"The Razor is back" P-47D Razorback Trumpeter 1:32

Diskutiere "The Razor is back" P-47D Razorback Trumpeter 1:32 im Props ab 1/32 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; „The Razor is back“ P-47D-11-RE Razorback Trumpeter 1:32 Willkommen zum Rollout meiner 1:32er P-47D Razorback, bevor der Modellbauteil...
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The Razor is back“



P-47D-11-RE Razorback

Trumpeter 1:32



Willkommen zum Rollout meiner 1:32er P-47D Razorback, bevor der Modellbauteil beginnt gibt es erst mal Infos über das Original sowie über die Einheit und den Piloten.

Die P-47D war das schwerste einmotorige Jagdflugzeug was im zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam. Die P-47 war eine Weiterentwicklung von Alexander Procofieff De Seversky der die P-43 und P-44 entworfen hatte. Der Prototyp hob am 6 Mai 1941 ab und es zeigten sich noch ein paar Schwächen, die aber schnell behoben wurden. Als Antrieb nahm man den riesigen Pratt&Whitney R-2800 18 Zylinder Doppelsternmotor der mit einem ebenso großen Turbolader ausgestattet wurde. Auf Grund dieser Tatsache musste der Rumpf schon recht groß Konstruiert werden um beide Geräte unter zu bringen. Die Turboladereinheit musste aber im hinteren Teil des Rumpfes verbaut werden. Neben dem Cockpit liefen zb. Die Leitungen vorbei für den Ladeluftkühler.

 
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Die erste Version war die P-47B, diese war aber nur eingeschränkt Kampffähig und dienten nur als Schulflugzeuge und um die letzten Krankheiten zu beseitigen. Erst mit der P-47C ging man ab 1943 in reale Kampfeinsätze.

Es zeigte sich aber das der Radius der Maschine nicht reichte um die Bomber hin und zurück zu begleiten, erst ab der Version D mit Zusatztanks war das gegeben. Die meisten Begleiteinsätze übernahmen aber die P-51 Mustang und die robuste P-47 übernahm vermehrt die Jabo-Einsätze wofür sie viel besser geeignet war als die P-51.

 
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Die Reichweite der P-47 lag aber immer hinter der P-51 so das die Jug vermehrt nur in Europa zum Einsatz kam. Im Luftkampf gegen die Fw 190 und Bf 109 schnitt die schwere P-47 mittelmäßig ab, erst ab Höhen von 8000m war Sie den deutschen Jägern ebenbürtig auf Grund ihrer großen Motorleistung mit Volldruckhöhe. In niedrigen Höhen war ein Kampf gegen die kleineren deutschen Jägern nicht anzuraten und endete fast immer mit deren Abschus.



 
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Mein Vorbild war eine P-47D-11-RE Razorback mit der Seriennummer 42-75242 die in Halesworth Airfield Großbritannien von Capt. Michael Joseph Quirk geflogen wurde. Er flog bei der 62nd FS/56th FG, mit der P-47 Razorback „Donald Duck“ wurde er zum Doppelass. Die ersten drei Luftsiege errang er mit einer P-47C bevor er auf diese D umrüstete.

 
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Er stieg zum Rang eines Majors auf, jedoch wurde er am 14 September 1944 durch Flak abgeschossen und geriet in Kriegsgefangenschaft. Insgesamt konnte er 11, andere Quelle sagen 12 Luftsiege erringen. Nach dem Krieg war er weiter als Pilot bei der Airforce tätig und flog noch Einsätze im Vietnam Krieg. Im Jahr 1970 ging er nach 30 aktiven Jahren bei der Airforce in den Ruhestand, er starb am 6 Januar 2006.

 
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Trumpeter brachte 2007 diesen tollen Bausatz auf den Markt, man kann sagen das es sich um einen der besten dieses Herstellers handelt. Optik und Maßhaltigkeit ist wirklich sehr gut und auch die Details kommen nicht zu kurz.

Einige Teile wie zb der Motor sind ein Modell im Modell und wirklich sehr schön gemacht, viele Teile wie zb der gesamte Turbolader mit samt Leitungen sieht man später allerdings nicht mehr. Mit im Karton sind Ätzteile für Teile am Motor und Gurte für das Cockpit.

