Vorgänge um den Flugplatz Köthen zu Kriegsende

Diskutiere Vorgänge um den Flugplatz Köthen zu Kriegsende im Alte Flugplätze Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; die Bildchen sind OK, nur der Text ist ein völliger Unfug!
Viktor7

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... wenn ja, auch egal, zur "Entspannung" sind die Bildchen trotzdem (wieder) schön anzuschauen
die Bildchen sind OK, nur der Text ist ein völliger Unfug!
 
eggersdorf

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Und das nach unserer themenbezogenen Diskussion über Keller und Grundwasserverhältnisse.
Und spätestens an dieser Stelle konnte ich euren Beiträgen nicht mehr folgen so verwirrend, unverständlich und kaum noch lesbar war das.
 

Jubernd

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Und spätestens an dieser Stelle konnte ich euren Beiträgen nicht mehr folgen so verwirrend, unverständlich und kaum noch lesbar war das.
Du solltest bei der Wahrheit bleiben. Dein "sachlicher "Einwurf kam schon an einer Stelle, wo jeder Leser noch verstand, worum es ging, nämlich um das Grundwasser.
 
eggersdorf

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Dafür kannst du aber niemanden, ausser dich selbst verantwortlich machen.
Ich mache konkret dich dafür verantwortlich. U. a. weil du Abkürzungen verwendet hast die auch noch themenfremd sind.
@Jubernd sei doch bitte nicht so anmaßend und sprich für "jeden Leser".
 
Viktor7

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Ich mache konkret dich dafür verantwortlich. U. a. weil du Abkürzungen verwendet hast die auch noch themenfremd sind.
Das machst du schon 10 Seiten lang, ohne jedoch konkret zu werden. Was hat dich denn so erschüttert, dass du dich immer noch nicht beruhigen kannst? Ich komme mir, wie bei Günter Jauch vor. Hab aber kein Bock, deine Befindlichkeiten zu erraten.
 
ManfredB

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Viktor7

Viktor7

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die Nutzung unterirdischer Räume auf dem Flugplatz vom Grundwasserstand abhing.
der Nachfolger von Heinz Bartels ist jetzt emsig dabei, die damaliger Ereignisse und den jetzigen Grad der Verseuchung zu ermitteln. Er vermutet, dass seine Magazinräume davon betroffen sind, da diese direkt an den großen Parkplatz am Geb. 26-27 angrenzen.
 

Jubernd

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Leider mussten die Magazin-Bestände nach der Kündigung dorthin ausgelagert werden. Da hat doch noch kein Mensch an solche Probleme gedacht.
 
Viktor7

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Da hat doch noch kein Mensch an solche Probleme gedacht.
Wir werden es nie mehr erfahren, ob die gesundheitliche Probleme von Heinz durch seinen Kontakt mit den Schimmelpilzen, Leichenbrand, Naphthalin oder Glyphosat verursacht wurden. Auch sein Nachfolger hat bereits erheblich Schäden davon getragen. Dass die Exponate des Naumann-Museums 2x im Jahr mit dem Gift behandelt werden, ist bekannt. Jetzt werden diese für die Zeit der Sanierung des Schlosses auch noch in den verseuchten Räumen auf dem Flugplatz deponiert! Heutzutage kann niemand behaupten, ich habe es nicht gewusst! Und heute kann nur ein absoluter Ignorant sagen, ich weiß von nichts...
 

Jubernd

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Er hatte schwer unter der intensiven Prednisolonbehandlung zu leiden. Hinzu kamen drückende Eheprobleme und zuletzt noch die Bürokratie, die ihm verbot, in einer eigens bestellten Nachbildung einer vorgeschichtlichen Urne beigesetzt zu werden. Aber das gehört nicht hier her. Die Giftbelastung der ehemaligen Militärflächen trifft viele Menschen. Hinzu kommt der in der DDR übermäßige Einsatz von DDT, Lindan, zur Bekämpfung von holzzerstörenden Insekten. Inwieweit davon auch die Gebäude des Flugplatzes betroffen sind, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.
 
Viktor7

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Er hatte schwer gelitten, ohne jeden Zweifel. Es war für mich schwer zu ertragen, einen in jeder Hinsicht gebrochenen Mann, mit dem man noch vor wenigen Jahren einen Klavier 3 Etagen runter, 3 Etagen rauf zu zweit getragen zu haben; der allein einen ca. 70 kg schweren Grenzstein in seinen Frontera auflud, zu versuchen moralisch aufzubauen... Die anderen Geschichten lasse ich tatsächlich lieber weg!

