Vier Eduard MiG-21MF Fishbeds, alle im Flug

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Mein erster richtiger Baubericht hier. Der letzte echte Baubericht, den ich mal gemacht habe, war für eine Hasegawa F-16C Block 50 in 1/72 für den Viper II Group Build auf ARC – der vor rund zehn Jahren endete. Zeit fliegt wohl auch. Egal….:sleeping1:

Das Ganze begann nicht als Vier-Fishbeds-auf-einmal-Ding. Die erste (aus Eduards MiG-21MF Interceptor-Box) begann ich vor gut einem Jahr. Die kam auch eine Weile lang gut voran, nur um dann an Fahrt zu verlieren. Sie lag dann in Grundierung und einer Tarnfarbe eine ganze Zeit lang. Irgendwann zu Beginn des Jahres habe ich noch ein paar weitere Tarnfarben airbrushen können, aber das war eine eher frustrierende Aktion. Mit den AKAN-Farben (wasserverdünnbare Acryls) kam ich ich irgendwie nicht wirklich zurecht. Ich hoffe, das ändert sich bald. Macht nix, wenn’s schnell geht. :biggrin:

Das Cockpit und der Schleudersitz. Um die dreißig Teile im Bild! Die bedruckten PE-Teile sehen echt gut aus.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-01 by Motschke, on Flickr


Der Pilot wurde von einer Zvezda MiG-21bis „umgeschult“.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-02 by Motschke, on Flickr

Ich schätze mal, dass er in Ordnung sein wird, wenn die Haube geschlossen ist. Der Abzugsbügel für den Schleudersitz sieht gut aus.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-03 by Motschke, on Flickr


Haube zu und Cockpitfarbe gesprüht. Ich meine, die Cockpitfarbe habe ich bei dieser MiG noch selbst aus ein paar AKAN Blau- und Grüntönen gemischt, die ich die passende AKAN-Farbe noch nicht hatte.

Der „Schmiervogel“ im Hintergrund ist eine Su-24 Fencer in der Italeri-Auflage des Dragon-Kits. Die wurde vor 20 Jahren gebaut und mit Revell-Enamels „attackiert“ (bemalt wäre der falsche Ausdruck). Den Bauch habe ich aus Übungsgründen lackiert (und weil ich zu viel Farbe gemischt hatte).

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-04 by Motschke, on Flickr


Diese soll’s werden. Jemand eine Idee für die Bewaffnung? Was hätten die geschleppt? Im Moment denke ich an zwei R-13M und ein paar Bomben. Wahrscheinlich. Vielleicht.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-05 by Motschke, on Flickr

Diese Maschine ist auch auf dem Begemot-Bogen. Bei Begemot gibt es mehr Ansichten des Tarnverlaufs als bei Linden Hill. Da die Tarnung recht aufwendig ist und es die vier Oberseitenfarben in verschieden Grautönen dargestellt werden, habe ich den Plan gescannt, vergrößert ausgedruckt und dann mit Buntstiften ausgemalt. Das war auch praktisch, da einige im Original (und hoffentlich dann auch im Modell) helle Töne auf der Anleitung mit einer dunklen Schattierung dargestellt wurden – und umgekehrt. :wacko:

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-06 by Motschke, on Flickr
 
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Dieses Bild hatte ich schon mal im Stammtisch/bei den Projekten gezeigt. An der Stelle kam es dann auch zum Stillstand. Wie man sieht ist mehr Grün auf dem Papier als auf der Fishbed. Hatte bei meiner Harder& Steenbeck Evolution mit 0,2mm Düse oft Probleme mit an der Düse trocknender Farbe. Sehr nervig. :thumbdown:

