Technisches Museum Wien

Diskutiere Technisches Museum Wien im Luftfahrt im Museum Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Da ich als österreichischer Staatsbürger ja mal unsere Hauptstadt besuchen muss und ich in den Semesterferien dafür Zeit fand, stattete ich...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 bregenzer, 16.02.2007
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    Da ich als österreichischer Staatsbürger ja mal unsere Hauptstadt besuchen muss und ich in den Semesterferien dafür Zeit fand, stattete ich natürlich auch dem Technischen Museum Wien einen Besuch ab. Wer mal in Wien ist, sollte das Museum unbedingt mit dem Schloss Schönbrunn verbinden, das zu Fuss etwa 5 bis 10 Minuten entfernt liegt.

    Den luftfahrtrelevanten Teil des Museums stelle ich Euch nun vor:

    Wir beginnen unseren Rundgang mit einer Etrich Taube, die unter der Decke hängt. Wegen den schlechten Fotografierbedingungen unter dem Gegenlicht habe ich das Bild etwas aufgehellt.
     

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  3. #2 bregenzer, 16.02.2007
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    Die aufwändig verpannten Tragflächen der Etrich Taube. Im Hintergrund erkennt man das lenkradartige Steuerelement.
     

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  4. #3 bregenzer, 16.02.2007
    Zuletzt bearbeitet: 16.02.2007
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    Das nächste Flugzeug aus dieser Epoche ist eine Aviatik D I. Es wurde Ende 1916 entwickelt und war eines der meistgeflogenen Jagdflugzeuge der Monarchie.
     

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  5. #4 bregenzer, 16.02.2007
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    Das Cockpit des Jägers. Gut zu sehen ist die Bauweise der Maschine, die aus einer Holzkonstruktion mit Sperrholzbeplankung sowie den damals üblichen stoffbespannten Tragflächen bestand. Das Flugzeug wurde in sechs österreichischen und ungarischen Fabriken hergestellt.
     

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  6. #5 bregenzer, 16.02.2007
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    Angetrieben wurde das Flugzeug von einem Austro Daimler der 147 kW oder 200 PS leistete, was für damalige Verhältnisse ein recht starker Antrieb darstellte. Er ermöglichte der Maschine Geschwindigkeiten von bis zu 185 km/h.
     

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  7. #6 bregenzer, 16.02.2007
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    Das letzte Foto nochmal in voller Größe. Das Exponat ist von allen Seiten zugänglich und gewährt gute Einblicke in die Konstruktion der historischen Maschine.
     

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  8. #7 bregenzer, 16.02.2007
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    Weiter geht's mit dem Segelflugzeug Hütter H 17b.

    Dessen Prototyp H 17 entstand bereits 1934 und wurde bis 1938 als Gö 5 in Österreich und Deutschland gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es von Ulrich Hütter zur H 17b verbessert.
     

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  9. #8 bregenzer, 16.02.2007
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    Die Verbesserung beinhaltete einen verlängerten Rumpf, eine neue Cockpithaube sowie Sturzflugbremsen. Das ausgestellte Flugzeug wurde 1956 von der Sportfliegergruppe Zell am See hergestellt.
     

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  10. #9 bregenzer, 16.02.2007
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    Das größte Flugzeug im Museum ist diese de Havilland DH 104 "Dove". Der erste Prototyp flog am 25. Dezember 1945 und wurde anschließend bis in Jahr 1968 gebaut.
     

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  11. #10 bregenzer, 16.02.2007
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    Das augestellte Exemplar wurde 1957 gebaut und vom Bundesamt für Zivilluftfahrt für Funkvermessungsarbeiten angeschafft. Als die Maschine den gestiegenen Anforderungen nicht mehr gerecht werden konnte, wurde sie 1976 ausgemustert und kam Ende 1977 ins Technische Museum Wien.

    Hier ein Blick in die Kabine.
     

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  12. #11 bregenzer, 16.02.2007
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    Angetrieben wurde das Flugzeug von zwei luftgekühlten Reihenmotoren de Havilland Gipsy Queen 70 mit jeweils 380 PS, die auf verstellbare Dreiblatt-Metall-Luftschrauben übertragen wurden.
     

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  13. #12 bregenzer, 16.02.2007
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    Aus Platzmangel im Museum sind beide Tragflächen abmontiert, was einen Einblick auf die Fahrwerkskonstruktion gewährt.
     

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  14. #13 bregenzer, 16.02.2007
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    Das modernste Fluggerät im Museum ist dieser Rettungshubschrauber des ÖAMTC, der anscheinend den neuen Eurocopter EC-135 weichen musste.
     

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  15. #14 bregenzer, 16.02.2007
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    Zum Schluss folgen noch ein paar Flugmotoren. Dieser Umlaufmotor ist ein Siemens Halske Sh III mit 160 PS aus 18,6 Liter Hubraum.
     

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  16. #15 bregenzer, 16.02.2007
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    Dieser stehende V12 Austro Daimler Flugmotor leistete 250 PS aus 30,1 Liter Hubraum.
     

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  17. #16 bregenzer, 16.02.2007
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    Dieses Kraftpaket aus dem Jahre 1938 ist ein Hispano Suiza 12 Mb 57C mit 557 PS und 27 Liter Hubraum.
     

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  18. #17 bregenzer, 16.02.2007
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    Der französische Antoinette Flugmotor aus dem Jahre 1908 leistet bescheidene 50 PS aus 8 Liter Hubraum.
     

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  19. #18 bregenzer, 16.02.2007
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    Der letzte und wahrscheinlich bekannteste Flugmotor ist dieser Rotax 912. Der Vierzylinder-Boxermotor leistet 80 PS aus 1,21 Liter Hubraum. Man vergleiche diese Werte mit dem Antointte Flugmotor direkt darüber :eek: ).

    Mit diesem Bild möchte ich meinen kleinen Bericht aus dem Technischen Museum Wien beenden und kann es jedem empfehlen, sollte er mal in Wien sein.:TOP:

    In Kürze folgt noch ein Bericht aus dem Heeresgeschichtlichen Museum in Wien.
     

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  21. #19 Markusl8, 25.07.2007
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    Ist dieses Museum nahe des Flughafens Wien-schwechaT??
     
  22. Tonne

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