W2010BB Curtiss Cuban Hawk

Diskutiere W2010BB Curtiss Cuban Hawk im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Moin ihr Lieben, nachdem ich es doch noch, auf den letzten Drücker (um 23:54 Uhr!) geschafft habe, meine Curtiss Cuban Hawk in den Wettbewerb...

Moderatoren: AE
  1. #1 Der Lingener, 01.09.2010
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    Moin ihr Lieben,

    nachdem ich es doch noch, auf den letzten Drücker (um 23:54 Uhr!) geschafft habe, meine Curtiss Cuban Hawk in den Wettbewerb zu schieben, will ich jetzt, in aller Ruhe und ohne Hektik, einen Baubericht nachschieben.

    Ursprünglich hatte ich mit dieser Hawk etwas ganz Anderes vor: Eine chinesische Maschine sollte es werden ... doch dann sah ich die Bemalungsanleitung auf der Rückseite (siehe meine Bausatzvorstellung) und es war um mich geschehen: Die kubanische Hawk II (von mir frech "Cuban Hawk" getauft) hatte es mir sofort angetan - eine solche bunte Mühle fehlt noch in meiner Sammlung!

    Doch genug der Vorrede, lasst die Spiele beginnen...

    Wie immer, habe ich mir die Cockpitbauteile als Erstes vorgenommen. Mein Fazit:
    Bis auf den völlig unbrauchbaren Steuerknüppel sind die restlichen Teile eigentlich ganz brauchbar und bedürfen eigentlich nur ein wenig Farbe, um diese Sektion in Windeseile zu beenden.
    Doch zuvor musste noch schnell ein neuer Steuerknüppel aus einem Stück zurechtgebogenen Blumendraht (grün, what else?) sowie einem heißgezogenen Wattestäbchen (lila - schick, gelle?:FFTeufel:) als Griff:
    (links daneben das Bausatzteil - gruselig!)
     

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  3. #2 Der Lingener, 01.09.2010
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    Zum Bausatzsitz gibbet nich viel zu sagen:
    Ein solides Plastikteil, mit einem mehrteiligen (!) Sitzgurt versehen, lackiert, ein wenig die Kanten der Gurte betont - feddich!
     

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  4. #3 Der Lingener, 01.09.2010
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    An den beiden Rumpfinnenseiten musste dann doch noch Einiges ergänzt werden - nix Dolles, aber doch insgesamt das Innenleben ein wenig aufwertend:
    (Als Vorbild dienten mir Innenaufnahmen von Udets D-IRIK, die derzeit in Warschau restauriert wird - danke Onkel Google!)
     

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  5. #4 Der Lingener, 01.09.2010
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    ...und damit man den ganzen Schlamassel besser verbergen kann, kommt darauf eine Lage Farbe:
     

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  6. #5 Der Lingener, 01.09.2010
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    So, ihr Lieben!

    Der Rumpf wurde kurz nach dem Lackieren geschlossen, um die Stümperarbeit im Luftfahrzeugführerraum vor allzu neugierigen Augen zu verbergen. Überraschenderweise passte alles ganz hervorragend zusammen und sogar das "Sandwich"-Instrumentenbrett (Plastik, Photofilm für die Instrumentenskalen; Photoätzteil für den eigentlichen Instrumententräger) passte in der Breite gut in den Rumpf. Wie oft hat man das schon erlebt: Das Instrumentenbrett ist auf das Hübscheste detailliert und lackiert, die Cockpitbodengruppe mit viel Liebe gebaut und gealtert und dann passt nix, aber auch rein gar nix in die Rumpfhälften! Als ob vier verschiedene Urmodellbauer völlig unabhängig voneinander an vier Untergruppen gebaut hätten...
    Wie gesagt: Nicht so hier! Robert Schneider hat seine Hausaufgaben wirklich gemacht!

    Weiter geht es mit dem Resinmotor - dem einen oder anderen Adlerauge (optisches Instrument "Eyeball Mark I") wird der fehlende Zylinderkopf unten links auffallen: DAS WAR SO! Das war ich nicht! :eek: War aber leicht mit einen Stück heißgezogenen Gießast behoben.
     

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  7. #6 Der Lingener, 01.09.2010
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    Diesen schon recht ansehnlich gegossenen Motor gilt es nun, ein wenig aufzuwerten, da man am fertigen Modell doch noch recht viel davon sieht. Ich halte normalerweise nicht allzuviel vom Gefummel mit winzigen Teilen, die man anchher doch nicht mehr sieht, aber bei einem Sternmotor mit Townend-Ring macht das schon Sinn.
    (So, dadurch genügend motiviert, geht es an das Ergänzen...
    BEgonnen habe ich mit den Zylinderstößeln und den Zündkabeln:
     

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  8. #7 Der Lingener, 01.09.2010
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    Danach noch ein Loch für den Auspuff gebohrt - pro Zylinder, versteht sich, und selbstverständlich mit etlichen vermeidbaren Abrutschern mit den dann folgenden Stichverletzungen in den Fingerkuppen...:rolleyes:
     

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  9. #8 Der Lingener, 01.09.2010
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    In die mühevoll und mit vielen schmerzhaften Momenten gebohrten Löcher (die natürlich sämtlich zu klein waren und nochmals, mit einem größeren Bohrer, erweitert werden mussten! Warum eigentlich klappt nix auf Anhieb?:mad:) kommen nun heißgezogene Gußastabschnitte, die ein wenig gebogen wurden und selbstverständlich an den Enden aufgebohrt wurden - habe ich bei der Gelegenheit schon die wieder erfolgten Stichverletzungen durch abrutschende Bohrer erwähnt?:FFCry:
     

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  10. #9 Der Lingener, 01.09.2010
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    Und so sieht das Ganze nun aus:
     

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  11. se5

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    Sieht bisher klasse aus und macht Lust auf die Fortsetzung!

