Tragflächenverzug 48er Hasegawa Mustang

Diskutiere Tragflächenverzug 48er Hasegawa Mustang im Modellbau allgemein Forum im Bereich Modellbau; Moin zusammen, bei meiner im Bau befindlichen 48er Hase Mustang ist mir dieser Verzug des Spritzlings der unteren Tragflächenhälften leider...

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  1. Auita

    Auita Space Cadet

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    Moin zusammen,

    bei meiner im Bau befindlichen 48er Hase Mustang ist mir dieser Verzug des Spritzlings der unteren Tragflächenhälften leider erst jetzt aufgefallen! :mad:
    Der Vergleich mit der Zeichnung zeigt eindeutig, daß hier etwas nicht stimmt! :HOT:
     

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  3. Auita

    Auita Space Cadet

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    Die oberen Tragflächenhälften hingegegn weisen diesen Verzug nicht auf!

    Jetzt meine Fragen:

    Hätte jemand von Euch evtl. den Bausatz bei sich liegen und könnte mal gegen checken, ob das bei Euch auch so ist?

    Meint Ihr, daß sich das durch das Verkleben mit den oberen Hälften evtl. ausreichend "gerade zieht"?

    Oder sollte ich vielleicht versuchen die unteren Hälften irgendwie vorher zu "richten"?
     

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  4. Auita

    Auita Space Cadet

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    Vielleicht habe ich ja auch nur einen "Montagsbausatz" erwischt und könnte mich an die Abteilung X wenden...? :?!

    Wäre ich ehrlich gesagt aber nicht so glücklich drüber, weil ich die Fahrwerksschächte z.T. schon lackiert habe...:(

    Was meint Ihr?
     

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  5. #4 Augsburg Eagle, 07.02.2010
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    Hallo Auita,

    ich glaube, solange die Maße noch passen, dürfte das kein Problem sein. Einfach Stück für Stück kleben und gut trocknen lassen. Dann wird das schon.

    Gruss aus MUC
     
  6. #5 peter2907, 07.02.2010
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    Jetzt muss ich mich mal "outen".:( Wie meinst du das mit dem Stück für Stück Kleben? Wenn die Tragflächen einmal zusammen sind, komme ich doch nicht mehr dazwischen. Läßt du den Klebstoff nach und nach durch die Kapilarwirkung zwischen die zu klebenden Teile und kontrollierst immer wieder ob sich nichts verzieht? Was ist wenn sich trotz aller Vorsicht etwas verzogen hat?

    Hoffentlich waren das nicht zuviele Fragen, ich möchte halt gerne von jemandem, der Erfahrung hat, etwas lernen dürfen.
     
  7. Auita

    Auita Space Cadet

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    Hallo Peter,

    ja, ich denke, das meint Augsburg Eagle so...

    Die obere Hälfte scheint etwas stabiler zu sein, weil sie mehr gewölbt ist und daher in sich etwas steifer. Könnte tatsächlich funktionieren, daß sich die untere Hälfte im geklebten Zustand dadurch "richtet" und hoffentlich auch so bleibt...

    So werde ich es mal versuchen! :rolleyes:
     
  8. #7 peter2907, 07.02.2010
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    Viel Erfolg.:TD:
     
  9. #8 fliegers, 07.02.2010
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    Hallo Auita,

    das Problem hat man öfter. Tatsächlich ist es so, daß die obere TF-Seite wegen Ihrer stärkeren Wölbung etwas stabiler ist. Aber verlasse Dich nicht darauf, klebe trotzdem Aussteifungen in die obere TF-Hälfte! Eine Kugelschreibermine oder ähnliches geht als "Holm" sehr gut. Und erst, wenn die Verklebung wirklich hart ist, fügst Du die TF-Hälften zusammen. Kannst trotzdem mal von Hand ein bißchen die untere TF-Hälfte biegen, um schon etwas von der Spannung wegzubekommen, das erleichtert dann das Kleben.

    Der FW-Schacht sieht ja klasse aus.
     
