überführungspiloten - Transferpilots

Diskutiere überführungspiloten - Transferpilots im WK I & WK II Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Hallo, Erstmals Glückwunsch mit dieses tolles Forum. Also mal ne Frage an die Me 262 Fachleute... :engel: Es gab je verschiedene...
Razvedka

Razvedka

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Hallo,

Erstmals Glückwunsch mit dieses tolles Forum.

Also mal ne Frage an die Me 262 Fachleute... :engel:

Es gab je verschiedene unterirdisches / Bunkerwerke wo die Me 262 gebaut oder zusammen gebaut wurde. Wie sag es aus mit der Überführung an der Truppe? :?!

Ciao,
 
Husar

Husar

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Dafür gab es das FlüG 1 (Fliegerüberführungsgeschwader 1) mit seinen Gruppen Mitte, Ost usw. Diese Flugzeugführer überführten die neuen Flugzeuge zu den Einsatzverbänden. Beim FlüG 1 waren ex-russische Piloten im Einsatz. Außedem weibliche Flugzeugführer wie die wohl bekannteste von allen, Beate Uhse, im Rang eines Hauptmanns. (Sie flog aber "nur" 109er, 190er und Stukas.)
 

Voyager

Guest
Die Me-262 sollten größtenteils aus Mangel an geeignetem Kraftstoff und zur Schonung der Triebwerke zerlegt per Eisenbahn ausgeliefert werden und wurden nicht im Flug überführt. Dabei wurden sehr viele auf den Waggons von allierten (Jagd-) Bombern beschossen oder bombardiert. Von über 1400 gebauten Maschinen kamen nur weniger als 300 bei den Einsatzverbänden an.
 

THUNDER73

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Servus,

also zusätzlich zum genannten habe ich gelesen, das wegen Treibstoffmangel zum "unten-bleiben" gezwungene Einsatzpiloten sich die neuen Mühlen selbst abgeholt haben.

Wie gesagt- gelesen + leider keine Beweise zur Hand...

THUNDER73
 
Bleiente

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THUNDER73 schrieb:
Servus,

also zusätzlich zum genannten habe ich gelesen, das wegen Treibstoffmangel zum "unten-bleiben" gezwungene Einsatzpiloten sich die neuen Mühlen selbst abgeholt haben.

Wie gesagt- gelesen + leider keine Beweise zur Hand...

THUNDER73
Ja, so ähnlich steht es auch in dem Buch JG300/JG301 von Willy Reschke zur Abholung von Fw 190D oder TA 152.
 

Hueypilot

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Aus der Familie meiner Frau war damals einer Überführungspilot, laut seiner Flugbücher hat er fast alles geflogen, was es damals gab. Sehr interessant zu lesen.... :p Er hat auch den Erstflug der "weißen 3" gemacht, die im Museum in München ausgestellt ist. Ob er die Me 262 noch in größerer Anzahl an die Truppe "ausgeliefert" hat, weiß ich jetzt nicht aus dem Stehgreif. Muss da mal die alten Flugbücher konsultieren. Kann aber etwas dauern, da ich die nächsten 3 Wochen nicht nach Hause komme.... :rolleyes:

MfG,
Björn
 

Hueypilot

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So, hab am Wochenende mal die alten Flugbücher gewälzt...

Hatte mich übrigens vertan, er war gegen Ende des Krieges nicht mehr Überführungsflieger, sondern Werkflieger.

Folgende Me 262 flog er:
Serie- Nr:
500 426; 500 071 (--> Erstflug "Weisse 3", Museum München)
500 07?; 500 077
500 444; 500 449
113 341; 500 510
113 346; 111 900

Dazu ist mir als Besonderheit weiterhin folgender Eintrag aufgefallen:
Bf 109 T 22+ 7730

Die T- Version findet man ja nicht so häufig... :D

Weiß jemand etwas über den Verbleib der genannten Flugzeuge?

MfG,
Björn
 
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Husar

Husar

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Bf 109 T WNr. 7730:

Stammkenzeichen RB+OC
15. April 1941 bei der E-Stelle durch den Werkspiloten Wallischeck eingflogen

9. Oktober 1943 nach LK mit einfliegenden B-24 45% Bruch bei Notlandung
Halter: Jasta Helgoland, die 109T hatten dort alle grüne Kennungen

Am 3. November 1944 findet sich die Maschine bei der I./EJG 2 wieder. Das bedeutet, die Maschine wurde durch die Industrie wieder aufgerüstet, da aber technisch veraltet kam sie zu dieser Schuleinheit. Weiterer Verbleib unbekannt.
Was steht denn in dem Flugbuch als Ortsangaben? Start- und Landezeiten sowie Örtlichkeiten der Flüge?
 
Husar

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Die Me 262 Werknummern kann ich nur in einem Fall zuordnen:

500444 Herstelle E Halter MTT

Einflug am 23. März 1945 in Erding durch den werkspiloten
Dahlitz. Ist der mit Deinem Verwandten identisch?
 

Hueypilot

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@Husar

Besten Dank soweit! :TOP:
Zur Bf 109 T: Werkflug am 24.07.1944 in Aalborg- Ost von 15:10 Uhr bis 15:30 Uhr. Mehr steht nicht darüber.
Ja, es handelt sich dabei um den Werner Dahlitz.
War ein Verwandter meiner Frau, sie heißt aber ja seit wenigen Monaten anders.... :D

Grüße,

Björn
 
Husar

Husar

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Jetzt wäre noch interessant, wo die Toni aufgerüstet wurde? Im Reich oder in einer Frontschleusse in Dänemark?
 
M1840

M1840

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Im Norden
:confused: Habe in derStadtgeschichte von Kahla bei Jena gelesen
das aus den unterirdischen Flugzeugwerken in Großeutersdorf
die Maschienen dierekt zu den Schul und Ensatzgeschwadern
geflogen wurden.

M1840

M1840@web.de
 
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