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-07 by Motschke, on Flickr

Mein Versuch einer Farbenkartei. Für jede neu benutzte Farbe will ich eins dieser Cockpithaube-am-Stiel-Dingse nehmen und habe dann hinterher eine Referenz, wie die Farbe auf grundiertem Plastik aussieht. Die AKAN-Farben sehen von außen wunderbar bunt und psychedelisch aus, zeigen den tatsächlichen Farbton aber trotz Schüttelns nur schlecht. Die Cockpithauben-am-Stiel sind eigentlich so Displayteile für Nail Art, Fingernagelkunst oder wie man das nennt. Gibt’s für ein paar EUR für ein paar Dutzend bei Amazon. Grundierung ist Badger Stynylrez in der Umverpackung von Ultimate Modelling Products.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-08 by Motschke, on Flickr

Das war der Stand vor ein paar Wochen. Die sowjetische Fishbed hat noch ein paar Tarnfarben bekommen, alle von AKAN. Ich habe die „frischen“ (im Vergleich zu den ausgeblichenen) Farben wie in Linden Hills Anleitung für die aserbaidschanischen Fishbed vorgeschlagen. Die schienen mir zu passen. Die Azeris haben ihre SM aus alten sowjetischen Beständen, daher kann ich mir vorstellen, dass die Farben passen. Die Lackiererei war diesmal besser, aber noch immer sehr holprig. Ich habe eine spottbillige Fengda-Airbrush benutzt. Die hat sogar schönere Ergebnisse produziert als die wesentlich teurere H&S. Keine Ahnung. Vielleicht ist Airbrushen doch eine „dunkle Kunst“. Letztlich war die Fengda dann auch nicht ohne Tücken und hat den Geist aufgegeben.

Neben der sowjetischen SM sieht man auch Teile für drei weitere Fishbed. Zwei aus Eduards Royal Class-Box und eine aus der MiG-21MF „Fighter-Bomber“-Auflage. Die Überlegung ist, dass ich bei drei gleichen Bausätzen gleichzeitig nicht ganz so schnell wieder den Schwung verliere. Hat auch funktioniert. So weit. :whistling:

Im Moment sollen es die bulgarische und die kubanische aus der Royal Class-Kiste und die ägyptische aus der Fighter-Bomber-Kiste werden.

In_Prog_1man by Motschke, on Flickr

Montagelinie.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-09 by Motschke, on Flickr

Wenn man die mit roten Marker markierten Stellen etwas überschleift, passen die Tragflächen besser.

Die beiden kleinen Stücke Plastik im Fahrwerksschacht sind als Unterfütterung für ein wenig Spachtelmasse gedacht. Der Bausatz war an der Stelle ein klein wenig „zu kurz geschossen“. Es fehlte einfach eine kleine Ecke.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-10 by Motschke, on Flickr

Diese Lücke zwischen Rumpf und Tragflächen-Rumpf-Teil habe ich bei allen Eduard-Fishbed vorgefunden. Muss gefüllt werden. Habe das mit sehr dünnem Sheet gemacht.

Am rechten Bildrand sieht man noch wo die Tragflächenunterseite gespachtelt werden musste.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-11 by Motschke, on Flickr
 
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Das sollte eine Unterfütterung für Spachtelmasse beim Spalt an der Rumpfunterseite werden. Wollte eigentlich erst Magic Sculp dafür nehmen, da man das schön in den Spalt friemeln und dann mit Wasser glätten kann und sich so das Schleifen ersparen kann. Plastiksheet ging dann aber noch einfacher.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-12 by Motschke, on Flickr

Alle Fishbed sollen ja als fliegend gebaut werden. Der Zvezda-Pilot ist okay, aber ich wollte etwas Besseres. Dies ist ein sowjetischer Marineflieger von Aerobonus. Der steht aber mit hängenden Armen neben der Maschine, trägt deshalb auch keine Sauerstoffmaske. Die Details sind aber sehr schön ausgeformt, was die Lackierung erleichtern sollte.
Damit er ins Cockpit passt, muss also etwas gefrankensteint werden.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-13 by Motschke, on Flickr

