Türkei

Diskutiere Türkei im Sonstige Streitkräfte Forum im Bereich Einsatz bei; Hallo, wobei nach den verlinkten Artikeln die USA auch ein Fighter-Pilot-Problem hat und ohnehin keine F-16-Fluglehrer stellen könnte. Die...

Moderatoren: TF-104G
  1. #721 jackrabbit, 12.02.2018
    jackrabbit

    jackrabbit Space Cadet

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  3. Sens

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    Die jeweilige Verfügbarkeit der Einsatzmuster in der NATO lässt das erst gar nicht zum Problem werden.
     
  4. #723 fightingirish, 11.05.2018
    fightingirish

    fightingirish Testpilot

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    Die erste F-35A für die türkische Luftwaffe hatte gestern am 10. Mai 2018 den Erstflug.
    Man beachte die neue Kokarde mit dem Halbmond bzw. mit dem Mondstern. Sie ist auch auf Bildern für das Projekt TAI TFX zu sehen.
    Auf der Steuerbordseite ist die türkische Flagge am Leitwerk und die neue Kokarde am Rumpf nach vorn weisend. So wie bei der US Flagge auf der rechten Uniformärmel.
    Twitter: Scramble on Twitter
     
  5. jockey

    jockey Alien

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    Man wird abwarten müssen, wie weitgehend die Finanzierung der Maschinen gedeckt ist...In Zukunft wird man wohl kleinere Brötchen backen müssen.
     
  6. Achill

    Achill Space Cadet

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    S-400 Evet dann F-35 Yok...

    MfG Achill
     
  7. Achill

    Achill Space Cadet

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    Natürlich ist es höchstwahrscheinlich, dass in wenigen Tagen, die Anklagen gegen den amerikanischen Pastor drastisch reduziert werden da dieser illegal im türkischen Gefängnissen festgehalten wird. Zu guter letzt wird dieser dann nach Amerika "verpackt" und verschickt, sodass keine Schatten auf die Auslieferung der F-35 fallen wird.

    In einem verzweifelten Versuch der USA, die Türkei in ihrem Einflussbereich zu behalten, werden sie die ersten 2 F-35A übergeben, da diese sowieso erstmal in US-Territorium bleiben werden. Sie werden sehen, was mit den Wahlen in der Türkei passieren wird, und hoffen, dass die Türkei zur Vernunft kommen wird. Die USA sehen nicht Erdogan oder Aksener, sondern im ganzen die Türkei. Einfach gesagt, es gibt keine Möglichkeit, dass die F-35 sowie die S-400 nebeneinander existieren. Letztere werden schon produziert und die Kaution wurde schon bezahlt.

    Am Ende ist die einzige Lösung, das S-400 System statt in der Türkei anderswo landen zu lassen?

    Die nächsten Länder die sie benötigen und in den "Augen" der Türkei liegen, sind Katar und Pakistan. Nur das Katar diese ganz einfach bezahlen kann bzw. keine Probleme bei der Finanzierung sieht.

    Wir würden natürlich gerne die S-400 neben dem US-Stützpunkt Al Udeid sehen ... ;-) ;-) ;-)

    Wie Ihr sehen könnt, sind die Dinge nicht so einfach, als ob wir einen Stein von irgendwo wegziehen würden und eine Wand irgendwo anders zusammenbricht.

    Es sind Vorhersagen, die Dinge werden nicht einfach sein. Die nächsten zwei Monate werden sehr interessant sein!

    MfG Achill
     
  8. #727 Philipus II, 16.05.2018
    Philipus II

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    Bezüglich S-400 wundert mich, dass Russland dieses System an die Türkei exportiert. Wenn man eine massiv kastrierte Exportversion ausliefert wird es negatives Kundenfeedback geben. Liefert man den tatsächlichen aktuellen Stand erhält die Türkei einen detaillierten Einblick in die Fähigkeiten der Luftverteidigung Russlands und anderer Kunden. Diese Kenntnisse könnten durchaus an NATO-Staaten oder Israel abfließen.
     
  9. Sens

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    Selbst wenn, die Technik und Entwicklung bleiben ja nicht stehen. Falls mit spezifischen Wissen nach einigen Jahren etwas entwickelt wird, dann hat das jeweilige System auch schon upgrades erhalten. Es reicht deshalb nicht aus, auf zu schließen, sondern man muss auch Vorne bleiben. Russland ist ja inzwischen beim Standard S-500. Ein Gegner weis nie genau, mit welchem Standard er es wirklich zu tun hat, denn es ist ein modulares System und deshalb muss immer vom höchsten Standard ausgehen, um auf der sicheren Seite zu sein. Seit 1990 weis man im Westen, welche Möglichkeiten das S-300 bietet, als die S-300 der DDR an die SU zurückgingen. Das deutsche Personal war ja schon geschult. Deshalb hatte Russland keine Probleme S-300 an Zypern zu verkaufen und das System selber ist in Griechenland. Die jeweiligen Verbesserungen erhalten eine neue Bezeichnung. Ein nominales S-300 von 2018 enthält immer schon upgrades der S-400 und S-500.
     
