Supermarine Spitfire Mk.VI (type 350) - Hasegawa 1:48 - anläßlich 85 Jahre Erstflug

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Type 350, Spitfire F.VI:

Die Mk.VI ist aus einer Version Mk.Vb entstanden, erhielt eine Druckkabine, welche in 12 200 Metern Höhe einen Kabinendruck 8000 Metern Druckhöhe halten konnte. Später wurde eine automatische statt manuelle Drucksteuerung eingebaut und ein automatisches Kabinendruckventil. Der interessanteste Teil war eine nur am Boden vom Personal abnehmbare, nicht gleitende Cockpithaube mit Notabsprengung, verlängerte Flügelspitzen und Vierblattluftschraube für bessere Höhenleistung.

Soweit die allgemeinen Angaben zu diesem Typ.

In meiner Sammlung an weiteren vielen Spitfires (mir gefällt dieser Typ sehr) befindet sich auch eine Mk.VI (09107).
Man hat es sich bei Hasegawa sehr einfach gemacht, ein paar neue Teile (4-Blatt-Prpeller, 2 spitze TFL- H.F. Version, rechtsseitigen Marshal-Kompressorzugang - das war's dann auch.
Die ganze Sache beruht auf einen Mk.Vb-Bausatz, was auch nicht verkehrt ist - ABER - es fehlen einfach ein paar Dinge am Modell die man einfach ignoriert hat und in der Bauanleitung auch nicht wiederfindet. :blink::crying:
Einfach neue Abziehbilder, ein kleinen zusätzlichen Gußrahmen und fertig ist die Mk.VI für den Verkauf - in Klammern: DENKSTE DIR!


Im Bausatz ist diese Rinne zuzuschpachteln! Und ... die Einstiegtür wie bei der MkVb ist versiegelt und verspachtelt!



Hier das Gerätebrett (C #3) aus Outlinevorlage für das vordere geschlossene Shot benutzen.
Beachte dabei, es müssen für die entsprechende Fußfreiheit Vertiefungen vorhanden sein


Hier die Druckkabine der Mk.VII zum besseren Verständnis!




In der Spitfire-Bibel (siehe oben) fand ich einige Text- und Bildstellen, die diese nur zu ca. 100 Stück hergestellten Maschine preisgab.
Diese Version besitzt eine Druckkabine, bei Hasegawa - es gibt keine "bulkheads" !




Bestenfalls kopiert die vorhandenen Shots und macht daraus geschlossenen (B22 & C3 outline)

Reine Fummelarbeit dagegen wären die Leitungen für die Druckbelüftung der Kabine, siehe Grafik oben.

Was ich noch nicht bestätigen kann, es soll auch Mk.VI Typen mit anderen Filterversionen existiert haben, die dazugehörigen Fotos im Netzt sind nicht ganz eindeutig!


Die Spitfire Mk VI BS124 im Einsatz beim Höhenflug ausgestattet mit dem großen Aboukir-Staubschutzfilter von Vokes.
In der Spitfire-Bibel is die BS 124 als Mk.VI gelistet. Anscheinend hat diese im Bild oben nur einen Letter als Code "R" oder "A"?
 
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Vorsicht, im Netz hat wieder irgend ein Besserwisser die BR202 als Mk.VI ausgegeben, obwohl zu sehen ist, dass der Ölvorratsbehälter unter dem Motor eine viel größere Kontur hat.

Auch Trumpeter schert sich nicht weiter um diese Druckkabine, man nehme Mk.Vb und handler genauso wie Hasegawa :crying:

Hier noch ein paar interessante Details:


der erste Prototyp Mk.VI, der zweite Umbau aus einer Mk.Vb


"H" in weiß??





 
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Hallo Bobo,

hast du ein Bild oder eine Zeichnung wo man den Querschnitt des Marshal-Lufteinlauf sieht?
Ich würde so eine MK.VI gerne in 1/72 bauen und die Versionsspezifischen Teile 3D drucken.

Gruß Axel
 
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Ob ich dazu eine brauchbare Zeichnung/ Grafik finde ist von hier nicht sofort zu ermitteln.


Ich schau mal in meine "Spitfire"-Bibel nach.


Meinst Du dieses Teil hier unter dem Abgassammlern?
 
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Ja genau das.
Ich müsste im 3D den Lufteinlauf mit dem Eisschutz (Gitter?) und die Beule davor aufzeichnen und noch die beiden Druckschotte im Innenraum.
 
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Sorry, weder die Spitfire-Bibel noch alle anderen Quellen (ModelArt/ Modeller Datafile #3/ Monographie Lotnice) haben eine brauchbare Zeichnung für die Spitfire Type 350 hergegeben.



Im Maßstab 1:72 ist das sowieso sehr klein :crying:
Ich rate Dir dazu, ein rundes Plastik-Sheet der Länge nach diagonal zu schneiden und das Ende halt zu kappen. Den Marschall-Kompressor offen darzustellen ist einzig allein Handarbeit wert, ein 3D-Druck ist sehr aufwendig und klein für 1:72.

Alles andere wie Druckschots (2 Stück) und den Coffmann-Anlasser (aus Mk.II)

Der Coffman-Anlasser verwendete eine große Platzpatrone mit Kordit, die beim Abfeuern einen Kolben nach vorne schob. Ein vom Kolben angetriebenes Gewinde griff in das Motorgewinde ein und drehte es.

kannst Du aus anderen Teilen zaubern.









Quelle: Marshall Cabin Blower Article from Flight Magazine 1945
 
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