Wie oft und in welchen Mengen Gifte zur Bekämpfung von Ungeziefer eingesetzt wurden, das weiß ich nicht. Zimperlich war man mit Sicherheit nicht. Wir waren alle in dem Umgang mit dem Teufelszeug sehr leichtsinnig. Mein grauer (Alaskagrau+Polarweiß) Trabbi verwandelte sich in ein gelbes Gefährt, wenn ein Agrarflieger über mich drüber flog. Die Wischer hatten Schwerstarbeit zu leisten. Ich muss gestehen, in meiner Gartenabteilung habe ich noch Zeug liegen, da hätte ich vor Gericht keine Chance, wenn man mich wegen Besitz der Massenvernichtungswaffen anklagen sollte! Bi-58 ist noch das harmloseste davon.

Was mir die Jungs von Garnison erzählten, hatten man regelmäßig die Lagerräume mit Winterbekleidung "behandelt". Und exakt in diese Räume zog dann Heinz mit seiner Sammlung ein.
 

Jubernd

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Wie oft und in welchen Mengen Gifte zur Bekämpfung von Ungeziefer eingesetzt wurden, das weiß ich nicht. Zimperlich war man mit Sicherheit nicht. Wir waren alle in dem Umgang mit dem Teufelszeug sehr leichtsinnig. Mein grauer (Alaskagrau+Polarweiß) Trabbi verwandelte sich in ein gelbes Gefährt, wenn ein Agrarflieger über mich drüber flog. Die Wischer hatten Schwerstarbeit zu leisten. Ich muss gestehen, in meiner Gartenabteilung habe ich noch Zeug liegen, da hätte ich vor Gericht keine Chance, wenn man mich wegen Besitz der Massenvernichtungswaffen anklagen sollte! Bi-58 ist noch das harmloseste davon.

Was mir die Jungs von Garnison erzählten, hatten man regelmäßig die Lagerräume mit Winterbekleidung "behandelt". Und exakt in diese Räume zog dann Heinz mit seiner Sammlung ein.
Der Schaden ist nicht mehr reversibel, aber man sollte zukünftige Körperschäden mit aller Gewalt verhindern. Leider braucht ein Krebs viele Jahre bis zum Ausbruch, und die Ursache ist schwer nachzuweisen. Ich hatte Heinz nur einmal in seinem neuen Quartier besucht und erinnere mich nicht mehr an die Ausstattung. Mit DDT wurden insbesondere Möbel, Dielen und Dachkonstruktionen imprägniert. Eine Sanierung war unmöglich. Es musste komplett als Sondermüll entsorgt werden. Wenn es in den Flugplatzgebäuden solche Holzteile gab, so waren sie sicherlich auch hoch belastet und dünsteten ununterbrochen aus.
 
Viktor7

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Das Bild ist 99% Gewiss Köthen wurde ich meinen. Die Magazinen und Garagen im nordwestlichem Bereich.
99,9% nicht Köthen!

Die infrage kommende Gebäude hatten keine einzige Garage und keinen einzigen Magazin. Das Geb. Nr. 1 wurde als erstes errichtet und beherbergte die Hauptwache. Das Gebäude Nr. 2 links daneben diente als Fliegerhorst-Kommandantur. Alle Gebäude wurden nach Fertigstellung fortlaufend nummeriert.
Nun vergleiche die Fensteranordnung auf dem Bild mit den Soldaten drauf und einem Bild von 1938 und einem von mir (nach Wunsch), ich habe für den besseren Kontrast ein winterliches Bild herausgesucht. Schau dir die Stulpen im oberen Geschoß an... es dürfte eigentlich alles klar sein, oder?
 
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Wenn es in den Flugplatzgebäuden solche Holzteile gab, so waren sie sicherlich auch hoch belastet und dünsteten ununterbrochen aus.
Diese dünsten heute noch, denn es wurde so gut wie nichts ausgetauscht. Das Problem war aber die Sperre aus bituminösen Stoffen, die im Gesamten Areal verwendet wurde und gasen bis heute noch. Der enorm hoher Stand der Krebserkrankungen bei den Angestellten des LK ABI ist darauf zurück zu führen.
 
Viktor7

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99,9% nicht Köthen!
Ich habe mir jetzt etliche Aufnahmen durchgesehen, und bin mir nicht mehr so sicher. Zumindest sieht man eindeutig, dass der Nebeneingang und die drei große Fenster nachträglich eingebaut wurden. Ich werde mir demnächst vor Ort nochmal ansehen, sofern da noch was zu sehen ist, aber es kann schon durchaus Köthen sein...
 
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Dr. Strangelove

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Immer nah der A1
Das Bild ist 99% Gewiss Köthen wurde ich meinen. Die Magazinen und Garagen im nordwestlichem Bereich.



Vergleichsbild hier, sehe Beitraege #1243/1244
Für mich ist dieses Photo aus NS-Zeiten eindeutig in Köthen entstanden.
Photostandort bei Google Earth: 51 43 58, 11 58 15
Blickrichtung nordwest.
Die Pflasterung in Köthen ist für mich einmalig.
 
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Vorgänge um den Flugplatz Köthen zu Kriegsende

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