Erste Schritte. Erste Schnitte? :FFTeufel: Die Beine wurden abgesägt und es wurden Löcher für Aluminiumdraht gebohrt.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-14 by Motschke, on FlickrFertig für die Formen. Die Sauerstoffmaske wurde mit Magic Sculp modelliert. Die Beine wurden an den Knien durchtrennt, aber dank des Aluminiumdrahtes etwas gebeugt wieder angefügt. Die Arme wurden auch gebeugt. An den Ellenbogen durchtrennt und dann mit Draht und Sekundenkleber wieder verbunden. Ha, dieser Frankenstein arbeitet ohne Nadel und Faden!

Der linke Arm (ganz rechts im Bild) hat einen Schubhebel in die Hand bekommen.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-15 by Motschke, on Flickr

Die ersten Formen haben nicht wirklich hingehauen. Gab diverse miese Güsse. Habe dann neue Armaturen für neue Formen gemacht.
LEGO (was sonst?) steuert Teile für die Formkästen bei.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-16 by Motschke, on Flickr


Neue Formen gemacht (und eine Sauerei :whistling:).
Habe für die Gießerei „neues“ LEGO gekauft. Bei BrickOwl.com kriegt man die normalen 4x2-Steine schon für einen Cent pro Stein. Dann kann man sich die Teile so zusammensuchen, we man sie für modulare Formkästen braucht. Sehr praktisch.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-17 by Motschke, on Flickr
 
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Die neuen Formen produzierten viel bessere Gießergebnisse. Diese Teile brauchen zwar mehr Bearbeitung, aber das war dank des weichen Resins mit Kneifzange und Skalpell schnell erledigt.
Der Pilot rechts ist schon an den den Sitz geklebt und hat den Steuerknüppel in der Hand. Alle brauchten etwas Hilfe beim Einstieg ins Cockpit, aber so passen sie auch nach der Lackierung „am Stück“ ins Cockpit. Eduards Ruderpedale musste ich aber wieder rausschneiden (keinem verraten!).

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-18 by Motschke, on Flickr

Batmen. Batmänner.
Durch die schwarze Grundierung sieht man die Details viel besser als beim gelblichen Resin.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-19 by Motschke, on Flickr

Bemalte Piloten mit Sauerstoffschläuchen und Mikrofonkabeln. Die Piloten wurden mit Revell Aqua, Vallejo, Citadel und AKAN bemalt. Die Sauerstoffschläuche sind aus dickeren Kupferdrähten entstanden, die mit dünneren Kupferdrähten umwickelt wurden. Etwas dick, aber noch in Ordnung. Die Mikrofonkabel sind aus noch dünneren Kupferdrähten entstanden. Die Drähte sind aus Kabeln von kaputten Elektrogeräten.
Die Schleudersitze sind etwas schluderig bemalt, aber das sieht man hinterher nicht mehr. Sachen malen, die keiner sieht? Keine Zeit dafür!

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-20 by Motschke, on Flickr

Piloten in ihren Cockpits. Die Helmvisiere erhielten einen Tropfen Tamiya X-22 und glänzen jetzt.
Etwas Drybrushing und ein paar Pigmente auf den Abdeckung der Instrumentenbretter und sie benutzt aussehen zu lassen. Die Linse des HUDs ist mit einer Mischung aus Mr. Color Klargelb und Klarorange entstanden. Das ganze HUD ist als transparentes Teil ausgeführt. Ich habe es von unten silbern lackiert. Mit den transparenten Farben sieht es ganz überzeugend aus.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-21 by Motschke, on Flickr

