Sukhoi S-37 Berkut: Baubericht

Diskutiere Sukhoi S-37 Berkut: Baubericht im Jets bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Hallo Modellbaufreunde Nachdem ich meine F-8E vermantscht habe, begann ich mein neues Projekt. Es ist die S-37 Berkut, 1:72 von Italeri. Es...

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    Hallo Modellbaufreunde

    Nachdem ich meine F-8E vermantscht habe, begann ich mein neues Projekt. Es ist die S-37 Berkut, 1:72 von Italeri. Es gibt enorm viele Schleifarbeiten zu erledigen, der Bausatz ist nicht erste Sahne produziert [ meiner Meinung nach ]. Ganz tolle Infos zum Flieger gibt's hier im Forum: http://www.flugzeugforum.de/forum/showthread.php?t=4421

    Es ist mein erstes Modell in 1:72 und gerade hierbei wollte ich möglichst wenig Fehler machen, die ich bei der F-8E noch machte. Ich baue die S-37 ohne Zurüstteile [ immer ein Schritt nach dem anderen, sag' ich ] :rolleyes:

    Als erstes habe ich die Gussformen mit hellgrau grundiert. Nach einer Trocknungszeit von etwa einer Stunde ging's dann los.
     

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    Die Bemalung des Piloten dauerte etwa 35 Minuten [hier ist es noch nicht ganz fertig]. Als Grössenvergleich liegt daneben eine 1-Cent Euromünze.
     

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    Der fertig bemalte Pilot und der Schleudersitz. Trockengemalt mit weiss und gealtert mit stark verdünnter schwarzer Wasserfarbe.
     

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    Für das Cockpit liegen Decals vor. Sehr detailliert ist es nicht. Macht nix, man sieht eh nicht mehr sehr viel davon zum*Schluss. Sorry für das unscharfe Bild...
     

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    Gealtert habe ich es mit stark verdünnter schwarzer Farbbrühe mit Wasserfarben. Den Schleudersitz habe ich an div. Stellen vorsichtig zerkratzt, damit er 'gebrauchter' aussieht.
     

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    Bei diesem Modell gilt es viele Spachtel- und Schleifarbeiten zu meistern. Man darf es nicht hastig zusammenbauen, sondern sich Zeit lassen. Dann kommt ein schönes Modell dabei raus.
     

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    Damit ich die Umgebung bei den Schleifarbeiten nicht zerkratze, habe ich die Stellen mit Tamiya Klebeband abgedeckt. Die Spachtelmasse ist ebenfalls von Tamiya.
     

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    Ich liess es etwa eine Stunde trocknen. Danach hiess es: Schleifen. Ich begann mit einer 'normalen' Nagelfeile. Als das Gröbste weggeschleift war, nahm ich Schmirgelpapier Grösse 400 [auch von Tamiya] und zum Abschluss die Grösse 1000. Beide male tauchte ich es vorher in Wasser - mit Wasser schleift sich's besser.
     

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    An der Unterseite gibt es noch zu grosse Spalten. Die gehören zugespachtelt und danach wie oben beschrieben abgeschliffen.
     

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    Das Ankleben der div. Flügel bereitete mir etwas Mühe. Die Klebestellen sind - meiner Meinung nach - nicht sehr gut konzipiert. Ich fixierte sie um sie richtig durchtgrocknen zu lassen und damit sie sich nicht verschieben. Ich lass es jetzt 12 Stunden trocknen.

    12 Stunden später: Wie ich vermutete, sind die Flügel wieder abgebrochen (alle sechs...). Das Konzept von Italeri für die Flügelmontage ist bei diesem Modell nicht gut gelöst. Also hiess es jetzt: Die harten Klebstoff-Flächen weg feilen. Geklebt habe ich es diesmal mit Sekundenkleber. Resultat: Hält ausgezeichnet!
     

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    Das Fehrwerk und die Austrittsdüsen. Als Grössenbergleich dient eine 1-Cent Euromünze. Fummelig ist es die Räder zu bemalen. Mit der späteren Alterung wird es jedoch gut ausschauen.

    Wichtig: Betrachten wir die Punkte 1 - 3, die Austrittsdüsen. Gemäss Bauanleitung ist die Bemalung wie folgt zu machen: Die Punkte 1 bis 3 in 'Gun Metal'. Die darunter liegende Übersetzung in der Farbskala sagt auf Deutsch jedoch: 'Stahlblau' und auf Französisch 'Metalgrau'. Hmmm... was tun?
    Ich schaute mir einige der Originalfotos an und konnte keine eindeutige Farbgebung erkennen. Meiner Interpretation zufolge bemalte ich den Bereich '1' mit 'Gun Metal' und nicht 'Stahlblau'. Auf den Originalfotos ist der Bereich '2' gut zu erkennen, dass er eine andere Farbe hat. Je nach Foto sieht es aus von Weiss bis Silber. Meiner Interpretation zufolge habe ich es 'Dunkelsilber' bemalt.
     

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    Das Montieren der Fahrwerke ist ebenfalls nicht gut konzipiert von Italeri, wie zuvor auch bei den Flügeln bemerkt. Ich brauchte mehrere Anläufe, bis es 'sass'. Um die Schwere der Maschine in den Reifen nachzubilden, habe ich sie 2 Sekunden mit Feuer erwärmt und dann auf der Standfläche mit einem kleinen Spachtel niedergedrückt.
     

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    Das Ergebnis sieht dann so aus. Auf den Originalfotos kann ich nicht erkennen, ob die Reifen auf diese Weise niedergedrückt werden. Meiner Interpretation zufolge habe ich es lieber so dargestellt. [ Das Bugfahrwerk im Vordergrund ist hier noch schief. Ich habe es mittlerweile korrigiert ].
     

