Unterlagen zu Bodentechnik DDR-Agrarflug (An-2, L-60, Z-37, Kruk, Dromadar, Ka-26)

Diskutiere Unterlagen zu Bodentechnik DDR-Agrarflug (An-2, L-60, Z-37, Kruk, Dromadar, Ka-26) im Vom Original zum Modell Forum im Bereich Modellbau; Diese Bemalung und die Vorgabe halte ich für ein absolutes Gerücht. So ein Wagen hätten wir uns verbeten. Viel zu auffällig. Keiner hatte die...
Flugi

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Diese Bemalung und die Vorgabe halte ich für ein absolutes Gerücht. So ein Wagen hätten wir uns verbeten. Viel zu auffällig. Keiner hatte die Farbe und die Lust so eine Kiste anzustreichen. Das ist erst nach der Wende für das Museum entstanden. Die meisten Wohnwagen, das waren so Bauwagen, waren Zweiachser.
 
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Aber das hier dürfte Dich mehr interessieren. Frag mich nicht, auf welcher Basis dieses Beladegerät aufgebaut ist. Da hatte jedes ACZ seine eigenen Geräte. Die meisten waren auf der Basis des RS 09, da hab ich auch noch Bilder. Bei und hießen die Dinger und da gab es nur einen Begriff, "Futzel" :biggrin:
...
Ich würde mal tippen, das ist eine Rückemaschine aus der Forsttechnik. Da hat irgend eine Thüringer Forstverwaltung dieses Gerät während der Vegetation freiwillig abgegeben.
Ähnliches Gerät ist hier zu sehen:
 
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Das könnte dieser DFU 451 sein. Es wurde ja auch viel für den Forst geflogen, da kann es sein, das sich da ein Forstbetrieb so ein Beladegerät aufgebaut hat.
Es gab da ja auch nichts Fertiges. Diese Schneckenförderrohre stammen wohl aus dem Getreide- und Silobau.
Hier ein Gerät auf Basis RS 09. Das waren die am meist verbreitesten Beladegeräte. Die gab es auch mit Doppelbereifung und mit allen Finessen. Je nach dem wie der Beladegerätfahrer, seine Futzel ausgestattet hatte oder konnte.
 
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Das könnte dieser DFU 451 sein. Es wurde ja auch viel für den Forst geflogen, da kann es sein, das sich da ein Forstbetrieb so ein Beladegerät aufgebaut hat.
Es gab da ja auch nichts Fertiges. Diese Schneckenförderrohre stammen wohl aus dem Getreide- und Silobau.
Hier ein Gerät auf Basis RS 09. Das waren die am meist verbreitesten Beladegeräte. Die gab es auch mit Doppelbereifung und mit allen Finessen. Je nach dem wie der Beladegerätfahrer, seine Futzel ausgestattet hatte oder konnte.
Bei diesem RS-09 Ableger ist deutlich zu sehen, dass der Geräterahmen tiefergelegt wurde, um dann darauf den großen Befüllkasten zu installieren.
Auch gut zu erkennen, dass das lange Rohr in der Mitte getrennt werden konnte und zumindest ein Rohrstück auf der linken Seite des Rahmens mit zwei Schellen befestigt wurde. Ich denke, das Rohrstück am Befüllbehälter hat man so gelassen und während des Transportes nicht abmontiert.

Bei Wiki gerade einen Haufen Bilder gefunden:

Ab hier gibt es 15 Bilder:

Wie es aussieht, hat man hier per Hand den Befüllkasten bestückt.
 
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Sehr schön, die kannte ich auch noch nicht. Ja, die Düngerkiste musste tiefer liegen, da das Rohr ja unter dem Heckträger durch musste.
Wenn kein Greifer da war, wurde auch mal mit der Hand geschippt. Wenn genug Leute da waren, war das nicht das Problem. Die Hauptsache, die Futzel war wieder voll, wenn die Maschine zur Landung kam.
 
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Es ist doch einfach, geht an das Bücherregal und nehmt das Flieger - Jahrbuch 1975 raus. Wenn der Schutzumschlag noch existiert, dann hat man schon einen "Futzel" groß und in Farbe.
Im Buch dann auch noch ein mehrseitiger Bildbericht - Agrarflug.