Ein Schritt zurück. Das Teil vor der Winschutzscheibe (D32) hat leichte Passprobleme. Eduard hat den Bausatz eigentlich sehr clever konstruiert und viele Stoßkanten liegen unter anderen Teilen. Mit dem „Überlauf“ aus dem Lufteinlauf (hier noch von etwas Flash verdeckt), der vor der Windschutzscheibe austritt, ist es schon sinnvoll, dies als einzelnes Teil zu konstruieren. Hier schleifen zu müssen wäre fies.
Mit roten Marker habe ich mir eine Referenz für die Schleiferei geschaffen. Die Schleiferei ging dann auch recht problemlos, aber das Nachgravieren….. Mal sehen, wie das dann unter Grundierung aussieht.
Man erkennt hier auch gut, dass die AKAN das MiG-Cockpit-Quietschgrün etwas anders interpretiert als Eduards bedrucktes PE dies tut. Wenn aber das Cockpit erst zu ist, sieht man von den Unterscheiden wenig. Im Bild davor sind die Unterschiede schon nicht mehr so deutlich (auch dank etwas Nachpinseln mit gemischten Farben).

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-24 by Motschke, on Flickr

Die Rumpfenden. Links aus dem Bausatz, rechts etwas ausgedünnt. Keine Ahnung, warum Eduard die so dick gemacht hat. Plastikfluss in der Form? Irgendwie sowas. Etwas Geschabe und Gefeile hat sie jedenfalls dünner gemacht. ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-22 by Motschke, on Flickr

So viel so weit. Mehr, wenn es… mehr gibt. :thumbsup:
 
Taylor Durbon

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Ein super Baubericht Moritz! 4 MiG‘s im Flug? Ich bin sehr gespannt. Was Aussenlasten angeht haben ResKit oder AdvancedModelling tolle neue Sachen rausgebracht.
 
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Sieht erstmal wirklich interessant aus!
Allerdings ist Deine geplante Bewaffnungsvariante mit 2 Bomben und zwei R-13M sehr ungewöhnlich. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob diese Kombination aus Abschuß- und Abwurfwaffen überhaupt zulässig ist. Wenn 21SM, dann vielleicht 2xR-13M + 2x R3R, wenn 21MF, dann 2xR13M und 2x R-60/RS-2US. Oder halt je Träger eine OFAB-250 oder innen den Mehrfachbombenträger MBD-2-67U mit 4 OFAB-50/100 und außen OFAB-50/100/250, das funktioniert bei SM und MF

Axel
 
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<...> Allerdings ist Deine geplante Bewaffnungsvariante mit 2 Bomben und zwei R-13M sehr ungewöhnlich. <...>
Prima. :thumbup: Ist gut zu wissen. Habe in der Richtung auch keine Bilder gefunden, deshalb war ich ohnehin unsicher und habe gefragt. Gut, dass einem hier geholfen wird. :thumbsup: Die Variante mit den R-3R hört sich interessant an.
 
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Die R-3R setzen allerdings das RP-22 - Funkmeßvisier voraus. Dieses ist nur in den Versionen MiG-21S, SM, ST, SMT und bis verbaut. In den Versionen MiG-21M, MF und MT ist das ältere RP-21 vorhanden. Das neuere RP-22 erkennt man unter anderem daran, daß in der kleinen Öffnung vor der großen Bugluke zwei Einfüllstutzen für Alkohol vorhanden sind und der Behälter entsprechend größer ist. Außerdem ist im Bugfahrwerkschacht rechts oben das Auslaßrohr für die Kühlflüssigkeit vorhanden.
 
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Hey Axel! Eduard hat einen Huckel unter der Luke, der wohl einen Behälter darstellen soll. Man muss etwas "Flash" wegschneiden, damit man überhaupt in den "Überlauf" gucken kann. Man kann den Behälter dann erkennen. Ich habe es allerdings nicht korrigiert, da schon eingebaut.
Es werden R-3R. Die kommen dann tatsächlich von ResKit, wie Taylor empfahl. Danke für den Tipp! :thumbup:

