W2010BB - Monogram/Cutting Edge F-100 C Super Sabre

Diskutiere W2010BB - Monogram/Cutting Edge F-100 C Super Sabre im Jets bis 1/48 Forum im Bereich Bauberichte online; Obwohl inzwischen Trumpeter seine C-Version der Super Sabre im Maßstab 1:48 herausgebracht hat, möchte ich hier einen Baubericht über einen Umbau...

Moderatoren: AE
  1. #1 Flightliner, 29.01.2010
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    Obwohl inzwischen Trumpeter seine C-Version der Super Sabre im Maßstab 1:48 herausgebracht hat, möchte ich hier einen Baubericht über einen Umbau einer F-100 D von Monogram in eine C-Version schildern, da die Chinesen weitgehend die mit erheblichen Fehlern behaftete F-100 D in 1:32 auf 1:48 herunterscaliert haben. Zum anderen hatte ich einen Umbausatz des inzwischen nicht mehr existenten amerikanischen Herstellers Meteor Productions (Cutting Edge) seit einigen Jahren in meinem Fundus, den es zu verarbeiten galt.

    Basis-Kit war die nur in limitierter Auflage produzierte High Tech-Version der F-100 D in 1:48, die sich von der Standardversion nur dadurch unterschied, daß dem Bausatz einige recht einfache Fotoätzteile für Cockpit, Triebwerk und Grenzschichtzäune beilagen, die allerdings eine nahezu Verdoppelung des damaligen Anschaffungspreises nie und nimmer rechtfertigten. Auch das schöne neue Deckelbild dürfte meinen Kaufentschluß seinerzeit beflügelt haben. Hier zunächst das Deckelbild des Monogram-Bausatzes.

    Flightliner
     

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  3. #2 Flightliner, 29.01.2010
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    ..... und hier der Cutting-Edge-Conversion-Kit, der alle Teile in Resin beinhaltet, die die C- von der D-Version unterscheiden.
     

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  4. #3 Flightliner, 29.01.2010
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    Hauptunterscheidungsmerkmal ist u. a. das Seitenleitwerk, das wesentlich kleiner und schmaler ist als das der späteren D-Version. Hier ein Bild zum Vergleich; rechts das C- und links das D-Seitenleitwerk. Erhebliche Schleifarbeiten bem C-Leitwerk sind notwendig, um das zu dicke Profil zu korrigieren.
     

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  5. #4 Flightliner, 29.01.2010
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    Weiteres Unterscheidungsmerkmal der "C" ist das geringere Flächenvolumen des Tragwerks. Hier die völlig neuen Resintragflächen von CE, die doch etwas grob ausgefallen sind und erheblicher Nacharbeit bedurft hätten, mal ganz davon abgesehen, sie aus den Gießarmen zu befreien.
     

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  6. #5 Flightliner, 29.01.2010
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    Um den ganzen Nacharbeiten mit den Resinflächen zu entgehen, hab ich mich entschlossen die Monogramflügel,deren Oberseite aus einem Stück bestehen, auf die Maße des C-Flügels zu reduzieren. Wie sich herausstellte, war der Aufwand nicht weniger groß.
    Das nächste Bild zeigt oben den bearbeiteten C-Flügel und unten den original Monogramflügel der D-Version.
     

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  7. #6 Flightliner, 29.01.2010
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    Da das Monogrammodell erhabene Nieten und Blechstöße hat, wird das gesamte Modell einschließlich Flächem komplett abgeschliffen und später neu graviert, so daß auch die Landeklappen die Form der C-Version erhalten. Doch das wird uns später noch beschäftigen, denn die Neugravur erfolgt auf dem endgültigen Finish,einer Aluminium-Folie.

    Da ich auf Ausstellungen immer wieder auf diese Folientechnik angesprochen werde, möchte ich diesen Baubericht zum Anlaß nehmen hierauf noch einmal etwas näher einzugehen.
     
  8. zinger

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    Super! da werde ich ganz bestimmt immer wieder mitlesen...:TOP:
     
  9. #8 Flightliner, 29.01.2010
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    Die C-Version hatte eine Luftbremse mit einem gegenüber der D-Version geringeren Ausschnitt, der die Aufnahme von Außenlasten an der Centerline-Station ermöglichten. Das bedeutet, daß die Luftbremse selbst und der entsprechende Schacht anzupassen sind. CE hat sich die Sache leicht gemacht und einfach ein Teil beigefügt, das die Luftbremse in geschlossenem Zustand zeigt, so daß der Modellbauer aufgefordert wird den kompletten Schacht auszusägen und durch den geschlossenen Schacht zu ersetzen. Für mich ein Unding, denn die ausgefahrenen Luftbremsen sind bei der F-100 etwas ganz besonders Charakteristisches, auf das ich auf keinen Fall verzichten will, also hab ich die notwendigen Korrekturen durchgeführt.

    Auf dem nächsten Bild sind auf der rechten Seite der korrigierte Rumpfschacht und in der Mitte die veränderte Luftbremse zu sehen; zum Vergleich links der Originalrumpf der D-Version.
     

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  10. #9 Flightliner, 29.01.2010
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    Weiteres nicht unbedeutendes Unterscheidungsmerkmal zwischen der C und D, waren die einteiligen Hauptfahrwerksklappen. Hier das angepaßte Resinteil von CE.
     