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Flugi

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Das Rohr mit Förderschnecke konnte mittig geteilt werden, weil das Umsetzten mit dem kompletten Rohr verkehrstechnisch nicht erlaubt war. Der Fahrer konnte beim Abbiegen auf eine Hauptstraße den Verkehr erst einsehen, wenn das Rohr schon eine Fahrbahnbreite blockiert hatte. :biggrin:
Die DM-SPY war eines der zwei ersten Kamow in der DDR. Erkennbar an den zusätzlichen "Höhenflossen" an den Leitwerksendscheiben. Später wurden die dann auch entfernt.

 
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Rhönlerche

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Das muss man mal gesehen haben. Das lief wie am Schnürchen. Das Flugzeug landete auf dem "Schlag" (Feldflugplatz), rollte an den Bagger und in kürzesten Zeit war das Ding beladen und flog wieder los. Echter Akkordbetrieb am laufenden Band und über Tage. Fliegerisch sehr beeindruckend, wie man das durchhalten konnte.

Kehrseite der Medaille war, dass die DDR auch giftiges Zeug, sogar noch nach dem Verbot DDT, versprüht hat. Davon haben die Besatzungen natürlich was abgekriegt und mit Folgen... Ich habe mir das alles mal nach der Wende in Kyritz näher angesehen und habe es direkt von IF-Agrarfliegern erzählt bekommen.

Ein eigenes Kapitel war, wie das MfS die Agrarflieger überwacht hat. Schon wie die Flugzeuge nachts blockiert werden und abgezäunt abgestellt werden mussten.
 
Majak

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ich selbst bin mit DDT nur einmal indirekt in Berührung gekommen. 1984 bedrohte die "Nonne" die Waldbestände der DDR. Das erste Mittel der Wahl war "DIMILIN", ein Import aus der Bundesrepublik. Nun war die DDR nicht in der Lage ausreichend Mittel zu beziehen oder die BRD konnte auch nicht genügend liefern.
Um dennoch genügend Flächen zu bearbeiten wurde beschlossen den Schädling ausschließlich in militärischen Sperrgebieten mit DDT zu bekämpfen. Dies wurde u.A. mit gecharterten polnischen AN-2 durchgeführt.
Diese Aktion "Nonne 84" war sehr hoch angebunden, wurde doch nahe WB gesprüht und auch Wandlitz wurde bedient ( wenn "ER" nicht da war)

Gruß JuG
 
Majak

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kleine Episode am Rande...
da Agrarflieger ja die frühe Morgenstunde gerne für Pflanzenschutzarbeiten nutzen (Temperatur, keine Thermik, kein Bienenflug) wollten wie das natürlich auch im Raum Wandlitz so praktizieren, aber "ER" bedarf der Nachtruhe! So begab es sich das "ER" sich auf einen Staatsbesuch begab. Die Anfrage beim Verbindungsoffizier (Förster) bzgl. früheren Arbeitsbeginns wurde so beantwortet: Ja, "ER" ist nicht da, aber "Sie" Kunstpause: , "und das ist Schlimmer"

Übrigens hat mir die Aktion "Nonne 84" neben einem warmen Händedrucks des Generaldirektors der INTERFLUG, die Ehrennadel des Naturschutzes, überreicht durch den Minister höchstselbst, und eine Prämie von 150- M (die mußte nicht versteuert werden) eingebracht.

Gruß JuG
 
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hier mal ein Bild aus der originalen DV... für jedes Lfz gab es angepasste Beladetechnik, Basis der Weimar-Lader T-174, hier für Z-37.

Gruß Jug
Sind in der DV auch verwertbare Zeichnungen des T-174 ?
 
Luna-M

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Hallo ,
an einem T-174 in 1/72 würde ich mich nicht mehr versuchen. Balaton hat bei Faceboock bereits die ersten Probedrucke gezeigt.
Ich freu mich schon auf den Bausatz. Der B1000 von denen in 1/72 ist übrigens auch Spitze und passt gut zu den Agrarfliegern.

Viele Grüße
Luna-m
Das wäre natürlich Oberspitze.
Jetzt müssten wir mal sehen, ob wir Fotos von dem Düngerbefüllkorb und dem dazugehörigen Bodengestell (also wenn der Kran den Behälter selbst befüllt) zusammen kriegen.

Wo kann man Balaton-Modelle beziehen ? MC-Modellbau ist ja leider nicht mehr.
 
Chickasaw

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Wo kann man Balaton-Modelle beziehen ? MC-Modellbau ist ja leider nicht mehr.
Direkt (ab und zu gibt´s mal 20%) oder Panzerfux. Und die Balaton-Preise beim Fux sind auch gut. Zur Not gibt´s noch einen Händler bei ebay, der auch ab und zu Balaton abietet.
 
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