Streit zum Hercules-Einsatz zur Segelkunstflug-WM in Russland

Diskutiere Streit zum Hercules-Einsatz zur Segelkunstflug-WM in Russland im Bundesheer Forum im Bereich Einsatz bei; WIEN. „Es ist toll gelaufen.“ Damit meint Michael Gaisbacher, Sprecher des Österreichischen Aero-Club Wien, nicht nur die Teilnahme von vier...

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  1. #1 Bleiente, 01.08.2005
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    WIEN. „Es ist toll gelaufen.“ Damit meint Michael Gaisbacher, Sprecher des Österreichischen Aero-Club Wien, nicht nur die Teilnahme von vier Sportlern an der Segelkunstflug-WM in Russland.

    Vier steirische Segelkunstflieger (Konrad Zeiler, Dietmar Pall, Martin Strimitzer und Ewald Roithner), die derzeit das österreichische Nationalteam bilden, nahmen vom 20. bis 30. Juli am den 11. World Glider Aerobatic Champion ship am Drakino Airfield in Serpukhov in Russland teil. Eine Autoanreise sei aus Kostengründen unmöglich gewesen, ohne Hilfe des Heeres wäre die Weltmeisterschaft ohne österreichische Teilnahme über die Bühne gegangen, weiß Gaisbacher.
    Retter in der Not war das Bundesheer, das diese Transportflüge nach Moskau (vier Stunden Hinflug, zwei Stunden Aufenthalt, vier Stunden Rückflug) mit einer Hercules C-130 Transportmaschine als „Ausbildungsflug“ deklarierte. Und so dem privaten Verein kräftig sparen half. Normalerweise wird eine Flugstunde mit der Hercules mit 7000 Euro veranschlagt, den Club hätte das also 70.000 Euro gekostet.
    Der Aero-Club kam wesentlich günstiger davon. Privat beglichen wurden demnach lediglich die Start- und Landegebühren am Flughafen in Moskau. Kosten: knapp mehr als 1000 Euro.
    Heeresintern sorgt die Bevorzugung für die Privatflieger für Turbulenzen. Heeressportler, die ebenfalls an internationalen Meisterschaften teilnehmen, müssen den Transport ihrer Geräte nicht nur selber organisieren, sondern auch aus eigener Tasche begleichen. Unterstützung in Form des Transportes war im Vorjahr ebenso wie in diesem Jahr von höchster Stelle abgelehnt worden.
    Wenig Freude mit dem Transport der Privatmaschinen scheint auch das Kommando Luftstreitkräfte (LuSt) in Langenlebarn (Niederösterreich) gehabt zu haben. Die Ablehnung des Ansuchens umschreibt ein Sprecher des Kommandos heute allerdings mit „Ungereimtheiten, die es über die Transportmöglichkeiten“ gegeben habe und dass „grundsätzlich das Ministerium für Unterstützungsleistungen außerhalb des Heeres“ zuständig sei.
    Das Verteidigungsministerium in Wien scheint dieser Zuständigkeit nachgekommen zu sein – und soll die Genehmigung per Weisung erteilt haben. „Das mit der Weisung ist ein Gerücht, dem Antrag hat das Luftstreitkräftekommando statt gegeben“, spielt Ministersprecherin Ute Axmann den Ball zurück.
    Ungeachtet dessen ist für heute der Rücktransport der Segelkunstflieger via Moskau nach Österreich angesetzt. Auch dafür wird wieder eine Hercules C-130 eingesetzt.
    vom 01.08.2005
    http://www.nachrichten.at/lokal/376554?PHPSESSID=6c4030d13b5b1dc3399a7519b2320a89
     
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  3. #2 Bleiente, 01.08.2005
    Bleiente

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    @Kalitta
    ja es ist leicht unverständlich, zumal ich vermute das in eine Hercules mehr als nur vier Kunstflug-Segelflugzeuge passen würden.
     
  4. magic

    magic Astronaut

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    ...aber doch immer noch besser als hätten sie den "trainingsflug" vollkommen grundlos durchgeführt und wären einfach so durch die gegend geflogen.
     
  5. Ecorom

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    Magic ich gebe dir recht. Ich freu mich für die vier, dass sie das organisieren konnten. :TOP:
    und @Bleiente.
    Soviel ich weiß waren nur 2 Segelflugzeuge an Bord und das mit Mühe, so groß ist der Herkulesladeraum auch wieder nicht.
     
  6. #5 Bleiente, 01.11.2005
    Bleiente

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    Danke Ecorom,
    das bedeutet aber das sich zwei Piloten ein Segelflugzeug "teilen" mussten? Habe echt gedacht das in eine Hercules mehr reingeht. Naja wieder was gelernt.
     
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  8. #6 MTheis, 02.11.2005
    Zuletzt bearbeitet: 02.11.2005
    MTheis

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    Also, das mit dem "teilen" ist doch nix ungewöhnliches. Es fliegt ja sowieso immer nur ein Pilot während des Wettkampfes. Soweit ich weiß mussten die Deutschen sogar nur mit einem Fox auskommen, da ihre Lo 100 derzeit bei uns in der Werkstatt gestanden hat. Auch wäre der Transport wohl zu teuer gewesen. Das deutsche Team hat den Flieger soweit ich weiß, mit nem privaten Cargounternehmen nach Moskau geflogen und sind dann auch selber hinterher geflogen. Also das mit dem östreichichem Bundesheer find ich in sofern ne Schweinerei, als dass die meisten Anderen Teams auch privat anfliegen mussten.

    EDIT: Ja es war Nacht und das mit der Rechtschreibung war ja immer schon so ne Sache:FFTeufel:
     
  9. Sens

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    Es ist schon komisch hier. In kaum einem Land sind nicht auch Soldaten in unterschiedlichen Funktionen bei einer Großveranstaltung dabei. So eine Hercules wird pro Jahr ein vorher festgelegte Zahl von Flugstunden bewegt. Wenn sich dabei die Möglichkeit eines Lufttransportes ergibt, dann sollte man sie ruhig nutzen. Es war ja kein kommerzieller Flug im eigentlichen Sinne. Anstatt die Soldaten für die kreative Gestaltung jenes Fluges zu beglückwünschen wird das Neid-Prinzip hofiert.
     
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