USS Gerald R. Ford

Diskutiere USS Gerald R. Ford im Wasserfahrzeuge Forum im Bereich Land- und Wasserfahrzeuge; Ich denke, dass die großen Carrier einer aussterbenden Gattung angehören - sozusagen die Dinosaurier. Durch die militärisch-technische Entwicklung...

jackrabbit

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a) Carrier das effektivste Mittel zur globalen Machtprojektion sind und zuverlässig funktionieren müssen.
Ich denke, dass die großen Carrier einer aussterbenden Gattung angehören - sozusagen die Dinosaurier. Durch die militärisch-technische Entwicklung sind sie permanent gefährdet, können nicht mehr „frontnah“ eingesetzt werden und sind durch die Größe technisch anfällig, nicht wirklich in der Lage sich stabil selbst zu versorgen/zu erhalten oder - wie wir jetzt sehen Verbündete - zu schützen.
Ich sehe also keinen Konflikt, den Träger bewältigt haben, und (militärische) Show of Force alleine reicht halt nicht mehr - die Chinesen zeigen wie es geht, sie sind global strategisch viel klüger unterwegs und ich gehe davon aus, dass sie die Anzahl und die Ausführung ihrer Träger auf das notwendige Minimum beschränken werden.
 
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jackrabbit

Alien
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Hast du hierzu schon konkrete Erfahrungswerte? Ich wäre sehr an deinen Einblicken interessiert. :wink2:
Man beschränkt sich mit den Dampfkatapulten halt bei der Auswahl der zu startenden Objekte. Dies kann man hinnehmen, wenn man mit dem bisherigen Status zufrieden ist/ ihn als ausreichend erachtet, es ist jedoch eigentlich nicht mehr „Stand der Technik“ und man schränkt sich damit langfristig ein. Das man nicht zu lange an Bewährtem festhalten sollte, sehen wir ja an der deutschen (Automobil-) Wirtschaft und vielen Beispielen aus der Vergangenheit. Nächster Punkt wäre die Größe der Träger … in Summe hat es dann schon wie geschrieben etwas von „Dinosauriern“.
 

G. Kappen

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Daß bedingungslose Führerergebenheit, -gläubigkeit und -gehörsam das schärfste Gegenteil von Patriotismus sind, müßte jedem bewußt sein, der auch nur das Mindeste über deutsche Geschichte (und einiger anderen Führerdiktaturen auch) erfahren hat.

Der Führer ist weder Staat noch Nation. Und Führerwillen (oder die für gerade laufende Viertelstunde offiziell geltende Version) nicht immer mit dem Wohl des Staates oder der Nation deckungsgleich. Sondern nur mit dem, was der Führer für sich selbst für vorteilhaft erachtet.

Sind eigentlich Selbstverständlichkeiten...
 
fightingirish

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Hallo zusammen, der eigentliche Grund, warum es ihm wieder in den Sinn kam, ist, dass POTUS 47 schon in seiner ersten Amtszeit von jemandem gehört hatte, EMALS sei „Mist“. Fairerweise hatten dieses elektromagnetische Katapult sowie die neuen Waffenaufzüge zu jener Zeit tatsächlich mit einigen technischen Herausforderungen zu kämpfen.
Immer wieder beschäftigt ihn der Gedanke an vergangene Kränkungen. Wie er in seiner zweiten Amtszeit bereits mehrfach betont hat, verlässt er sich nun stärker auf sein „Bauchgefühl“ statt auf Fakten und die Einschätzungen seiner Berater.
 

alois

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Um ehrlich zu sein, kann man mit Dampfkatapulten alles in die Luft bringen was man hat. Da schränkt man sich nicht ein. Beides benötigt Wartung, sowohl die Dampfkatapulte wie auch EMALS. Der Vorteil von EMALS ist, dass sie besser dosierbar sind und so ein gemütlicherer Start möglich ist. Bisher hat auch jeder Dampfkatapulte überlebt. Ich glaube kaum, dass noch schwerere Flieger beschafft werden, die eh schon mit Dampfkatapulten in die Luft gebracht wurden. Die fetten Flieger sind weg. Die Frage ist, wie hoch die Startfrequenz ist. Bisher gibt es kaum belastbare Daten, nur Werbeversprechen. Aber, man kann nicht ständig auf der alten Technik stehen bleiben. Die Welt dreht sich weiter und somit auch die Technik.

