Straße von Hormuz

Diskutiere Straße von Hormuz im Aktuelle Konflikte Forum im Bereich Aktuell; Ich kann mit einer Kernwaffe sicher drohen und auch Abschrecken. Ich kann aber auch weite Landstriche eines Landes mit Uran Munition unbrauchbar...

701

Space Cadet
Dabei seit
18.05.2004
Beiträge
1.856
Zustimmungen
285
Ort
NVP
Dir ist aber schon klar, das Panzerbrechende Munition mit Urankernen keine Nuklearwaffen sind oder besteht da persönlicher Bildungsbedarf bei Dir ?
Ich kann mit einer Kernwaffe sicher drohen und auch Abschrecken. Ich kann aber auch weite Landstriche eines Landes mit Uran Munition unbrauchbar machen. Die Zahlen aus dem Irak, und ich meine nicht die weichgespülten, sprechen hier Bände.

Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass die USA und andere nicht davor zurück schrecken solche Munition weltweit einzusetzen egal wo und die Folgen davon nicht nur in Kauf genommen werden sondern auch Absichtlich herbei geführt werden. Da der Iran dies nicht macht aber die "Guten" zeigt das, wie ungeeignet diese Länder dafür sind Atomenergie, deren Abfälle und auch deren Kernwaffen zu besitzen.

Nicht der Iran bedroht die Welt damit sondern die Länder welche bereits diese Technologien haben. Nicht der Iran bedroht seine Nachbarn sondern eine Vielzahl an Ländern welche nachweislich ungeeignet sind solche Waffen zu besitzen weil sie diese mit voller Absicht auch einsetzen um andere Länder zu zerstören.
Da sind dann Drohungen mit B-52 Bombern samt Begleitschutz, welche u.a. solche Munition und Waffen auch tragen können, nicht nur -fiktion sondern real.
 
Zuletzt bearbeitet:
#
Schau mal hier: Straße von Hormuz. Dort wird jeder fündig!
Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren

Sczepanski

Astronaut
Dabei seit
06.10.2005
Beiträge
4.969
Zustimmungen
1.501
Ort
Penzberg
Nach Al Arabya seien die letzten Anschläge im Irak durch ISIS-Terrorgruppen ausgeübt worden. Aus Teheran kommen jedenfalls klare Absagen zum Bombenterror dort. Dessen Ziel sei es, die USA in eine Konfrontation in der Region zu treiben - und das würde den israelischen Interessen entsprechen
(19) الجزيرة - عاجل auf Twitter: "عاجل | ظريف: تفجيرات #بغداد تهدف لاستدراج رئيس أمريكي جديد إلى فخ المواجهات في المنطقة وهذا ما تريده إسرائيل" / Twitter
عاجل | ظريف: تفجيرات #بغداد تهدف لاستدراج رئيس أمريكي جديد إلى فخ المواجهات في المنطقة وهذا ما تريده إسرائيل
Original (Arabisch) übersetzt von google
Dringend | Zarif: Bombenanschläge #بغداد Ziel ist es, einen neuen amerikanischen Präsidenten in die Falle der Konfrontationen in der Region zu locken, und genau das will Israel
 
pok

pok

Space Cadet
Dabei seit
30.09.2005
Beiträge
2.168
Zustimmungen
1.930
Ort
Clarkston, MI, USA
... Ich kann aber auch weite Landstriche eines Landes mit Uran Munition unbrauchbar machen. Die Zahlen aus dem Irak, und ich meine nicht die weichgespülten, sprechen hier Bände.
...

Das ist falsch, welche Quelle hast Du?
Fahrzeuge, die von solchen Projektilen getroffen wurden, sind Sondermüll, das stimmt, stundenlang in einem ausgebrannten Panzer spielen kann beim Einatmen der Stäube Gesundheitsschäden verursachen.
Es reicht, aber wenn nach der Schlacht die Wracks abgeschleppt werden und wenn Eltern dafür sorgen, das Kinder nicht in ihnen spielen.

