STS-117 - Atlantis Shuttle Mission Juni 2007

Diskutiere STS-117 - Atlantis Shuttle Mission Juni 2007 im Raumfahrt Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Die Vorbereitungen für die kommende Mission der Atlantis gehen jetzt in die unmittelbaren Startvorbereitungen über. Das Team der 118. Shuttles...

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  1. mcnoch

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    Die Vorbereitungen für die kommende Mission der Atlantis gehen jetzt in die unmittelbaren Startvorbereitungen über.

    Das Team der 118. Shuttles Mission (STS-117) besteht aus dem Mission Commander Frederick Sturckow, der schon bei zwei Shuttle-Missionen (STS-88 und 105) dabei war. Der Pilot Lee Archambault hat seinen ersten Einsatz als Shuttle-Pilot vor sich. Zwei der vier Missionsspezialisten, James Reilly (STS-89 und 104) und Patrick Forrester (STS-105) werden die ISS nicht zum ersten mal sehen, während ihre Kollegen Steven Swanson und John Olivas ihren ersten Weltraumflug vor sich haben.

    Das Tema hatte schon Mitte Dezember die traditionellen ersten Überprüfung des Shuttles hinter sich gebracht. http://www.nasa.gov/mission_pages/shuttle/behindscenes/ceit_sts117.html
     

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    STS-117 ist die 21. Shuttle Mission zur ISS und wird den Bauabschnitt 13A bewältigen müssen. Sie werden die beiden Module S3 und S4 zur ISS bringen und an das S1 Modul montieren (es gibt kein S2-Modul). Es handelt sich dabei um das Kittermastmodul und das erste Sonnensegelpaar an der Steuerbordseite der ISS.

    Die Mechanismen zum Entrollen der Sonnensegel sind - wie bei den P5/P6 Sonnensegeln gegenüber denen des P1/P2 und P5/P6 aus dem Jahre 2000 verbessert worden, damit es nicht wieder zu ähnlichen Problemen kommt. Man hofft diesmal auch besser auf andere Probleme von Vorgängermissionen vorbereitet zu sein. Die beiden Missionsspezialisten von STS-115 hatten doch etwas arg mit den Sicherungsbolzen der Sonnensegel zu kämpfen gehabt, die deutlich fester saßen, als es erwartet worden war. Zudem werden sie das dem S4 Modul im Weg befindliche zweite Sonnensegel vom P6 Sonnensegel einrollen, welches ja auch schon der letzten Mission unplanmäßig viel Schwierigkeiten gemacht hat.

    Die neuen Module werden auf dem Bild rechts angebaut, das einzelne P6Sonnensegel, welches eingerollt werden muss, damit die S4 Sonnensegel frei rotieren können, ist klar erkennbar.
     

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  4. mcnoch

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    Die NASA ist mit den Startvorbereitungen gut im Plan, man hat nach dem erfolgreichen Nachtstart bei der letzten Mission auch dieses mal das Startfenster um einen Tag weiter nach vorn verlegt.

    Der Orbiter soll am 7. Februar zum Zusammenbau mit den Raketen-Komponenten in das Vehicle Assembly Buiding gerollt werden. Die Fracht, die S3 und S4 Module, wurden bereits testhalber einmal in die Ladebucht des Shuttles eingepaßt, werden - wie immer - aber erst am Starttisch selber eingesetzt werden. Der Start der Shuttles wird ab sofort immer von der Startplattform 39A erfolgen, die alte Startplattform 39B wird schon für den Shuttle-Nachfolger umgebaut.

    Die Missionsdauer ist auf 11 Tage festgesetzt worden und wird drei Außeneinsätze beinhalten.

    Nach Abschluss der Mission soll die ISS dann so aussehen. Die alten Module sind etwas ausgegraut, damit man die neuen besser erkennen kann.
     

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  5. mcnoch

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    Der Orbiter ist planmäßig in die große Werkhalle gerollt worden, in der er mit dem "Externen Tank" und den Feststoffboostern zum "Space Shuttle" zusammengesetzt und auf den fahrbaren Starttisch gesetzt wird. Bis Dienstag soll der Zusammenbau beendet sein, denn am 14. macht sich das Gespann mal wieder auf, diesmal zum Startplatz 39A, der schon seit 4 Jahren nicht mehr für Shuttle-Starts genutzt worden war.
     

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  6. mcnoch

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    Die verschiedenen Komponenten, die das Shuttle bilden wurde mittlerweile erfolgreich zusammengesetzt und die vielen Leitungen und Verbindungen hergestellt und überprüft.

