USS Gerald R. Ford

Diskutiere USS Gerald R. Ford im Wasserfahrzeuge Forum im Bereich Land- und Wasserfahrzeuge; Soweit ich weiß, sind auch CVN-82 und CVN-83 bereits geplant. Es wurden auch schon die Namen der Schiffe festgelegt. Allerdings steht die...
Diamond Cutter

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Soweit ich weiß, sind auch CVN-82 und CVN-83 bereits geplant. Es wurden auch schon die Namen der Schiffe festgelegt.
Allerdings steht die Finanzierung noch aus. Wenn es irgendwann einmal soweit sein wird, ist womöglich eine andere Administration am Ruder und zieht aus den derzeit gemachten Erfahrungen den Schluss, dass der Einsatz von Trägerkampgruppen nur noch dann möglich sein wird, wenn auch deren In-See-Versorgung mit Treibstoff, Munition und Verpflegung nebst 'unwichtigeren' Dingen wie Klopapier sichergestellt werden kann. Was man gerade von der 5.Flotte hört, klingt diesbezüglich nicht gerade Vertrauen erweckend.

Gruß
André
 
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alois

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Rein Wartungstechnisch ist das doch auch ein Alptraum?
Hört man auf den Nimitz Trägern von Alpträumen bezüglich der Wartung? Ich denke nicht. Es ist eine bewährte Technik, die aber so langsam zur Geschichte gehört. Die Zeit des Dampfes ist so langsam vorbei.

Was die Herstellung angeht. Wie kompliziert ist so ein Dampfkatapult? Eigentlich nicht sonderlich. Wie oft wird ein solches Katapult hergestellt? Alle paar Jahre. Wie lange braucht man ein solches zu bauen? Ein paar Monate? Die Dinger werden eh nicht durchgehend in Serie hergestellt. Wenn man eines will wird der Hersteller auch eines bauen. Gleiches dürfte auch für EMALS gelten. Die Dinger sind schneller gebaut als der Träger selbst. Und wenn die Finanzierung der nächsten Träger fest steht, kann gleich eine kleine Serie hergestellt werden und dann kommt paar Jahre nix mehr, bis zur nächsten Bestellung.
 
lutz_manne

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Hört man auf den Nimitz Trägern von Alpträumen bezüglich der Wartung? Ich denke nicht. Es ist eine bewährte Technik, die aber so langsam zur Geschichte gehört. Die Zeit des Dampfes ist so langsam vorbei.

Was die Herstellung angeht. Wie kompliziert ist so ein Dampfkatapult? Eigentlich nicht sonderlich. Wie oft wird ein solches Katapult hergestellt? Alle paar Jahre. Wie lange braucht man ein solches zu bauen? Ein paar Monate? Die Dinger werden eh nicht durchgehend in Serie hergestellt. Wenn man eines will wird der Hersteller auch eines bauen. Gleiches dürfte auch für EMALS gelten. Die Dinger sind schneller gebaut als der Träger selbst. Und wenn die Finanzierung der nächsten Träger fest steht, kann gleich eine kleine Serie hergestellt werden und dann kommt paar Jahre nix mehr, bis zur nächsten Bestellung.
Ich gehe auch davon aus, dass so ein Dampfkatapult zwar insgesamt komplex ist, aber im Vergleich mit dem elektronischen System viel einfacher, preiswerter und zuverlässiger ist. Vielleicht sogar im Kriegsfall besser an Bord zu reparieren.
Wer kennt nicht, die technologische Komplexität bei seinem KFZ, die einen gerne das Auto aus den 2000ern zurückwünschen lässt.
Das der POTUS als alter (Geschäfts-) Mann natürlich weiss, dass Konzerne gerne viel modernen Schnickschnack für viel Geld verkaufen, er bzw. die USA aber gerne Kriege führen wollen, braucht er was zuverlässiges. Also lieber 100 preiswerte, bewährte und zweckmässige T-34 als ein supermoderner, teurer, aber anfälliger Tiger-Panzer.

