Spitfire PR. Mk. IV /PR I D

Diskutiere Spitfire PR. Mk. IV /PR I D im Props bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Die Spitfire PR Mk. IV /PR I D war die erste Photoaufklärer-Version, die bei Supermarine (als Mark 353) entwickelt wurde und auf der Zelle des...

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  1. #1 fliegerantonow, 22.09.2016
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    Die Spitfire PR Mk. IV /PR I D war die erste Photoaufklärer-Version, die bei Supermarine (als Mark 353) entwickelt wurde und auf der Zelle des Jägers Mk. I basierte. Um Verwechslungen mit der "echten" Mk. IV zu vermeiden wurde die Bezeichnung in PR I D geändert.
    Die PR I D wurde als Super-Langstrecken-Version entwickelt, die die erweiterte Tragfläche (HF-Endstücke) besaß. Diese Tragfläche wurde jedoch nicht bei allen Maschinen angebaut – viele flogen auch mit der „normalen“ Tragfläche. Alle Tragflächen erhielten jedoch einen 66 Gallonen Zusatztank (im Bereich wo sonst die Bewaffnung untergebracht war), so daß insgesamt ein Tankvolumen von 218 Gallonen zur Verfügung stand. Im vorderen Rumpfbereich wurde ein zusätzlicher Öltank von 14 Gallonen installiert (dies erkennt man an der etwas bauchigeren Bug-Sektion). Die Cockpithaube war vom Typ „Teartrops“ (d.h. die Frontscheibe hatte nicht die übliche Panzerglasscheibe, sondern sie war strömungsgünstig abgerundet; die eigentliche Kabinenhaube war blasenförmig und hatte auf jeder Seite eine Ausbuchtung zur Verbesserung der Sicht für den Piloten).
    Die Kameras waren im Rumpf hinter dem Pilotensitz untergebracht. Es gab folgende Ausrüstungsvarianten:
    - Code W: 2 F.8 20“ Senkrechtkameras mit 10° oder 20° Neigung
    - Code X: 2 Senkrechtkameras F.24 14“ mit 8° Neigung und eine F.24 14“ Horizontalkamera mit 8° Neigung.
    - Code Y: Eine F.52 36“ Senkrechtkamera

    - Die „W“ und „X“ Ausrüstung konnte alternativ in der gleichen Maschine eingebaut werden.
    Von der „Y“ Ausrüstung war nur eine begrenzte Anzahl von PR I D vorhanden, die als Aufklärer nach Bombenangriffen eingesetzt wurden.
    Das Cockpit wurde für die Piloten ergonomischer gestaltet, so daß sie die Langstreckeneinsätze (z.B. entlang der Ostseeküste bis Stettin) besser durchführen konnten.
    Der erste von 2 Prototypen (P9551; P9552), der durch Umbau von Mk. I-Zellen entstand, flog am 15. September 1940. Mitte 1941 wurden 12 Type D, die auf der Mk. I basierten, mit Merlin 45 Triebwerken gebaut; und 217 PR I D die auf der Zelle der Mk. V basierten erhielten die Triebwerke Merlin 45 oder 46. Alle Maschinen wurden bis März 1943 abgeliefert.
    Für den Einsatz im mittleren Osten wurden einige Maschinen mit dem Tropenfilter Typ Vokes oder Aboukir ausgerüstet.
    Nach RAF-Angaben wurden 2 oder 3 Maschinen 1944 an die Sowjetunion geliefert.

    Aus dem Sword-Bausatz habe ich eine Version mit Aboukir-Filter und HF-Tragfläche realisiert.

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  3. #2 fliegerantonow, 22.09.2016
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    Der Sword-Bausatz ist im Kabinenbereich gut detailliert und für die Kameraeinbauten sind zumindestens die Fenster im Rumpfboden und auf der linken Rumpfseite vorhanden. Die Kabinenhabe liegt zweiteilig als Resinabguß bei (allerdings muß man sie etwas aufwendig vom Gußrest abtrennen).

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  4. #3 fliegerantonow, 22.09.2016
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    Die HF-Tragfläche wird durch das Ansetzen die Tragflächenerweiterung realisiert.

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  5. #4 fliegerantonow, 22.09.2016
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    Im Bausatz kann zwischen Vokes- und Aboukir-Filter ausgewählt werden. Ich habe mich für den Aboukir-Filter entschieden - übrigens wurden die Tropenfilter meist erst am Einsatzort durch Feldumbau realisiert. Der Standardfilter ist im Bausatz auch vorhanden, wird aber für die Tropenversionen nicht benötigt.

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  6. #5 fliegerantonow, 22.09.2016
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    Die Decals sind sehr dünn und es gibt zwei Farbversionen für die Rondels. Ein zusätzlicher Bogen für die Stencils ist vorhanden und in der Bauanleitung gibt es einen 4-Seiten-Riß zur Positionierung.

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  7. #6 fliegerantonow, 22.09.2016
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    Der Bausatz ermöglich die Realisierung von insgesamt 3 Maschinen mit verschiedenen Ausrüstungen (Tragfläche, Filter, Auspuffanlage). Wenn ich mich nicht sehr teuche, gibt es den gleichen Bausatz als "Nicht-Tropen-Variante", der sich dann insbesondere durch die Decals unterscheidet.
    Für die Detaillierungsfans ist noch anzumerken, daß es vor einigen Jahren mal einen Zurüstsatz von einem tschechischen Hersteller mit den Luftbildkameras.

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  8. #7 juergen.klueser, 23.09.2016
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    Sehr schöne Maschine :TOP:
     
  9. nevs

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    Servus-interessante Spitfire Version-schönes Modell, hast Du mit dem Pinsel oder mit der Airbrush lackiert?
    Die Erklärung zum Typ sehr ausführlich:TOP:-wirklich klasse gemacht-lG Sven
     
  10. #9 fliegerantonow, 23.09.2016
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    Das Weiß ist gebruscht und das Blau gepinselt.
    Danke für das Lob. Ich kenne meine Schwäschen und man kann natürlich immer noch etwas besser machen.
     
  11. nevs

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    och, über Schwächen rede ich sicher nicht, ich bin selber nur Gelgenheitsmodellbauer mit einem Modellausstoß von 1-2 Modellen im Jahr:wink: lG Sven
     
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  13. Hotte

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    Auf jeden Fall eine exotische Spit Version die Du da uns zeigst.
    Viele Info `s dazu :TOP:
    Was mir auffällt sind die etwas unsauber lackierten Tragflächen Vorderkante (Bild 4)
    Da kannst vll noch mal ran :)

    Hotte
     
  14. #12 B.L.Stryker, 26.09.2016
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    Interessante Lackierung. Aber ich würde mir wünschen, wenn zumindest die Spalten in Klappen und Ruder zu erkennen wären.
     
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