    Die Fracht des Shuttles, das 13m lange Gittermodul mit den beiden Sonnensegeln (ausgefaltet jeweils 72,8 m lang) ist im Zwischenlager am Startturm eingetroffen und wartet nun auf das Shuttle, welches sich um 7 Uhr Ortszeit am 14.02. auf dem Weg zum Startplatz machen wird.
     

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  7. mcnoch

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    Da es noch ein technisches Problem am rechten Feststoffbooster-Modul gab, wurde die Fahrt zum Startplatz um einen Tag verschoben und findet nun morgen statt. Einer der Druckmesssensoren zeigte bei einem Test falsche Werte an und wurde ausgebaut. Sobald das Shuttle an seinem Startplatz ist, wird dann wieder ein neuer Messsensor eingebaut. Diese Störung dürfte aber keine Auswirkungen auf den geplaten Starttermin haben, da man ausreichende Zeitpolster in dieser Phase hat.

    http://www.space.com/missionlaunches/ft_070214_sts117_atlantis_prerollover.html
     
  8. mcnoch

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  9. mcnoch

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    Die technische Prüfkommission ist mit dem Shuttle, dem Starttisch und -turm soweit zufrieden. Nächster Schritt in Richtung Start werden nun die simulierten Startvorbereitungen und Rettungsmanöver vom 21.- 23. 02. sein, an all diesen Aktivitäten nehmen auch die Astronauten teil.
     
  10. mcnoch

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    Die dreitägigen Tests inkl. des simulierten Starts mit Startabbruch, einer simulierten Landung und verschiedene Rettungs- und Notfallmanövern am Freitag sind erfolgreich abgeschlossen worden.

    Die Astronauten sind mittlerweile mit ihren T-38s zum Johnson Space Center in Houston zurückgekehrt.
     
  11. mcnoch

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    Als nächster Meilenstein auf dem Weg zum Shuttle-Start steht für heute und morgen das Flight Readiness Review an, bei dem sich hochrangige Vertreter der NASA, die Space Shuttle Programm Manager, Ingenieure und Vertreter der Zulieferer treffen und erörtern ob das Shuttle, seine Besatzung und seine Ladung startbereit sind. Während dieses Treffens werden eine Reihe von Schlüsselentscheidungen für die Mission gefällt, u.a. auch das Startdatum festgelegt.

    http://www.spacedaily.com/reports/NASA_Set_Flight_Readiness_Review_For_STS_117_999.html
     
  12. pok

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    STS-117 verschoben !

    Yahoo News meldet :

    NASA muss «Atlantis»-Start nach Hagelsturm verschieben

    Cape Canaveral (dpa) - Die US-Raumfahrtbehörde NASA muss nach einem Hagelsturm den für Mitte März geplanten Start der Raumfähre «Atlantis» verschieben. Die Körner waren teilweise groß wie ein Golfball. Sie beschädigten den Außentank des Shuttles. Auch an mehreren Hitzekacheln wurden Kratzer festgestellt. Die Raumfähre muss nun in die Montagehalle zurückgerollt werden und kann frühestens Ende April starten. Das Zeitfenster soll dann bis zum 20. Mai offen sein. Die «Atlantis» sollte ursprünglich am 15. März zur ISS starten.

    http://de.news.yahoo.com/28022007/3/nasa-laquo-atlantis-raquo-start-hagelsturm-verschieben.html

    Schade !:FFCry:
     
  13. mcnoch

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    Schwer Rückschlag für die Startpläne der NASA. Während eines Hagelsturms gestern Abend 17 Uhr Ortszeit ist der ungeschützte Externe Tank (ET) offensichtlich von allen Seiten stark beschädigt worden. Das Shuttle und seine Ladung waren durch die Schutzeinrichtungen des Startturms gesichert, aber die Booster und der ET können nicht in vergleichbarer Form abgedeckt werden, besonders da der Treibstoffbetankungsvorgang schon begonnen hatte.

    Metereologen hatten zwar den Gewittersturm kommen sehen, sind aber von der Heftigkeit des Hagelsturms überrascht worden und hatten daher keine Zurückrollen des Shuttles in die schützenden Halle - wie beim letzten Hurrikane - angeraten.

    Ein ähnliches Schicksal ist auch schon STS-96 im Jahre 1999 und STS-70 im Jahre 1995 wiederfahren, im letzteren Fall waren es aber Spechte, die die Schaumstoffhülle des ET beschädigten. Dieser Schaden scheint aber noch schlimmer zu sein.

