TAI KAAN Stealth Kampfjet

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Türkische Feuertaufe – Kızılelma nimmt F-16 ins Visier


Spektakuläre Bilder zeigte gestern der türkische Drohnenhersteller Baykar Technologies aus Istanbul. Über der thrakischen Stadt Tekirdağ absolvierte der unbemannte Kampfjet Kızılelma gleich mehrere Meilensteine: Erstmals wurde ein komplettes Luft-Luft-Szenario mit und gegen eine F-16 durchgeführt. Zum Einsatz kam bei der Feuertaufe auch das Murad-AESA-Radar von Aselsan.

Formationsflug und Feuertaufe: Die Bayraktar Kızılelma von Baykar aus der Türkei erzielt neue Meilensteine.

Formationsflug und Feuertaufe: Die Bayraktar Kızılelma von Baykar aus der Türkei erzielt neue Meilensteine.

Foto: Baykar
Das türkische Kampfdrohnen-Projekt Kızılelma stieg zunächst auf rund 15.000 Fuß und zeigte im Formationsflug mit einer F-16, wie moderne unbemannte Luftfahrzeuge künftig Kampfjets begleiten könnten. Während des anderthalbstündigen Testflugs erfasste die Maschine dann ein Zielprofil einer weiteren F-16 und führte einen simulierten Angriff mit dem Luft-Luft-Lenkflugkörper Gökdoğan durch.
Die Drohne nutzte dazu erstmals auch das AESA-Radar Murad, um das Ziel in fast 50 Kilometern Entfernung zu orten. Anschließend leitete sie alle relevanten Daten an den simulierten Luft-Luft-Lenkflugkörper weiter. Nach Angaben von Baykar zeigte die gestrige Feuertaufe ein präzises Zusammenspiel, das bislang nur bemannte Jets beherrschten.


„In der Simulation neutralisierte Bayraktar Kızılelma das hochmanövrierfähige F-16-Ziel erfolgreich mit einem virtuellen Volltreffer“ hieß es aus dem Unternehmen. Man habe damit einen wichtigen Schritt nach vorn für die Luft-Luft-Kampffähigkeit der Kampfdrohne erzielt.
Unbemannt – Formationsflug & Feuertaufe


Beim gemeinsamen Formationsflug mit einer F-16 zeigte Kızılelma bei ihrer Feuertaufe außerdem, dass sie stabil, agil und taktisch einsetzbar ist. Die türkischen Luftstreitkräfte sehen darin einen massiven Fortschritt für zukünftige Missionen, bei denen bemannte und unbemannte Systeme Seite an Seite operieren.
Mit dem erfolgreichen Test steigt die Gesamtflugzeit der Baykar-Drohne auf über 55 Stunden. Das Programm kommt demnach schneller voran, als vergleichbare Projekte – der Wingman von Airbus wurde bisher nur als Mock-up vorgestellt.
 
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200+ km Track


Bayraktar KIZILELMA führt historischen BVR-Luft-Luft-Angriff durch

Bayraktar KIZILELMA traf bei einem bahnbrechenden Test vor Sinop ein jetgetriebenes Ziel mit einer GÖKDOĞAN BVR-Rakete und wurde damit zum weltweit ersten unbemannten Kampfflugzeug, das einen Luft-Luft-Abschuss erzielte und einen entscheidenden Sprung in der Kampffähigkeit als loyaler Flügelmann demonstrierte.

Bayraktar KIZILELMA, ursprünglich von Baykar entwickelt, traf während eines Testschusses im Sinop Firing Area ein von ASELSANs MURAD AESA-Radar markiertes Hochgeschwindigkeitsziel mit Düsentriebwerk. Der unbemannte Kampfflieger startete die Luft-Luft-Rakete GÖKDOĞAN von TÜBİTAK SAGE von seiner Flügelstation aus und traf das Ziel mit absoluter Präzision.