Das einzige was Panzerbrechende Munition und Nuklearwaffen gemeinsam haben, ist die Panikmache, die auch Du hier frönst.
 
pok

pok

Space Cadet
Dabei seit
30.09.2005
Beiträge
2.168
Zustimmungen
1.930
Ort
Clarkston, MI, USA
Na ja, so ein bisschen 'durchdrehen' hatte die iranische Luftabwehr ja vor einer Weile. Das ist sehr tragisch ausgegangen. Lag aber m. E. eher daran, dass man nach dem eigenen Raketenangriff Richtung Irak hypernervös war - B-52 oder Ähnliches waren da meines Wissens jedenfalls nicht in der Nähe.
Wenn die USA anfangen den Iran warm abzurüsten, dann wäre in der 1. und 2. Welle keine B-52 dabei, erst wenn nach einigen Tagen Korridore in die Luftabwehr gebombt wurden kommen die großen Eisenvögel zum Einsatz.
 

Mercur

Fluglehrer
Dabei seit
23.03.2019
Beiträge
242
Zustimmungen
235
@pok

Munition mit abgereicherten Uran wird nur deshalb international nicht als das angerechnet was sie ist weil die USA (als damaliger Hauptnutzer dieser Munitionsart) das vor einigen Jahren (als das Thema für Gespräche über eine Ächtung wurde) bei den entsprechenden internationalen Gremien "unterbunden" hat... sie wollte ja die "X-Millionen Russen-Panzer" am "Eisernen Vorhang" auch zu 99% killen können und nicht nur zu 95% wie bei der herkömmlichen panzerbrechenden Munition. Also konnten sie ca. 2000t (!) abgereichertes Uran über dem Irak abwerfen und behindern seit dieser Zeit mit schöner Regelmäßigkeit internationale aber auch unabhängige Untersuchungen zu den sich daraus ergebenden Spätfolgen.

Nichtsdestotrotz hat z.B. die Bundeswehr während ihres Kosovo-Einsatzes hierzu im Jahr 2000 einige unangenehme Fragen beantworten müssen. Zum Glück hatte sie bereits 1999 erste Schutzmaßnahmen (u.a. die Dosimetrie bestimmter Soldaten-Gruppen) im Einsatzgebiet eingeleitet um eine mögliche Kontamination (auch "pressewirksam"!) verneinen zu können... was dann eben 2000 gut klappte. Ich weis aus eigenen Erleben, dass man das für militärische Gruppen relativ gut umsetzen kann... für Zivilisten jedoch sehr schwer und für Kinder in Kriegsgebieten schon mal gar nicht! Ein mit dieser Aufgabe betrauter Soldat berichtete mir schon 1999 direkt davon, dass nichts half - das Reden mit den Kindern, dann mit den Dorfältesten (als die Kinder am nächsten Tag wieder darauf spielten) sowie dann das anbringen radioaktiver Warnzeichen an abgeschossenen Fahrzeugen und zerstörten Anlagen... die Warnschilder wurden zu Sammlerobjekten und das Spielen ging weiter bis mal Transportkapazität frei war um auch diese Fahrzeuge abzuschleppen oder Pioniere mit der Mun-Bergung zu beauftragen wo noch möglich.

Die Aufgabe an die Eltern zu delegieren ist zynisch - die haben genug anders zu tun wenn da mal gerade Bomben oder Geschosse wichtige Teile der Infrastruktur oder gar des Zuhauses platt gemacht haben. Da geht es um Aufräumen, Wiederaufbau oder schlimmstenfalls ums tägliche Essen wenn auch hier die Kriegsfolgen heftige Auswirkungen in der Versorgung nach sich zogen.
Aber das sind keine neuen "Probleme" - schon mein Vater hat mir mal erzählt, womit er 1945, frisch "entpimpft", in seiner Heimatstadt spielen konnte da sein Papa irgendwo in Sibirien war und Mama arbeiten musste. Da hatten seine Eltern also keine Möglichkeiten irgendeiner Aufsicht und die öffentliche Ordnung (also Polizei etc.) war auch weitestgehend handlungsunfähig.