Für meinen Geschmack sollte man moderne Technologien erstmal komplett ausentwickeln und dann zum Einsatz bringen. Bei Flugzeugträgern die in den letzten Jahren übliche "Produkt reift beim Kunden"-Variante zu fahren, ist bedenklich.

Und wer noch über Dampftechnik lacht... Jedes noch so moderne Atomkraftwerk, ist nichts anderes als ne große Dampfmaschine, wie Harald Lesch mal so sachlich einfach sagte.
 
Diamond Cutter

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Wie oft wird ein solches Katapult hergestellt? Alle paar Jahre. Wie lange braucht man ein solches zu bauen? Ein paar Monate? Die Dinger werden eh nicht durchgehend in Serie hergestellt. Wenn man eines will wird der Hersteller auch eines bauen.
Ähm, wenn man Google mit dem Suchbegriff: C13 catapult out of production füttert, bekommt man die Info, dass die (bislang) letzten US-amerikanischen Dampfkatapulte für CVN-77 gefertigt wurden.
Das ist bald zwanzig Jahre her.
Werkzeuge, Lieferketten, Expertise - wie wahrscheinlich ist es, dass die US Navy das alles als Rückfallebene vorgehalten hat?

Gruß
André
 
pok

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Alien
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... Die Zeit des Dampfes ist so langsam vorbei.

...
Die Träger sind alle nuklearangetrieben, und damit bleibt Dampf das Mittel der Wahl, um die Energie aus der Kernspaltung in Schraubenumdrehungen zu verwandeln. Eigentlich ganz logisch, zumindest unter energetischen und vereinfachenden Gesichtspunkten: Warum sollte man die Energie erst in elektrischen Strom umzuwandeln und in Kondensatoren zu speichern, bevor man damit Flugzeuge von Bord schießt – zumal, wenn das System nach 10 Jahren immer noch nicht so funktioniert wie geplant?


Einige WWII-Träger der Essex-Klasse, wie zum Beispiel die CV-10 Yorktown, wurden mit Dampfkatapulten nachgerüstet und hatten ursprünglich gar keine Katapulte.
 
pok

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Alien
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Autsch! Das solltest du lieber nochmal nachschlagen. Google sagt mir etwas anderes.

Gruß
André
Das habe ich ohne jede Recherche so geschrieben, da ich nach über 10 Besuchen bei ihr quasi Stammgast bin.


Als sie 1943 in Dienst gestellt wurde, hatte sie ein Traverse-Hangar-Deck-Katapult, mit dem man kleine Flugzeuge quer zur Fahrtrichtung direkt aus dem Wartungsdeck schießen konnte.


Erst 1953, bei einer längeren Überholung, bekam sie dann zwei Deckkatapulte, die Dampf, Hydrauliköl und Druckluft für einen Schuss benötigten. Diese waren aber nicht direkt dampfgetrieben, sondern der Dampf wurde unter Deck in die Anlage geleitet.
 
pok

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Alien
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... und wenn das letzte Dampfkatapult vor 20 Jahren hergestellt wurde hat man da auch einen Fähigkeitslücke in Bezug auf Produktion und Engineering.
Diese Fähigkeitslücke gibt es nicht, denn alle zehn Nimitz-Class-Carrier haben jeweils vier solche Katapulte. Diese werden regelmäßig überholt und auch ausgetauscht – bis zum Lebensende der CVN-77 etwa im Jahr 2060.

Diese Diskussion dieses Wochenende ist wie ein DFMEA-Brainstorming, bei dem jeder in den Raum werfen darf, was so alles schiefgehen kann und warum eine an sich ausgereifte Idee katastrophale und tödliche Folgen haben könnte. Mit dem Unterschied, dass wir alle Laien sind und keinen Zugriff auf die relevanten Fakten haben. Und ja, der Präsident hat diesen Zugriff und gut bezahlte Spezialisten, die es ihm erklären – auch wenn die deutsche Presse es anders darstellt.
 
AMeyer76

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Und ja, der Präsident hat diesen Zugriff und gut bezahlte Spezialisten, die es ihm erklären
Das mit den Dampfkatapulten ist ja noch irgendwie nachvollziehbar. Aber wie erklärst Du Dir das, dass die Insel weiter nach vorne soll? Was hat das denn für einen Sinn?
 