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    Die roten Punkte zeigen die Klebestellen beim Bugfahrwerk. Wenn man sich den Grössenvergleich weiter oben nochmal zu Rate zieht, erkennt man, wie klein das ist und welche fummelige Arbeit dahintersteckt. Alle Fahrwerke habe ich bereits sanft zerkratzt, um den gebrauchten Zustand zu demonstrieren. Am Schluss werde ich alles noch dezent mit einer Farbbrühe altern.
     

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    Hoppla... für diejenigen, die nicht wissen, wie der Flieger aussieht:
     

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  17. #16 ayrtonsenna594, 25.09.2006
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2006
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    Schön so viele Beiträge von dir zum Thema Flugzeugmodellbau hier zu sehen.:TOP:

    Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass du dir für deine Modelle einfach nicht genügend Zeit nimmst. Die kommen hier ja wie vom Fließband und ich denke das die Qualität deiner Modelle etwas darunter leidet.:(

    Zum Grundieren der Teile am Gussast, ich halte das nicht für sehr sinnvoll.
    Mit was klebst du dein Modell denn zusammen? Die meißten Plastekleber, wie z.B. Contacta von Revell, kleben nur unlackierte Oberflächen zusammen, da sie die Oberflächen des Kunststoffes der zu verklebenen Teile anlösen und diese damit verbinden. Du müßtest ja sonst wieder alle Klebeflächen von der Farbe befreien. Vielleicht erklärt das auch dein Problem mit den Tragflächen. Auch mit dem Piloten und dem Schleudersitz wäre ich so noch nicht zu frieden. Da läßt sich noch einiges detailllierter darstellen, außerdem glänzen sie viel zu stark, ebenso das Fahrwerk.

    Nimmes nicht persönlich und falsch ich mit meiner Vermutung falsch liegen sollte kannst du mich gerne berichtigen.

    Wie sagte schon Konfuzius: :!: "In der Ruhe liegt die Kraft" und "Gut Ding will Weile haben":!: , glaube das war der garnicht:?! egal:D

    Gruß Sven;)
     
  18. tarner

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    Hi Sven,

    danke für dein Feedback. Der Pilot glänzt wegen dem Blitz des Fotoaparates so stark. In Natura ist dies alles schön matt. Ich weiss, dass man noch einiges verbessern könnte. Warum ich es nicht mache hat folgende Gründe: Mein Ziel bei diesem Modell ist, dass ich alles sauber hinkriege: Von den Klebestellen, über die Lackierung, zu den Decals bis hin zum 'Versiegeln' der Decals zum Schluss. Dies ist für mich schon eine genügend grosse Herausforderung :) Und vor allem: Ich beeile mich nicht, sondern lasse mir schön Zeit [ wie du bereits richtig bemerkt hast ].

    Zum Grundieren am Gussast: Du hast recht, auf diese Weise würde das Zeug nicht gut kleben. Die Klebestellen waren meistens davon gar nicht betroffen. Und dort, wo sie es waren, habe ich das alles schön saubergefeilt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die gesamten Gussäste zunächst nicht in mildem Seifenwasser 'entfettet' habe.

    Ich habe zwei Fragen an dich:
    - Machst du das [ 'entfetten' ], wie machst du das und welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

    - Reinigst du das Modell nach dem Zusammenbau, bevor du den Farblack sprühst [ um die Staubpartikel zu entfernen ]?

    Äh...es sind nun doch mehr als zwei Fragen :TD:
     
  19. #18 ayrtonsenna594, 25.09.2006
    ayrtonsenna594

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    Also ist ja nicht dein erstes Modell was du hier zeigst, oder auch im Modellboard, also bist du ja auch nicht mehr ein blutiger Anfänger. Aber schau dir doch mal z.B. dein Rad an, da bist du mit der Farbe des Reifens (ich nehme übrigens meißtens ein dunkles Grau) etwas auf die Felge gekommen. Das läßt sich eigentlich ganz einfach vermeiden, indem man die Farbe etwas stärker verdünnt und sie mit dem Pinsel nur an der Felgenkante entlangzieht, nicht aufmalt. Durch die Adhäsion (Anziehungskraft der Moleküle) fließt die Farbe automatisch an die richtige Stelle.

    Wenn mal was schief geht, man also Farbe dort platziert, wo sie eigenlich nicht hinsoll, muß man halt noch mal ein paar Schritte weiter vorne anfangen., nämlich die Felge nochmal neu lackieren. Das nervt zwar gewaltig, aber wenn man dann das "neue" Ergebnis sieht, weiß man, dass sich die doppelte Arbeit doch gelohnt hat.

    Ich reinige meine Modelle eigentlich nur vor der eigentlichen Lackierung, d.h. wenn ich den Rumpf mit den Tragflächen und Leitwerken verbunden habe, unzwar mit lauwarmen Wasser mit etwas Geschirrspülmittel. Klappte bis jetzt eigentlich immer ganu gut. Antennen, Staurohre, Fahrwerk und Klappen kommen bei mir in der Regel erst nach der eigenlichen Lackierung dran.

    Gruß Sven
     
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  21. tarner

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    Das ist eine gute Idee! Danke für den Tipp :)
     
  22. #20 Viper013, 25.09.2006
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    Hi,

    hier mal meine Alternative zum "entfetten":
    Statt warmes Spüliwasser benutze ich vor dem Lackieren einfach Isopropylalkohol.

    Aufgetragen mit einem sauberen Pinsel (nur für diesen Zweck vorhanden) trocknet das ganze in ein paar Sekunden von selbst weg und schon kanns losgehen mit dem lackieren.

    Einfach und vor allen Dingen schnell. :D

    Gruß
    Steffen
     
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