Das sind die Realitäten in Krisen- und Kriegsgebieten und nicht Deine stumpfe Verniedlichung!
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeroen

Jeroen

Alien
Dabei seit
18.07.2011
Beiträge
9.844
Zustimmungen
34.201
Ort
Niederlande
Munition mit abgereicherten Uran wird nur deshalb international nicht als das angerechnet was sie ist weil die USA (als damaliger Hauptnutzer dieser Munitionsart) das vor einigen Jahren (als das Thema für Gespräche über eine Ächtung wurde) bei den entsprechenden internationalen Gremien "unterbunden" hat... sie wollte ja die "X-Millionen Russen-Panzer" am "Eisernen Vorhang" auch zu 99% killen können und nicht nur zu 95% wie bei der herkömmlichen panzerbrechenden Munition. Also konnten sie ca. 2000t (!) abgereichertes Uran über dem Irak abwerfen und behindern seit dieser Zeit mit schöner Regelmäßigkeit internationale aber auch unabhängige Untersuchungen zu den sich daraus ergebenden Spätfolgen.
Ich unterschreibe die viele Problemen die die Verwendung von DU in Projektilen in Kriegen geschaffen haben fur die Bevolkerung und Soldaten auch.
Dazu Amerika ist wohl weitgehend der grosste Betreiber von die Munitionverwendung vor allem 1991 und 2003 bis heute aber nicht nur.
Amerika hat rapportierte in 2002 480.000 Ton DU zu haben, Rusland meldete 1996 460.000 Ton zu haben.
Dazu
"Das sowjetische/russische Militär verwendet seit Ende der 1970er Jahre DU-Munition für Panzerhauptgeschützmunition, hauptsächlich für die 115-mm-Geschütze im T-62-Panzer und die 125-mm-Geschütze im T-64, T-72, T-80 und T-90 Panzer."
Die Britten auch in ihre Challenger Panzer
Quelle
Depleted uranium - Wikipedia

DU steckte aber auch in Boeing und Mc Donnel Zivilflieger als Trim Counterweight, die Lufthansa ist auch damit geflogen.
Bei dem Absturz der Israëlische Boeing747 Cargo uber Amsterdam verbrennte auch 152 Kg DU und wurde nicht mehr gefunden.

DU Geschossen wurden erstmals 1944 von den Deutschen getestet als man unzureichend Wolfram hatte.
Hatte die NVA Panzer auch DU Munition wie die Sowjets und was geschah damit nach 1990?
Etwa die spätere 3UBM-13 Geschosse fur ihre T-62?
Wurde es auf TUP-en in Deutschland verwendet?
 
Zuletzt bearbeitet:

Sens

Alien
Dabei seit
08.10.2004
Beiträge
8.744
Zustimmungen
1.731
Ort
bei Köln
" ... The missiles of "various classes" had "destroyed" their target from 1,800 kilometers (1,125 miles) away, according to the Sepahnews website... ."

So richtig will ich das nicht glauben. Mit einer ballistischen Rakete (also kein Marschflugkörper) in 1800km ein Punktziel treffen, wäre schon sehr hochentwickelte Technik.
Lässt sich das von anderen Quellen verifizieren ?
Der wichtigere Teil dieser Botschaft ist doch die reklamierte Reichweite und der Mehrfachstart als Problem für jede Abwehr.
Für See-Ziele ist die folgende Botschaft gedacht.

Da lohnt sich ein Blick auf das zivil anmutende "Container-Fahrzeug".
Der Start der ballistischen Raketen und was tatsächlich auf dem Gelände einschlägt.
Wenn man dann noch die gewünschten Bilder zusammenfügt, dann hat die gewünschte Propaganda für seine Klientel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rock River

Rock River

Space Cadet
Dabei seit
23.06.2006
Beiträge
2.453
Zustimmungen
1.061
Ort
Bremen
Oder mal gucken, wie lange es dauert, zum Atomvertrag von 2015 zurück zu kehren.
Also auch alle Wirtschaftssanktionen aufzuheben.
Dann ist kein Waffengang notwendig.
Eine Variante wäre auch ein modifizierter Vertrag - einer, der auch was bringt und nicht nur eine Gewissens-Beruhigungspille für europäische Industrien ist, die gern mit Iran Geschäfte machen möchten und denen der Rest eigentlich mehr oder weniger egal ist.
Glücklicherweise haben wir noch Akteure wie Israel, die sich derartige Standpunkte und Nachlässigkeiten weder leisten können noch wollen und da ganz genau hingucken. Warum das so ist, wird ja immer mal wieder mit Verlautbarungen aus Teheran und iranischen Aktivitäten in Syrien und anderswo deutlich und bedarf keiner weiteren Erläuterung.
 