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Alien
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Naja, ich bin ja nicht der Flugzeugforum-Erklärbär, ich schreibe nur zu Sachen, von denen ich etwas weiß.
 
scapegrace

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[Quote[

Dass die Linkspresse auch hier in Amerika die Entscheidung kritisiert, verwundert nicht. Aber die, die damit im Einsatz arbeiten müssen, und die, die die alten Katapulte kennen, kritisieren es nicht – „modernes System“ hin oder her!
[/QUOTE]

was sollen die Kampfbegriffe hier im Forum? Wieder einmal dem Potus nachgeplappert! Wenn man ganz rechts steht ist narürlich alles andere Links von einem.
 
Intrepid

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... Erst 1953, bei einer längeren Überholung, bekam sie dann zwei Deckkatapulte, die Dampf, Hydrauliköl und Druckluft für einen Schuss benötigten. Diese waren aber nicht direkt dampfgetrieben, sondern der Dampf wurde unter Deck in die Anlage geleitet.
Es gibt Essex-Klasse-Flugzeugträger mit Dampfkatapulten, die Yorktown gehört nicht dazu. Sie hatte zuletzt H8 Hydraulikkatapulte erhalten. Ich denke, Du kennst Dich bei Flugzeugträgern nicht so gut aus wie einige hier im Forum, die sich intensiver mit dem Thema beschäftigt haben.

Nachtrag, ich habe diese Website gefunden, die es ganz gut zusammenfasst:
The two sub-types of SCB-27 modifications were primarily a result of changes in catapult technology in the early-1950s. SCB-27A vessels utilized a pair of H 8 slotted-tube hydraulic catapults, while the later SCB-27C vessels were fitted with a pair of C 11 steam catapults, a British innovation (in fact the first four installed, on USS Hancock and USS Ticonderoga, were British-built). To accommodate the catapult machinery, the SCB-27C vessels were slightly heavier (43,060 vice 40,600 tons) and after bulging wider abeam (103 vice 101 feet) than their SCB-27A sisters. Additionally, the SBC-27C carriers were equipped with jet blast deflectors, deck cooling, fuel blending facilities, emergency recovery barrier and storage and handling for nuclear weapons, which was not included in all of the SCB-27A carriers. Under SCB-27C the No. 3 (after) elevator was moved to the starboard deck edge; this elevator was located further aft on the first three SCB-27C ships than it was on the ships which received it concomitantly with an angled flight deck under the SCB-125 program.

The greater capacity of steam catapults meant that the 27C ships were able to serve as attack carriers through the Vietnam era while their hydraulic-equipped 27A sisters were relegated to antisubmarine duties.
Am Ende gibt es auch eine Liste, welcher Essex-Klasse-Träger welche Umbaumaßnahme erhalten hat. Der vielseitigste war in meinen Augen die Intrepid ... natürlich. Sie hat die besten CVS- und die besten CVA-Maßnahmen erhalten, war zum Schluss für beide Aufgaben zu gebrauchen.
 
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scapegrace

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Flieger-Ass
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Das darfst du aber zum Flugzeugforum Guru nicht sagen, denn schließlich kennt sich sein Präsident oder wie er gerne sagt seine Administration zum Glück glänzend aus!
 
T6G

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Vermute ich nicht, aber nur die deutsche Presse ist bei dir im negativvisier, gibt es in den USA oder anderen Ländern nicht auch Schlechte Beispiele
 
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alois

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Die Träger sind alle nuklearangetrieben, und damit bleibt Dampf das Mittel der Wahl, um die Energie aus der Kernspaltung in Schraubenumdrehungen zu verwandeln. Eigentlich ganz logisch, zumindest unter energetischen und vereinfachenden Gesichtspunkten: Warum sollte man die Energie erst in elektrischen Strom umzuwandeln und in Kondensatoren zu speichern, bevor man damit Flugzeuge von Bord schießt – zumal, wenn das System nach 10 Jahren immer noch nicht so funktioniert wie geplant?
Das ist der letzte notwendige Einsatz von Dampf. Ansonsten ist Dampf out.