  10. #729 Rock River, 17.05.2018
    Rock River

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    Ich glaube nicht, dass es 'einige Jahre' dauern würde, aus detaillierten Kenntnissen eines Systems Vorteile zu ziehen. Da dauert es besagte Jahre schon eher, ein System deutlich zu verbessern bzw. so umzukrempeln, dass ein älterer Standard in unerwünschten Händen keine Bedeutung mehr hätte. Außerdem dürfte das dem einen oder anderen Exportkunden, der ebenfalls ein System Stand Türkei oder niedriger hätte, u. U. auch nicht so gut gefallen.
    Ist den Russen aber vielleicht auch egal - nach dem Motto 'Hauptsache verkauft'.
    Sollte allerdings die Türkei-Lieferung ein gewisses 'downgrade' enthalten, würde ich die Türken nicht verstehen - da hätten sie von anderer Seite dann wohl etwas Besseres bekommen.
     
  11. Sens

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    Es ist ja die Software, die bestimmt, wie viel von der technisch verfügbaren Leistung, tatsächlich abrufbar ist. Die meisten Kunden haben diese Vergleichsmöglichkeit nicht.
     
  12. Achill

    Achill Space Cadet

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  14. #732 WaS, 18.05.2018
    Zuletzt bearbeitet: 19.05.2018
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    17. Mai 2018

    Nachdem sich das Erdogan-Regime zunehmend autoritär und feindlich zeigt, bringt der Kongressabgeordnete David N. Cicilline [Demokrat] (Rhode Island) heute einen fraktionsübergreifenden ("bipartisan") Gesetzes-Antrag ein mit dem Titel "Verbot des Verkaufs von F-35 an die Türkei".

    "Wir können nicht blind sein gegenüber dem brutalen und repressiven Verhalten der Türkei", sagte Cicilline, ein Mitglied des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten. "Es muss Konsequenzen geben, angesichts der schlimmen Verletzungen der Menschenrechte und angesichts des ständigen Abweichens von unseren Interessen. Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass wir diese Waffen, die auf den neuesten technischen Stand sind, nicht an die Türkei verkaufen dürfen. Wir müssen an NATO-Länder denselben Maßstab anlegen wie an andere.

    Nach dem vorgeschlagenen Gesetz ("Ban F-35 Joint Strike Fighter Sales to Turkey Act") soll der Verkauf von F-35 oder dazugehörendem Know-How nur erlaubt werden, wenn der amerikanische Präsident versichern kann, dass die Türkei

    1) keine Schritte unternimmt, die Fähigkeit zur technischen Zusammenarbeit in der NATO zu verschlechtern;

    2) keine NATO-Technik für feindliche Mächte zugänglich macht;

    3) die allgemeine Sicherheitslage der NATO nicht schwächt;

    4) nicht versucht, Rüstungsgüter aus Ländern zu beschaffen, die von den USA mit einem Embargo belegt sind;

    5) keine amerikanischen Bürger unrechtmäßig festhält;

    6) bei Militäraktionen auf das Völkerrecht hinsichtlich Schonung der Zivilbevölkerung achtet.

    Im Rahmen des "Joint Strike Fighter Program" ist vorgesehen, dass an die Türkei mehr als 100 Flugzeuge verkauft werden. In den letzten Monaten jedoch haben sich die Beziehungen zwischen USA und Türkei angespannt. Das Regime von Präsident Erdogan zeigt sich zunehmend autoritär und missachtet das Recht der Opposition und der freien Meinungsäußerung. Es wurden sogar amerikanische Bürger in der Türkei verhaftet, um politischen Forderungen Nachdruck zu verleihen.

    Bereit im Januar hatten sich Cicilline und andere Kongressabgeordnete gegen das inhumane Verhalten der Türkei bei deren Angriffen auf die Kurden in Afrin ausgesprochen. Cicilline äußerte sich auch im Rahmen eine Anhörung des Kongresses im Mai 2017, nachdem Leibwächter von Erdogan Demonstranten vor der türkischen Botschaft in Washington, D.C. angegriffen hatten.

    Cicciline bringt den Antrag heute ein, gemeinsam mit sechs weiteren Kongressabgeordneten aus beiden Lagern [Liste nicht übersetzt]. Der Antrag wurde dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten zugeleitet.
     
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  15. Edding321

    Edding321 Fluglehrer

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    Die Türkei ist da wohl ganz schön „indisch“ unterwegs. Bezweifle eh, dass man in GB für dieses Projekt nen langen (politischen) Atem haben werden kann (siehe Diskussion zur Lieferung der F-35 durch die USA) solange die Türkei nicht zur Besinnung kommt (Wahlen bleiben natürlich abzuwarten). Wenn man sich in GB mit dem Brexit nicht zu sehr vergaloppiert, bestünde immer noch die Chance in das EF Nachfolgeprojekt von F und D mit einzusteigen, da sind längst noch nicht alle Kuchenstückchen verteilt.

    Turkey and UK roll up sleeves to save fighter jet project | Ahval
     
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