Monitor

Monitor

Alien
Dabei seit
09.09.2004
Beiträge
11.709
Zustimmungen
6.636
Ort
Potsdam
Eine Variante wäre auch ein modifizierter Vertrag -...
Das ist ja der Knackpunkt.
Eben kein modifizierter Vertrag, sondern dieser von 2015. Damit konnten alle leben - bis auf einen.
Der Iran hatte seine Verpflichtungen eingehalten.

Wer fordert denn einen neuen Vertrag ? Niemand.
Die Restvertragspartner jedenfalls nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
strike_r

strike_r

Testpilot
Dabei seit
08.06.2009
Beiträge
897
Zustimmungen
609
Ort
im Westen der Republik
...solange man nicht überall genau hingucken darf/kann - also “überall”... und zudem ein Staat rigoros Meinungsfreiheit und Offenheit unterbindet... - ist das aus meiner Sicht keine Vertrauensbasis für überhaupt einen Vertrag ...

Ich jedenfalls traue den weniger offenen Staaten - insb. N-Korea, Iran und im weiteren Sinne auch Russland und China (und manch anderen) durchaus zu, eine “hidden agenda” zu haben... und hier müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden (politisch bis hin zur ultima ratio von effizienten gezielten Militäreinsätzen (sind ja auch politische Maßnahmen)), um ein wachsendes Bedrohungspotential in Schach zu halten... letzteres zugegebenerweise bei Staaten wie RUS und China effektiv nicht möglich... (OT: China wird sich dieses Jahrzehnt noch Taiwan krallen bzw. den Druck dort deutlich erhöhen, vgl. Hongkong...)

Das zeigt, dass man bei Aufrüstungen oder zur Schau stellen von Waffensystemen beim Iran, wie hier verlinkt, äußerst genau hinsehen muss... ich hoffe, dass die Dienste da dran sind...
 

Sczepanski

Astronaut
Dabei seit
06.10.2005
Beiträge
4.969
Zustimmungen
1.501
Ort
Penzberg
...solange man nicht überall genau hingucken darf/kann - also “überall”... und zudem ein Staat rigoros Meinungsfreiheit und Offenheit unterbindet... - ist das aus meiner Sicht keine Vertrauensbasis für überhaupt einen Vertrag ...
...
solange die IAEA dem Iran die Einhaltung der Verpflichtungen bestätigt, solange habe ich keinen Anlass an der Vertragstreue des Iran zu zweifeln.
Wer wäre ich denn, dass ich besser informiert wäre als eine internationale Kontrollbehörde mit Zugangsrecht zu allen fraglichen Einrichtungen?
 
AE

AE

Alien
Administrator
Dabei seit
09.08.2002
Beiträge
6.224
Zustimmungen
3.888
Das ist ja der Knackpunkt. Eben kein modifizierter Vertrag, sondern dieser von 2015. Damit konnten alle leben - bis auf einen.
Bis auf einen? Wen meinst du damit? Den US-Kongress oder den Senat? Meines Wissens wurde der Vertrag von US-Seite nicht ratifiziert. Hr. B.O. hat sich das Leben leicht gemacht und einen "Vertrag" unterschrieben, der das Papier nicht wert war auf dem er stand. Erst wenn Hr. B. es schafft die Kammern zu überzeugen den Vertrag zu akzeptieren, haben wir einen.

Es reicht, aber wenn nach der Schlacht die Wracks abgeschleppt werden und wenn Eltern dafür sorgen, das Kinder nicht in ihnen spielen. *** Das einzige was Panzerbrechende Munition und Nuklearwaffen gemeinsam haben, ist die Panikmache, die auch Du hier frönst.
Dem würde ich nur sehr begrenzt zustimmen. Die Kinder sind in Kriegsgebieten schuld? Nicht dein Ernst? Ich selber habe noch in Ruinen gespielt, das war Abenteuer. Das konnten mir meine Eltern nicht verbieten; Einsturzgefahr! Als Kind sieht man das nicht und glaubt es nicht. Warst du als Kind immer brav?
Aber es gibt noch schlimmeres, Submunition die nicht explodiert, Minen, Blindgänger ... es sind die Unschuldigen die auch nach dem Krieg die Folgen zu tragen haben.
Die USA mauern bei dieser Munition nicht ohne Grund, das schlechte Gewissen. Notwendig ist diese Art von Munition kriegstechnisch schon lange nicht mehr. Lässt sich damit abgereicherter Abfall entsorgen - sry.