Die Chinesen haben beide Technologien getestet und haben sich für die relativ neue Technik der EMALS entschieden statt vorerst mal mit der sicheren Technik der Dampfkatapulte zu beginnen. Sie haben gleich auf die Zukunft gesetzt. Aber Trump ist nur ein Zwischenspiel. Wenn der weg ist, läuft alles wie gewohnt weiter. Selbst seine eigenen Leute mögen ihn nicht mehr. seine Beliebtheitswerte sinken kontinuierlich. Von daher, ein begrenztes Schauspiel des schlechtesten Präsidenten aller Zeiten. Einen noch größeren Clown kann ich mir nicht vorstellen. Ich glaube nicht das Doris Miller umgerüstet wird. Man wird es aussitzen, den Bau verzögern und wie gewohnt weiter machen, wenn der Clown weg ist.
 

jackrabbit

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Der Vorteil von EMALS ist, dass sie besser dosierbar sind und so ein gemütlicherer Start möglich ist. Bisher hat auch jeder Dampfkatapulte überlebt. Ich glaube kaum, dass noch schwerere Flieger beschafft werden, die eh schon mit Dampfkatapulten in die Luft gebracht wurden.
Es geht darum, dass man auch leicht gebaute Drohnen oder unbemannte Flugzeuge in einem Stück in die Luft bekommt, nicht um höhere Leistung für noch schwerere Jets.
 
pok

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Alien
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Auch Dampfkatapulte werden bezüglich des tatsächlichen Startgewichts und der Geschwindigkeit. Vor jedem Shoot justiert.
 
Simon Maier

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Hallo,

Emals ist im Prinzip ein Linearmotor, ähnlich dem einer Magnetschwebebahn (Transrapid).

Hier lässt sich die Leistung und damit die Kraft und Beschleunigung einstellen. Somit können auch besonders leichte Fluggeräte wie zukünftige Drohnen gestartet werden, für die ein Dampfkatapult zu stark wäre.

Es wird spekuliert dass man jetzt versuchen wird den Bau der Dorris Miller etwas zu verzögern, begrenzte Resourcen in eine Planung der Modifikationen steckt (dafür müsste das Schiff stark umgebaut werden) und dann darauf wartet dass der Nachfolger von 47 das ganze Theater abbläst.

 
Balu der Bär

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Ja, aber wenn ich das richtig verstanden habe kann man bei EMALS das ganze genauer/feiner einstellen, linearer, Anpassung während des Vorgangs und der Wechsel zwischen extrem schwer und extrem leicht geht schneller, variabler etc.
EMALS ist halt einfach das modernere System.
Es war in der jüngeren Vergangenheit auch unzuverlässiger. Weiterhin kennen wir nicht alle Gründe.
Auch im Falle eines EMPs wären die Auswirkungen auf das EMALS interessant zu beobachten.
Auch gab es mal de Fortschrittsglauben, dass Bordkanonen überaltert seien, das Stealth das Allerheilmittel ist. Die Militärgeschichte ist gut gefüllt mit solchen Beispielen.
Auch hier in Deutschland mit dem VTOL-Hype der 60er und 70er.....
War auch alles moderner.......
 
Chopper80

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Ich sehe also keinen Konflikt, den Träger bewältigt haben,
Wenn ich da an den Pazifikkrieg im 2ten Wk denke und an Desert Storm und vereinzelte Operationen, ist das argumentativ schwer zu halten. Die Falklands sind auch ein Beispiel.
Zudem stellen die Träger sicher, dass der globale Welthandel und die dazugehörige Schifffahrt funktionieren.
die Chinesen zeigen wie es geht, sie sind global strategisch viel klüger unterwegs und ich gehe davon aus, dass sie die Anzahl und die Ausführung ihrer Träger auf das notwendige Minimum beschränken werden. .
Klüger?
Riesige Base auf Atollen aufschütten, die man wie einen stationären Träger sehr schnell ausschalten kann? Konfrontationen in der Sulu- See mit den Philippinen?
Der Zugang zu den Weltmeeren ist für China strategisch gesehen eher suboptimal. Die Staaten der AESAN sind allesamt Verbündete der USA. Zudem geht es China um das Öl was man unter dem Meeresgrund vermutet.
 
pok

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Alien
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Daß bedingungslose Führerergebenheit, -gläubigkeit und -gehörsam das schärfste Gegenteil von Patriotismus sind, müßte jedem bewußt sein, der auch nur das Mindeste über deutsche Geschichte (und einiger anderen Führerdiktaturen auch) erfahren hat.