Dieser Test ist eine Weltpremiere: Während Plattformen wie MQ-9 Reaper, XQ-58 Valkyrie, Skyborg-Demonstratoren und Chinas Wing Loong-3 oder FH-97 Luft-Luft-Konzepte erforscht haben, hat noch keine davon jemals einen verifizierten BVR-Einsatz gegen ein luftgestütztes Ziel mit Düsentriebwerk durchgeführt. Bisherige unbemannte Luft-Luft-Feuerungen beschränkten sich auf WVR-Tests mit kurzer Reichweite. Bayraktar KIZILELMA ist der weltweit erste und einzige unbemannte Kampfjet, der einen echten Luft-Luft-Angriff außerhalb der Sichtweite (BVR) durchgeführt hat, der die zukünftigen Luftkampfstrategien verändern wird.

Die Formation von fünf F-16 aus Merzifon mit Bayraktar KIZILELMA über dem Sinop Fire Range demonstrierte die Entwicklung von bemannten und unbemannten Teaming-Konzepten durch ihr koordiniertes Flugmuster. Die Bayraktar AKINCI UCAV zeichnete das Ereignis auf, indem sie in der Nähe der Formation flog. Die Formationsstruktur demonstriert das sich entwickelnde „Loyal Wingman”-Konzept, das es unbemannten Kampfflugzeugen ermöglicht, mit bemannten Flugzeugen zusammenzuarbeiten, um die Erkennungsfähigkeiten zu erweitern, die Sicherheit der Piloten zu schützen und präzise Waffenabwürfe durchzuführen. Der weltweite Wettlauf um Loyal-Wingman-Fähigkeiten, den die Vereinigten Staaten, Australien und China vorantreiben, befindet sich noch in der Konzept- oder Prototypenphase. Mit dem BVR-Einsatz von KIZILELMA hat die Türkei den ersten unbemannten Kampfflugzeug eingesetzt, der eine Kernsäule dieser Doktrin demonstriert: die autonome Langstreckenabwehr von Luftbedrohungen. Damit gehört die Türkei zu den wenigen Nationen, die die Integration von bemannten und unbemannten Luftkampfflugzeugen praktisch demonstrieren können.

Im Rahmen des Testszenarios wurde ein jetgetriebenes Zielflugzeug gestartet und vom in KIZILELMA integrierten MURAD-AESA-Radar von ASELSAN erfasst. Nachdem das Radar das Ziel präzise markiert hatte, feuerte der unbemannte Kampfflieger die GÖKDOĞAN-Rakete ab und vollendete damit die erste vollständig einheimische Luft-Luft-Kill-Chain der Türkei – einheimische UAV, einheimisches Radar, einheimische Rakete.

Der Abschuss wurde während des Fluges vom Kommandeur der Luftwaffe, General Ziya Cemal Kadıoğlu, dem Kommandeur der Kampfflugstreitkräfte, General Rafet Dalkıran, dem Generaldirektor von ASELSAN, Ahmet Akyol, und dem Vorsitzenden von Baykar, Selçuk Bayraktar, beobachtet, die den Einsatz aus den Cockpits von F-16-Kampfflugzeugen verfolgten. Der Direktor des TÜBİTAK SAGE-Instituts, Kemal Topalömer, und der Generaldirektor von ROKETSAN, Murat İkinci, waren ebenfalls Zeugen des Ereignisses.

Warum bisher keine UAVs einen BVR-Luft-Luft-Einsatz durchgeführt haben
Luft-Luft-Einsätze auf große Entfernungen stellen Anforderungen an unbemannte Flugzeuge, die die Konstruktionsgrenzen aller bisherigen UAVs überschreiten. Eine BVR-Abfangjagd erfordert, dass die Plattform eine ausreichende Geschwindigkeit und Höhe erreicht, um die Rakete in ihren optimalen Abschussbereich zu bringen. Die meisten UAVs – wie beispielsweise Plattformen der MALE-Klasse – fliegen zu langsam und können nicht die kinematische Energie liefern, die für Waffen wie Raketen der AIM-120-Klasse erforderlich ist, um ihre Auslegungsreichweite zu erreichen.