  10. Auita

    Auita Space Cadet

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    Hallo fliegers,

    das ist natürlich auch ne gute Idee! :TOP:
    An eine Art Verstärkungsholm hatte ich noch gar nicht gedacht. Da wäre ich dann auf der sicheren Seite, falls die Steifigkeit der oberen TF-Hälften tatsächlich nicht ausreichen sollte...

    Die Schächte sind natürlich noch nicht "gewaschen und gebürstet", aber schonmal danke! :rolleyes:
     
  11. #10 BlackWidow01, 07.02.2010
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    Bei meiner Mustang (ja, ich habe wirklich einen P-51 Bausatz! :eek: ) ist diese Fehlstellung nicht vorhanden, Said. Da handelt es sich sicher um einen Produktionsfehler. Wie war denn die Tragfläche am Gußast befestigt? Konntest Du da schon etwas "ungewöhnliches" feststellen? Vielleicht hilft auch leichtes und vorsichtiges Erwärmen oder - wie schon geschrieben - vorsichtiges Biegen. Würde aber auf jeden Fall bei Deinem Händler reklamieren und ein Ersatzteil anfordern, falls doch noch was schief geht. Du weißt ja, hinterher kann man viel behaupten .... :rolleyes:

    Wenn ich Tragflächen zusammenklebe, spanne ich straff mehrere Gummibänder (so 4-5) um die beiden Hälften bis der Klebstoff ausgehärtet ist. Am nächsten Tag kann ich die Dinger dann wieder abnehmen und die Hälften sind dann auf immer und ewig vereint.

    Gruß
    Torsten
     
  12. Auita

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    Hey Torsten,

    hätte mich auch sehr gewundert, wenn sich der Bausatz nicht auch in Deinem Lager befindet... ;) Auch wenn ich weiß, daß Du sie aus bestimmten Gründen nicht so magst...
    Am Gußast ist mir noch nichts aufgefallen, soweit ich mich erinnern kann, war auch nix rausgebrochen oder dergleichen! Auch nicht bei der Lackierung der Schächte - erst jetzt bei einer Trockenprobe...:HOT:
    An nachträgliche Wärmeeinwirkung oder falsche Lagerung glaube ich eigentlich auch nicht, dafür ist es rechts und links zu gleichmäßig. Vielleicht gab es auch mal wieder Zeit und Kostendruck in der Produktion und das Werkzeug war zu kalt oder es wurde zu schnell und ohne Formtrennmittel entformt... wer weiß :?!

    Aber stimmt, warum sollte ich ein Risiko eingehen. Zum Glück gehöre ich zu denen, die Ihre Bausätze beim Händler um die Ecke kaufen, der besorgt mir auf jeden Fall ein neues Teil, falls was schiefgeht...da bin ich noch nicht mal in der Nachweispflicht!
    Ärgern tut mich nur die Tatsache, daß ich eh schon so wenig zum Basteln komme und wenn ich dann mal wieder die Zeit finde, schmeißen mich solche "Hindernisse" immer gleich um Wochen zurück. :mad:
    Und Du weißt ja, daß ich in Zukunft nicht unbedingt mehr Zeit haben werde...;)
     
  13. Auita

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    So, ich hab mich dann doch entschieden es mit Wärme zu versuchen... Handelt sich ja schließlich auch um einen Thermoplast - warum also nicht! :D

    Ein Tauchbad von ungefär 10s in ca. 90°C heißem Wasser, also leicht unterhalb der sogenannten Glasübergangstemperatur, kombiniert mit anschließendem, vorsichtigem Biegen, hat dieses Ergebnis gebracht!

    Ich bin zufrieden. Hat bestens geklappt und ich muß somit keine Versteifungen reinfummeln, nix umtauschen oder neu lackieren! :cool:
     

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  14. #13 BlackWidow01, 15.02.2010
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    Sieht aus wie neu, Said. Prima!
    So, und jetzt klatsch des Dingens z'amme! :D

    Gruß
    Torsten
     
  15. #14 peter2907, 15.02.2010
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    Wie lange ist das Polystyrol bei deiner Prozedur biegbar und hat es bei einem Mal Erwärmen geklappt?
     
