tipps zur alterung von flugzeugmodellen

Diskutiere tipps zur alterung von flugzeugmodellen im Farben, Verdünner, Pinsel & Pinselarbeiten Forum im Bereich Tips u. Tricks; hallo leute wenn jemand mit modellbau anfängt, dann kommt er früher oder später nicht umhin, sein modell zu altern. um dem modell eine gute...

Moderatoren: AE
  1. #1 tarner, 23.08.2005
    Zuletzt bearbeitet: 25.08.2005
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    hallo leute

    wenn jemand mit modellbau anfängt, dann kommt er früher oder später nicht umhin, sein modell zu altern. um dem modell eine gute realitäsnähe zu geben, gehe ich so vor (wobei ich nicht behaupte, dies sei die beste methode):

    1.) ich bemale mit airbrush die teile in der entsprechenden farbe und lasse es trocknen.
    2.) wenn die alterung 'ölig' wirken und 'schmutzpartikel' enthalten sollte, dann nehme ich einen buntstift in schwarz und hoble die mine ab. ich verdünne es mit verdünner und trage es auf die teile auf. hier ein beispiel eines getriebes einer f-16, block 50 von tamiya im format 1:32

    tipp: hier gibt's ein weiteres beispiel eines alterungsprozesses: triebwerkalterung f-16 >
     

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  3. #2 tarner, 23.08.2005
    Zuletzt bearbeitet: 25.08.2005
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    3. für den rumpf: zuerst bemale ich auch hier die teile mit airbrush in der entsprechenden farbe und lasse sie trocknen.

    4. ich nehme

    ... schwarze wasserfarbe mit pinsel
    ... ohrenstäbchen
    ... wasser

    ... und trage mit dem pinsel in die nieten und vertiefungen schwarze wasserfarbe auf.

    5. keine angst! du darfst ruhig grosszügig pinseln! ein paar sekunden antrocknen lassen und mit einem nassen ohrenstäbchen die farbe aufsaugen. zuerst sieht es natürlich furchtbar aus...

    6. mit einem weiteren ohrenstäbchen (auch nass) die restliche tinktur aufsaugen. ich rolle das stäbchen dabei und gegen schluss streiche ich vorsichtig hin und her.

    7. beachten, in welche richtung der schmutz 'in wirklichkeit fliessen könnte': machnmal ist gut erkennbar bei den originalen, dass aus den nieten und vertiefunden der schmutz nach hinten oder nach unten fliesst...

    8. ich altere auf diese weise alle teile zuerst einzeln, bevor ich sie zusammenbaue. ganz zum schluss gibt's dann noch den finish: hier und da das gleiche verfahren anwenden, um die klebestellen zu kaschieren.

    :)

    auf diesem bild ist erkennbar, wie ein teil mit und ohne alterung wirkt.

    ACHTUNG:
    > die umrahmten bereiche > immer schön abfeilen die überreste :TOP:
    > der doppelpfeil: hier ist die alterung nicht sauber zu ende geführt worden. sollte dir das passieren, keine angst: nimm ein nasses wattestäbchen und reibe vorsichtig in div. richtungen. solche dinge kann man gut ausbessern.
     

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  4. #3 tarner, 23.08.2005
    Zuletzt bearbeitet: 25.08.2005
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    ...detailaufnahme des gleichen teils...


    ACHTUNG: achte auf fingerabdrücke... hier habe ich zu wenig aufgepasst. normalerweise trage ich immer vynil-handschuhe... sollte dir das passieren: nimm ein nasses wattestäbchen und tauche sie in die schwarze alterungsbrühe. danach wischt du in diversen richtungen über dem fingerabdruck. normalerweise bekommt man so das ding dann komplett weg.
     

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  5. #4 tarner, 23.08.2005
    Zuletzt bearbeitet: 25.08.2005
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    ...ein weiteres details vom gleichen teil...

    auf dem bild nicht so gut erkennbar, beim umrandeten teil: bei den nieten gibt's in flugrichtung öfter mal schlieren. die kann man 'simulieren', indem man in einzelne nieten sehr viel schwarze wasserfarbe malt, kurz trocknen lässt und danach mit nassem wattestäbchen drüberwischen. mit einem feinen pinsel die schlieren simulieren und mit dem wattestäbchen oder dem finger nachwischen, bis ein gutes resultat erkennbar ist. natürlich sollte man nicht übertreiben, denn solche schlieren gibt's nicht bei jeder niete :D
     

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  6. #5 tarner, 23.08.2005
    Zuletzt bearbeitet: 25.08.2005
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    beachte:

    >> mit dem ohrenstäbchen nicht zu dolle hin und her reiben, die untergrundfarbe könnte sich ablösen.