Gleichzeitig muss das Flugzeug mit einem leistungsstarken Radar oder einer gleichwertigen Langstreckensensorik ausgestattet sein, die nicht nur in der Lage ist, ein schnelles, manövrierendes Luftziel in einer Entfernung von mehreren zehn Kilometern zu erkennen, sondern auch zu verfolgen und zu klassifizieren. Frühere UAVs verfügten entweder nicht über die erforderliche Leistung, Kühlung oder Aperturgröße für solche Radargeräte oder waren nur mit Sensoren für den Oberflächenangriff ausgestattet.

Ein echter BVR-Schuss erfordert außerdem kontinuierliche Aktualisierungen der Flugbahnführung über eine robuste, störungsresistente Datenverbindung. Die Anforderung, C2-Verbindungen über große Entfernungen aufrechtzuerhalten, erweist sich als einer der schwierigsten Aspekte für unbemannte Systeme, da sie mit drei großen Problemen konfrontiert ist: verzögerte Kommunikation, begrenzte Datenübertragungsraten und Anfälligkeit für elektronische Störungen. Der Verlust des Datenverbindungssignals während des Fluges der Rakete führt zu einer Verschlechterung der Leistung des Leitsystems.

Darüber hinaus muss die Feuerleitarchitektur autonom die Abschussgeometrie, die Zielausrichtung, die Annäherungsgeschwindigkeit und die Fluchtverbotszonen berechnen – Funktionen, die traditionell von einem Kampfpiloten in Verbindung mit einem fortschrittlichen Missionscomputer übernommen werden. Den meisten UAVs fehlte sowohl die Rechenleistung als auch die Software-Reife, um diese Berechnungen ohne menschliche Pilotenunterstützung durchzuführen.
KIZILELMA als Wingman für TAI KAAN, Eurofighter und der F-16 Özgür II wird tatsächlich bis 2027/28 fertig als Single Jet Variante.
Die duale Triebwerk Version mit 2x AI 322F oder 2x TEI TF-10000 mit längerer Reichweite und Nutzlast kommt wohl danach.

Unter den Gästen/Beobachter waren auch Teile der italienischen Luftstreitkräften, und Leonardo anwesend.
Sowohl beim Teber Bombenabwurf und Abschuss der Gökdogan AAM Rakete.
 
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Eine sehr gute neutrale Analyse zur Drohne, die Audiospur auf English setzen am besten
 
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ROKETSAN schließt Arbeiten an GÖKBORAs Festbrennstoff-Ramjet ab

ROKETSAN-CEO Murat İkinci erklärte, dass die Arbeiten am Feststoff-Ramjet von GÖKBORA BVRAAM während seiner Präsentation an der Ankara University Teknokent abgeschlossen wurden.

Murat İkinci informierte über die Fertigstellung der Arbeiten am Feststoff-Ramjet-Triebwerk für GÖKBORA über die Sichtweite hinaus Luft-Luft-Rakete bei der Campus-Veranstaltung an der Ankara-Universität Teknokent.

GÖKBORA, die während der IDEF2025 vorgestellt wurde, ist die erste Luft-Luft-Rakete von ROKETSAN mit Schwerpunkt auf Stealth-Flugzeugen. Mit einer Länge von 3,75 m und Klappflossen ist GÖKBORA für den Transport in den Waffenschachten von Flugzeugen wie KAAN und KIZILELMA hochgradig optimiert. Nicht Stealth Flugzeuge wie die F-16 werden jedoch weiterhin in der Lage sein, die Rakete zu verwenden.

Auf der Leistungsseite kann die Rakete eine Reichweite von mehr als 185 km erreichen und wird Türkeis ersten AESA-RF-Sucher, AGRAS 3101/AA, verwenden, der von ASELSAN entwickelt wird.

Ramjet-bezogene Projekte in der Türkei

Es gibt eine Reihe von Projekten, bei denen mehrere Unternehmen die Verwendung von Ramjets beinhalten, wobei die meisten von ihnen Raketen sind.

TÜBİTAK SAGE entwickelt den GÖKHAN BVRAAM, um einen Flüssigkraftstoff-Ramjet zu verwenden, und entwickelt mit ROKETSAN eine Überschall-Anti-Schiffs-Rakete, der während der IDEF2025 unterzeichnet wurde.