Habe ein bisschen an den Fishbeds weitergearbeitet.
Gleich in die Vollen. Beginnen möchte ich dieses Update mit dem einzigen wirklichen – WIRKLICHEN! – Schwachpunkt des Modells: dem Lufteinlauf!
(Was ist das mit Eduard und den Fishbed-Nasen?)
Der Lufteinlaufring ist stumpf. Die beiden links und rechts frisch aus der Box. STUMPF! Abgerundet. Mehr Farmer als Fishbed. Der Ring in der Mitte ist meine „geschärfte“ Version. Zehn Minuten mit Entgrater, Feilen und Sandpapier. Der Durchmesser ist nun auch etwas größer (allerdings noch immer zu klein!). Aus der Box beträgt der Innendurchmesser 11,04mm. Der richtige MiG-21MF-Lufteinlauf hat einen Durchmesser von 89cm (gemessen am Original im Museum in Cottbus vom Kollegen „Monitor“). Am Modell sollten es also 12,36mm sein. Meine geschärfte Version hat einen Durchmesser von 11,44mm. Noch immer zu klein, aber es verbessert den „Look“ des Modells meiner Ansicht nach beträchtlich.
Der Durchmesser der Metallteile von airmodel-sk und MiniWorld beträgt je 11,5mm.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-25
by Motschke, on Flickr.

Ständer
Da alle vier Fishbeds (phier Phantoms, dann vielleicht eher fier Fishbeds??? :evil:) im Flug dargestellt werden sollen, benötigen sie Ständer. Diesmal sollen sie aus 2x2mm-Messingstäben entstehen. Zunächst war der Plan, aus 2,5x0,5mm-Plastikstreifen eine Aufnahme für den Stab zu basteln, die dann in den Rumpf geklebt werden sollte. Am Ende habe ich nur eine der Aufnahmen so hergestellt.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-26
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Für die drei übrigen Aufnahmen habe ich dann 3x3mm L-Profil (0,5mm dick) von Tamiya genutzt.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-34
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Musste auf 2,5mm beschliffen werden, passt aber gut. Vielleicht etwas zu gut.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-35
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Ich hätte die Aufnahmen eigentlich vor dem Schließen des Rumpfes einbauen können. Bei vielen anderen Typen hätte das auch viel mehr Sinn ergaben als so wie ich es hier bei den Fishbeds gemacht habe. Ich habe neben dem Falschkiel ein Lock gebohrt und mit Feilen erweitert, um die Aufnahme… aufzunehmen. Die Aufnahme sitzt jetzt zwischen dem „Triebwerksspant“ (Teil D50) und dem Flammhalter des Nachbrenners (Teil D41). Ging nicht anders, aber sieht man eh nicht.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-27
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Gebohrt und gefräst wurde mit einer Proxxon MicroMOT 50/EF in einem Bohrständer, damit Bohrer/Fräser nicht umherwandern konnten.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-28
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So sieht es unter Primer aus.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-36
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Messingstab installiert. Sieht ordentlich genug aus.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-37
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Da ich schon den Bohrständer draußen hatte, habe ich mich noch etwas um die GSh-23-Kanonen gekümmert.
Rechts das Kanonengehäuse mit den „“Ohren“ von Belüftung und Hülsenauswurf „aus der Box“, links die verbesserten Teile. Von vorn:

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-29
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ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-30
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Von hinten:

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-31
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Ich habe die “Ohren” mit einen Bohrer göffnet. Dazu habe ich die Teile mit einem Streichholz in einen Maschinenschraubstock gespannt. Die Löcher waren aber eigentlich nur der Anfang. Die meiste Arbeit leisteten frische Skalpellklingen.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-23
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Die Kanonengehäuse passen sehr viel besser an den Rumpf, wenn man ein paar Mal mit dem Meißel entlang der „Huckel“ am Rumpf fährt und einen Hauch Material abnimmt.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-32
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Fertig zur Grundierung.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-33
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Aus ein paar Sägeabfällen – niemals etwas wegwerfen! – habe ich ein paar Ständer gebastelt. Die runde Holzleiste passt ganz gut in den Auslass, wenn man sie mit etwas Maskierband umwickelt. Die Fishbed-am-Stiel kann so für die Bemalung leicht gehandhabt werden und auch ebenso leicht zum Trocknen weggestellt werden. Jetzt muss ich nur noch was draufsprühen, das auch Trocknen kann……

