W2011BB Hasegawa Bf 109 F-4/Trop 1:32

Diskutiere W2011BB Hasegawa Bf 109 F-4/Trop 1:32 im Bauberichte bis 1:32 Forum im Bereich Wettbewerb 2011; Durch das FFMC-Projekt Bf 109 G-10 (Museum Bad Wörishofen) erhielt ich einen kleinen Einblick in Qualität und Aufbau des Hasegawa Bf 109 Bausatzes...

  1. Rapier

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    Durch das FFMC-Projekt Bf 109 G-10 (Museum Bad Wörishofen) erhielt ich einen kleinen Einblick in Qualität und Aufbau des Hasegawa Bf 109 Bausatzes in 1:32. Durch Revell wurden K-4 und G-4 trop erweitert, so dass es nur eine Frage der Zeit war, das irgendwann von irgendwem daraus eine Friedrich gemacht wird.

    Die Modellbaugemeinde erhoffte sich so (wie üblich;)) "the best Friedrich in any scale".

    Es kam anders. In Abkehr von der Segmentbauweise (die durchaus dahingehend ausbaufähig wäre) wurde hier ein völlig neuer Rumpf (als komplette Halbschale) "spendiert" und die übrigen Teile aus dem bewährten Bausatz dazu weiterverwendet.

    Da die Erstauflage mit einer Resinfigur von Olt. Hans Joachim Marseille (authentisch zur Wochenschau vom 18.06.1942) ca. 03.06.1942 und der Decaloption der WNr. 10059 daherkommt, musste ich als militanter 1:72er mal "Größenwahn" kriegen.

    Die 10059 ist gerade für mich so reizvoll, da Kollegen die optisch reizvolleren 8693 und 8673 regelmäßig umsetzen und hier noch einiges in Interpretationen möglich ist. So vertrat ich (bisher) die Ansicht, dass die Abschussbalken in weiß gehalten sind und das Drittelsegment des Spinners durchscheinendes schwarz und nicht Gelb wie bei FineMoldes 1:72er ist. Bei ersterem folgt Hasegawa dem mainstraem (gelb), bei letzterem scheinen sie durch ein ominöses, selbstzumischendes grau in meine Richtung zu tendieren. Ein deckender grauer Anstrich würde aber den Effekt des Durchscheinens zerstören.

    Ausgangspunkt ist also der Bausatz, der ohne Zurüstteile nur durch "Hausmittelchen" umgesetzt wird.
     

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  3. #2 Rapier, 21.11.2010
    Zuletzt bearbeitet: 21.11.2010
    Rapier

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    Referenzen sind der verlinkte Wochenschauauszug und Kitchens/Beaman, die u. a. Wübbe, Kurowski (für die Person HJM) und Prien/Rodeike , Claesin (für die Bf 109) u. a. wertend zitieren, so dass die Kosten für Literatur im Rahmen gehalten werden konnten.
     

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  4. Rapier

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    Ausgangspunkt ist eingangs erwähnte Resinfigur, die sauber gegossen mit feinsten und authentischen Details (Nackentuch, Uhr, Dienst-Sandalen) aufwartet. Die Passung ist gut, die Angussteile helfen beim Positionieren der Teile.
     

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  5. Rapier

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    Der gute Eindruck des Bausatzes hat sich nach der Zuteilung der Teile zu den jeweiligen Baugruppen erhalten. Leichte Sinkstellen nur im Bereich der Wurzeln der Luftschrauben. Saubere Gravuren die - da der Tragflügel aus der G-Variante des Bausatzes übernommen wurde - teilweise verfüllt werden müssen.

    Bei dieser Gelegenheit wurden neben der Vormontage der Großbaugruppen auch nachgeordndete begonnen. Eine solche ist der Pilot. Jedoch ist dieser als de facto sitzender HJM nicht verwendbar. Ab Ende April 1942 trugen die Piloten kurz (wie die Resinfigur). Der "langärmlich" angezogene Flieger wäre die Februar '42 Variante der Bemalungen gewesen.
     

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  6. Rapier

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    Alle Ruder und Klappen wurden mittels Ätzteilsäge abgetrennt. Sie werden mit Plastiksheet und 2-K-Spachtel (Keine Lösungsmittelspachte, um Sinkstellen zu vermeiden) aufgefüllt und verschliffen. Sodann folgt des Auffräsen der Langlöcher im Fahrwerksschacht, das Ausdünnen der Wandung und das Einbringen einer "Textilatrappe" im Fahrwerksschacht. Bilder folgen in zeitlichem Abstand.
     

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  7. Rapier

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    Nachdem alle Klappen, Ruder etc. abgetrennt waren, wurden diese aufgefüttert und verspachtelt, was parallel auch mit allen Sink- und Angussstellen geschah.

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  8. Rapier

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    Auch wenn der Spinner überarbeitet wurde - technologisch war er nicht mein Fall. Deshalb habe ich die Stege auf der Grundplatte abgeschnitten, in die Aussparungen eingeklebt und dann verspachtelt.
     

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    Hallo

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    Es ging langsam weiter. Grundierung Revell 90 Enamel, danach Gunze RLM 70. Problem dabei - die Ausbildung der Blattwurzeln. Nach LDv sollten 30 mm oberhalb des Austritts des Schafts aus dem Verstellmechanismus naturmetall sein. Ich habe mich darauf beschränkt, einen Ring mit Maskierflüssigkeit um die Wurzel zu legen und einige Abplatzungen damit darzustellen.
     

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  11. #9 ejasonk, 24.03.2012
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    Schönes Schmuckstück hast du da Dir zugelegt.
    Ich baue gerade auch den Bausatz ( W.Nr 10137). Mit der Abschusskennung "70".
    Was deine Nasenfarbe angeht,da ist man sich nicht sicher ob da überhaupt irgendwas anderes als weiß war. Das mit Gelb/Schwarz ist umstritten,da es sich um eine ungünstige Schattierung auf dem Foto handeln könnte.
    Die Farbe der Abschussmarkierungen: Wenn man zb sich die W.Nr 10137 anschaut,dann sieht man,dass die Markierungen deutlich dunkler als weiß sind und durchaus gelb sein können.Das lässt sich am weiß des Hackenkreuzes daneben vergleichen.Daher nimmt Hasegawa wohl für alle Varianten die gelbe Farbe.
     
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