Der Führer ist weder Staat noch Nation. Und Führerwillen (oder die für gerade laufende Viertelstunde offiziell geltende Version) nicht immer mit dem Wohl des Staates oder der Nation deckungsgleich. Sondern nur mit dem, was der Führer für sich selbst für vorteilhaft erachtet.

Sind eigentlich Selbstverständlichkeiten...
Die USA sind übrigens seit 250 Jahren ohne Unterbrechung eine Republik, und wir haben einen Präsidenten, der alle vier Jahre demokratisch gewählt wird. Solche moralischen Ergüsse, gerade aus Deutschland, sind ein klein wenig deplatziert.
 
pok

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Ja, aber wenn ich das richtig verstanden habe kann man bei EMALS das ganze genauer/feiner einstellen, linearer, Anpassung während des Vorgangs und der Wechsel zwischen extrem schwer und extrem leicht geht schneller, variabler etc.
EMALS ist halt einfach das modernere System.
Das scheint die Navy und ihr oberster Befehlshaber nach über 10 Jahren Praxiserfahrung allerdings anders zu sehen. Wie schon geschrieben: Ein moderneres System ist kein Vorteil, wenn es im Einsatz wiederholt versagt. Woher hast du deine Detailinformationen?

Seite 181

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Uebersetzt also :
"
EMALS

Während des Haushaltsjahres 2023 (FY23) stellte DOT&E fest, dass die Zuverlässigkeit von EMALS weiterhin auf dem Niveau der jüngsten Entwicklungstests lag (460 MCBOMF im FY21 und 614 MCBOMF im FY22). Trotz technischer Verbesserungen an Hard- und Software hat sich die Zuverlässigkeit gegenüber den Vorjahren nicht nennenswert verbessert, und die Abhängigkeit von technischer Unterstützung außerhalb des Schiffes stellt weiterhin eine Herausforderung dar.

Im Rahmen der Bemühungen, sowohl kurz- als auch langfristige Verbesserungen zur Behebung von Zuverlässigkeitsverschlechterungen bei EMALS zu erreichen, lieferte NAVAIR vor dem Einsatz der CVN 78 ein Software-Update und rüstete sämtliche Positionssensorblöcke der Katapulte auf. Die Entwicklung weiterer Verbesserungen wird fortgesetzt.

Darüber hinaus wurde in der EMALS Maintenance Workstation ein Display zur Situational Awareness (Lage-/Situationsdarstellung) hinzugefügt, das die Fehlersuche während des Betriebs erleichtert.

Weitere Einzelheiten sind im klassifizierten EFR von DOT&E zu finden."

Die neuesten Zahlen und Zwischenfälle aus dem Einsatz im Persischen Golf sind aus guten Gründen klassifiziert. Aber dort wird sicher auch nicht stehen, dass plötzlich alles wie am Schnürchen geklappt hätte – sonst hätte der Präsident diese Entscheidung wohl kaum getroffen.


Dass die Linkspresse auch hier in Amerika die Entscheidung kritisiert, verwundert nicht. Aber die, die damit im Einsatz arbeiten müssen, und die, die die alten Katapulte kennen, kritisieren es nicht – „modernes System“ hin oder her!
 
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Es war in der jüngeren Vergangenheit auch unzuverlässiger. Weiterhin kennen wir nicht alle Gründe.
Auch im Falle eines EMPs wären die Auswirkungen auf das EMALS interessant zu beobachten.
Auch gab es mal de Fortschrittsglauben, dass Bordkanonen überaltert seien, das Stealth das Allerheilmittel ist. Die Militärgeschichte ist gut gefüllt mit solchen Beispielen.
Auch hier in Deutschland mit dem VTOL-Hype der 60er und 70er.....
War auch alles moderner.......
Naja, wenn man etwas recheriert bekommt man aus offiziellen Quellen wie z.B. dem ‚The Office of the Director, Operational Test and Evaluation‘
schon „mehr“ Infos als nur ein „funktioniert unzuverlässiger“.
Mal als Beispiel vom EMALS ein Zitat aus diesem Report der zwar schon älter ist, Ich meine Anfang 21,