Andererseits hat DeltaV kürzlich seine Ramjet-Testplattform bei Sinop getestet, die im Flug eine Zündung erreichte.
 
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Ich frage mich, was diese Beiträge mit KAAN zu tun haben. Im FF wird ein Thread nicht gelöscht, wenn nichts geschrieben wird. Du musst nicht permanent irgend etwas posten. Oder geht es Dir darum, den KAAN Thread künstlich „oben“ zu halten?

KAAN 2.0 soll seinen Erstflug im Frühjahr 2026 haben.
 
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Nein, es geht mir nicht darum, den Thread künstlich nach oben zu pushen.
Kızılelma, ANKA-III, Super Simsek und die GÖKBORA/GÖKHAN BVR Luft-Luft-Rakete stehen in einem direkten technischen und konzeptionellen Zusammenhang mit dem TAI KAAN.
Alle diese Systeme werden nicht isoliert, sondern als Bestandteile eines gemeinsamen MUM-T- und Netzwerk-Gefechtsökosystems entwickelt (System of Systems), in dem der KAAN der zentrale bemannte Knotenpunkt ist.
KIZILELMA & ANKA-III ist bereits offiziell als Bestandteil des OKU-MUM-T-Systems von Baykar und TUSAŞ (TAI) für die spätere Integration in den KAAN bestätigt (u. a. durch die aktuellen Autopilot-, Formations- und autonome Waffentests oder per Remote). Seine Rolle als autonomer Stealth Bomb-Truck, Sensor-Forward-Node und BVR Remote-Waffenträger ist klar dokumentiert.
Kızılelma & Super Simsek übernimmt ergänzend die Rolle als vorverlagerter Sensor, Begleitplattform und Schwarm-Element oder Köder, während GÖKBORA/GÖKHAN als netzwerkfähige Ramjet BVRAAM mit den internen Radar der Drohnen oder externer Zielzuweisung von TAI KAAN als BVR Remote Shooter per Handover genau für dieses Systemdesign ausgelegt ist.
Daher sind entsprechende Beiträge thematisch direkt KAAN-relevant und keinesfalls Off-Topic, sondern betreffen das Gesamtsystem, nicht nur das einzelne Flugzeug oder Drohne.
  • Architektur, Datenlinks, Sensorfusion, Weapon-Handover und Autonomie-Logik sind von Anfang an auf KAAN als Primärknoten ausgelegt.
  • Genau das ist der MUM-T-Ansatz von Baykar und TUSAŞ (TAI)







ANKA-III UCAV absolviert kritischen Autopilot-Flugtest

Der Prototyp des Stealth-UCAV ANKA-III hat in seinem 46. Einsatz im Rahmen der Systemidentifizierungs- und -verifizierungskampagne einen kritischen Autopilot-Test absolviert.

Der ANKA-III UCAV von TUSAŞ setzt die Flugtests fort, wobei der jüngste Test kritische Autopilot-Tests umfasste, die darauf abzielen, die autonomen Flugfähigkeiten zu überprüfen.

Zwei weitere wichtige Tests zur Überprüfung der autonomen Flugfähigkeiten umfassten Formationsflüge mit anderen Flugzeugen, zunächst mit dem Fortgeschrittenen-Trainer HÜRJET und anschließend mit dem zweiten Prototyp des ANKA-III.

Der ANKA-III wird für einen Betrieb mit einem hohen Maß an Autonomie entwickelt. Ein wichtiger Grund für die Notwendigkeit einer höheren Autonomie ist die Tatsache, dass er ein zentraler Bestandteil des OKU MUM-T-Systems von TUSAŞ sein wird, das zu einem späteren Zeitpunkt im KAAN-Kampfflugzeug zum Einsatz kommen soll.

Meilensteine für ANKA-III (2023-2025)
-28. Dezember 2023: Jungfernflug

-5. Mai 2024: Formationsflugtest mit HÜRJET

-21. August 2024: Erstflug mit eingefahrenem Fahrwerk

- 1. September 2024: Erstflug mit Munition (TEBER-82)

- 20. September 2024: Erster Munitionstest mit TEBER-82

- 22. Oktober 2024: Test mit TOLUN SDB

- 13. Januar 2025: Erster Munitionstest aus internen Schächten mit TOLUN

-17. März 2025: Test mit LGK-82

-19. März 2025: Formationsflugtest mit zwei Prototypen

-8. April 2025: Test mit SÜPER ŞİMŞEK UAV

-8. Dezember 2025: Abschluss der kritischen Autopilot-Tests
 
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Autonomer Flug der MUM-T Drohnen von TAI KAAN.
 
