nuggen
Testpilot


Das ist echt bitter. Paar Sekunden eher und unter V1 und die Sache wäre glimpflicher ausgegangen.
Erinnert doch schon sehr stark an AA 191.
Erinnert doch schon sehr stark an AA 191.
Und erreichten auch eine größere Höhe ( ca 100m ). Allerdings fuhren die Slats an der linken Fläche aufgrund des Hydraulikausfalls ein was zu einem Stall auf der linken Seite und damit zum Absturz führte.Das war 1979 nicht der Fall, die hatten noch 2 funktionierende TW.
Weiss man, ob sich das Triebwerk bei diesem Unfall vom Pylon trennte, oder, wie bei AA191, sich mitsamt Pylon vom Flügel trennte?Bei den ersten Videoschnipseln habe ich schon an AA191 gedacht (auch wenn das weit vor meiner Zeit lag, war das im Studium ein einprägsam gelehrtes Beispiel im Bereich Strukturmechanik!).
Annahme (nur gedacht, noch nicht gezeigt oder anderweitig bewiesen): hinterer Anschlusspunkt des Pylons am Flügel versagt, das TW klappt um den vorderen Anschlusspunkt am Flügel um die Flügelvorderkante nach oben/hinten und reißt dann vollends ab. Die daraus folgenden Schäden an der Struktur würden dann auch das über dem Flügel erkennbare Feuer aus den ursprüngl. Anschlüssen fürs Triebwerk erklären. Gemäß den Videos war das ein Höllenfeuer!
Beim Ort des Dashcamvideos liegt er aber komplett falsch! Das war nicht auf der Strasse direkt am Flugplatzzaun sondern zwischen der UPS Halle und der Ölrecyclinganlage. Das Dach der Halle wurde auch nicht durch die linke Tragfläche beschädigt sondern vom Rumpf ( Tailstrike ) oder Hauptfahrwerk.
Auf dem Dashcam-Video vor dem Reifengeschäft in der Grade Lane sieht man, dass sich der Pylon nicht mehr am Flügel befindet (wäre es so, dann würde er aus der Perspektive erkennbar über die Flügelvorderkante hinaus stehen - vgl. dazu auch das letzte Update-Video von Blancolirio, der bespricht das und zeigt auch Schnittzeichnungen dazu).Weiss man, ob sich das Triebwerk bei diesem Unfall vom Pylon trennte, oder, wie bei AA191, sich mitsamt Pylon vom Flügel trennte?
Bei der AA191 versagte die Verbindung zwischen Pylon und Flügel wegen mehrfacher, nicht vorgesehener und nicht richtig ausgeführter Abbau des Treibwerks mit Pylon vom Flügel. Vor diesem Hintergrund tue ich mich schwer zu glauben, daß ein MD-11-Operator sowas machen würde.
entweder eine impulsive Handlung oder er hatte (intuitiv oder rational) begriffen, dass er mit seinem Fahrzeug das Grundstück nicht mehr verlassen kann und nur zu Fuß eine Chance zur Flucht hätte.Aber nicht der dazugehörige Fahrer. Interessant ist, dass er es sinnvoll erachtet hat auszusteigen.
Das würde dann auch erklären, warum offenbar auch #2 den Geist weitgehend aufgegeben hat, indem es die Trümmerwolke der #1 'eingeatmet' haben könnte.Blancolirio vermutet z.B. aufgrund des Schadensbildes am Kerntriebwerk, dass auch starke Vibrationen nach einem Triebwerkszerleger beim Startlauf zum Abriss des ganzen Pylons samt Triebwerk geführt haben könnten. Im letzten NTSB-Update wurde berichtet, dass sie bei ihrer FOD-Inspektion (Foreign Object Damage) entlang der Startbahn einen ganzen Haufen Triebwerksschaufeln gefunden hätten.
Dafür reicht unter Umständen auch die heiße sauerstoffarme Luft aufgrund des ausgedehnten Brandes an der linken Flügelwurzel. Das werden aber sicherlich auch die FDR Daten zeigen, z. B. Einlasstemperatur etc.Das würde dann auch erklären, warum offenbar auch #2 den Geist weitgehend aufgegeben hat, indem es die Trümmerwolke der #1 'eingeatmet' haben könnte.