Hatte die NVA Panzer auch DU Munition wie die Sowjets und was geschah damit nach 1990?
Etwa die spätere 3UBM-13 Geschosse für ihre T-62?
Die NVA hatte keine T-62.
Wir fuhren T-34 (selbst noch drin gewesen :) ), T-55 und T-72.


Eigenes Thema für DU Munition aufmachen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Monitor

Monitor

Alien
Dabei seit
09.09.2004
Beiträge
11.709
Zustimmungen
6.636
Ort
Potsdam
Bis auf einen? Wen meinst du damit? Den US-Kongress oder den Senat? Meines Wissens wurde der Vertrag von US-Seite nicht ratifiziert. Hr. B.O. hat sich das Leben leicht gemacht und einen "Vertrag" unterschrieben, der das Papier nicht wert war auf dem er stand. Erst wenn Hr. B. es schafft die Kammern zu überzeugen den Vertrag zu akzeptieren, haben wir einen.
...
Da hast Du recht. Formell war der Vertrag von Seiten der USA nicht in Kraft.
Gucken wir mal, wie es unter Biden weitergeht.

An sich gibt es ja keine Alternative. Der Vertrag muss wieder in Kraft gesetzt werden und damit die Urananreicherung gestoppt werden. Im Gegenzug Aufhebung der Sanktionen.

Alles andere, was der Präsident sich ausgedacht hatte (faktisch Verbot von Raketentechnologie, Rückzug der Grünen Männchen, ...) ist jenseits der Realität.
 

Sczepanski

Astronaut
Dabei seit
06.10.2005
Beiträge
4.969
Zustimmungen
1.501
Ort
Penzberg
Wenn die USA anfangen den Iran warm abzurüsten, dann wäre in der 1. und 2. Welle keine B-52 dabei, erst wenn nach einigen Tagen Korridore in die Luftabwehr gebombt wurden kommen die großen Eisenvögel zum Einsatz.
"Warm abrüsten" ist eine sehr beschönigende Bezeichnung für Krieg. Ich denke immer auch von der Gegenseite her und frage mich, was die US sagen würden, wenn der Iran damit droht, "anzufangen, die USA warm abzurüsten". Aber das nur nebenbei.

Der eigentliche Grund meines Postings: B-52 sind mit Marschflugkörpern ausgerüstet. Die müssen also gar nicht in den iranischen Luftraum eindringen, um dort "warm abzurüsten" oder (auch zivile) Atomanlagen zu beschießen. Und eine Eskorte aus Jagdflugzeugen tut ein Übriges, diese "Angreifer aus der Distanz" vor Abwehreinsätzen zu schützen.
 

Phalc

Flieger-Ass
Dabei seit
25.07.2004
Beiträge
254
Zustimmungen
233
Ort
bei Mönchengladbach
B-52 sind mit Marschflugkörpern ausgerüstet. Die müssen also gar nicht in den iranischen Luftraum eindringen, um dort "warm abzurüsten" oder (auch zivile) Atomanlagen zu beschießen. Und eine Eskorte aus Jagdflugzeugen tut ein Übriges, diese "Angreifer aus der Distanz" vor Abwehreinsätzen zu schützen.
Hier mal ein Video zum Beginn des Luftkrieges gegen den Irak 1991 (es gibt leider keinen Desert Storm Strang).

Wenn da also nur zwei B-52 rumfliegen, ob mit oder ohne Geleitschutz, muss man sich keine großen Sorgen um den friedliebenden Iran und seine friedensstiftenden Auslandstätigkeiten machen.
 
Monitor

Monitor

Alien
Dabei seit
09.09.2004
Beiträge
11.709
Zustimmungen
6.636
Ort
Potsdam
...

Wenn da also nur zwei B-52 rumfliegen, ob mit oder ohne Geleitschutz, muss man sich keine großen Sorgen um den friedliebenden Iran und seine friedensstiftenden Auslandstätigkeiten machen.
Das ist leider eine Fehleinschätzung.
Nachdem Saddams Streitkräfte besiegt waren, hat Bush sr. klugerweise vermieden, den Irak zu besetzen.
Sein Sohn Bush jr. ist dann 2003 in die Falle getappt, obwohl der Durchmarsch bis Bagdad fernsehreif ablief.

