Trump's MiG-23M als Bunkerknacker

Diskutiere Trump's MiG-23M als Bunkerknacker im Jets bis 1/48 Forum im Bereich Bauberichte online; Hallo, die Schachtel mit der M-Version liegt auf dem Tisch. Der BigEdSatz ist geordert. Da ich mir vorgenommen habe sie in einem Alarmzustand...

Moderatoren: AE
  1. #1 Weiße 14, 29.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 29.03.2018
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    Hallo,

    die Schachtel mit der M-Version liegt auf dem Tisch. Der BigEdSatz ist geordert.
    Da ich mir vorgenommen habe sie in einem Alarmzustand während es Able Archer-Manövers von 1983 zu bauen, habe ich mir gedacht sie als Bunkerbrecher gegen NATO-Befehlszentralen zu zeigen.

    Ausgestattet mit je einem Pärchen Kh-25ML (radargelenkt) und Kh-25MT (kameragelenkt) Raketen (Resinbausätze von Northstar) sollen die Befehlszentralen ausgeschaltet werden, um einen Atomkrieg abzuwenden, dessen Entstehung Able Archer ja genau simulierte. Der Warschauer Vertrag sah in dieser Maneuvreübung die perfekte Tarnung für einen atomaren Erst- und/oder Enthauptungsschlag durch die Westallianz und fuhr seine Verteidigungsmaßnahmen weiter hoch, so daß man ungewollt auf einen Atomkrieg zusteuerte.

    Additiv mit ungelenkten Luft-Boden-Raketen (S-24 - B von Aerobonus) versehen soll die MiF-23M im Tiefstflug in NATOgebiet eindringen und Befehlsbunker attackieren.Nun ich habe mich nach ersten Literaturstudien für die M-Version entschieden, da sie die erste Serienmaschine der 23 darstellt und bereits über ein Safir 23-D-III mit verbesserter Bodensicht standardmäßig verfügte, also für den Einsatz als Vorläuferin der MiG-27 gelten kann.

    Die NATO brach übrigens ihre Able Archer Stabsübung ab, als sie über Spione davon erfuhr, wie ernst diese Übung von den Befehlshabern in in Moskau genommen wurde und wie gefährlich hoch die Alarmstufen geklettert waren.

    Also dies zum Zurüstkram und meinen Annahmen zu den Reaktionen des Warschauer Vertrages.
    Sind meine Annahmen so korrekt?
    So ganz habe ich auch die Umbauabregungen zum Bau einer korrekten MiG 23 M noch nicht verstanden - kann mir jemand sagen, ob ich über die PE-teile aus dem Exterior-Satz hinaus etwas verändern müßte?

    Freue mich auf Eure Unterstützung und Hilfe, um Fehler einzudämmen...
    Denn ganz offenbar ist die M ja eigentlich eine MF.

    Sagt&fragt, Chris
     
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  3. #2 Tester U3L, 29.03.2018
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    Also ehrlich gesagt kann ich Deine Gedankengänge in keinster Weise nachvollziehen.
    Die MiG-23M ist an sich ein reines Jagdflugzeug, mehr oder weniger das erste mit 'look down / shot down' Fähigkeit des Radars. Das aber vor dem Hintergrund, dass tief fliegende Luftziele (Marschflugkörper - Cruise Missiles) bekämpft werden sollten.
    In der Zweitrolle war die MiG-23M (und alle nachfolgenden MiG-23-Versionen) in der Lage 1-2 taktische Atombomben (RN-28 o.ä.) zu tragen und einzusetzen.

    Luft-Boden-Fähigkeiten der MiG-23M beschränken sich zudem auf klassische Bomben und ungelenkte Raketen (S-5 (UB-32) und S-24). An gelenkten Luft-Boden-Raketen konnte die MiG-23M die Ch-23/Ch-23M (Funkkommando-gelenkt) in Verbindung mit dem externen 'Delta'-Pod einsetzen. Die Ch-23 ist die Vorgängerin der Ch-25-Familie.
    Wenn, dann konnten nur zwei von diesen großen Raketen und dann auch nur an den Tragflächen-Stationen eingesetzt werden. Unter den Rumpf passen diese großen Raketen nicht!