    >> nach dem lackieren sieht man den unterschied noch besser und das modell sieht recht realistisch aus.

    die markierten pfeile im bild: man sieht sehr gut die unterschiedliche verschmutzung in den nieten. das kommt der realität sehr nahe.

    viel spass :) :TOP:

    PS:

    hier ist ein bild eines originals im detail: beachte unten rechts auf dem flügel, wie der schmutz nach hinten aus den vertiefungen fliesst... original-schmutz :)
     

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  7. jockey

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    Kann man auch schwarz aus einen Tuschkasten nehmen sind ja auch Wasserfarben oder nicht!?
     
  8. tarner

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    hi, jockey

    hab ich noch nie probiert :?! vielleicht trocknet es zu schnell ein? müsste ich mal probieren.
     
  9. #8 Starfighter, 23.08.2005
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    sollte auch mit farben aus dem tuschkasten gehen. ich schwöre auf eine pastellkreide-wasser-spülmittel-mischung. von schwarz würde ich persönlich abraten, mir ist das als washing zu "hart". abgedunkelte grundfarbe wirkt realistischer und weniger aufdringlich - auch wenn ich jetzt wahrscheinlich wieder eine grundsatzdiskussion losgetreten habe - das ist zumindest meine meinung.
     
  10. #9 jockey, 23.08.2005
    Zuletzt bearbeitet: 23.08.2005
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    Ich hab mich bisher immer mit Alterung zurückgehalten.Außer ein paar Farbabplatzer,Schmauch und Rußspuren (stark verdünnte schwarze Revellfarbe) war nicht drin. Müßte also erstmal üben :p Wo kriege ich eigentlich Wasserfarbe her (vielleicht Hobby od. Modelbauladen) So das wars jetzt. Zur Alterung gibts ja schon mehrere Threads kann da ja mal nachschauen.
     
  11. Berkut

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    ich würde mal sagen überall :FFTeufel: also an Wasserfarbe iust würklich nicht schwehr ran zu kommen :!:
     
  12. tarner

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    @starfighter: ich denke, jeder hat seine eigenen vorlieben und methoden, mit denen er ein realitästnahes modell hinbekommt :) ich seh's so: die flugzeuge fliegen durch gewitter, über felder und über die wüste... die kriegen auch unterschiedliche verschmutzungen her und nicht nur bloss eine einzige :TD: :D
     
  13. tarner

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    ...ich wurde öfter angefragt, ob ich ein bild von den einzelnen vorgängen habe. hier sind sie:

    1.) die farbbrühe auf die einzelnen bereiche auftragen. warten, bis die ränder zu trocknen beginnen (dauert ca. 2 - 4 minuten).
     

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  14. tarner

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    2.) danach aufemulgieren. das heisst: mit nassem pinsel die farbbrühe gut durchnässen. immer wieder den pinsel abtupfen und erneut drüberstreichen, bis die struktur des bodens sichtbar wird.

    3.) danach mit nassem wattestäbchen in flugrichtung streichen. schnell arbeiten. immer wieder drüberstreichen, anderes wattestäbchen nehmen, um restliche farbe aufzunehmen. gegen schluss noch mit wattestäbchen 'polieren'. so erreichst du eine realistische alterung.
    :TD:
     

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  15. tarner

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    ...das ergebnis... :TD:
     

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  16. tarner

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    ...im oberen bereich des teils sieht man noch keine alterung. der untere teil ist fertig. noch unschön ist hier die grenze zwischen oben und unten zu sehen. die kommt dann weg, sobald auch der obere teil sauber gealtert wurde...
     

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  17. Jan_Z

    Jan_Z Flugschüler

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    Hi, habe mein erstes Modell per Airbrush mit Tamiya Acryl-Farben (mit Spiritus verdünnt) fertig gestellt. Kann ich dieses nach dieser Anleitung altern? Oder hole ich mir damit die Acryl-Farbe wieder runter? Und soll ich erst mit Klarlack drüber gehen oder erst danach? Danke für Antworten :)
     
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    Hallo

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  19. tarner

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    hi jan z,

    die hier beschriebenen tipps funktionieren auf acryl-farben von tamiya hervorragend.
     
  20. Bernd2

    Bernd2 Astronaut

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    Versucht habe ich das auch mal mit Farben aus dem "Tuschkasten" (wie man die Wasserfarbkästen von Schülern nennt, wobei es sich aber NICHT um Tusche handelt). Die Resultate waren verschieden, richtig gut waren sie aber in keinem Fall. Auch der Zusatz von Spülmittel zur Verminderung der Wasseroberflächenspannung hat nichts gebracht. Auf Glanzlack perlt es ab, auf Mattfarbe kann es schmieren.

    Ich werde demnächst mal den Tip aus Modell Fan versuchen. Da wird mit Fensterputzmittel verdünnte Plaka-Farbe auf Glanzlack verwendet. Mal sehen, was daraus wird.
     
Moderatoren: AE
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