  16. #15 phartm4940, 15.02.2010
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    GEHT DOCH!!!:D
    Super! Freut mich das es geklappt hat. Nun schraub das Ding mal zusammen.

    Viele Grüße,

    Peter
     
  17. Auita

    Auita Space Cadet

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    Ja, jetzt gibt es keine Ausrede mehr! :)

    @peter: Ich habe mich vorsichtig rangetastet. Bei der notwendigen Temperatur, war ich mir ziemlich sicher. Ich wollte auf keinen Fall im Bereich der "Glasübergangstemperatur" (ca. 90-100°C) arbeiten, weil dort die Gefahr einfach zu groß ist, daß man durch das Biegen richtige Knicke reinbekommt, weil die Molekülstruktur erweicht. Nicht zu verwechseln mit dem Aufschmelzen, das kommt erst viel später.

    Also habe ich Wasser erwärmt und die Temp. mit so einem Thermometer, womit man beim Kochen beispielsweise die Kerntemperatur von Speisen im Ofen messen kann, benutzt. Ich lag so ziemlich genau bei 88°C. Ein Tauchbad von 5s war nicht ausreichend, also habe ich auf 10s erhöht. Danach habe ich an den Fahrwerksschächten beginnend vorsichtig die gewünschte Biegespannung einfach mit der Hand in die gewünschte Richtung aufgebracht. Ich habe mich dann in Zentimeterschritten nach außen vorgearbeitet. Ich würde schätzen, das ganze hat so ca. 15-20s gedauert, danach habe ich erneut getaucht und das ganze pro Seite 4-5 Mal wiederholt. Wichtig ist dabei, daß man nicht zuviel an einer Stelle biegt, sondern sich vorsichtig vorarbeitet, damit es auch gleichmäßig wird. Bei dieser Methode wird das Material streng genommen gar nicht verformt. Die Temperatur und das Biegen in die gewünschte Form sorgen eher dafür, daß sich das Material entspannt, und die Molekülketten erst in der gewünschten Position wieder "einfrieren".

    Ich hoffe, das war nicht zu kompliziert erklärt! :rolleyes:
     
  18. #17 peter2907, 16.02.2010
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    Nö, nö. Die Erklärung gefällt mir, da habe ich mir Werkstoffkunde wenigstens nicht umsonst angehört.:D
     
  19. #18 moto khalupke, 28.02.2010
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    cool gemacht! wasserbad hätt ich auch vorgeschlagen!
    ABer...wegen ich hab schon lackiert: die Farbe des Fahrwerkschachtes is eh falsch! Eine D Mustang hatte keinen interior grünen schacht, sondern zinkcromate. Frühe D 's hatten auch naturalu schächte, wobei er Holm auf alle fälle wieder zinkcromate war. (Quelle des Wissens: eine Abhandlung über dieses Thema im ARC Forum) *klugscheissaus*
     
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  21. Auita

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    Vielen Dank für den Hinweis, aber bei mir soll es diese Maschine werden... :rolleyes:
     

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  22. #20 moto khalupke, 28.02.2010
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    Jaaaa...eine "blue nose" from bodney!! Ok, dann sei das verziehen, wußte nicht dass Du einen restaurierten Warbird als Modell nachbaust! Wenn die Restauratoren sich die Freiheit der Farbwahl nehmen, dann kannst du nicht anders!
    Please note: das is der späte Prop den die da haben!!! Sollte aber im Bausatz mit drin sein (bei Hase jedenfalls), ansonsten bei Ultracast erhältlich (die Räder von denen sind n traum! Is sogar das reifenventil mit dran, kannst also mit dem kompressor in 1/48 aufpumpen!:TD::D)
     
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Tragflächenverzug 48er Hasegawa Mustang

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