So wird es auch beim Iran ablaufen. Ein paar Luftschläge, eine halbe Stunde später muss man ja wieder nach Hause. Nichts Dauerhaftes. So kriegt man einen Staat nicht kontrolliert.
Bodentruppen ? Das hat man sich schon in Libyen nicht getraut.
 

Sczepanski

Astronaut
Dabei seit
06.10.2005
Beiträge
4.969
Zustimmungen
1.501
Ort
Penzberg
....
Wenn da also nur zwei B-52 rumfliegen, ob mit oder ohne Geleitschutz, muss man sich keine großen Sorgen um den friedliebenden Iran und seine friedensstiftenden Auslandstätigkeiten machen.
Erst einmal sind das nicht "nur" zwei B-52, sondern auch ein mit Marschflugkörpern ausgerüstetes Atom-U-Boot und ein Flugzeugträger mit CBG, sowie die in den Stützpunkten am Golf dislozierten US-Streitkräfte.
Die Regierungen der USA bzw. Israels haben mit den "friedliebenden und friedensstiftenden Angriffen" auf Qassem Soleimani und Mohsen Fakhrizadeh schon "mit dem Feuer gespielt" - schon vergessen?
Lediglich die besonnene und zurückhaltende Reaktion des Iran hat einen Flächenbrand verhindert. Die Antwort aus Teheran war kein militärischer Gegenschlag, sondern lediglich ein rasch verabschiedetes Gesetz mit einem Ultimatum: Es verpflichtet die Regierung des Staatspräsidenten Hassan Rohani zum einen dazu, die Anreicherung von Uran hochzufahren – auf 20 Prozent entsprechend der Begrenzung im Atomwaffensperrvertrag. Zum anderen formuliert das Gesetz die Bedingung: Wenn im Februar die US-Sanktionen gegen iranische Ölfirmen und Banken nicht spürbar gelockert werden, dann werde das Land keine weiteren Kontrollen seines Atomprogramms mehr dulden. Den IAEA-Inspektoren bliebe nur die Ausreise. Kurz vor Bidens Vereidigung forderte Rohani von den Amerikanern, sie müssten den ersten Schritt tun: »Der Ball liegt nun im Feld der USA.«
Ein erster Schritt wäre der Ab- /Rückzug der offensiven US-Systeme von der iranischen Grenze und der ausdrückliche (auch befristete) Verzicht darauf, die Sanktionen auch durchzusetzen. Das bietet Raum für Verhandlungen, die allen Beteiligten eine Rückkehr zum Atomabkommen ermöglichen.
Iran sieht sich in einem existenziellen Kampf, bei dem es nicht nur um die Macht des Regimes geht, sondern um die Lebensbedingungen des ganzen Landes. Eine wesentliche Ursache dafür sind die US-Wirtschaftssanktionen, an die sich unter dem Druck Washingtons die meisten Unternehmen der westlichen Welt halten.
Quelle: Spiegel
 
Thema:

Straße von Hormuz

Straße von Hormuz - Ähnliche Themen

  • Königsbrück, Steinborner Straße 43

    Königsbrück, Steinborner Straße 43: Heute mal kein Buch von uns, sondern heute mal eine Buchempfehlung von mir. Winfried Papenfuß Königsbrück, Steinborner Straße 43...
  • Flugplatzlandebahnbau versus Straßenbau

    Flugplatzlandebahnbau versus Straßenbau: Hallo, ich kenne etliche Landeplätzeit Beton- oder Asphaltbahn, genauer betrachtet haben die die ich kenne keine Gullys und keine Gräben neben der...
  • 12.10.2015, Tristar Air Airbus A300, Notlandung auf Straße, Somalia

    12.10.2015, Tristar Air Airbus A300, Notlandung auf Straße, Somalia: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/piloten-landen-airbus-auf-strasse-in-somalia-13854348.html...
  • Trunkenheit im Straßenverkehr - Pilotin vor Richterin

    Trunkenheit im Straßenverkehr - Pilotin vor Richterin: Pilotin fürchtet nach Trunkenheitsfahrt um ihren Berufspilotenschein...
  • Sperrungen von zivilen Luftstraßen im Krieg

    Sperrungen von zivilen Luftstraßen im Krieg: Ich habe mir gerade zwei Alben mit alten Alben von meinem Onkel angeschaut, der zur Zeit des Vietnamkrieges und später während des...
  • Ähnliche Themen

    Oben