W2011BB: Great Wall Hobby Focke Wulf FW 189 A (1/48)

Diskutiere W2011BB: Great Wall Hobby Focke Wulf FW 189 A (1/48) im Bauberichte bis 1:48 Forum im Bereich Wettbewerb 2011; 2. Schritt: Die recht schnell aushärtende Masse wird nun unter Zuhilfenahme eines Modellierwerkzeuges (oder, wie in einem Fall, eines...
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2. Schritt: Die recht schnell aushärtende Masse wird nun unter Zuhilfenahme eines Modellierwerkzeuges (oder, wie in einem Fall, eines Zahnstochers!) in die Spalten gedrückt (aber nur ganz leicht!) und danach kann man mit dem Zahnstocher das links und rechts verbliebene überflüssige, nun langsam zäh werdende Material, wegschaben.
 
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3. Schritt: Wenn man dann möchte, kann man die Stelle noch mit etwas Wasser auf einem Wattestäbchen (oder mit Spucke auf der Fingerkuppe) glätten.
Ich habe festgestellt, dass sich die Masse so ca. 10 Minuten hervorragend bearbeiten lässt - danach wird sie bröselig! Allerdings lässt sie sich mit Wasser immer wieder geschmeidig machen. Schleifen sollte man solche Stellen also möglichst nur NASS!
 
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Auch beim Heckschützenplatz musste eine Spalte überarbeitet werden - mit der Vallejo-Spachtelmasse geht das schnell und ohne Beschädigung der umliegenden schon lackierten Bereiche!
 
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peter2907

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Könnte man die Acrylspachtelmasse auch mit einem feuchten Wattestäbchen abwischen?

Im Übrigen gefällt mir dein Modell und Bericht sehr gut.
 
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Moin Peter,
Deine Frage
Könnte man die Acrylspachtelmasse auch mit einem feuchten Wattestäbchen abwischen?
hatte ich doch zwei postings vor Deiner Frage schon beantwortet:
3. Schritt: Wenn man dann möchte, kann man die Stelle noch mit etwas Wasser auf einem Wattestäbchen (oder mit Spucke auf der Fingerkuppe) glätten.
Schleifen war nur als NASSschleifen erwähnt, falls jemand dies möchte - das feuchte Wattetstäbchen/die Spucke sind definitiv der schnellere und unaufwändigere Weg zum Glück...

Nix für ungut, aber da konnte ich nicht widerstehen!
;)

MIchael
 
peter2907

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Uups, ist mir das peinlich. Irgendwie bin ich gedanklich an dem Zahnstocher hängengeblieben, autsch. So jetzt geh ich mal in die Ecke und schäme mich oder übe Lesen.:red::red::red:
 
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So, ihr Lieben, nachdem das Rumpfmittelstück soweit bearbeitet war, ging es im Anschluss an die beiden Leitwerksträger mit all ihren Anbauteilen.
Hier ist nun von GreatWallHobby eine furchtbar umständliche Vorgehensweise vorgesehen:
Zunächst das Verkleben der oberen äußeren Tragfläche mit dem Tragflächenmittelteil;
sodann das Ankleben der unteren Tragflächenhälfte an die äußere Leitwerksträgerhälfte;
danach sollen an dieser recht wackeligen Konstruktion der Einbau von Seitenruder, Fahrwerk und Motor vorgenommen werden und abschließend soll dann die innere Leitwerksträgerhälfte festgeklebt werden!
Geht man so vor, wie die Konstrukteure in China sich das ausgedacht haben, kann unter Umständen und wenn man penibel sauber arbeitet, alles wunderbar passen. Kann! Muss aber nicht!
Anhand des Bauplanes wird dies hoffentlich deutlich:
 
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Mir persönlich war diese Vorgehensweise ein wenig zu riskant - angesichts meiner Fähigkeiten, irgendetwas garantiert schief einzubauen, wollte ich das Wagnis nicht eingehen!
Also ging ich ein wenig anders vor:
1. Schritt: Verkleben des Seitenruders mit beiden Leitwerksträgerhälften:
 
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Wie man sieht, bleiben der Fahrwerks- und der Motorbereich zunächst unverklebt. Das hat den Effekt, dass ich nun, nachdem Seitenleitwerk und -ruder fest verklebt sind, denn vorderen unverklebten Bereich aufspreizen und die Passzapfen des Fahrwerks einfügen kann - das Fahrwerk bleibt somit, weil unverklebt, vorübergehend beweglich! Das ist später bei der Montage der Fahrwerksklappen recht pracktisch, weil man das Fahrwerk gewissermassen "einfahren" kann - verhindert das Abbrechen...
Nun kann man auch den Motor lose an seinen späteren Platz bringen und auch die vordere Partie (den Motorraum) fest verkleben.
 
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Ist das Ganze dann miteinander verklebt, hat man zwei fertige Leitwerksträger (wenn auch mit beweglichen Teilen (Fahrwerk, loser Motor), die nun prima verspachtelt und verschliffen sowie einfach separat als Baugruppe lackiert werden können.
Folgt man der GreatWallHobby-Vorgabe, kommt man auch an´s Ziel, aber hat einer recht große Baugruppe, die beim Lackieren unter Umständen recht hinderlich sein kann.
Wie ihr auf dem Bild unten sehen könnt, entsteht bei meiner "Modularbauweise" nach dem Verkleben der Leitwerksträger mit dem Rumpf und dem darauffolgenden Fixieren der Fahrwerke und Motoren sowie dem Einfügen der Höhenruder-Baugruppe eine recht stabile und vor allem leicht handhabbare Einheit.
 
