US Sonderwaffen in Museen

Diskutiere US Sonderwaffen in Museen im Bordwaffen Forum im Bereich Grundlagen, Navigation u. Technik; Der Fissionsteil, also die Kernspaltung, läuft komplett ab. Nur der Fusionsteil, also Wasserstoff (bzw. dessen Isotop Deuterium ) zu Helium, wird...
Chopper80

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Wow, echt faszinierend, was alles machbar ist. :blink:
Sehe ich das dann richtig, wenn ich annehme, dass eine kleinere Sprengkraft als möglich wäre, mehr Fallout produziert ?? Weil ja nicht sämtliches spaltbare material "verbrannt" wird ??
Der Fissionsteil, also die Kernspaltung, läuft komplett ab. Nur der Fusionsteil, also Wasserstoff (bzw. dessen Isotop Deuterium ) zu Helium, wird reduziert. So eine Steuerung der Sprengkraft funktioniert also nur bei H-Bomben. Vereinfacht gesagt brauchen die ja zur Kernfusion eine Atombombe als "Zünder".

C80
 
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Ah ja, jetzt kommt langsam Licht ins Dunkel... :thumbup:
 

alois

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Die Neutronenbombe war eher so ein europäisches Problem das hier medial aufgebauscht wurde. Tatsächlich waren solche vermehrt strahlende Nuklearwaffen sowohl beiden Amis, wie auch bei den Russen im Lager. Es wurde dann zum Thema, weil man vermehrt auf solche Konstruktionen zurück greifen wollte, um in Europa wenigsten noch einiges zu retten. Beide Seiten reagierten mit entsprechenden Layern im Panzer. Naja, ob das wirklich so funktioniert hätte...

Die fetten Hintern der Atombomben waren erst einmal der fetten Atombombe geschuldet und dem großen Fallschirm, der darin verstaut ist. Immerhin musste die Bombe soweit verzögert werden, dass das Flugzeug noch weit genug weg kam.
 
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Ich kann mich noch zu gut an die Zeit erinnern, wo die Neutronenbombe bekannt und propagiert wurde. Da hatte man als Otto Normalverbraucher echt die Angst, dass irgendjemand so ein Teil zünden wird, weil hier ja nur "Leben" vernichtet wird und weniger Gebäude und Infrastruktur. Auch die Verstrahlung soll sich in Grenzen halten, so dass man in relativ kurzer Zeit von ein paar Wochen oder gar Tagen nach dem Einsatz einer solchen Waffe ohne größere Gefahr in das bombardierte Gebiet gehen konnte, man musste nicht damit rechnen, groß verstrahlt zu werden.
Aber das gehört jetzt nicht in diesen Thread, da könnte man ja glatt nen eigenen aufmachen. :cool1
 

alois

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Ja so die gängige Theorie, aber tatsächlich waren das ganz normale Nuklearwaffen mit erhöhtem Strahlungsanteil. Da wäre nix damit gewesen kurz danach in ein unverstrahltes Gebiet zu gehen. Das wurde von der Presse so aufgebaut. Die Experten haben sich damals zurück gehalten. Naja, die durften damals ja nix sagen.
 
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Tja, und die Politiker hätten dann wohl gesagt, uups, das haben wir sooo nicht erwartet oderwasweißich....:cool1:angry:
 

alois

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Das wäre im Verteidigungsfall sowieso egal gewesen, weil viel wäre vom Land nicht mehr übrig geblieben. Was das nun für Atomwaffen im speziellen gewesen wären, wäre so was von egal gewesen...
 
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Das wäre im Verteidigungsfall sowieso egal gewesen, weil viel wäre vom Land nicht mehr übrig geblieben. Was das nun für Atomwaffen im speziellen gewesen wären, wäre so was von egal gewesen...
Da hast nun auch wieder recht...da gibt es so ein "nettes" Tool, mit dem man sich die Auswirkungen verschiedener Bomben auf seine Region anzeigen lassen kann, das ist schon heftig. Wir auf dem Land sind zum Glück relativ weit von jedem "rentablen" Ziel weg, so dass wir keine direkten Auswirkungen eines Angriffs befürchten müssten, aber die Folgen... :sad::23:
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Gerade noch 'was gefunden: Mk. 6 Nuclear Weapon - im Museum of Aviation in Warner Robins/Ga. Das Flugzeug darüber ist eine B-29.