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Mit den zwei F110, die im KAAN V1.0 verbaut waren, müssten damit 12 Triebwerke für die KAAN-Entwicklung zur Verfügung stehen. Ich denke, für die ersten Baulose werden die angeforderten weiteren 80 Triebwerke schon kommen. 92 Triebwerke sollten erstmal für 40 Flugzeuge reichen.

Vom TF35000, das in der Türkei für KAAN entwickelt wird, gibt es bis jetzt nicht einmal Basisinformationen. Wenn da in 2026 erste Prototypen laufen sollen, müsste das grundlegenge Design (x Stufen Niederdruckverdichter, y Stufen Hochdruckverdichter, usw…) inzwischen eigentlich bekannt sein.
 
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Sehr unwahrscheinlich das sie diese Menge erhalten werden.


Sowohl Israel als auch Griechenland verfügen im US-Senat über ein hohes politisches Gewicht, gestützt durch NGOs, Wirtschaftsakteure und gut vernetzte Spenderstrukturen, die Wahlkämpfe der Senatoren maßgeblich unterstützen – etwa über Organisationen wie AIPAC und den Hellenic American Leadership Council (HALC).

Vor diesem Hintergrund erscheint es realistisch, dass – wenn überhaupt – Triebwerke lediglich für etwa 6 Prototypen freigegeben werden und wurden.
Eine Serienfreigabe ist politisch kaum vorstellbar. Es würde aus israelischer und griechischer Sicht ein massiven Power Shift geben wenn die Türkei imstande ist 40 Maschinen relativ zeitnah in Serie zu fertigen mit F-110 Triebwerken ab 2029/30. Sie würden es definitiv aufhalten wollen.

Der strategische Schwerpunkt der Türkei liegt daher ganz klar auf dem TEI TF-35000. Zusätzliche F110-Triebwerke sind nicht zu erwarten aus USA.

Allenfalls besteht die Möglichkeit, über MRO-Kanäle begrenzt Ersatzteile zu beschaffen und so Triebwerke in einer sehr kleinen Stückzahlen zusammenzuführen für vielleicht 10-12 Maschinen.
Auch dieser Weg wäre jedoch politisch wie regulatorisch sehr stark eingeschränkt, da es eine Grauzone wäre.
Insgesamt aber dürften so nicht mehr als rund 10-12 einsatzfähige Maschinen realisierbar sein inkl. den Prototypen.
Größere Stückzahlen würden sehr wahrscheinlich unmittelbar blockiert werden.
 
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Man sieht das Kizilelma Modular aufgebaut ist, je nach Missionsprofil entweder mit EOTS Toygun oder mit IRST Karat von ASELSAN.


EOTS Toygun von ASELSAN


IRST Karat von ASELSAN


Baykars KIZILELMA absolviert ersten Flug mit KARAT IRST

KARAT IRST auf KIZILELMA
Bei seinem letzten Test im Jahr 2025 flog Baykars unbemannter Kampfflieger KIZILELMA mit ASELSANs KARAT IRST, um eine verbesserte Erkennung und Verfolgung von Zielen mit niedrigem RCS zu ermöglichen.

Kurz nach den Tests mit dem MURAD 100-A AESA-Radar und TOYGUN EOTS absolvierte KIZILELMA seinen ersten Testflug mit ASELSANs KARAT IRST. KARAT IRST verfolgte ein Luftziel, wobei die Aufnahmen in dem von Baykar veröffentlichten Video über den Test zu sehen sind.

KIZILELMA wurde zusammen mit TOYGUN EOTS erstmals während der IDEF2025 mit KARAT IRST vorgestellt.

