W2017BB - Vought F4U-4B Corsair - Hasegawa - 1:48

Diskutiere W2017BB - Vought F4U-4B Corsair - Hasegawa - 1:48 im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2017 - Korea 1950 - 1953; Mein Beitrag zum diesjährigen Wettbewerb ist eine Kombination von Hasegawas sehr alter F4U-4 (ehemalige Form des Herstellers Mania) und der...
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Mein Beitrag zum diesjährigen Wettbewerb ist eine Kombination von Hasegawas sehr alter F4U-4 (ehemalige Form des Herstellers Mania) und der vergleichsweise neuen F4U-7 von Revell (Originalform von Hasegawa).


Originalfoto U.S. Navy National Museum of Naval Aviation (Public Domain)
 
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Die Vorbildauswahl:

Die Corsair wurde im Koreakrieg in vielen Varianten eingesetzt:

F4U-4, F4U-4B, F4U-4P, F4U-5, F4U-5P, F4U-5N, F4U-5NL, AU-1

Die ersten Corsair-Staffeln, die in der heiklen Phase der Rückeroberung Südkoreas und der Zurückdrängung der bis dahin sehr erfolgreichen nordkoreanischen Truppen in den Kampf geworfen wurden, waren hauptsächlich mit den kanonenbewaffneten F4U-4B ausgerüstet.
Diese späteren Baulose waren im Vergleich zu vielen früheren, mit sechs MG ausgerüsteten F4U-4 noch relativ unverbraucht, während letztere 1950 oft schon zu Reserve-Einheiten abgestellt worden sind. Oder sie waren schon "eingemottet" und mussten erst wieder entmottet werden.

Da ich gerade die Anfangsphase des Konflikts sehr spannend finde (ich hab mich da ein wenig eingelesen), fällt meine Wahl entsprechend auf eine F4U-4B mit Markierungen einer US Navy- oder USMC-Staffel aus dieser Zeit.
Die genaue Vorbildmaschine wird noch zu ermitteln sein.


Der Plan:

-"Rückbau" einer F4U-7 Corsair in eine mittlere oder späte F4U-4B unter Verwendung der Revell/Hasegawa F4U-7 als Spender für die Hauptkomponenten und der alten Hasegawa F4U-4 nur für den Vorderrumpf und einige Kleinteile

-möglichst Verzicht auf den Einsatz von Aftermarketprodukten, abgesehen von Decals (Nachtrag: Hat sich erledigt, da kommt wohl doch ein neues Cockpit rein)

-Vorbereitung eines Plan B, da natürlich auch alles in die Hose gehen kann :thumbup:


Die Wahl der Qual:

Natürlich liegt der Gedanke nah, für eine F4U-4 oder F4U-4B gleich den entsprechenden Hasegawa-, Academy- oder den neuen Hobbyboss-Bausatz zu verwenden, ohne den weiteren Aufwand eines Kitbashings zu betreiben. Warum also?

1. Die Hasegawa-Reihe F4U-5, -7 und AU-1 ist bislang das Beste, was Formgenauigkeit und Detaillierung bei diesen späten Corsairs angeht, diese unterscheidet sich aber signifikant von einer -4er Variante (sofort erkennbar im Motorbereich)

2. Die Hasegawa F4U-4 (Mania-Form) ist, von einer dann noch zu ändernden MG-Bewaffung abgesehen, sehr einfach gehalten, hat wenig Details, erhabene Linien, rudimentäres Cockpit, zu breite Cockpitverglasung, einen zu dicken Rumpf, eine erkennbar falsche Motorvariante. Die äußeren Linien des Vorderumpfs scheinen aber o.k. zu sein.

3. Die o.g. F4U-4B von Academy scheint auf dem gleichen Mania-Bausatz zu basieren (im Cockpitbereich noch breiter) und hat gegenüber der Hasegawa -4 nur den Vorteil einer gravierten Oberfläche.

4. Die neue Hobbyboss Corsair-Reihe ist (vom Hörensagen) bislang die detailreichste ooB F4U-4/-4B, soll jedoch besonders im Vorderrumpf/Kinnbereich Probleme mit der korrekten Form haben (die Aftermarket-Maschinerie hat auch schon reagiert).

5. Die Kombination Tamiya F4U-1D + CMK-Resin-Umbausatz (beide vorliegend) hat den Nachteil, dass während der Tamiya-Bausatz unbestreitbar klasse ist, die wichtigsten CMK-Teile für den 4er Umbau (Vorder- und Unterrumpf) zu klein sind und der Vierblattprop nur mittelmäßig ist. MG-Bewaffnung wäre auch noch zu korrigieren. Dass die Tiefziehhaube vergilbt und einige -wichtige-Details vergessen wurden, trägt nicht zur Freude bei. Lediglich das Resin-Cockpit dürfte gut zu verwenden sein.
 
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freue mich auch auf diesen BB !
Bin sehr gerne dabei...und...
viel Erfolg!

Gruss Uwe
 
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Da hast du ganz schön die Bausätze studiert.

Bin ja gespannt, wie dein Kitbashing am Ende ausschaut. Viel Erfolg dabei. :thumbsup:
 
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Hi Michael, Danke für den Hinweis. Besser das wird am Anfang geklärt, bevor Zeit und Mühen verschwendet werden.