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-38
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So viel so weit. Ich hoffe, dass ich bald mit der Lackierung beginnen werde. Die Fishbeds sollen noch dieses Jahr fertig werden. Berühmte letzte Worte. Brauchte schon Ewigkeiten um dieses Update zu tippen… :wacko:
 
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Danke dir, neo! :thumbup:

-------------------

Die Fishbeds sollen noch 2019 fertig werden. Dachte ich Anfang Dezember. Ja nee, das hat nicht geklappt, oder? :wacko: Habe tatsächlich im Rest von 2019 gar nicht mehr in der Hand gehabt. Aber nun ist ja 2020 und es freut mich vermelden zu können, dass es Fortschritte gegeben hat. :dancing:

Die Grundierung hatte ja nun genug Zeit zu trocknen. Habe ein Preshading mit ArtoolFX-Schablonen und Tamiya-Weiß aufgebracht. Dreimal oben….

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-39 by Motschke, on Flickr


…und viermal unten. Unten rechts die sowjetische SM, die ja schon das Gros der Oberseitenlackierung erhalten hatte.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-40 by Motschke, on Flickr


Erste Tarnfarbe. Gunze H27 Sand, um genau zu sein. Ließ sich mit Mr. Color Leveling Thinner verdünnt gut spritzen.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-41 by Motschke, on Flickr

Unterseite in hellen Blau (Gunze H67). Ich hoffe, man kann noch etwas vom Preshading erkennen (Vorder- und Hinterkante). Ist schwierig zu fotografieren.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-42 by Motschke, on Flickr

Maskieren der Antennen. 30 Minuten maskieren, 2 Minuten lackieren (Gunze H26) .:rolleyes1:
Dies ist die ägyptische MiG. Die Tarnfarben (H27 und C136) wurden mit hochverdünntem Tamiya-Weiß leicht ausgeblichen.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-43 by Motschke, on Flickr

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-44 by Motschke, on Flickr
 
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Die bulgarische Tarnung erscheint sehr komplex. Am Ende war es aber längst nicht so schlimm wie befürchtet.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-45 by Motschke, on Flickr

Der aktuelle Stand.

Die bulgarische (wegen Grobmotorik nur noch mit einem halben Pitotrohr :-107:) und die kubanische/angolanische MiG.

Aus mir unerfindlich Gründen waren die beiden Grüntöne – Gunze Mr. Color 135 und 136 – sehr viel schwieriger zu sprühen als die Sandfarbe. Alle drei wurden mit Mr. Color Leveling Thinner verdünnt. Ich hätte jetzt gedacht, dass die Mr. Color-Farben als „lacquers“ (deutscher Begriff ist mir gerade entfallen) eigentlich einfacher zu sprühen sein sollten, zumal ja auch der Mr. Color Leveling Thinner explizit für die ist. Dennoch, selbst mit etwas mehr Verdünnung verstopften sie oder trockneten auf der Nadel als die Mr. Hobby Color-Farben. Der landläufigen Meinung nacht sollten die Mr. Hobby Color als Acrylfarben doch eigentlich die komplizierteren sein. Oder? :confused1:

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-46 by Motschke, on Flickr

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-47 by Motschke, on Flickr

Die sowjetische SM und die ägyptische MF. Die kubanisch/angolanische und die ägyptische MiG nutzen dieselben Farben, die ägyptische ist nur – wie gesagt – schon etwas ausgeblichen.