    Ch-25 bzw. Ch-25M können von einer MiG-23M/MF/ML/BN/UB... nicht eingesetzt werden!
    (Nur MiG-27 könnten diese Raketen einsetzen.)

    Für Ch-25L/ML (lasergelenkt) fehlt der Laser-Zielbeleuchter ('Klen PM') bzw. die Einrüstung des 'Proshektor'-Pods.
    Der 'Delta NM'-Pod der MiG-23 ist nicht in der Lage Ch-25R/MR (Funkkommando-Lenkung) zu lenken (nur Ch-23/-23M).
    Für den Einsatz der Ch-25MP (Antiradar) fehlt die Einrüstung des BA-58 'Wjuga'-Systems zur Raketensteuerung.
    Die MiG-23 verfügt nicht über das WKU-System, um fernsehgelenkte Raketen a la Ch-25MT bzw. Ch-29T einsetzen zu können.

    Das macht also alles keinen Sinn.

    Baue also was anderes schönes aus dem Bausatz.
    So wie geplant wird das nichts!
     
  4. #3 Weiße 14, 29.03.2018
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    Tester U3L, vielen Dank für diese frustrane, aber gute Antwort! Ich arbeite mich gerade in sowjetische Flieger ein...
    (Also vielleicht sollte ich mich um die I-15bis TK kümmern, bis ich mir mehr Wissen über Jets angelesen habe.)

    Dann „schraube“ ich die Raketen unter eine MiG-27... hast Du einen Tip was das Modell angeht?

    Welche Bewaffnung gebe ich dann der MiG-23 M? Eine RN24 (244N) und eine PM-3 Halterung habe ich mal durch den Zoll bekommen... wären die brauchbar?
    Dankbar für Deinnen Hinweis, Chris
     
  5. #4 Tester U3L, 29.03.2018
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    Was ist eine PM-3-Halterung?
    Eine 244N am linken Rumpfträger (in Flugrichtung) mit einem BD3-66-23N-Pylon sollte gehen. Ob das für das angedachte Szenario 1983 realistisch ist, wage ich zu bezweifeln. Wie gesagt hatten die MiG-23M maximal eine nukleare Zweitrolle zusätzlich zur primären Funktion eines Jagdflugzeugs.
    Nuklear bewaffnet wurden seinerzeit Flugzeuge (Jagdbomber) mit nuklearer Erstrolle. Im Gespräch ist da u.a. explizit der Flugplatz Groß Dölln und da reden wir in diesem Zeitraum eher von Su-17M oder M2.

    Ansonsten als Jagdflugzeug an den beiden Rumpfpylonen R-3S, R-13M oder R-60 IR-gelenkte Luft-Luft-Raketen (mit den passenden Trägern) und an den TF-Pylonen ggf. noch R-23R oder R-23T.
     
  6. #5 Monitor, 29.03.2018
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    Nun ja, wir hatten ja schon mal ein paar seltene Fotos:
    Aus dem Archiv

    In #50 der verstärkte Atombomben-Pylon und in #55 der Lenkpod ("Delta" ???)

    Ansonsten alles richtig erklärt von @Tester U3L. Es bringt wenig Sinn, für eine MiG-23M Bewaffnungsvarianten zu erstellen, für die das Flugzeug einfach nicht gedacht ist.

    Von der MiG-27 (suchst Du 1/48 ??) gibt es ansich nur den Trumpeter-Bausatz. Der ESCI ist unbrauchbar.
     
