Südkorea konkretisiert Planungen für seinen LPX-II Träger

Diskutiere Südkorea konkretisiert Planungen für seinen LPX-II Träger im Wasserfahrzeuge Forum im Bereich Land- und Wasserfahrzeuge; Hyundai Heavy Industries soll den leichten Träger bis Ende der 2020er Jahre fertigstellen. Das Konzept sieht zwei Inseln vor, ähnlich der...
langnase73

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Hyundai Heavy Industries soll den leichten Träger bis Ende der 2020er Jahre fertigstellen.

Das Konzept sieht zwei Inseln vor, ähnlich der britischen Träger, jedoch kein ski-jump.
LPX-II soll mehr als 40.000 Tonnen verdrängen und mit knapp 30 F35B, Hubschraubern Seahawk sowie Kampfhubschraubern AH-1Z und AH-64 des südkoreanischen Marine Corps ausgestattet werden.

Der Entwurf sieht keine Ausstattung für amphibische Operationen mehr vor.

 

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Das ist aber kin leichter Träger. Leichte Träger sid die spanischen und italienischen Träger.
 
Intrepid

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Das ist aber kein leichter Träger. Leichte Träger sid die spanischen und italienischen Träger.
Das ist ein großer Träger (kein schwerer Träger, hat nicht den klassischen passiven Schutz) für Flugzeuge mit Handicap (die beispielsweise ein Hubtriebwerk mitschleppen müssen um in die Luft zu kommen und wieder landen zu können).
 

Sens

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Das ist ein großer Träger (kein schwerer Träger, hat nicht den klassischen passiven Schutz) für Flugzeuge mit Handicap (die beispielsweise ein Hubtriebwerk mitschleppen müssen um in die Luft zu kommen und wieder landen zu können).
Das Hubtriebwerk wird hauptsächlich für die Landung genutzt. Doch auch dafür haben die Briten eine rollenden Variante entwickelt, um höhere Landegewichte zu ermöglichen. U.K. F-35s Will Use Strange Rolling Carrier Landings.
Die Starthilfen und Landehilfen der konventionellen Träger gibt es nicht ohne einen größeren technischen Aufwand an Gewicht, Energie, Raumbedarf, Personal und deren Wartung. Die Briten sind da ganz Pragmatisch, als sie ihre Abwägung trafen. Auch das USMC setzt auf Flexibilität und die Koreaner sind gut beraten diesen Vorbildern zu folgen.
Da gibt es noch Details zum Bordbetrieb so eines Trägers.
 
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Das Hubtriebwerk wird hauptsächlich für die Landung genutzt. Doch auch dafür haben die Briten eine rollenden Variante entwickelt, um höhere Landegewichte zu ermöglichen.
Schon vor Jahren. Aber aus irgendeinem Grund wenden sie die Technik nicht an. Zumindest gelingt es mir nicht, auf Videos vom regulären Flugbetrieb der beiden Schiffe diese Technik mal zu entdecken.
 

alois

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Bläst die QE ihre Abgase seitlich raus? Das fällt mir erst jetzt bei dem Video auf.
 

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Schon vor Jahren. Aber aus irgendeinem Grund wenden sie die Technik nicht an. Zumindest gelingt es mir nicht, auf Videos vom regulären Flugbetrieb der beiden Schiffe diese Technik mal zu entdecken.
Man sieht sie auch kaum in der Beast-Konfiguration, wo dieses Mehr an Leistung gefragt ist.
 

alois

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Hinten ein bisschen mehr als vorne. Ich hoffe, das Bild lässt sich über den Deeplink aufrufen: klickmich
Kann es sein, dass das die zugeschalteten Gasturbinen sind, die seitlich ausgeblasen werden? Während der Normalantrieb über den Schornstein läuft? Wäre dann anders als man es sonst so kennt, Aber OK, wenn sie es so gelöst haben...
 