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-48 by Motschke, on Flickr

ChernayaAkula-Edu72Fishbedx4-49 by Motschke, on Flickr


Ich muss noch etwas Overspray an den Unterseiten reparieren. Ich werde auch die anderen Tarnfarben und die Antennen noch etwas weiter ausbleichen. Vielleicht hier und da noch etwas Chipping und dann kann der Glanzlack für die Abziehbilder drauf. :-22:
Muss auch noch die Außenlasten lackieren.
Und die Metallteile fehlen noch. Die sollen mit AK Extreme Metal lackiert werden. Überlege im Moment noch, ob ich das vor dem ersten Glanzlack machen soll oder nicht. Ideen? :confused1:
 
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Irgendwie vermisse ich (auch auf der Zeichnung) die vier braunen Antennen des Heckwarnsystemes SPO-10. Zwei davon befinden sich in den TF-Nasen, auf jeder Seite eine und zwei weitere im Setenleitwerk auf Höhe der "rhombusförmgen Beule", die den Magnetsensor des Kurssystemes KSI aufnimmt. Außerdem, aber da streiten sich die Geister, sind zumeist die weißen kleinen Punkte der Bereich-I Antennen des Kennungsgerätes mit antennengrünen Umrandungen versehen. Zwei davon liegen in der Keule des Seitenruders knapp vor der grünen hinteren Spitze, zwei weitere liegen jeweils in einer Tragflächennase.
Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu hektisch...

Axel
 
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Hey Axel. Gut gesehen. :thumbup: Einige Antennen sind tatsächlich noch nicht lackiert. Die Antennen des SPO-10 hatte ich auf dem Schirm. Die kommen ganz zum Schluss, damit sie nicht laufend übermalt werden. Außerdem fehlt noch jeweils über der Rhombusbeule das Antennenfeld, das wie ein / aussieht. Vom Kennungsgerät hatte ich nur die an der Seitenruderkeule auf dem Schirm. Die weißen Antennen an der Tragflächennase hätte ich übersehen (Danke für den Hinweis! :thumbup:). Liegen die zwischen den Positionslichter und den Radarwarnern, etwa auf der Höhe des äußeren Pylons? Eduard hat die zwar modelliert, schweigt sich aber in der Anleitung darüber aus. Stattdessen hätten sie gerne die Radarwarner weiß lackiert.


Eduard-Anleitung-Kennungsgerät-Radarwarner
by Motschke, on Flickr
 
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Jawoll, soweit richtig. Die Zeichnung zeigt dies schon wirklich gut. Darauf kann man den kleinen Rahmen um die Kennungsgerätantennen in den TF-Nasen erkennen, der manchmal auch in "antennengrün" lackiert ist. Die schräge Antenne im Seitenleitwerk ist die Sendeantenne des aktiven Antwortgebers SOD-57M (heute eher als Transponder bekannt). (ist übrigens nur eine Antenne, die in beide Richtungen strahlt).

Für eine weitere Erklärung hab ich mir mal, auf Dein Einverständnis hoffend, ein Bild von Dir ausgeborgt, um darauf herum zu malen. Unter den Tragflächen gibt es auf jeder Seite eine Antennenverkleidung, die zwar zumeist keine Antenne mehr bedeckte, aber trotzdem noch vorhanden war.

An der mit dem Pfeil bezeichneten Stelle liegt die Kennungegerät Bereich II - Antenne, die meist mit einer hf-durchlässigen, aber nicht lackierten Kunststoffplatte abgedeckt war. Um den Deckel herum existierte manchmal auch noch ein blank-metallischer Rahmen (hier etwas heller markiertt), dieser wurde aber bei späteren Tarnlackierungen auch häufig in Tragflächenfarbe mitlackiert. Die Antennenverkleidung selbst war in einem sehr ausgeblichenen Braun, halt wie ein altes, lange im freien gelagertes Stück Phenolplast, ähnlich der braunen "Gnubbel" des SPO-10-Heckwarners.


Axel
 
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