During the 8,157 catapult launches conducted through ISE 18, EMALS achieved a reliability of 272 mean cycles between operational mission failures
(MCBOMF), where a cycle is the launch of one aircraft.
This reliability is well below the requirement of 4,166 MCBOMF. The reliability concerns are amplified by the fact that the crew cannot readily electrically isolate EMALS components during flight operations because of the shared nature of the Energy Storage Groups and Power Conversion Subsystem inverters on board CVN78.
The process for electrically isolating equipment is time-consuming. Spinning down the EMALS motor and generators alone is a 1.5-hour process, precluding some EMALS maintenance during flight operations.

Mir persönlich langt schon die Info dass die Katapulte nicht komplett redundant sind. Sprich, gibts irgendwo ein Problem mit etwas, dass für alle Katapulte zuständig ist, funktioniert keins. Ist zumindest meine Interpretation.Scheinbar funktioniert(e) keins der Systeme mit neuer Technology auf Anhieb fehlerfrei oder so zuverlässig wie gefordert.

Keine offizielle Quelle, aber interessante Gedanken zum Wechsel zu Dampfkatapulten bei der Doris Miller gibt es z.B. Hier

Bei der ganzen Elektronik der Ford-Klasse wäre ein EMP fatal. Da bringt ein elektronisch gesteuertes Dampfkatapult sowieso nix.

Was ich halt nicht verstehe (hab ja auch keine Ahnung) …. Es wird auf dem gegenüber den Vorgaben unzuverlässigem EMALS rumgeritten, wobei mehr nicht gescheit funktioniert.
 
_olli_

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Das scheint die Navy und ihr oberster Befehlshaber nach über 10 Jahren Praxiserfahrung allerdings anders zu sehen. Wie schon geschrieben: Ein moderneres System ist kein Vorteil, wenn es im Einsatz wiederholt versagt. Woher hast du deine Detailinformationen?

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Die neuesten Zahlen und Zwischenfälle aus dem Einsatz im Persischen Golf sind aus guten Gründen klassifiziert. Aber dort wird sicher auch nicht stehen, dass plötzlich alles wie am Schnürchen geklappt hätte – sonst hätte der Präsident diese Entscheidung wohl kaum getroffen.

Dass die Linkspresse auch hier in Amerika die Entscheidung kritisiert, verwundert nicht. Aber die, die damit im Einsatz arbeiten müssen, und die, die die alten Katapulte kennen, kritisieren es nicht – „modernes System“ hin oder her!
Ich mach’s kurz…. Ich habe keine Ahnung, bin aber der Meinung dass Dein President noch weniger Ahnung hat. Ist meine Meinung.
Designtechnisch sind die Träger der Fordklasse für EMALS konstruiert. Da einfach zu sagen ach komm…. Schmeißt das EMALS raus das taugt nix und baut Dampfkatapulte ein (für einen Träger von vier) , ist halt ein Aufwand, Kostenintensiv und ggf. mit Einschränkungen verbunden, wo vernünftige Menschen überlegen könnten, EMALS feinzutunen.
Und was ist mit den anderen Systemen, die auch nicht so zuverlässig funktionieren wie gefordert?
 

alois

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Ja, aber wenn ich das richtig verstanden habe kann man bei EMALS das ganze genauer/feiner einstellen, linearer, Anpassung während des Vorgangs und der Wechsel zwischen extrem schwer und extrem leicht geht schneller, variabler etc.
EMALS ist halt einfach das modernere System.
Auch auf Dampfkatapulten wurden sehr leichte Flieger gestartet. Noch leichter werden die Drohnen nicht sein, denn dann können die einfach so vom Deck weg abheben. Die Drohnen die derzeit in Entwicklung sind, sind allesamt recht fette Klopper, ähnlich der anderen Flieger auf dem Träger. Es ist schwer ein Argument zu finden, das das Dampfkatapult ausschließt. Der einzige Grund ist die Umplanung des Antriebes um des ganzen Drumherum um Dampfkatapulte zu ermöglichen. Das wird nicht passieren, da bin ich mir sicher. Die EMALS werden bleiben. Die Werft wird sich die Planung teuer bezahlen lassen, nimmt das Geld mit und wenn der Clown weg ist, macht man normal weiter mit den EMALS. Der Zug ist jetzt abgefahren, auch wenn der Clown herum tollt.
 