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Kann es sein, dass das die zugeschalteten Gasturbinen sind, die seitlich ausgeblasen werden? Während der Normalantrieb über den Schornstein läuft? Wäre dann anders als man es sonst so kennt, Aber OK, wenn sie es so gelöst haben ...
... oder meinstest Du die weiße Wolke neben dem Schiff (grüner Pfeil)?

Das ist Gischt vom Abgasstrahl der F-35, die gerade seitlich einschwebt (roter Pfeil)

 
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Schon vor Jahren. Aber aus irgendeinem Grund wenden sie die Technik nicht an. Zumindest gelingt es mir nicht, auf Videos vom regulären Flugbetrieb der beiden Schiffe diese Technik mal zu entdecken.
Was ist mit der rollenden Landung möglich und wird für den typischen Friedensbetrieb kaum benötigt?!
 
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Was ist mit der rollenden Landung möglich und wird für den typischen Friedensbetrieb kaum benötigt?!
Keine Ahnung. Aber wenn man sie in Friedenszeiten nicht übt, steht sie im Krieg nicht zur Verfügung. Die Frage ob nur im Krieg oder auch zu Friedenszeiten stellt sich mir nicht.
 

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Dieses Landeverfahren wird sicherlich einige Male geübt, damit es einmal zur Verfügung steht. Auch bei den Amerikanern ist es ja üblich, dass die Piloten der Staffeln ihre Trägerqualifikation erneuern, bevor so ein Träger in einen Einsatz geht.
 
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Die schwebende Landevariante muss Vorteile haben, obwohl die rollende Landevariante (für mich) schöner aussieht. Ich nehme an, es hat mit dem Fehlanflugverfahren und dem Deckshandling zu tun. Das wird wichtiger sein als ein paar Kilogramm Nutzlast beim max. Landegewicht.
 

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SRVL allows bring back of several thousand pounds of extra weight. Inzwischen ist das bei den Briten Praxis. Du hast ja recht, wenn es um die Vorteile der automatischen Landung geht.
Nicht ganz unwichtig, die Gelder für diese Landetechnik der F-35B kamen von den Amerikanern.
 
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SRVL allows bring back of several thousand pounds of extra weight. Inzwischen ist das bei den Briten Praxis.
Ich bin gespannt, wann sich das in den immer wieder vorkommenden YouTube-Videos wiederspiegelt.

Ich freue mich übewr jeden Link, wo man das im Alltagsbetrieb sehen kann.
 

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Die Forderung der Briten betraf den Einsatz unter den Bedingungen im Golf von Oman. Vielleicht gibt es ja bald ein Manöver unter solchen Bedingungen, wo diese neue Fähigkeit gezeigt werden kann.
Der LPX II Träger der Südkoreaner wird ja auch in wärmeren Gewässern mit F-35B operieren.
Vielleicht gibt es das auch von den Italienern. Gut drei Tonnen mehr an Landeleistung bei gleichen Temperaturbedingungen sind ja schon eine Größenordnung.
Die F/A-18C hatte nur ein Recovery Payload von 5523 lb oder 2,5 Tonnen.
 
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arneh

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Die schwebende Landevariante muss Vorteile haben, obwohl die rollende Landevariante (für mich) schöner aussieht. Ich nehme an, es hat mit dem Fehlanflugverfahren und dem Deckshandling zu tun. Das wird wichtiger sein als ein paar Kilogramm Nutzlast beim max. Landegewicht.
Wird in dem Video von der QE ja kurz angeschnitten.
Beim Rolling Vertical Landing können bei der F-35B 2000lbs (knapp 1t) mehr Nutzlast zurückgebracht werden (7000lbs statt 5000lbs) als bei der Hovering Vertical Landing.
Die Amis machen es nicht, weil auf ihren Decks nicht genug Platz ist (zu viel (Flug-) Zeugs rumsteht). Für die Rolling Vertical Landing muss das Deck so 'sauber' sein, wie bei einem Katapult- Träger.
Da darf ned' soviel (Flug-) Geraffel rumstehen. Damit einher geht sicherlich auch immer eine etwas erhöhte Unfallgefahr.
 
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