  7. #6 Tester U3L, 29.03.2018
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    Danke @Monitor !
    #50 zeigt den Sonderwaffenträger BD3-66-23N
    #55 zeigt den 'Delta'-Lenkbehälter unter dem rechten Rumpfpylon und die APU-68-Raketenschienen für die Ch-23/-23M unter den TF.

    Wie ich hier schon mal an anderer Stelle (Einsatz gegen Seeziele) schrieb, war/wäre der Einsatz der funkkommando-gelenkten Raketen (Ch-66/-23/-23M/-25R/-25MR) gegen verteidigte Boden-/Seeziele für den Piloten ein Selbstmordkommando. Diese Aussage wurde mir inzwischen in persönlichen Gesprächen von ehemaligen Piloten, die das beurteilen können, bestätigt.
     
  8. #7 Weiße 14, 30.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 30.03.2018
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    Na klasse die APU-68 ist im Bausatz dabei und die R-23R bzw. T auch :thumbsup:


    Oder lohnt es sich Geld für die R-60 und die R-23T von Plusmodel, Brassin oder North auszulegen? Zumal die R-23T ja wohl ein Klarsichtteil an der Spitze benötigt, daß beim Bausatz fehlt...

    a) Wären die MiG 23 denn in dieser Konfiguration mit R-60 und R-23T realistisch ohne Schutzhauben über den Suchköpfen, wenn ein Pilot im Cockpit sitzt?

    b) Wäre die Verwendung von ausschließlich R60 Luft-Luft-Raketen auf den doppelbelegten zwei Unterrumpfpilonen Typ APU-60 und eine Verwendung der selben Raketen an den inneren Flügelpositionen in Einzelaufhängung auch möglich?

    c) ...oder sollte ich die Außenpositionen ehr mit R-23T oder R-24T bestücken für 1983?

    Der BigEd Satz läßt immer noch auf sich warten.
     
  9. #8 Weiße 14, 30.03.2018
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    Kurz und knapp: ich bliebe nahe am Bausatz und verbessere vielleicht noch die Bewaffnung. Hmmmm ich dachte ich hätte mit dem Look-Down-Radar eine Bodenkampfmaschine gefunden - hübscher als die MiG-27... seufz.
    Also zurück auf Los und mal sehen was ihr so zu den detaillierten Spitzen der Raketen sagt.

    Hab ich also Wikipedia mehr als mißverstanden. Habt ihr für die MiG23, 25 und 27 Literaturtips? (Darf auch Englisch sein - des Russischen bin ich leider nicht mächtig.)

    Vielen Dank für die Unterstützung und Geduld.
     
  10. #9 eggersdorf, 30.03.2018
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    http://www.airwar.ru/image/idop/fighter/mig23m/mig23m-8.jpg zeigt eine der klassischen Rüstvarianten der MiG-23M. Du kannst natürlich vier von den R-60 unter dem Rumpf auch noch unter den festen Tragflächenteil hängen. Falls du tatsächlich acht R-60 und vier Zwillingsträger zur Verfügung hast. Aber ob es solch ein Schlachtschiff wirklich gegeben hat weiß ich nicht.
     
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  12. #10 Tester U3L, 30.03.2018
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    Die R-60 nannte sich ja Manöver-Luftkampfrakete und war wegen ihrer Reichweite für den Nahluftkampf vorgesehen. Ehe man 8 (in Worten Acht!) solcher Raketen im 'Dogfight' sinnvoll einsetzen kann, ist eher der Sprit alle.

    Hinweis:
    Für die Luft-Luft-Raketen R-23R bzw. T brauchst du unter den Tragflächen die Träger APU-23.

    Die Träger APU-68 sind für die Luft-Boden-Raketen S-24B (ungelenkt) bzw. Ch-23M (gelenkt, mit 'Delta'-Pod am rechten Rumpfträger).
     
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  13. radist

    radist переводчик<br><img src="http://www.flugzeugforum.d

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    Bitte die R-23T und R nicht mischen - das konnte die "M" nicht.
     
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