USA kündigen Open Sky Abkommen

Diskutiere USA kündigen Open Sky Abkommen im US-Streitkräfte Forum im Bereich Einsatz bei; Was hier noch als Absicht / Möglichkeit diskutiert wird, ist laut der heutigen 20 Uhr Tagesschau wohl leider Realität geworden.

D-HUBI

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Was hier noch als Absicht / Möglichkeit diskutiert wird, ist laut der heutigen 20 Uhr Tagesschau wohl leider Realität geworden.
 
sixmilesout

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Dann hätte unsere Regierung den OS Airbus umsonst gekauft.
 

Rhönlerche

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Wieso, die anderen Staaten sind doch noch dabei?
 

Rhönlerche

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Sind da nicht 34 Staaten Mitglied? Das wird sich schon wieder beruhigen.
 
ManfredB

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Verstehe die Aufregung nicht ...
Die USA, resp. "Onkel Donald" und seine Republikaner sind nicht mehr so der Nabel der Welt (so wie sie meinen) und deswegen wird OPEN SKIES nicht beendet oder die WHO aufgelöst oder ..... oder was sonst noch "Onkel Donald" meint aufzugeben oder nicht mehr mitmachen zu müssen ...
Sein Problem ist eher das, die kommende Wahl zu gewinnen, und da ist ihm jeder "Propaganda-Trick" gerade recht...

Zumal man aktuell dabei ist, die beiden OC-135 der USAF zu modernisieren; siehe auch
==> Der Stand aktueller Rüstungsprojekte
Obwohl sich das Auftragsvolumen nur im mittleren zweistelligen Mio-Dollar-Betrag bewegt, werden es sich die USA es sich nehmen lassen, diese 'Quelle' aufzugeben, meine ich mal; Satellitenaufklärung hin oder her.

Trump wollte ja auch der NATO gegenüber aufkündigen und sich aus Europa zurückziehen, etc. .
Wenn man sich aber die letzten Monate anschaut, so scheint das Engagement der US-Streitkräfte in Europa und an anderen Orten der Welt eher zugenommen zu haben ...

Für mich - mit Verlaub - ist das alles ein weiteres, typisches "Trump'sches-aus-der-Hüfte-Schießen" ohne Sinn und Verstand .... so wie viele andere Aktionen auch ...
Demnächst wird in den Medien auf Seite 3 unten kleinlaut stehen, daß er 'zurückrudert' und alles nicht so gemeint war ... wir werden sehen ...
 

Rhönlerche

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Die USA hatten sich beschwert, dass Russland immer wieder Sperrgebiete für die Missionen ausruft, die bestimmte Beobachtungsflüge verhindern. Etwa über Kaliningrad und an der Grenze zu Georgien. Selber fliegen die Russen in den USA aber tatsächlich ungehemmt direkt über die geheimsten Ecken von Area 51. Da zählt dann keine Rücksichtnahme. Einen gewissen US-Frust kann ich da verstehen, zumal man heute mit Satelliten vermutlich wesentlich besser beurteilen kann, was sich so tut. Das Abkommen an sich ist aber sicher erhaltenswert.
 
Monitor

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Abkommen nicht immer eingehalten

Tatsächlich gab es immer wieder Schwierigkeiten: Moskau verweigert etwa seit einigen Jahren Überflüge über die Enklave Kaliningrad oder an der Grenze zwischen der Russischen Förderation und Georgien. Im September untersagte der Kreml außerdem eine Mission, um ein militärisches Großmanöver zu beobachten. Die USA wiederum gestatteten keinen russischen Überflug der pazifischen Flotte und einer Raketenabwehranlage in Alaska. Auch die eigens eingesetzte Arbeitsgruppe, die "Small Group", konnte die "Implementierungsdefizite" nicht lösen.

Und dennoch ist der Vertrag über den "Offenen Himmel" aus europäischer Perspektive ein Erfolgsmodell - insbesondere die Überflüge im umkämpften Grenzgebiet zwischen der Ukraine und Russland. Die einzelnen Verstöße seien jedenfalls kein Grund, das Abkommen aufzukündigen, heißt es in der Bundesregierung.
 

Sens

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Die USA, resp. "Onkel Donald" und seine Republikaner sind nicht mehr so der Nabel der Welt (so wie sie meinen) und deswegen wird OPEN SKIES nicht beendet oder die WHO aufgelöst oder ..... oder was sonst noch "Onkel Donald" meint aufzugeben oder nicht mehr mitmachen zu müssen ...
Sein Problem ist eher das, die kommende Wahl zu gewinnen, und da ist ihm jeder "Propaganda-Trick" gerade recht...

Zumal man aktuell dabei ist, die beiden OC-135 der USAF zu modernisieren; siehe auch
==> Der Stand aktueller Rüstungsprojekte
Obwohl sich das Auftragsvolumen nur im mittleren zweistelligen Mio-Dollar-Betrag bewegt, werden es sich die USA es sich nehmen lassen, diese 'Quelle' aufzugeben, meine ich mal; Satellitenaufklärung hin oder her.