 
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Mit dem Motor und Cockpit fangen wir auch mal an, der Motor braucht so gesehen nur noch die nötige Verkabelung die ein wenig anspruchsvoll ausfällt da alle Zylinder zwei Kabel bekommen. Im Cockpit, was vom Hersteller schon sehr schön gemacht ist, habe ich zusätzliche die ganzen Leitungen am Boden und Seitenwände ergänzt. Von Yahu gab es ein neues Instrumentenbrett weil das Bausatzteil mich nicht ganz überzeugt hat. Weiter ergänzt wurden noch ein paar Hebel und Gestänge sowie die komplette Verkabelung des Instrumentenbrett und Gunsights.

Der weitere Bau an sich war sehr Problemlos und hat viel Spaß gemacht, einzig die Cowling wollte nicht so recht passen was dem Motor mit seinen ganzen Anbauteilen wohl geschuldet ist. Ein wenig Spachtel war nur nötig, der Rest konnte durch gutes Anpassen ohne erfolgen.

 
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Somit war der Rohbau recht schnell fertig und es konnte an Lackieren gehen, Angefangen habe ich mit der gelben Cowling und dem Seitenruder, laut guten Fotos war das beim Original auch so. Auf der Anleitung war das jedoch etwas anders aber noch im Rahmen des vertretbarem. Die weitere Lackierung erfolgte mit xtracolor Neutral Gray und auf der Oberseite mit Oliv Drab.

Die Oberseite wurde jedoch mehrfach mit aufhellen und abdunkeln sowie Gelboliv lackiert um einen schönen abgenutzten Effekt zu erzielen. Eine Besonderheit waren bei dieser P-47 die überlackierten Verbandsstreifen am Seitenleitwerk sowie Höhenruder. Beachten sollte man aber das die Farbe in Europa nicht so extrem ausblich wie in den anderen Gebieten, hier war die Lackierung durch das schlechte Englische Wetter eher Verdreckt.

 
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Die Decals aus dem Bausatz sind auch so ein Fall für sich, leider sind die Hoheitszeichen nicht in der Größe korrekt. Diese habe ich dann gegen welche von Fantasy Print Shop ersetzt mit der richtigen Rumpfgröße 35 und Tragfläche 40. Die Ente musste auch ein wenig angepasst werden, aber ansonsten waren die Decals gut zu verarbeiten.

Nach einer weiteren Schutzschicht mit Klarlack konnte ich die ersten Alterungsmaßnahmen beginnen. Mit Tamiya Smoke wurde die Abgasfahne lackiert und dann weiter mit verschiedenen Ölfarben die Oberfläche behandelt. Die Lackabplatzer müssen natürlich vorher gemacht werden. Nachdem das geschafft war wurde der finale Mattklarlack aufgetragen. Nach gut zwei Tagen der Trocknung wurde mit der Endmontage begonnen, diese ging dank der guten Passung auch schnell von der Hand.

 
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Entschieden hatte ich mich, für einen Seite die Waffenanlage offen darzustellen. Die Teile sind auch gut Detailliert und die Gurte aus Vinyl was sie realistisch aussehen lässt, wenn man diese einklebt. An der offenen Kabinenhaube musste noch einen Querstange oben angebracht werden damit der Pilot die Haube öffnen oder zuschieben konnte.

Die Fahrwerksbeine bekamen noch die nötigen Leitungen, ebenso der Zusatztank. Ein Kritikpunkt liegt aber in der Anleitung, die Farbangaben sind teilweise falsch oder gar nicht vorhanden, auch muss man selber schauen welcher von den vier Propellern zum Vorbild gehört. Ebenso schaut es mit den ganzen Antennen aus, hier schweigt Trumpeter sich aus.

Im großen und ganzen ein toller Bausatz der ein wenig Eigenrecherche erfordert aber ansonsten keine weiteren Probleme aufkommen lässt und Bastelspaß garantiert.

 
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Micha, klasse! Und endlich wieder ein Modell im großen Maßstab von Dir. Das lässt hoffen auf mehr, obwohl mir Deine 72er Kandidaten auch sehr gut gefallen.
 
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Danke! freut mich das euch meine Jug gefällt :squint:

Mfg Michael
 
Zimmo

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Muschelschubser im "Ländle" :)
Hi, wildes Wiesel!!!

Hey, echt klasse, Alter!!! Deine Razorback gefällt mir sehr gut!!!:thumbup::applause1:
Vor allem die Alterung.....nicht zu viel und nicht zu wenig. Fügt sich sehr gut ins Gesamtbild ein!!!

Well done, mate.........und mehr davon!!!

Horrido
Zimmo :rugby:
 
Thema:

"The Razor is back" P-47D Razorback Trumpeter 1:32

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