    Das Shuttle wird nun also komplett in den das Shuttle Assembly Building zurückgerollt und auseinander gebaut werden. Dort wird man den ET untersuchen. Selbst unter besten Bedingungen wird nun kein Start vor mitte April möglich sein, sollte der ET so schwer beschädigt sein, dass er gar ins Werk zurückgeschickt werden muss, wird die Verzögerung sogar noch größer. Als Alternative würde man dann vermutlich den ET-117 nutzen, der planmäßig Mitte April - für die Nachfolgemission - geliefert werden soll. Pläne die nachfolge Mission STS-118 im Juni vorzuziehen gibt es zwar auch, aber es würde die Konstruktionspläne für die ISS erheblich durcheinander wirbeln. Der gesamte Flugplan für 2007 wird durcheinander geraten.

    Der nächste Ausbauschritt und Besatzungstausch wird also etwas auf sich warten lassen müssen. Zunächst wird dann also eine Versorgung und ein Besatzungstausch über die Sojuz erfolgen.

    http://www.space.com/missionlaunches/070227_sts117_fueltank_hail.html

    http://www.spacedaily.com/reports/S..._Tank_Hit_By_Major_Hail_Storm_On_Pad_999.html

    http://www.nasa.gov/mission_pages/shuttle/main/index.html

    Eine Detailabildung von den Kameras am Startturm http://www.space.com/php/multimedia/imagedisplay/img_display.php?pic=070227_sts117_hail_02.jpg

    NASA-Bild
     

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    Die NASA hat sich die Schäden mittlerweile etwas genauer besehen und mehr Details über das weitere Vorgehen veröffentlicht.

    Man schätzt, dass die Nase und Oberfläche des ET von etwa 7000 Hagelkörnern, teilweise bis Golfballgröße, getroffen wurde. Ausbessern muss man wohl nur ein paar hundert Schadstellen. Auch die Schutzverkleidung des linken Shuttle-Flüges hat ein paar - wohl nur - oberflächliche Schäden abbekommen. Die Schäden am ET werden derzeit genauer untersucht, man geht aber im Augenblick nicht davon aus, dass der ET komplett unbrauchbar geworden ist und durch den Mitte April eintreffenden ersetzen muss.

    Das Shuttle wird enttankt, die ISS-Module werden noch diese Woche aus dem Shuttle entladen werden, das Shuttle wird dann wohl am Montag zurückgerollt werden.

    Als neuer Starttermin gilt frühestens der 20. April, damit es keine Konflikte mit dem Sojuz-Modul gibt.

    http://www.space.com/missionlaunches/070227_sts117_hailresponse.html
     
  15. mcnoch

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    Das Shuttle ist gestern zurück in die große Werkhalle gebracht worden, wo heute von den diversen Bühnen aus, der Hagelschaden genauestens begutachtet werden kann. Je nach Art und Ausmaß der Schäden werden sich dann die weitern Schritte ergeben. Die NASA schätzt, dass es mindestens drei Tage dauern wird, die Daten zu erheben und auszuwerten, vielleicht auch länger.
     
  16. mcnoch

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    Die Untersuchung des Ausentanks und des beschädigten Flächen des Shuttles laufen. Die NASA hat sich noch nicht wieder zum Thema im Details geäußert, hat aber klar gemacht, dass man sich alle Zeit nehmen wird, die macn braucht, um den Schaden genau zu untersuchen und das weitere Vorgehen abzustimmen. Zur Zeit sind auch verschiedene externe Spezialisten damit befasst die Materialien zu untersuchen und die Kräfte bei Hagelschlägen zu untersuchen. Die FAA und der NAtional Weather service haben sogar Spezialisten für Hagelschäden bereitgestellt. Die Untersuchungen gehen also weit über die eigentlichen Schäden hinaus.

    Das NASA-Bild zeigt die sorgfältige Abdeckung der Spitze des beschädigten Externen Tanks.
     

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  17. mcnoch

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    Die NASA-Mitarbeiter haben die Schaumisolierung des obersten Teils des externen Tanks (ET) bereits entfernt und die darunter liegenden Oberflächen mit einer speziellen roten Farbe bestrichen, die hilft Brüche, Dellen und andere Beschädigungen der Tankaußenhülle sichtbar zu machen. Diese Arbeiten konzentrieren sich auf die Spitze des ET und werden noch die nächste Woche andauern.