Trump wollte ja auch der NATO gegenüber aufkündigen und sich aus Europa zurückziehen, etc. .
Wenn man sich aber die letzten Monate anschaut, so scheint das Engagement der US-Streitkräfte in Europa und an anderen Orten der Welt eher zugenommen zu haben ...

Für mich - mit Verlaub - ist das alles ein weiteres, typisches "Trump'sches-aus-der-Hüfte-Schießen" ohne Sinn und Verstand .... so wie viele andere Aktionen auch ...
Demnächst wird in den Medien auf Seite 3 unten kleinlaut stehen, daß er 'zurückrudert' und alles nicht so gemeint war ... wir werden sehen ...
DT interessiert sich nicht für militärische Details. Er verkauft sie nur auf seine spezielle Art. Die Informationen und ihre Bewertung kommen von seinem Sicherheitsrat.
Bei letzterem Gremium liegt der Schwerpunkt längst auf Asien und die kommende Supermacht China, die in kein vergleichbares Abkommen eingebunden ist.
Es wird sicherlich noch einige Jahre brauchen, bis die Europäer ihre schrumpfende Bedeutung realisieren.
 

Rhönlerche

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Was denn für eine schrumpfende Bedeutung? Einfach mal so einen Satz rausgehauen?
 
ManfredB

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DT interessiert sich nicht für militärische Details. Er verkauft sie nur auf seine spezielle Art. Die Informationen und ihre Bewertung kommen von seinem Sicherheitsrat.
...
DT ist letztendlich der Entscheider, da kann Informationen sammeln und ihn beraten, zu welchem Thema auch immer, wer will; völlig egal, er hat nach eigener Aussage die letztendliche Entscheidungsgewalt. Ob richtig oder falsch, ist ihm eigentlich egal. Hauptsache, sie dient dazu, seinem potetiellen Wählervolk und damit seinem Ego zu gefallen.
Oft schon hat er seine Entscheidungen im Nachhinein korrigiert oder zurückgenommen. Hat ma ja nun zur Genüge erlebt.
Mehr wollte ich mit meinem Beitrag auch nicht aussagen.

Was die Zukunft mit Asien, also China, oder auch Rußland bringt, das kann sich nach der nächsten oder übernächsten US-Präsidentenwahl schon ändern ....
...meine ich mal ...
Das Europa dabei ist, zumindest wirtschaftlich hinterherzuhinken, ist doch spätestens seit Corona sichtbar; auf militärischer Ebene tut man sich seitens der EU auch schon seit Jahren recht schwer ...
... aber was soll's ... wir werden sehen ... :wink2:
 

Rhönlerche

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Europa ist ein riesiger Markt und als EU politisch unabhängig von Russland, China und den USA. Die Bedeutung sollte man nicht unterschätzen. Die Handelsmacht entscheidet und die ist da. Sofern man politisch an einem Strang zieht, kann man als EU auch da was bewegen. Diese Bedeutung wächst eher, als dass die abnimmt.
 
ManfredB

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Vorab: es führt jetzt alles zu weit vom Thema USA und OS weg ...
daher OFF TOPIC
.. aber man sieht in der Corona-Krise bspw. die Abhängigkeit Deutschlands und Europa von der Produktion vom Medikamenten (hauptsächlich Indien und China), von medizinin. Artikeln wie Schutzkleidung oder Masken, oder was die Produktion elektronischer Geräte oder sonstiges in Fernost Produziertes betrifft.
Bei der Autoindustrie (incl. Zulieferer, die zumeist auch in Asien sitzen) bahnt sich etwas an, wo auch die Deutschen aufpassen müssen.
Wer gestern Frank Thelen bei Lanz (ZDF) zugehört hat oder auch hier ==> Handelsblatt , ==> merkur oder ==> focus nachliest und die Bedeutung von Daten erkennt, weiß was ich meine. Ganz von der Hand zu weisen, sind seine Meinunegn nicht; google, amazon oder alibaba und andere Konzerne haben es gezeigt.

DEU hat schon vor Jahren/Jahrzehnten den Anschluß zum Markt verpasst, was z.B. EDV betrifft, Stichwörter u.a. Nixdorf, Siemens, etc.; gut, SAP ist "gut im Rennen" ...
Outsourcing und billig produzieren war und ist in vielen Bereichen angesagt. Die Gefahr, die sich dahinter verbirgt war und ist bekannt, aber man schert(e) sich nicht darum; Hauptsache billig. Man könnte da nicht noch etliches aufzählen.

Aber natürlich sollte man auch Europa nicht unterschätzen, völlig klar, bloß man ist auf vielen Gebieten scheinbar nicht in der Lage, Einigkeit nach aussen, z.B. gegenüber den USA oder China zu demonstrieren, weil man sich in "Klein-Klein" verrennt oder was weiß ich ....

