US-Huschrauber in Hessen abgestürzt

Diskutiere US-Huschrauber in Hessen abgestürzt im Flugunfälle und Flugunfallforschung Forum im Bereich Luftfahrzeuge allgemein; Laut Medienberichten ist ein Hubschrauber der US-Armee in der Nähe von Lampertheim (Hessen) abgestürzt. Die Ursache ist noch unklar. Die drei...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 Deichwart, 03.02.2010
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    Laut Medienberichten ist ein Hubschrauber der US-Armee in der Nähe von Lampertheim (Hessen) abgestürzt. Die Ursache ist noch unklar. Die drei Besatzungsmitglieder sollen ums Leben gekommen sein.

    Der Hubschrauber soll gegen 18 Uhr aus Mannheim-Sandhofen gestartet sein und aus ungeklärter Ursache 20 Minuten später Nahe der A67/Autobahndreieck Viernheim in ein Waldgebiet gestürzt sein. Er brannte vollkommen aus.
     
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  3. #2 Deichwart, 03.02.2010
    Deichwart

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  4. Dani

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    Na Klasse! Da denkt man, man ist weit weg vom Krieg und dann stürzt man mit nem Hubschrauber in Deutschland ab! :(
    Mein Beileid den betroffenen Familien!
     
  5. #4 Dubblegum, 04.02.2010
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    Mir tut es sehr leid, zu lesen, dass die Besatzung ums Leben gekommen ist. Schön, dass es einige andere ebenfalls erwähnt haben. DAS gehört hier nämlich auch hin, in meinen Augen. Uns gehen Abstürze wahrscheinlich ja allen nochmal was näher als dem "Normalbürger", sag ich mal.

    Ich hab Blackhawks und Co. z.B. früher als Kind und Jugendlicher immer in der Nähe von Würzburg beobachten können. Giebelstadt damals... Und die Trucks der Army in ewig langen Kolonnen, wenn ich auf der Autobahn an Frankfurt durch war.
    War ne schöne Zeit, und ich freu mich auch heute immer wieder, wenn ich mal im Süden bin und den ein oder anderen US-Heli oder ein paar Fahrzeuge sehe. Die übliche Begeisterung dafür gepaart mit Kindheitserinnerungen gewissermaßen. Daher trifft es mich immer besonders, wenn ich höre, dass den Amis hier in Deutschland was passiert ist.

    So...und nochmal zurück zur leidigen Diskussion, die ich hiermit natürlich dummerweise unterstütze: ich hoffe sehr, dass uns Unfallmeldungen in den Posts erhalten bleiben. Da ich nicht die ganze Zeit im Netz Jagd auf solche Meldungen mache und machen kann, würde ich von vielem (wie vielleicht auch dem jetzigen Absturz) sonst gar nichts erfahren.
    Und es stimmt ja auch nicht, dass es NUR Absturzmeldungen gibt die ganze Zeit.

    Viele Grüße,
    Michael
     
  6. #5 TopGun2309, 04.02.2010
    TopGun2309

    TopGun2309 Flieger-Ass

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    Black Hawk Down!!!


    Mein Beileid den Angehörigen, unbekannterweise.
     
  7. halle1

    halle1 Flieger-Ass

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    Wieso hatte das US Militär die "Einsatzleitung" übernommen? Verstehe ich irgendwie nicht.
     
  8. Fred

    Fred Kunstflieger

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    Uhm, weil es ein US Hubschrauber war?
     
  9. #8 grinch, 04.02.2010
    Zuletzt bearbeitet: 04.02.2010
    grinch

    grinch Space Cadet

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    wahrscheinlich irgendein Flugplatz
    Gemäss den Vereinbarungen werden militärische Flugunfälle von in Deutschland stationierten ausländischen Luftfahrzeugen von den jeweiligen Nutzern bearbeitet. (in dem Fall US) Die Unfallstelle wird zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Zutritt für Deutsche nur mit Genehmigung.

    Militärische Flugunfälle in D von ausländischen Maschinen, die nicht in D stationiert sind, gehen in Verantwortung der Bundeswehr über. Beispiel Niederländer oder Belgier.

    Das man mit den Staaten eng zusammenarbeitet ist klar.

    Das ist auch international so üblich, siehe Tornado-Unfall in der Schweiz. Das Teil war dort nicht stationiert, also ermitteln die Schweizer (in Zusammenarbeit mit der Bw)

    Im aktuellen Fall dürfte alles nahezu komplett von den Amis bearbeitet werden, inkl. Absicherung/Beräumung der Unfallstelle. Auf Anforderung steht ihnen natürlich deutsche Hilfe jeglicher Art zur Verfügung.
     
  10. #9 Balu der Bär, 04.02.2010
    Balu der Bär

    Balu der Bär Testpilot

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    R.I.P.

    Die Zuständigkeit ist in der SOFA geregelt.......

    KLICK!
    Ausführlicher in englischer Sprache:
    Quelle
     
  11. mcnoch

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    Wäre nett, wenn du wenigstens die Kernpunkte für unsere nicht englischsprachigen Mitglieder zusammenfassen könntest.
     
  12. halle1

    halle1 Flieger-Ass

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    @all Danke für die Info
     
  13. #12 Balu der Bär, 05.02.2010
    Balu der Bär

    Balu der Bär Testpilot

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    Einfach auf den ersten Link klicken, dann gehts zu WIKI, und da wird es erklärt..........:rolleyes:
     
  14. borsto

    borsto Flieger-Ass

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    Guten Abend grinch !

    Bist Du Dir hier wirklich ganz sicher ?. Als Heranwachsender kann ich mich an
    den Absturz einer belgischen Mirage in der Nähe von Bitburg erinnern. Wir liefen da natürlich alle mit höchster Neugier hin, um uns das anzusehen.