Obwohl sowohl KARAT als auch TOYGUN im Infrarotbereich arbeiten, unterscheiden sich ihre Einsatzzwecke erheblich. Während TOYGUN mit einem Laserdesignator und einer MWIR-Kamera auf die Luft-Boden-Erkennung/Zielerfassung ausgerichtet ist, ist KARAT für den Luft-Luft-Einsatz mit der Fähigkeit zur Lenkung von Raketen vorgesehen.

Die Entwicklung von KARAT wurde ursprünglich für den KAAN-Kampfflugzeug gestartet, der auch das MURAD 600-A AESA-Radar und TOYGUN EOTS verwenden wird. Später wurden die Plattformen von KARAT auf KIZILELMA und TUSAŞs ANKA-III ausgeweitet. Da KARAT mit Blick auf schwer erkennbare Flugzeuge entwickelt wurde, ist die Radarrückstrahlfläche seiner Verkleidung durch ein stark abgewinkeltes Profil optimiert. Die IRST-Verkleidung könnte auch in gewissem Maße radarabsorbierende Eigenschaften aufweisen, ähnlich wie die Materialien der Kabinenhaube moderner Kampfflugzeuge. Der IR-Sensor von KARAT bietet eine Auflösung von 640 x 512 px.

Aufgrund der Platzierung von KARAT IRST ist davon auszugehen, dass es sich zumindest in der aktuellen Konfiguration von KIZILELMA um einen alternativen Sensor für das Radar handelt. Im Vergleich zu einem Radar haben IRSTs ihre eigenen Vor- und Nachteile. Erstens verringert ihre passive Natur die Wahrscheinlichkeit einer Erkennung durch Signalabfang. Zweitens sind IRSTs aufgrund ihres Betriebsspektrums nicht von RCS betroffen und verlassen sich auf die vom Ziel abgegebene Wärme.
 
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ASELSAN integriert MURAD 100-A-Radar in ANKA-III-UCAV

ASELSAN gab bekannt, dass das MURAD 100-A AESA-Radar nach dem F-16, dem AKINCI UCAV und dem unbemannten Kampfflugzeug KIZILELMA auch in den Stealth-UCAV ANKA-III von TUSAŞ integriert wird.

Nach den erfolgreichen Tests an Bord der F-16 mit dem ÖZGÜR-Modernisierungspaket, dem AKINCI UCAV und dem KIZILELMA UCAV (einschließlich BVR-Treffer mit GÖKDOĞAN-Rakete) wird das MURAD 100-A AESA-Radar nun in den Stealth-UCAV ANKA-III von TUSAŞ integriert.

ASELSAN hat keine Details zum Zeitplan für die Integration oder zu den Modifikationen bekannt gegeben, aber angesichts der Größe des MURAD 100-A und des verfügbaren Platzes in der aktuellen Form der ANKA-III sind einige Änderungen an der ANKA-III sicher.

Aufgrund des Platzbedarfs im Bugbereich ist es möglich, dass in naher Zukunft ein ANKA-III-Prototyp mit Vorrichtung für MURAD 100-A im Bugbereich zu sehen sein wird.

Alternativ könnte MURAD für ANKA-III angepasst werden, wie es bei einigen Kampfflugzeugmodellen wie der Su-57 mit modernsten Antennenarrays der Fall ist. Dies ist dank der Flexibilität von AESA-Radargeräten in Bezug auf die Konfiguration möglich. In diesem Fall ergibt sich aufgrund der Antennenanordnung eine größere Abdeckung im Winkelbereich, was für die SAR- oder EW-Modi des MURAD-Radars potenziell von Vorteil ist.
ANKA-3 wird im MUM-T Netzwerk des TAI KAAN – analog zu KIZILELMA – mit einem eigenen AESA-Radar ausgestattet sein und als vollwertiger Sensor-Node innerhalb des Netzwerks agieren.
Damit ist ANKA-3 nicht lediglich ein über KAAN oder KIZILELMA fernbedienter „Remote Shooter“, sondern kann innerhalb definierter Missionsparameter autonom operieren, Ziele selbstständig aufklären, verfolgen und – gestützt auf die eigene Sensorsuite – eigenständig handeln.
 
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