Das Potential ist da, es muss nur genutzt und angewendet werden (man muss sich auch einig sein), sonst machen andere das Rennen ...
... ich bleibe Optimist, daß man es eines Tages - wenigstens in Ansätzen und einigermassen - (wieder) hinbekommt ... :rolleyes1:
Man muss sich aber auch im Klaren drüber sein, daß im eigenen Land Produziertes dann nicht mehr zu dem Preis zu bekommen sein wird, den z.B. chinesische Hersteller bieten können (z.B. Medikamente); betrifft aber etliche Warengruppen .

Europa ist ein riesiger Markt und als EU politisch unabhängig von Russland, China und den USA. Die Bedeutung sollte man nicht unterschätzen. Die Handelsmacht entscheidet und die ist da. Sofern man politisch an einem Strang zieht, kann man als EU auch da was bewegen. ...
Das sagt es ja stark verkürzt auch aus ...

OFF TOPIC -Ende-

So, und ich warte nun die Entscheidung der USA bzgl. Open Skies einfach mal ab ... :whistling:
 

Rhönlerche

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Outsourcing nach China als Trend hat sich übrigens schon seit ein paar Jahren wieder umgekehrt, weil zuviel abgekupfert wurde und die guten Leute dort mittlerweile auch teuer sind. Wenn man sowieso Roboter in der Halle hat, können die auch hier stehen, wo der Techniker nicht erst anreisen muss. China-Produktion macht man noch, wenn man eigene Dinge für den dortigen Markt produziert.
 

Sens

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"Bereits beim Nato-Gipfel 2018 hatten die Staats- und Regierungschefs ihre Sorge darüber zum Ausdruck gebracht, dass Russland das Abkommen nur selektiv umsetze. Im gemeinsamen Abschlussdokument riefen sie Moskau dazu auf, allen Verpflichtungen wieder vollständig nachzukommen."
Der Ausstieg kommt nicht ganz überraschend und bis heute hat sich ja nichts geändert, obwohl es im Herbst letzten Jahres ernste Warnungen von Seiten der USA gab.
Ein Beispiel, wie man ein Abkommen ausreichend vage formuliert, damit es nicht bindend werden kann. Jeder will nur ein vorzeigbares Ergebnis und agiert zweigleisig. Da gibt es dann die formalen Hindernisse. Das funktioniert so lange, bis eine Seite die Reißleine zieht.
 
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Die USA hatten sich beschwert, dass Russland immer wieder Sperrgebiete für die Missionen ausruft, die bestimmte Beobachtungsflüge verhindern. Etwa über Kaliningrad und an der Grenze zu Georgien. Selber fliegen die Russen in den USA aber tatsächlich ungehemmt direkt über die geheimsten Ecken von Area 51. Da zählt dann keine Rücksichtnahme. Einen gewissen US-Frust kann ich da verstehen, zumal man heute mit Satelliten vermutlich wesentlich besser beurteilen kann, was sich so tut. Das Abkommen an sich ist aber sicher erhaltenswert.
Warum unterschlägst Du:
Die USA wiederum gestatteten keinen russischen Überflug der pazifischen Flotte und einer Raketenabwehranlage in Alaska.
... übrigens aus dem selben Tagesschau-Artikel?
Weil man dann nicht mehr so einseitig wie gewünscht die Schuld zuweisen kann !?
 

Rhönlerche

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Ich unterschlage gar nichts, Du unterstellt nur. Nicht alle lesen nur Tagesschau-Artikel.
 
pok

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Die USA, resp. "Onkel Donald" und seine Republikaner .... "Onkel Donald" meint aufzugeben oder nicht mehr mitmachen zu müssen ...

Sein Problem ist eher das, die kommende Wahl zu gewinnen, und da ist ihm jeder "Propaganda-Trick" gerade recht...

...

Für mich - mit Verlaub - ist das alles ein weiteres, typisches "Trump'sches-aus-der-Hüfte-Schießen" ohne Sinn und Verstand .... so wie viele andere Aktionen auch ...

Demnächst wird in den Medien auf Seite 3 unten kleinlaut stehen, daß er 'zurückrudert' und alles nicht so gemeint war ... wir werden sehen ...
Ein typisches Beispiel wie hier im FF zunehmend politisiert wird und jenseits der Faktenlage der Antiamerikanismus der Systempresse widergekaut wird!

Es mag nicht jedem hier bekannt sein aber es gibt seit Jahren riesige Probleme bei der Umsetzung der Open Sky Vereinbarung, die Russland bisher ignoriert hat(Kameraauflösung der Russen zu groß, Restriktionen und abgelehnte Flugpläne über Russland und Georgien). Das die US Administration jetzt die Reißleine gezogen hat ist durchaus begründet und nachvollziehbar und wie ich persönlich finde auch richtig.

Das der Präsident mit dem Gegner etwas härter umspringt als zum Beispiel die Regierung Merkel ist bekannt und der Erfolg gibt ihm recht.





 
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