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  11. #10 Flightliner, 29.01.2010
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    In meinen nächsten Beiträgen geht's dann an den eigentlichen Bau meiner "C".
    Bis dahin muß ich ein wenig arbeiten.

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  12. #11 hpstark, 29.01.2010
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    Freu mich auf Deinen Bericht.

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  13. HSS

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    Das wird mit Sicherheit ein "Doller" Baubericht.

    Den Monogram Bausatz hab ich auch noch hier rumliegen.
     
  14. #13 Flightliner, 30.01.2010
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    Der Bau der F-100 erfolgt problemlos weitgehend nach der Bauanleitung von Monogram und bedarf hier keiner weiteren Erläuterungen. Lediglich auf die für die C-Version maßgeblichen Änderungen und die unerläßlichen Korrekturen des Basisbausatzes will ich an dieser Stelle gezielt eingehen. Jetzt aber zur Sache:

    Wie schon ausgeführt ist das CE-Seitenleitwerk (CE= Cutting Edge) im Profil wesentlich zu dick und bedarf erheblicher Schleifarbeit, wobei darauf zu achten ist, daß die Verdickungen, die u.a. beim Original die Tankentlüftungsrohre beinhalten, verschont bleiben. Ein Unterfangen, das nicht ganz leicht ist, will man einen späteren arbeitsaufwendigen Wiederaufbau dieses Details vermeiden,denn dieses Detail ist ein ganz markantes Unterscheidungsmerkmal zur D-Version.

    Der Einbau des CE-Leitwerks in den oberen Teil des Monogramrumpfes der D-Version bereitet keine Schwierigkeiten.Der bei richtiger Positionierung des Leitwerks im vorderen Bereich verbleibende Spalt von 0,9 mm ist durch Plastikmaterial ( im nachfolgenden Bild weiß) auszufüllen und zu verschleifen.
     

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  15. #14 Flightliner, 30.01.2010
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    Monogram hat aus mir unerfindlichen Gründen bei seiner F-100 die beiden Rumpfhälften horizontal gesplittet und beim Zusammenfügen ergeben sich ganz erhebliche Toleranzen, die durch Schleifen und Verspachteln erhebliche Mehrarbeit verursachen.
    In diesem Zusammenhang sollte man aber bedenken, daß der Kit heute nahezu 30 Jahre auf dem Buckel hat und nach wie vor immer noch der beste F-100-Bausatz, noch vor Trumpeter ist.
     

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  16. AG52-P

    AG52-P Astronaut

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    Kann man aus der auch ein France machen???

    Moin Flightliner!

    Meine frage wäre mal : Kann man aus der Monogram F-100D in 1/48 auch eine Französische bauen ??

    mfg.Martin
     
  17. #16 Flightliner, 30.01.2010
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    Der Rumpfbug ist die größte Schwachstelle dieses Bausatzes; der Verlauf der Oberseite des Bugs sollte ab Windshield-Vorderkante gerade sein und nicht wie bei Monogram leicht gekrümmt. Der Intake-Konus hatte bei meinem Bausatz zusätzliche Sinkstellen auf Ober-und Unterseite, so daß hier erhebliche Korrekturen mittels Plastikstreifen und Spachtel notwendig waren. Dadurch ergab sich aber auch die Möglichkeit die in der Lufteinlauflippe integrierte Radarantenne gut sichtbar zu modellieren, die von Monogram nur ganz schwach angedeutet war.

    Auf dem nachfolgenden Bild ist diese Korrektur gut zu erkennen, ebenso die Verspachtelung der Rumpfhälften an den Seiten mit "White Putty".
     

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  18. #17 Flightliner, 30.01.2010
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    Auch Monogram hat , ebenso wie Trumpeter, den Lufteinlauf der "Hun" , insbesondere im unteren Teil der Einlauflippe nicht originalgetreu wieder gegeben. Da aber die Lippe ohnehin zu dick dargestellt ist, besteht die Möglichkeit hier einiges zu korrigiern und letztendlich diesem Bereich eine etwa ovale Form zu geben wie auf dem nächsten Bild zu erkennen ist.
     

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  19. #18 Intruder, 30.01.2010
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  21. #19 Flightliner, 30.01.2010
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    ...... hier die Unterseite des Intakebereichs nach Verspachtelung des Sinklochs, aber noch vor Verschleifung des Gesamtmodells zur Beseitigung der erhabenen Gravuren, wie sie nun mal bei älteren Bausätzen üblich waren.
     

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  22. #20 Flightliner, 30.01.2010
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    Die wenigen Möglichkeiten, die Monogram bei seiner "Hun" bietet offene Panels zu zeigen, hab ich außer Acht gelassen und diese wenigen verschlossen und verspachtelt, da ich i.d.R. meine Modelle nicht während der Wartung im Hangar, sondern auf der Flightline im Einsatzbetrieb sehen möchte. So soll's auch bleiben, selbst auf die Gefahr hin, daß ich mir jetzt Feinde unter den Detaillierungsspezialisten gemacht habe.

    Der Rohbau steht, wie auf dem nächsten Bild zu sehen; alle Details sind abgeschliffen, die Airbrush läuft warm für einen ersten Grundanstrich mit "Mr. Surfacer".
     

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