VEB Plasticart

Diskutiere VEB Plasticart im Modellbau allgemein Forum im Bereich Modellbau; Ich weiß nicht, ob man die heutige mit der damaligen , vor allem politischen Situation so mir nichts dir nichts vergleichen kann...

scialfa

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Ich weiß nicht, ob man die heutige mit der damaligen , vor allem politischen Situation so mir nichts dir nichts vergleichen kann...
 
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boxkite

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... Was die Modellpolitik betrifft: war die AN-12 in den 80ern nur Bückdichware und wurde der 5. Besatzungsmacht in den südlichen Gefilden vorenthalten oder erschien die schon gar nicht mehr in den schwarzen Pappkartons? Mir ist die nie begegnet, auch später von Master-Modell nicht.
Sie ist Dir wahrscheinlich nicht begegnet, da die Verteilung auf die Spielzeugläden manchmal nicht nachvollziehbar erfolgte, denn ich habe zum Kindergeburtstag Ende 1978 drei Bausätze von meinen Schulkumpels geschenkt bekommen: Es war in allen drei Fällen die An-12 :blink: ! Die Jungs haben den Bausatz garantiert vor Ort gekauft. Vermutlich ist eine Palette voll davon hierher geliefert worden - dafür bist Du an Deinem Heimatort leer ausgegangen. Ich kann Dir aber keine abgeben, denn nachdem ich ein Modell an einem einzigen Nachmittag komplett "zusammengedengelt" habe (inkl. "Lackierung" aus der umgebördelten Tube), verließ mich bei Nr. 2 und 3 die Lust und sie verschwanden auf Nimmerwiedersehen - keine Ahnung, wem ich damit eine Freude gemacht habe.
Heute würde ich den Kasten mit den An-12-Einzelteilen wohl aus nostalgischen Gründen nicht mehr rausrücken.
 
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Astronaut
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Mittlerweile allerdings ist die An-12 von Plasticart wirklich zur "Bückdichware" geworden, da die Form bereits bei Plasticart um 1985 havariert ist und unbrauchbar wurde, folglich verschrottet. So ist die An-12 auf ihre Weise ein kleines Schätzchen.
Erschienen sind ab 1978 zwei Ausführungen.
Zuerst die zivil geprägte Ausführung:



Später dann die doch die dem besser Verwendungszweck entsprechende Variante:



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scialfa

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Das ist doch mal ne Antwort. Da meine Modellbauleidenschaft nach 85 startete, macht das Sinn. Die Militariagrafik ist natürlich endgeil, man meint da wird ein T-54/55 abgeworfen.
 
Flugi

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Das lässt sich heute auch nicht mehr verifizieren. Also, was soll es?
Schaut Euch doch die anderen Modelle von KVZ an. Selbst die AN-12, sieht zwar wie An-12 aus, aber die Maße in 1:100 sind jenseits von gut und Böse.
Warum habe ich bei meiner Tu-114 wohl die Tragfläche abgeschnitten?
Warum muss man den Modellbau aus den 1960Jahre mit heute vergleichen? Es war eine völlig andere Zeit und damals lief das alles noch unter Spielzeug, pädagogisch wertvoll, mit drehenden Rädern, beweglichen Rudern und anderen Gimmicks.
 
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Monitor

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Diese Verpackungsversion ist mir auch neu. (Möglicherweise nur für Export?)
Der Nassschiebebilderbogen* ist allerdings wohl bei allen Ausgaben gleich.

* Decalsatz

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Modellhubifan

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Ich denke auch nicht, dass eine An-12 für den Preis verkauft wird.

Die Draken hat man sicher gewählt, da Schweden neutral war und nicht der NATO angehörte und man sicher auch keinen kalten Krieg im Kinderzimmer wollte, sonst hätte man z.B. einen Starfighter angebieten können, auch sehr populär das Flugzeug damals.

Von Lizenzgebühren habe ich auch noch nichts gehört.

Und es waren alles Eigenkonstruktionen. Warum glauben viele, dass die DDR Konstrukteure dazu nicht in der Lage waren. Auch in anderen Foren wird das immer wieder angezweifelt und es werden Vergleiche mit Airfix o.ä. Firmen angestellt, von denen man abgekupfert haben soll. Das ist totaler Quatsch.
Und wie Bernhard schon schrieb, die Modelle waren als Kinderspielzeug ausgelegt. Das hat mit dem Maßstabsmodellbau heutiger Tage nix zu tun. Schau dir doch einfach mal die ersten Modelle an, da stimmt evtl. das Gesamterscheinungsbild, aber geht man mal an die Abmessungen, passt einfach nix zusammen, zumindest nicht auf einen Maßstab.

Die westlichen Verkehrsmaschinen waren ganz bestimmt als Devisenbringer gedacht, was sicher auch sehr gut funktionierte.

In Zschopau entstanden die Zeichnungen für die Spritzgußformen, diese sind dann in Annaberg-Buchholz entstanden. Ich kenne nur einen einzigen vollständigen Satz Zeichnungen für die An-24. Entstanden in den Jahren 1965/66. Kurz darauf dann die Formen und ab etwa Ende 1967 war das Modell in den Läden erhältlich.
Unten mal ein Lageplan der Rumpfhälften in der späteren Form.