Die Chinesen haben für ihr EMALS auch ein System entwickelt, wo die Energie in Kondensatoren gespeichert wird, statt der etwas altertümlich anmutenden Schwungscheibe der Amis. Keine Mechanischen Teile mehr, die viel Wartung benötigen, lange Zeiten zum hoch und wieder runter fahren, bis auf den Schlitten.



Einige WWII-Träger der Essex-Klasse, wie zum Beispiel die CV-10 Yorktown, wurden mit Dampfkatapulten nachgerüstet und hatten ursprünglich gar keine Katapulte.
Die Yortown hatte nur hydraulische Katapulte, wie @Intrepid schon ausführte. Beim Umbau der alten Essex Träger muss man wissen, dass diese von Grund auf umgebaut wurden, teils in Schritten durch verschiedene SBC Stufen, teils komplett in einem Zug. Sie wurden nicht nur wegen der Katapulte umgebaut, sondern auch wegen dem Schräglandedeck und anderer Dinge. Bei den Fords muss man nun die gesamte Antriebsanlage umbauen, um den zusätzlichen Dampf zu bekommen, der gebraucht wird. Es geht auch nicht nur um die Katapulte, sondern auch die Fangseilanlage. Auch müsste dann umgebaut werden. Sonst kommt man in Platzproblemen, wenn man immer noch viel Strom für die Fangseilanlage braucht und zusätzlich Dampf für die Katapulte. Die Struktur der Schiffe ist auf EMALS ausgelegt. Man müsste alles aufwendig umkonstruieren, umbauen.

Die Amis haben einen Fehler gemacht. Sie haben nicht ein Testschiff gebaut und erst mal ein EMALS einem langen Test auf See unterzogen, also z.B. den letzten Nimitz, erstmals mit EMALS gebaut, zum testen. Sie haben gleich eine ganze Klasse mit einem ungetesteten System geplant und stehen jetzt da mit einem System, das nicht so funktioniert wie geplant, mit archaisch anmutenden Schwungscheiben.
 

Flint

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So große rotierenden Maßen sind der Tot einer jeder Lagerung durch die auftretenden Kreisel-Kräfte bei Schiffsbewegung, wenn der Kreisel gefesselt ist.
Es sei denn, es war so gewollt und sie hatten vor, den Träger im Raum-Zeit-Kontinuum zu stabilisieren ..... :014:
 
_olli_

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Vermute ich nicht, aber nur die deutsche Presse ist bei dir im negqtivvisier, gibt es in den USA oder anderen Ländern nicht auch Schlechte Beispiele
Von Trumps Seite aus gesehen schon.… MSNBC, CNN, New York Times oder Washington Post z.B. (nicht! Zu verwechseln mit New York Post und Washington Times!)
Fox News ist gespalten, die Shows am Abend stehen eigentlich hinter Trump. Bei den Tagesnachrichten ist eher andersrum, weswegen Trump auch Fox News Fake News unterstellt.
Extremer sind da Newsmax oder ONA ( OneAmerica News Network) wobei ONA nicht mehr so die Reichweite hat.
Im ganzen ist es etwas komplizierter, z.B. mit den! ganzen Lokalsendern die einer landesweiten Mediengruppe angehören wie Sinclair Broadcast Group oder Salem Media Group.
Prinzipiell würde ich sagen, daß die Presse/Sender in den Großstädten mit Umland eher die Aussagen/Vorhehen etc. von Trump und dessen Regierung hinterfragen und recherchieren und auch kritisch berichten, die Sender etc auf dem Land ohne zu hinterfragen Infos übernehmen und weitergeben. Gerade Sinclair mit ihren hunderten landesweiten Pro-Trump Lokalsendern haben eine große Reichweite.
Gehört jetzt absolut nicht hierher, aber nachdem einige meinen nach Trump wird wieder alles Gut, wäre ich mir da nicht so sicher.
 
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