W2012BB A320-214 Revell Airline S7

Diskutiere W2012BB A320-214 Revell Airline S7 im Bauberichte bis 1:144 Forum im Bereich Wettbewerb 2012 "Foreign Service"; Ich mag friedliche, bunte Vögel. Deshalb entschied ich mich, wohl auch auf einen schönen Frühling hoffend, für einen bunten Farbtupfer im...

odlanair

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Ich mag friedliche, bunte Vögel.

Deshalb entschied ich mich, wohl auch auf einen schönen Frühling hoffend, für einen bunten Farbtupfer im Betongrau vieler Airports.
Bei Abflug oder Ankunft in Frankfurt hat mich die hübsche Farbwahl immer wieder gefreut.

Es geht im Baubericht um eine A 320-214 der Siberia-Airlines S7, gebaut im Maßstab 1:144.
 

odlanair

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Ausgangspunkt ist ein Bausatz der Firma Revell,
A320 Lufthansa - preiswert, in fast jedem größeren Spielwarenladen zu bekommen.
 
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odlanair

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Die Pressformen für den Bausatz sind mittlerweile wohl in die Jahre gekommen,
mancherorts ist recht viel Grat an den Bauteilen und Gußästen.
Aber ok, das ist kein Hinderungsgrund.
 
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odlanair

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Ich muß zugeben, ich bin mir noch nicht sicher,
wie ich den Rollout veranstalten werde.
Möglicherweise wird das Modell disqualifiziert, da es nie rollen kann.

Es soll auf Ständer in Flugsituation gezeigt werden.:TD:

Wenn jetzt der Eine oder Andere fragt,
was will er mit einem glatten Flieger im Wettbewerb - ich möchte es mir eben etwas einfacher machen.
 

odlanair

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Seit dem letzten Jahr suche ich nach Möglichkeiten, den Modellen etwas mehr Leben einzuhauchen.

Funktionsmodellbau möchte ich nicht dazu sagen, aber etwas mehr für die Optik könnte schon sein.

Auf dem Elektroniksektor gibt es jetzt interessante Sachen.
Ich habe mal ein paar Bauelemente in Szene gesetzt.

Die großen Dinger sind die allseits bekannten 3 mm LED.
Davor liegt eine SMD-LED, mit denen ich bisher meine Versuche unternahm und
die nicht mehr in die Tragflächen der Airliner einzubauen gingen.

Links sind jetzt SMD-LED zu sehen, die bereits mit Kupferlackdraht verbunden erhältlich sind.
Das eröffnet gerade für Airliner neue Möglichkeiten.
 
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odlanair

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Nun gibt es am Flugzeug die unterschiedlichsten Lämpchen.

Im Flug braucht es minimal die Navigationslichter rot/grün an den Flächen,
Strobes an Flächen und Steiß und die Beacons unter und auf Rumpf.

Weiterhin haben Airliner die Beleuchtung für das Logo der Airline zumindest in Flughafennähe eingeschalten.

Für die Ansteuerung der Strobes und Beacons, die entsprechend blitzen und blinken sollen,
muß also eine Elektronik eingebaut werden.

Dabei ist der markante Doppelblitz der Airbus-Strobes zu beachten.

Käuflich habe ich das bislang nicht einsetzbar gefunden, also selbst ist der Mann - Schaltung entwerfen und aufbauen.
 
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odlanair

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Wie sehr die Mikriprozessortechnik uns heute die Arbeit erleichtert, ist schon faszinierend.

Hier die Platine mit den gewünschten Funktionen für Airbus.
Die Baugröße erlaubt gerade noch eine Freihandzeichnung zum Ätzen.

Ok, weil es interessant war und übt, per Leiterverbindung mit 0-Ohm-Widerstand kann auch die Blinksequenz für den Konkurrenten
B737 NG eingestellt werden. Geplant ist ein Platinenupdate auf getrennte Beacons für die alten 737 und andere Flugzeugtypen.
 
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odlanair

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Die LED können direkt in die Flächen eingebaut werden.
Hier also die rote Seite mit Nav- und Strobelicht.

Leider habe ich keinen Weg gefunden, wie man die Dingelchen auswechselbar halten kann.
 
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odlanair

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Alle Drähtchen werden in der Mitte der Tragfläche zusammengefaßt und auf der Platine verlötet.
 
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odlanair

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Die Tragfläche ist somit fertig zum Entgraten und schleifen.
Entgegen meiner üblichen Praxis habe ich diesmal die Flächen vor Montage am Rumpf maskiert und lackiert.
 

odlanair

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Kommen wir also zum Rumpf.

Die Cockpitfenster meines letzten Modells haben gezeigt, daß es doch möglich ist, einen Blick reinzuwerfen.
Und ein fliegendes Flugzeug braucht Piloten.

Basis waren die bekannten Preiser-Figuren.
Das Cockpit als solches orientiert sich an dem des A340 und ein paar Fotos des A320.
 
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odlanair

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Und die Herren bei der Arbeit...