    Die Überprüfung der Feststoffbooster ist fast komplett abgeschlossen, ohne dass nennenswerte Schäden gefunden wurden. Die Überprüfung des Orbiters ist ebenfalls weit fortgeschritten, 20 der 28 beschädigten Hitzeschutzkacheln sind mittlerweile repariert worden, weitere Schäden bislang nicht gefunden worden.

    Nach der derzeitigen Lage, hofft man bei der NASA einen Starttermin Ende April einhalten zu können. Es hat sich aber auch bestätigt, dass ein Startversuch in diesem Zustand eine sehr große Gefahr dargestellt hätte, da die besonders stark betroffene Spitze des ETs sehr starken aerodynamischen Belastungen während der Aufstiegsphase ausgesetzt ist und die beschädigte Isolierung mit großer Wahrscheinlichkeit abgerissen worden wäre und dann die Cockpit-Sektion des Shuttles hätte treffen können.

    Das NASA-Bild zeigt die laufenden Untersuchungsarbeiten im Bereich der besonders stark betroffenen Spitze des ET.
     

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    Während die Reparaturarbeiten noch andauern, hat die Komission, die über die Flug- und Einsatzfähigkeit des Shuttles und der Astronauten wacht, beschlossen, dass sie jenseits der in der Reparatur befindlichen Schäden keine Hindernisse für die Fortsetzung der Mission sehe.
     
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    Gestern Abend fand ein hochrangiges Treffen der Missions-Verantwortlichen bei der NASA statt. Man hat den Fortschritt und den Umfang der Reparaturarbeiten am Tank erörtert und beschlossen weitere Test und Untersuchungen durchzuführen, ehe man beim nächsten Treffen - angesetzt für den 10. April - entscheiden will, ob man mit dem reparierten Tank oder einem Ersatztank fliegen will. Die NASA reagiert damit auch Kritik, dass sie wiedermal aus zeitlichen Gründen ein zu großes Risiko eingehe.
     
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    Ein Starttermin für die Mission Ende April wird mittlerweile als eher unwahscheinlich angesehen. Kann man den beschädigten Externen Tank (ET)weiter nutzen, wird es wohl erst im Mai was mit einem Start werden, muss man den Tank wechseln wird es durch die Liefertermine erst Mitte Juni werden. Der gesamte Zeitplan für dieses und nächstes Jahr steht dann in Frage.

    http://www.spacedaily.com/reports/Shuttle_Atlantis_Grounded_by_Fuel_Tank_Damage_999.html

    Zudem wurde nun allen Beteiligten sehr deutlich, welche Probleme für die letzten Missionen bestehen werden, wen es zu technischen Funktionsproblemen wichtiger Komponenten kommt, da immer weniger Ersatzteile zur Verfügung stehen. Früher befanden sich bis zu drei ETs (in verschiedenen Bereitschaftsstadien) gleichzeitig im KSC, heute nur jeweils der für die nächste und die übernächste Mission. Da die Kostenplanungen ein "Aufgehen auf Null" vorsehen, bedeutet dies, dass immer weniger Ausweich/Auswechselmöglichkeiten bestehen. Die letzte Mission wird - bis auf Kleinteile - keine Ersatzteile mehr zur Verfügung haben und da die Fertigungskapazitäten schon soweit runtergefahren worden sind, könnte ein Verlust eines ETs zum jetzigen Zeitpunkt erst in 2009 ersetzt werden. Die Luft wird also immer dünner.
     
  22. mcnoch

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    Die andauernde Verspätung des Shuttle-Start bringt auch die Personalrotationspläne auf der ISS durcheinander. Die US Astronautin Sunita Williams hatte ja mit STS-118 im Sommer wieder zur Erde zurückkehren sollen, nun wird die Verspätung von STS-117 auch für eine Verschiebung der STS-118 Mission führen. Der Weltraumaufenthalt könnte sich für Williams also durchaus um zwei Monate verlängern. Die NASA berät derzeit über mögliche andere Optionen, die besonders dann zum tragen kommen müßten, wenn es weitergehende Verspätungen gibt. Sollte man sie dann schon mit einem früheren Flug (z.B. STS-117) ablösen, müßte man ja auch den Ersatzmann gleich mitbringen, was zu einer Veränderung der Crew führen würde.

    Ansonsten gibt es nicht viel Neues, die Reparaturarbeiten schreiten voran, weit genug, dass man für heute die Medien zu einem Fotobesuch eingeladen hat. Morgen dürfte es daher wohl neue Bilder vom Tank gehen und hoffentlich schon ein paar weitere Informationen.
     
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