Vermutete Burevestnik Unfall 8 August 2019

Diskutiere Vermutete Burevestnik Unfall 8 August 2019 im Russische / Sowjetische LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Waehrend der Thread neue Waffen zeitweilig zu hat hier ein fur FF-Leser interessantes Teil uber der Burevestnik, die moglich betroffen war beim...

D-HUBI

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Erscheint mir sehr rätselhaft ... insbesondere unter dem kolportierten atomaren Strahl-Antrieb kann ich mir nicht wirklich etwas vorstellen!?
Das so etwas theoretisch machbar ist schon klar, nur wie es dann praktikabel in der Realität umsetzbar sein soll, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Haben die USA ja schonmal nachzu fertig entwickelt, aber dann aus guten Gründen eingestellt ... Projekt Pluto.
Obwohl Trump jetzt behauptet hat, die USA hätten längst einen solchen Flugkörper, aber besser:
Trump nennt Explosion auf russischer Militärbasis lehrreich
 
Jeroen

Jeroen

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Obwohl es keine Bestaetigung gibt zu welcher Waffe der Technologie gehoerte vom letzen Unfall, hier Berichterstattung zu das Bergen von Unterteilen in 2018 nach ein Testversuch von November 2017, wobei der Rakete nach etwa 2 Minuten Flug absturtzte. Es soll damals ab Juni 2016 bis 26 Februar 2018 insgesamt12 Testversuche gegeben haben, angeblich einer erfolgreich.
Vier Testversuchen waren zwischen November 2017 und Februar 2018, der kurzeste dauert 4 Sekunden, der Flug 5 Milen, der laengster Flug 22 Milen.
Russia is preparing to search for a nuclear-powered missile that was lost at sea months ago after a failed test
Russia Readies Recovery Effort for Nuclear-Powered Cruise Missile, Lost at Sea in 2017
 

D-HUBI

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@Jeroen
Ich verstehe das anders, insoweit es nicht um Flüge geht sondern lediglich um Testläufe eines entsprechenden Triebwerks ... wohlweislich wohl auf einem Ponton vor der Küste!?
 
Jeroen

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@Jeroen
Ich verstehe das anders, insoweit es nicht um Flüge geht sondern lediglich um Testläufe eines entsprechenden Triebwerks ... wohlweislich wohl auf einem Ponton vor der Küste!?
Es soll seit mindest Juni 2016 beides getestet sein stationaere Tests wie auch Flugtests.

Wie sollte eigentlich so ein Haupttriebwerk in stationaerer Position getestet werden, braucht man da kein Windtunnel?
Bei einem nukleair angetrieben Ramjet etwa?

Hier noch von NYT angesammelte Presseberichten zu der Umgang mit dem Unfall
In Russia, Days of Fake News and Real Radiation After Deadly Explosion
oder hier ein "Kopie des Artikles".
In Russia, Days of Fake News and Real Radiation After Deadly Explosion - The New York Times - Izod media
 

D-HUBI

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Es soll seit mindest Juni 2016 beides getestet sein stationaere Tests wie auch Flugtests.
Daran glaube ich eher nicht ... eher stationäre Tests des Triebwerks und Flugtests des Flugkörpers mit einem konventionellen Triebwerk. Beides zusammen würde aller Logik widersprechen ... erstmal muss ein Triebwerk zuverlässig laufen, bevor man es im Flug testen kann.
Aufgrund der Bedrohung der russischen Zweitschlagsfähigkeit durch die US-Raketenabwehrsysteme wird in Russland zur Zeit viel als fast einsatzbereit veröffentlicht, was nicht den Tatsachen entspricht, bzw. sich wenn überhaupt in einer sehr frühen Entwicklungsphase befindet.

Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, wie ein nukleares Strahltriebwerk funktionieren könnte ... außer vielleicht einem elektrischen Impellertriebwerk, das von einer Nuklearbatterie versorgt wird. Alles andere erscheint mir sehr nach Science Fiktion und das was die Russen zur Zeit betreiben eher als Grundlagenforschung ... wofür auch die genannten gezielten Laufzeiten des Triebwerks sprechen.
 
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Sczepanski

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ManfredB

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die Amerikaner vermelden dazu:
==> Evidence Grows That Russia's Nuclear-Powered Doomsday Missile Was What Blew Up Last Week (Updated)

Es scheint immer noch nicht eindeutig festzustehen, was da genau "schief gelaufen ist" ...
Interessante These:
... Details remain scarce about Burevestnik and how it works, but the most prominent working theory is that its main propulsion source is a nuclear ramjet. A weapon in this configuration would use rocket motors – potentially liquid-fueled, which would explain the source of the explosion in this accident – to boost it to the optimal speed for the ramjet to work. After that, air would pass over the nuclear reactor and get heated before passing through an exhaust nozzle at the rear to produce thrust.
This, in principle, would give the weapon virtually unlimited range and a maximum flying time measured in days or weeks. ..
 
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Mirka73

Mirka73

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So ähnlich wird das wohl aussehen...Was befördern die Pumpen und welche Rolle spielt dann das spaltbare Material in der Brennkammer? Seltsam ist so ein Triebwerk allemal :-D @ WaS und das Waffen zum Töten da sind , ist auch nichts neues.. Manche schon eingesetzte Waffen töten oder schädigen noch Jahrtausende nach Abwurf weiter durch Inhalation oder Hautkontakt. Das ist viel bedenklicher . Das hat nichts mit einer bestimmten Regierung zu tun. In einem Krieg sind solche Sachen nebensächlich.. Kernenergieantrieb – Wikipedia
 

Rhönlerche

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Es ist ein nuklearer Marschflugkörper auch noch mit Nuklearantrieb, aus dessen "Auspuff" verstrahlte Luft kommt. Im dritten Weltkrieg mag das egal sein, als Testlauf in der freien Wildbahn kann man die Verstrahlung nicht einfach hinnehmen.
 
Mirka73

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Es ist ein nuklearer Marschflugkörper auch noch mit Nuklearantrieb, aus dessen "Auspuff" verstrahlte Luft kommt. Im dritten Weltkrieg mag das egal sein, als Testlauf in der freien Wildbahn kann man die Verstrahlung nicht einfach hinnehmen.
Ja die Frage ist welcher Art Isotope da frei werden? Wird das künstlich hochgebauscht oder verheimlicht . Weiß ja keiner genau..Eventuell bräuchte man für solche Art Antrieb dann neue Verträge die solche Test unterbindet wenn dabei ein hohes Risiko besteht . Mit dem bestehenden Atomwaffentestvertrag scheint das ja nicht abgedeckt zu sein? Warum man das an einem Ort macht wo viele Menschen leben erschließt sich mir auch nicht. Russland hat doch genug unbesiedelten Raum für solche Experimente.
 

jackrabbit

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Hallo,

Eventuell bräuchte man für solche Art Antrieb dann neue Verträge die solche Test unterbindet wenn dabei ein hohes Risiko besteht.
Man geht wohl eher davon aus, dass der eigene Selbsterhaltungstrieb eine größere Anzahl von Tests eh unterbindet.
Wenn den testenden Staaten dies aber egal ist, wird man auch mit einem Vertrag nichts regeln können.

Grüsse
 
Airboss

Airboss

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"...dass man die Atmosphäre...verseuchen darf..."

Wer kümmert sich schon ums "Dürfen" . Das bisschen Strahlung juckt den Planeten bestimmt nicht. Ist das, was wir tagtäglich machen nicht weitaus schlimmer?
 
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