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Hallo zusammen, die Washington Post hat heute einen weiteren Artikel veröffentlicht, in dem steht, dass POTUS 47 kürzlich Interesse daran gezeigt hat, die Kommandobrücke auf Flugzeugträgern der Ford-Klasse weiter nach vorne zu verlegen. Ich erinnere mich an eine Rede vor kurzer Zeit, in der POTUS 47 erneut mit einer unbenannten Person über Flugzeugträger gesprochen hat. Diese Person meinte, die Kommandobrücke von Flugzeugträgern der Ford-Klasse liege direkt über der Waffenkammer. 🤦‍♂️

Tatsächlich werden die Waffen auf einem Ford-Class-Träger (CVN‑78 bis CVN‑81) jedoch in mehreren tiefen, stark geschützten Magazinen unter dem Flugdeck gelagert – verteilt auf verschiedene Decks im vorderen und mittleren Bereich des Schiffs, in der Nähe der Aufzüge und Waffenmontagebereiche.

Hier eine Zusammenfassung auf deutsch:
Die US Navy erwägt eine umfassende Neugestaltung ihrer Flugzeugträger der Ford-Klasse, um den ästhetischen Vorstellungen von Präsident Donald Trump zu entsprechen. Geplant ist, die Kommandobrücke („Island" /dt.: "Insel“) weiter nach vorn zu verlegen, sodass die Schiffe stärker dem Erscheinungsbild von Trägern aus dem Zweiten Weltkrieg ähneln. Laut mehreren aktuellen und ehemaligen Regierungs- und Marinevertretern wäre diese Änderung extrem kostspielig, könnte Milliarden verschlingen und das Bauprogramm erheblich verzögern. Bereits zuvor hatte Trump angeordnet, bei künftigen Trägern wieder dampfbetriebene Katapulte anstelle moderner elektromagnetischer Systeme zu verwenden – eine Umstellung, die ebenfalls Milliarden kosten und weitere Verzögerungen verursachen würde. Die Navy betont, dass die derzeitige Position des „Island“ effizienter und sicherer sei, da sie mehr Platz für Flugzeuge schafft und Turbulenzen bei Landungen reduziert. Parallel dazu sieht sich die Flotte mit hohen Einsatzbelastungen, Wartungsrückständen und Problemen auf einzelnen Schiffen wie der USS Gerald R. Ford und der USS Abraham Lincoln konfrontiert. Seit seiner Rückkehr ins Amt zeigt Trump zudem großes Interesse am Design von Kriegsschiffen, darunter Pläne für neue „Trump Class“-Schlachtschiffe, deren Kosten das Congressional Budget Office auf 275 Milliarden Dollar über 30 Jahre schätzt.
Quelle (Englisch, aktuell noch nicht hinter einer Paywall)
 
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Hier mal der mögliche Grund auf die derzeitigen Logistik-Probleme auf der "Lincoln." Schon vor Monaten sollen
die Iraner da die Nachschubbasis am Golf zerstört haben aber irgendwie kann ich echt nicht glauben, dass die
USA es nicht geschafft haben soll dort mit Hilfe einiger Transportflüge mal schnell ein paar hundert Tonnen des
wichtigsten Nachschubes an den Golf zu bringen um so ein Schiff auch länger im Einsatz halten zu können denn
dafür braucht man ja eben nicht nur ständig Treibstoff und Waffen für die Flugzeuge.

Logistikbasis schwer getroffen: Bericht: Verheerender iranischer Angriff befeuerte Flugzeugträger-Chaos - n-tv.de

Also irgendwie komisch das der "Antifriedensminister" davon sprach dass alle Träger der USN gut ausgestattet
wären und alles Nötige bekommen während ich beim GröPaZ eh' nichts mehr glaube, schon gar nicht das es
sich bei diesen Berichten von den Zustanden an Bord der "Lincoln" nur um "Unwahrheiten" handeln würde...
 
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Hier mal ein paar bemerkenswerte Worte eines früheren Marinefliegers zum Thema.
 
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USS Gerald R. Ford

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