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RainerP schrieb:
Nee, die von Hasegawa. Bin bei der Mk.IX noch nicht so weit, wie bei der Mk.V. Außerdem hat die P-47D gerade die höchste Priorität. Die wird gerade poliert, um dann in ca. 2 Wochen meinen ersten Metallanstrich über sich ergehen zu lassen (zitter, zitter).

die von revell ist hase;)
 

RainerP

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Ich habe bei Revell gar keine Mk.IX gefunden. Oder reden wir von verschiedenen Maßstäben? Ich baue in 1:72.
 
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