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von unten sieht man die jetzt montierten Fahrwerkschachtabdeckungen sowie die mit Vallejo-Acrylspachtelmasse (unter Einsatz von feuchten Wattestäbchen ... Peter ;)) verspachtelten kleineren Spalten an den Übergängen zwischen Rumpfmittelstück und Leitweksträger.
Das Photoätzteil für den später geöffnet darzustellenden Landeklappenbereich wurde auch schon verklebt und mit RLM 02 lackiert (die kleine Fehlstelle mittig wird noch überlackiert, wenn die Tragflächenklappen ihre Farbe erhalten!)
 
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zappa

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Moin moin,

toll was Du hier präsentierst, echt lehrreich :TOP:

Du kannst ja teilweise deine Berichte gleich in Tips & Tricks posten :TOP:

Drücke Dir die Daumen :)
 
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was Du hier präsentierst, echt lehrreich
Sagen wir´s mal so: Aus den Fehlern anderer lernen ist einfacher, als sie selbst machen zu müssen ... wenn ich Mitleser also davor bewahren kann, die gleichen blöden Fehler wie ich zu machen, hat der Bericht schon seinen Zweck erfüllt.

Michael
 
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Moin ihr Lieben,

jetzt, da der Mittelrumpf und die Leitwerksträger zu einer stabilen Einheit verklebt sind, habe ich mich heute Vormittag, quasi neben dem Schreiben des "nachholenden Bauberichtes" an die Montage der Tragflächen gemacht.
1. Schritt war das Verkleben der Tragflächenrandbögen aus Klarsichtmaterial (wohl wegen der Positionsleuchten!) mit den beiden Tragflächenhälften. Die Vorgehensweise war simpel: Die Hälften an den Enden zusammenhalten, mit der anderen Hand die Klarsichtrandbögen anhalten und mit der dritten Hand den Kleber aufbringen:FFTeufel:...nee, so geht das nicht! Also zuerst die Tragflächenhälften NUR an der Spitze verkleben und dann das Klarsichtteil aufkleben. Passte überraschend gut, aber dennoch musste etwas gespachtelt werden. Zuvor eine Lage Tamiya Surface Primer aufsprühen (trocknet im "NullKommaNichts!) um zu sehen, wo gespachtelt werden muss! Danach Vallejo-Spachtel und mit einem feuchten Wattestäbchen geradeziehen, nass überschleifen....fertig!
Bis auf einen typischen "Brodhaecker": Ich habe aus Versehen eine Paneellinie zugespachtelt, die eigentlich bleiben sollte! :rolleyes:
Nicht so schlimm: Kurz warten, bis die Spachtelmasse ausgehärtet ist und dann entfernen. Trotzdem doof!:red:
 
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Der Rest der Tragflächenmontage ist dan "business as usual": Die beweglichen Querruder (fest) einkleben, dann die Tragflächenhälften endgültig miteinander verkleben und die photogeätzten Innenseiten der Landeklappen (auf dem Bild unten einmal mit, einmal ohne) mit Sekundenkleber befestigen - fertig!
Jetzt noch die Klebestellen an den Tragflächenvorderkannten überschleifen und dann steht der Endmontage nichts mehr im Wege - ausser meiner Schusseligkeit:FFTeufel:

Eins Zwei Drei im Sauseschritt rast die Zeit - wir rasen mit...

Michael
 
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Hotte

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Bin tief beeindruckt!
So ein Vogel mit den 100 Fenstern ist schon eine Herausforderung.
Aber ganz Cool und gelassen machst Du das :D
Supi bis dahin. Freu mich auf die nächsten Schritte!


Hotte
 
peter2907

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Ich finde den Bericht wie bereits erwähnt auch super. Gelernt habe ich auch mindestens eins.........:D Dann mal auf in den Endspurt.:TD:
 
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Moin ihr Lieben,

gestern Abend und heute Morgen habe ich die beiden Aussenflächen an das Rumpfmittelstück geklebt - mit Sekundenkleber.
UNd nun beschleicht mich das unangenehme Gefühl, einen kapitalen "Brodhaecker" fabriziert zu haben:
Schaut euch mal die V-Stellung der Tragflächenaussenstücke an: Die (in Flugrichtung) linke Tragfläche scheint mir höher zu stehen als die rechte; und die V-Stellung beider Tragflächen erscheint mir viel zu hoch!
Hat jemand ne Idee, wie ich die Sekundenkleberverbindung bei Bedarf wieder lösen kann? "Debonder" habe ich leider keinen mehr...
:rolleyes:

Michael
 
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assericks

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Hallo Michael,
also ohne das ich Experte bin, wär mein erster Eindruck auch, dass die definitiv zu hoch stehen...:?! Anhand der Skizze wurde mein Eindruck auch bestätigt...
Vielleich hilft dir ja wegen dein Kleberproblem die Seite hier
Hab mal eine andere Frage, hast du die Kanzel auch von innen abgeklebt, bzw waren denn auch die nummerierten Facetten für innen dem Bausatz beigelegt ?

Gruß Assericks
 
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Moin Sven,

das mit der Fehlstellung/dem Sekundenkleber-Anlösen habe ich mittlerweile im Griff - wenn alles gutgeht, poste ich heute Abend die Ergebnisse.

Bzgl. der Kanzelmasken: Nein, es sind nur Masken für aussen vorhanden - innen maskieren bedeutet selbst schnitzen. Aber immerhin sind überhaupt Masken dabei! Bei der Kanzel ein Segen! Auch wenn sie manchmal nicht wirklich passen!

Michael
 
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