    Grüße
    Andreas
     
  12. #11 Der Lingener, 01.09.2010
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    Moin Andreas (richtig?),

    Fortsetzung gefällig?
    Gerne!

    Nachdem die Geschichte mit dem Motor aus dem Weg war, machte ich mich daran, untere Tragfläche und Rumpf miteinander zu "verheiraten" und den Aufnahmering für den Resinmotor mit dem Rumpfbug zu verkleben.
     

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  13. #12 Der Lingener, 01.09.2010
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    Sowohl Rumpf/Tragflächen-Übergang als auch Bug/Motorring-Übergang passten wie angegossen.
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich diesbezüglich wirklich mit dem Schlimmsten gerechnet habe, aber die RS-Modelle werden wirklich von Bausatz zu Bausatz besser und sind auf alle Fälle am oberen Ende der "Short Run"-Skala anzusiedeln (Eduard gehört für mich NICHT zum ShortRun-Segment!).
    So sieht die Baugruppe nach dem Aushärten des Klebers dann aus:
     

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  14. #13 Der Lingener, 01.09.2010
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    Abschließend noch Windschutzscheibe und Zielfernrohr befestigt (so etwas vergesse ich oft und meist fällt es mir erst NACH der Montage der oberen Tragfläche auf:rolleyes:) und schon ist der Rohbau fertig.
    Bislang gab es keine großen Überraschungen.
     

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  15. #14 Der Lingener, 01.09.2010
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    Mir fällt gerade auf, dass ich vergessen habe, zu schreiben, wie meine Ventilstößelstangen entstanden sind.
    Dann hole ich das jetzt nach:
    Bei einem meiner vielen Besuche in einem Bastelladen (also, so ein "richtiger" Bastelladen mit Perlenketten, Marabu-Farben, Staffeleien etc!) fiel mir Silberdraht mit 0.4cm Durchmesser in die Hände. Zunächst dachte ich an Verspannungsmaterial, aber in 1/72 sind 0,4 cm immer noch viel zu dick! Dennoch wechselten ca. 4 Euro und 150 Drahtstücke zu je 35cm Länge den Besitzer.
    Und bei der Suche nach geeigneten Ventilstößelstangen (gezogenes Gußastmaterial schied von vornherein wegen der nicht garantierten gleichen Durchmesser aus) wanderten meine Augen hilfesuchend über den chaotischen Basteltisch: "...dieser Silberdraht, den ich mal gekauft hatte...".
    Irgendwann kann man alles brauchen! Nur nix wegwerfen...sprach der Modellbaumessie:rolleyes:
     

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  16. #15 Der Lingener, 01.09.2010
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    So, nachdem ich die Sache mit dem Motor endgültig abgeschlossen habe, geht es nun weiter mit dem Rohbau:
    Ich hatte ja schon erwähnt, dass die Passung Rumpf/Tragfläche eigentlich wirklich gut war - allerdings tat sich doch backbords ein kleiner Spalt auf (wirklich nur ein kleiner!), der jedoch mittels Wachsspachtelgerät "ratz-fatz" verschlossen war.
     

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  17. #16 Der Lingener, 01.09.2010
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    Spalt mit Wachs verschlossen:
     

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  18. #17 Der Lingener, 01.09.2010
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    Abschließend ein leichtes Überschleifen mit Stahlwolle, die a) das Wachs glättet und b) die gespachtelte Stelle ein wenig aufrauht, damit später die Farbe besser haftet. Dazu klemme ich ein wenig Stahlwolle zwischen eine Pinzette und fahre mehrfach leicht über die gewachsspachtelte Stelle - auf diese Art und Weise kommt man auch an kleine Spalten gut ran und ich habe ein klein wenig mehr kontrolle, als wenn ich die Stahlwolle direkt in meine Wurstfinger nähme.
    Aber ein Wort der Warnung: Winzige Stahlwolle-Partikel sind Gift für die Augen! Ich trage immer eine Schutzbrille! Wer schon einmal den Augenazt-Notdienst wegen eines winzigen Plastiksplitters im Auge aufsuchen musste, weiß, wovon ich schreibe!
     

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  19. #18 Der Lingener, 01.09.2010
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    Nach dem "Kleinkram" auf der Oberseite wartete meine kleine Curtiss an der Unterseite mit der ersten großen Überraschung auf.
    Gravierender als der kleine Spalt zwischen Rumpf und Tragfläche waren die recht großen Spalten an der Unterseite:
     

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    Hallo

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  21. #19 Der Lingener, 01.09.2010
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    Und auch von der Seite gesehen präsentiert sich ein großer Spalt zwischen Rumpfbug und Tragflächenvorderkante:
     

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  22. MiniMe

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    Hallöle!

    Von vorne sieht der Motor schon gut aus!
    Da hat sich das Verbessern echt gelohnt.
    Aber die Krümmer finde ich persönlich nicht sehr schön.
    Dafür eignen sich gezogene Gießäste wirklich nicht.
    Was viel besser funktioniert ist Lötdraht. Den gibt es auch in sehr kleinen Durchmessern.
    Das ist leicht zu biegen, ohne Rückstelleffekt und lässt sich butterweich aufbohren.
    Oder du nimmst passende Injektionsnadeln, glühst sie aus und kannst sie auch gut biegen und hast das aufbohren gespart.
    Wenn's in 1:144 klappt geht das in 1:72 auf alle Fälle noch besser:D

    Gruß Oliver
     
Moderatoren: AE
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