    Die Erstabsperrung hatten die deutsche Polizei und die Amerikaner vom damaligen Flugplatz Bitburg übernommen. Am nächsten Tag trafen dann belgische Luftwaffenoffiziere ein, um (aus meiner damaligen Sicht) gemeinsam mit Amerikanern aus Bitburg die Ermittlungen anhand der Wrackstücke zu übernehmen.

    Nach etwa einem Tag wurden dann die Wrackteile zum Abtransport freigegeben und es rückten schwere Sattelschlepper und Krangerät der Amerikaner und Belgier an, um die großen Wrackteile zu bergen und aufzuladen. Überwacht wurde das Ganze von einigen belgischen Offizieren, mit denen wir sehr interessante Gespräche führten.

    Am dritten und vierten Tag kam dann eine amerikanische Einheit vom Flugplatz Bitburg, die sehr akribisch in breiter Formation den Bereich auf Munition absuchte. Genau erinnern kann ich mich, dass sehr viele intakte Patronen im Kaliber etwa 20 - 30 Millimeter mit blauem Geschosskopf gefunden wurden. Weitere Trupps der Amerikaner suchten in gleicher Vorgehensweise den Bereich nach Trümmerstücken (und Stückchen) ab, bis wirklich nichts mehr zu sehen war. Auch in dieser Phase wurde das Ganze von den belgischen Offizieren mehr oder weniger intensiv überwacht.

    Wie sich später herausstellte, war die Mirage in Belgien stationiert und aus Treibstoffmangen kurz vor den Flugplatz Bitburg antriebslos niedergegangen.
    Von der Bundeswehr oder deutschen Soldaten war während der Ermittlungen und Bergung om Ort des Geschehens weit und breit nichts zu sehen.

    Alles Gute !

    borsto
     
  15. sr-71

    sr-71 Testpilot

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    Hier noch eine Meldung des HQUSAREUR

    #2010-02-05-01D


    February 5, 2010



    Todesopfer bei Militärhubschrauberabsturz identifiziert

    HEIDELBERG – Drei US-Soldaten starben am 3. Februar , als ihr UH-60 Black Hawk Hubschrauber des 1st Battalion, 214th Aviation Regiment gegen 18 Uhr 45 nordöstlich von Mannheim abstürzte.

    Ums Leben gekommen sind Chief Warrant Officer 3 Gary M. Farwell, 39; Chief Warrant Officer 2 Clayton M. Hickman, 32: und Specialist Matthew E. Clark, 25. Alle drei waren Soldaten der G Company, 52nd Regiment des 1. Battalion, 214th Aviation Regiment der 12th Aviation Brigade; diese Einheit ist in Stuttgart.

    Farwell aus Utah, USA, trat 1996 ins Militär ein and war seit 8 Monaten bei der Einheit.

    Hickman aus Tennessee, USA, trat 1997 ins Militär ein und war seit fünf Monaten bei der Einheit.

    Clark, aus Shirley, Arkansas, USA, trat 2007 ins Militär ein und war seit zwölf Monaten bei der Einheit.

    Eine Gedenkfeier fuer die drei Soldaten wird stattfinden; Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben.

    Der Unfall wird zur Zeit von einem Expertenteam des „Army Combat Readiness/Safety Center“ aus Fort Rucker, im Bundesstaat Alabama, USA untersucht.


    Anmerkung: Entgegen einiger bisheriger Meldungen in der Presse, wurde die militaerische Sperrzone nicht von der US-Armee eingerichtet, sondern von der Bundeswehr, die im Gegensatz zu der US-Armee dazu autorisiert ist.

    Über uns: Das US-Heereshauptquartier in Europa, USAREUR, ist in seinem Einsatzgebiet mit über 50 NATO- und anderen Koalitionspartnern verantwortlich für die Ausbildung, Durchführung und Unterstützung von Einsätzen. Das Hauptquartier von USAREUR, mit Sitz in Heidelberg, Deutschland hat Truppen in Deutschland, Italien, Belgien, den Niederlanden, Bulgarien und Rumänien stationiert und hat Soldaten in Afghanistan und im Irak im Einsatz.

    Link zu Stars and Stripes http://www.stripes.com/article.asp?section=104&article=67827
     
  16. #15 236thdustoff, 07.02.2010
    Zuletzt bearbeitet: 07.02.2010
    236thdustoff

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    Gary M Farwell RIP
    es war tolle zeit mit dir .Gary hat in Reutlingen gewohnt hat 3 kinder
    ich werde dich nie in meinem leben vergessen.
    Du warst x mal in Afganistan x mal Irak
    warum du Gary warum :FFCry:
    erinnerung an Gary.
    http://www.garymarcfarwell.com/
     
  17. mcnoch

    mcnoch Alien
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    Ich denke, da gibt es eine sehr pragmatische Arbeitsteilung. Die einen haben die juristische Oberhoheit und die anderen die besseren Untersuchungsmöglichkeiten. Wenn die Staatsanwaltschaft lieber ein US-Team als "Hilfsbeamten" heranzieht ist doch okay. Macht ja auch Sinn so, wenn es ihr Hubschrauber ist und die Deutschen dieses Muster gar nicht fliegen, also gar nicht so vertraut mit der Konstruktion und den Prozeduren sind.
     
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    Hallo

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  19. borsto

    borsto Flieger-Ass

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    Ich denke auch mal, dass in meinem geschilderten Fall die Profis, sprich Einsatzflugplatz der USAFE mit ausgebildetem Personal, direkt vor Ort waren und über Erfahrung mit solchen Ereignissen verfügten.

    Gruß !

    borsto
     
  20. #18 CLINT707, 18.11.2010
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