Ganz am Anfang hieß der Decalbogen noch "Spezial-Lackschiebebild", heute aber immer noch als Abziehbilderbogen gebräuchlich.
 
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Modellhubifan

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Leider habe ich auf meinen Aufruf eine Seite zuvor nicht eine einzige Reaktion bekommen, dass sehr schade ist. Aber vielleicht kommt ja jetzt doch noch was, da das Thema doch wieder etwas präsenter ist.
Gruß Torsten
 
Moquai

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Als im äußersten Westen der BRD lebender Bastler bin ich mit diesen Bausätzen etwa Mitte der 80er in Berührung gekommen, und war von den "eher unbekannten /ausgefallenen" Typen begeistert.
Bei "uns" quasi nur im Tausch mit Tschechen oder Russen zu haben, waren das schon Hingucker!

Zur "Wendezeit" lagen dann Palettenweise Tupolew & Co für 1-2DM in den Ramschläden der Restpostenhändler.
Hätte ich damals schon gewusst, was da mal für Wertsteigerungen kommen....

Was das "Können der Konstrukteure" angeht, war der teilweise simple Aufbau vermutlich eher den begrenzten Finanzen geschuldet, könnte ich mir vorstellen!?
Da sind doch einige recht schöne Details auszumachen...
 

scialfa

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Um dann nochmal was zu schreiben, bevor hier was in den falschen Hals kommt. Die meisten Formen sind offensichtlich in den 60/70ern entstanden. Man überlege mal, was damals Stand der Technik im Formenbau war, was frästechnisch geleistet werden konnte und was auch im Spritzguß geleistet werden konnte. CAD war sicher noch ein Fremdwort... Ich gehe davon aus, das die Plasticart-Modellbausätze zu ihrer Zeit Stand der Technik waren. Man möge das evtl. mal mit altersgleichen westlichen Bausätzen vergleichen... Natürlich kann es sein, das die Maßstabsgetreuheit hier und dort fehlte, aber offensichtlich konnte man sich tw. nur an öffentlich zuänglichen Zeichnungen orientieren. In der Hinsicht wäre es interessant, welche Formen wann erstellt wurden und wie aktuell/alt das jeweilige Original zu der Zeit war. Gerade bei der Cub kann ich mir kaum vorstellen, dass man da an Original-Unterlagen rankam. Was mich wieder zur 727 bringt, Erstflug laut Wiki 1963. Seit wann gab es den Bausatz? Und auch wenn viele das Thema unterschätzen mögen, da ich mich viel mit DDR-Themen beschäftige halte ich es durchaus schon für sehr bemerkenswert, das damals ein/zwei Modell(e) des BBKF auf den Markt kam. Ein gewisser Erich hätte gesagt: hier ham die Jenossen versacht. Von daher halte ich auch eine F-104 schon im Denkansatz für ausgeschlossen, soweit ging die Liebe zum Modellbau dann doch nicht. Grundsätzlich auffällig scheint mir zu sein, dass das Gros der Bausätze bereits Ende der 60er spätestens vorhanden war, wenn man diverse Bilder von Bauanleitungen hier im Forum sieht. Gab es denn später, also in den 70/80er noch wirkliche Neuheiten? Mir würde spontan die Let-410 und die Wostok einfallen.
 
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Man hatte durchaus den Export immer im Blick, siehe ja auch Anzeige im japanischen Koku-Fan.
Mit dem Erscheinen der An-12, fast zeitgleich kamen ja die Jak-40, Mi-10K, Jak-24, Tu-154 und Dassault Mercure heraus, hatte man seine ökonomischen Potenzen auf Jahre hinweg ausgeschöpft. Lediglich die Tu-20 konnte ein wenig später noch angeboten werden. Nach längerer Pause dann noch die Let L-410 bevor mit der Tupolev Tu-2, Bewrijew Be-6 und der Suchoj Su-7 der Schritt zum Maßstab 1:72 begangen wurde. Komplettiert wurde dieser Maßstab dann mit der Antonov An-14 bevor Ende der achtziger Jahre dann Hugo Junkers auch in DDR hoffähig wurde und mit der Junkers G-23 / 24 ein Modell in verschiedenen Varianten erschien, wobei zeitlich bedingt gar nicht alle geplanten Versionen umgesetzt werden konnten.
Die Iljushin Il-4 war noch kurzzeitig schon unter marktwirtschaftlichen Bedingungen erhältlich bevor sie auch in blaue Kartons aus Bünde verpackt wurde.

Die Junkers F-13 ist das letzte "Kind" aus Zschopau, hier hat aber dann die Firma Revell bei der Form zugegriffen.

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eggersdorf

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Natürlich kann es sein, das die Maßstabsgetreuheit hier und dort fehlte, aber offensichtlich konnte man sich tw. nur an öffentlich zuänglichen Zeichnungen orientieren. In der Hinsicht wäre es interessant, welche Formen wann erstellt wurden und wie aktuell/alt das jeweilige Original zu der Zeit war. Gerade bei der Cub kann ich mir kaum vorstellen, dass man da an Original-Unterlagen rankam.
Klarer formuliert also ein Opfer der - selbst auferlegten - übertriebenen Geheimhaltung.
 
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