Der Rumpf ist innen mit Schwarz und Weiß behandelt, Wände eingezogen, Beleuchtung eingebaut.
Besonders nach vorn Richtung Cockpit ist gut abzudichten, Licht im Cockpit ist nicht gut.
 
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odlanair

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Ab jetzt wird es still um die Elektrik,
sind Rumpf und Fläche verbunden, ist kein Rankommen mehr.

Weiter geht's nach der Maus...
 
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B.L.Stryker

B.L.Stryker

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Seit dem letzten Jahr suche ich nach Möglichkeiten, den Modellen etwas mehr Leben einzuhauchen.

Funktionsmodellbau möchte ich nicht dazu sagen, aber etwas mehr für die Optik könnte schon sein.

Auf dem Elektroniksektor gibt es jetzt interessante Sachen.
Ich habe mal ein paar Bauelemente in Szene gesetzt.

Die großen Dinger sind die allseits bekannten 3 mm LED.
Davor liegt eine SMD-LED, mit denen ich bisher meine Versuche unternahm und
die nicht mehr in die Tragflächen der Airliner einzubauen gingen.

Links sind jetzt SMD-LED zu sehen, die bereits mit Kupferlackdraht verbunden erhältlich sind.
Das eröffnet gerade für Airliner neue Möglichkeiten.
Das ist ja interessant. Kannst du bitte schreiben, wie die kleine Lämpchen genau heißen bzw. wo du sie gekauft hast? Denn ich finde immer nur die von dir in der Mitte gezeigten.

Ansonsten schönes Projekt, wo ich dir gern zuschaue.

Gruß Björn
 

odlanair

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Aktuell beschäftige ich mich damit,
einen vernünftigen Fuß zum Aufstellen des Modells anzufertigen.

Stabiles Holz ist angesagt.
 

odlanair

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Habe einen passenden Baum für den Ständer im Wald gefunden und der ist jetzt beim Zurechtsägen. :)


In der Zwischenzeit möchte ich zur Lackierung übergehen.

Der Rumpf ist in zwei Grüntönen gehalten, solte also nicht so schwierig werden.
Die Silhouetten der Fluggäste und die Logos der Airline sind etwas kniffeliger.

Nachdem ich festgestellt habe, daß meine eigenen Fotos, durch ein Kabinenfenster fotografiert, nicht vorzeigbar sind,
hier mal ein Suchlink zu www.airliners.net

Es gibt also reichlich verwertbare Fotos im Netz, die geeignet sind, Decals selber zu zeichnen.

Zum Zeichnen eignet sich jedes Vektorzeichenprogramm, wie Coral Draw, Illustrator etc.
CAD-Programme sind dazu fast ungeeignet.

Ausgangspunkt für die Decalzeichnungen ist ein eingescannter Original-Decalbogen des Baukastens.
Ich verwende die Fensterreihen, um die exakten Abmessungen für die eigenen Decals zu bekommen.
Dieser Scan liegt in der Hintergrundebene und wird nicht bearbeitet.
Ein passendes Foto wird dann in neuer Ebene eingefügt und so gedreht und proportional skaliert,
daß die Fensterreihe exakt mit dem Decal-Scan übereinstimmt.

Danach beginnt ein lustiges Nachzeichnen der Silhouetten und Logos.

Die per Hand vektorisierten Zeichnungen werden dann so zusammengefaßt,
daß Decals mit transparentem Träger und weißem Träger separat gedruckt werden können.
 

odlanair

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Decalfolie kann mit Laser- oder Tintenstrahldrucker bedrucht werden.
Mit steht im Hausgebrauch nur der Tintenstrahler zur Verfügung.

Problematisch ist die Auswahl der Druckfarbe im Zusammenspiel mit den Fotos, der Bildschirmdarstellung,
den Treibereinstellungen des Druckers und der gerade verwendeten Tintenpatronen.
Es muß also experimentiert werden.

Letztendlich ist aber entscheidend, wie die Farbe auf dem Decalbogen ausgedruckt wird.
Danach richtet sich im Heimgebrauch jede Einstellerei.

Ich habe mich also dazu entschieden, eine brauchbare Farbe zu drucken und die Acrylfarben (revell) nach den Decals zu mischen.

Die Decals sind in Bild zu sehen.
 
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odlanair

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Bis jetzt habe ich mir offen gehalten, welche Maschine ich letztendlich bauen will.
Deshalb sind sämtliche Kennungen auf dem Bogen enthalten.

Rechts auf dem größeren Bogen (transparent) sind zwei gerasterte Farbfelder,
die zum Anmischen der Acrylfarben verwendet werden können.

Die Decals sind mehrmals mit Acryl transparent per Airbrush versiegelt.

Zum Schluß wird also der eigene Decalbogen mit dem Bausatzbogen zusammen verwendet.
Die ganzen kleinen Markierungen sind in Heimtechnik in der DACO-Qualität nicht herzustellen.
 
Thema:

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