Naaaa... wieder mal "rechtzeitig" ein paar Wortmeldungen aus Russland gefunden?
Wohl gerade noch um ggf. nicht mehr von staatlicher Souveränität, dem mal 2022
lauthals verkündeten Einsatz der NATO und EU gegen "jede Art von Aggressionen"
(real aber nur gegen russische und chinesische) reden zu müssen, vom Völkerrecht
eh' nicht mehr wie man ja spätestens bei den israelischen und amerikanischen
Angriffen im Iran sehe konnte. Da galt dann plötzlich das Recht einer "Aggression"
zuvor zu kommen obwohl zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit kein Angriff des Irans
auf Israel geplant war.
Jetzt legt man schon mal die propagandistische Rechtfertigung für einen möglichen
Angriffskrieg und wir wissen schon, das die USA bereits in Venezuela vorbereitende
CIA-Aktionen durchführen. Legt man hier den gleichen völkerrechtlichen Maßstab
wie für Israel, dann dürfte/ müsste Venezuela einem Angriff der USA zuvorkommen!
Noch schlimmer wäre, dass wir - so wir nicht erneut unsere Grundsätze über den
Haufen werfen wollen - sogar Venezuela gegen einen Angriff helfen müssten... und
das völlig unabhängig seiner fragwürdigen innenpolitischen Struktur! Brrrrrrr...
Legten wir - auch hier - doch nur die gleichen Regeln für mündliche Aussagen von
Politikern aus unseren bzw. befreundeten Ländern an anstatt uns alles so zurecht zu
biegen wie man es gerade braucht um sich zu rechtfertigen!
Die "Idee" einer Stationierung von russischen bzw. chinesischen Waffen in Venezuela
geht bereits auf El Presidente Chavez zurück welcher sogar Russland die Errichtung
einer Marine-Basis angeboten hatte, vor über 20 Jahren.
Putin dachte damals wohl noch, er braucht das nicht, immerhin hatte man ein gutes
Verhältnis zur damals etwas kleineren NATO, jede Menge Abrüstungsverträge bzw.
vereinbarte Kontrollmechanismen aber real war die russische Flotte damals nur auf
dem Papier stark, viele Schiffe bereits überaltert und der Zuwachs von Einheiten arg
spärlich. Auch bei der russischen Luftwaffe sah es damals nicht besser aus und an
Geld herrschte auch nicht gerade Überfluss so das die Kosten-Nutzen-Analyse so
so einer Basis schnell gegen diese ausfiel, auch wollte man diese Beziehungen zu den
USA nicht unnötig komplizieren.
Ganz real bieten Raketen in Venezuela eh' kaum Vorteile, die Flugzeit von Sibirien aus
nach Alaska bzw. von U-Booten aus in die USA ist wesentlich kürzer.
Kuba und Nicaragua haben kaum ein Interesse an so einer Stationierung, zumindest
Kuba hat da ja schon mal Erfahrungen gesammelt.
Und aktuell wird Russland - egal was da einige Politiker von sich geben - kaum die
Mittel haben um überhaupt größere Einheiten an Schiffen, Flugzeugen und Raketen
für andere Schauplätze wie die Karibik abstellen zu können.
Ach ja... wer weiß Heute überhaupt noch, dass es die USA selbst waren, welche mal
in den 1960er/70er Jahren den weltweit größten Drogenhandel über die CIA bzw.
deren Freunden von Fernost bis Südamerika betrieben?