 
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Na das freut uns aber, dass man da nur die Hülle ohne "Innereien" anschauen kann. Nicht so wie die Briten, die seinerzeit mal am Einfang eines Flughafens 12 Jahre ne "aktive" Grand Slam haben stehen lassen und nur durch Zufall rausgefunden hatten, dass die ja noch befüllt war... 😲:wacko::blink:
 
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Da passt ja die Mk-5 ganz gut zu, die ich letzte Woche in Dayton besucht habe.


Mark 5 Nuklearwaffe

Die USA hatten die Mk-5 Implosionswaffe um den Bedarf an kleineren, leichteren strategischen Waffen zu erfüllen. Die letzte Version wog etwa 3000 Pfund (1,36 t) und war damit fast 65% leichter als ihr unmittelbarer Vorgänger, die Mk-4. Die Serienproduktion der Mk-5 begann 1952. Die Sprengkraft lag im Megatonnen Bereich. Die Mk-5 war zuverlässiger und einfacher zu warten als die Vorgänger Generation von Nuklearwaffen und sie wurde von einer Vielzahl von Waffensystemen getragen, inklusive der B-29, B-36, B-45, B-47, B-50 und der B-52. Die letzten Mk-5 wurden 1963 außer Dienst gestellt.




 
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Sehe ich das dann richtig, wenn ich annehme, dass eine kleinere Sprengkraft als möglich wäre, mehr Fallout produziert ?? Weil ja nicht sämtliches spaltbare material "verbrannt" wird ??
Fallout entsteht in Abhängigkeit von der Detonationshöhe. Hast du eine sehr hohe Luftdetonation, hast du die maximale EMP-Wirkung, aber null Fallout.
Bei einer niedrigen Detonationshöhe hast du schon ein wenig Fallout, weil sich das hochgeschleuderte/gezogene Material mit den Nukliden vermischt, abkühlt und als kleine Körnchen/Staubteilchen niederrieselt.
Maximalen Fallout hast du natürlich bei einer Bodendetonation, weil du einfach nur viel Dreck bewegst.
 
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Mark 7
Nuklearbombe
Die Mk-7, die von 1952 an gebaut wurde, war die erste Nuklearwaffe, die von USAF und USN Kampfflugzeugen eingesetzt werden konnte. Sie wurde extern von F-84, F-100 und F-101 transportiert, oder intern von Bombern wie der B-57. Wegen der zu geringen Bodenfreiheit unter den externen Flügelstationen, wurde die untere Leitflosse eingeklappt und dann nach dem Start ausgefahren. Die Waffe konnte in der Luft oder bei Bodenberührung gezündet werden. Die Mk-7 hatte eine Sprengkraft im Kilotonnenbereich. Sie wurde 1968 außer Dienst gestellt.


Gewicht der Waffe war etwa 1600 Pfund (ca. 726 kg) und je nach Waffenkern, konnten Stärken von 8,19,22,30,31 und 61 Kilotonnen erreicht werden.



 
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BA53 Thermonukleare Bombe
basierend auf der Mk-53 Wasserstoff Bombe wurde diese Waffe in einem zweiteiligen Außenträger unter der B-58A Hustler transportiert. Die Sprengkraft lag im Megatonnen Bereich und die Waffe passte in den oberen Teil des Waffenträgers. Das Unterteil war mit Treibstoff für den Bomber gefüllt und wurde vor dem Abwurf der Waffe abgeworfen. Das im United States Air Force Museum in Dayton gezeigte Exemplar ist eine Leihgabe des National Museum of Nuclear Science & History.









 
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