Mal von den kleinen Details abgesehen (und wir sprechen hier vom Plastik, nicht vom Original), sollten sich Tragflächen, Fahrwerk, Leitwerk, Kanzel, Tragflächenlufteinlässe, Motor soweit von vorne sichtbar, Prop, Unterrumpf und Bewaffnung einer F4U-7 und einer späten F4U-4B in der Form nicht voneinander unterscheiden.

Als Möglichkeit, die Verwendung des zu dicken Rumpfs einer Hase- oder Academy (Minicraft)- 4 zu umgehen, bleiben für mich nur die Hase F4U-5/-7/AU-1 Rümpfe, die alle identisch sind. Lediglich eine F4U-4- Frontpartie muss transplantiert werden.

Die richtigen -4B Pylone liegen dem -5/-7/AU-1er Bausatz bei, stoffbespannte Tragflächenteile der -4 werden berücksichtigt, selbstredend auch das Cockpit.



Wo liegt der Denkfehler?
 
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Bleibt aber das Problem das bei den späteren Corsairs das Cockpit erhöht wurde, das kann man auf deinem Foto auch schon gut erkennen :wink2: Es sollte aber machbar sein eine frühe zu schnitzen, bedenke aber, das mit dem Vorderrumpf könnte mehr Probleme machen als das es jetzt scheint.

Nur als Info, beim Hasegawa U-5 Serie ist auch einiges nicht korrekt, das Cockpit ist unbrauchbar, die Reifen viel zu schmal und das Heckrad hat mit samt dem drumherum nicht viel mit dem Original zu tun. Eine U-5N sowie AU-1 habe ich auch schon mal gebaut, findest du auch auf modellversium ;-)

Mfg Michael
 
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Hasegawa U-5 Serie ist auch einiges nicht korrekt, das Cockpit ist unbrauchbar, die Reifen viel zu schmal und das Heckrad hat mit samt dem drumherum nicht viel mit dem Original zu tun.
Ist mir klar. Brauche ja auch ein -4er Cockpit, und mit den Reifen und Heckrad schau ich mal, vielleicht breche ich da mit meiner "No-Aftermarket-Regel".

Bleibt aber das Problem das bei den späteren Corsairs das Cockpit erhöht wurde, das kann man auf deinem Foto auch schon gut erkennen :wink2: Es sollte aber machbar sein eine frühe zu schnitzen, bedenke aber, das mit dem Vorderrumpf könnte mehr Probleme machen als das es jetzt scheint.
Aber Michael, ich bin zwar kurzsichtig, aber das seh ich doch.

Daher sprach ich doch auch von einer späten F4U-4B! Ich bin davon ausgegangen, Du wüsstest, dass die späten F4U-4B und -4P mit 62xxx und 63xxx Seriennummern bereits die erhöhten Kanzeln verfügten, die auch die F4U-5/-7/AU-1 hatten.


Quellen: www.morningnewsusa.com www.angelfire.com/journal2/sicily/photosc



Ich sehe keinen anderen Weg als das volle Umbau-Risiko, und bin selbst auf das Ergebnis gespannt :whistling:
 
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Na dann ist ja alles gut :smile1: ich weise aber gerne immer vorher auf sowas hin, gibt genug die es später machen und dann Maulen das es falsch ist obwohl sie es vorher schon gesehen hatten :wink2:

Mfg Michael
 
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Einige passende Decalbögen habe ich in meinem Fundus und habe mir folgenden herausgezogen:

Eagle Strike "Corsairs over Korea Part 4"



1. "F4U-4B, VMA-323, K-6 Airfield, 1952"

2. "F4U-4B, VF-53, USS Valley Forge, 1950"

3: "F4U-4, VMF-214, USS Sicily, 1951"


Nachrecherche:

(1) Die F4U-4B 63043 ging als Maschine der "Death Rattlers" am 12. Juni ´52 verloren. Zeichnung nicht ganz korrekt, da (laut Seriennummer) erhöhtes Cockpit.

Zu (2) ist die ganze Recherche von Eagle Strike schiefgegangen, da die Decals eine Maschine der VF-43 (und nicht 53) zeigt, und diese nicht in Korea war, sondern im Mittelmeer auf der USS Coral Sea.

(3) Die "Black Sheep" flogen in dieser Aufmachung bereits ab Sept. 1950 von der USS Sicily mit F4U-4B aus. Die "63" am Anfang der Seriennummer spricht ohnehin für eine F4U-4B mit erhöhtem Cockpit (und keine F4U-4). Leider hat die Nummer eine Ziffer zuviel, da sollte noch nachgebessert werden.

Wie bereits in einem der vorangegangen Beiträge gezeigt, kommen die Staffelmarkierungen zu (1) und (3) in Frage, da die Kombination Kanonenbewaffnung und erhöhtes Cockpit, also so wie ich die Corsair bauen möchte, zutrifft. Ich tendiere zu (3), da hier auch noch eine Corsair aus der Frühphase des Konflikts repräsentiert ist.
 
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Diese Corsair wird, wie bereits zu Beginn erklärt und diskutiert, nicht out-of-the-box gebaut, sondern eher "out of two boxes, maybe some aftermarket and a lot of hope".
Bevor ich nun tatsächlich mit dem Bau beginne, vom noch fehlenden Platz und der knappen Freizeit abgesehen, muss ich dem Projekt noch eine Art "Machbarkeitsstudie" voranstellen. Denn schließlich sollen Teile von zwei Corsairformen mit 25 Jahren Altersunterschied und von unterschiedlichen Herstellern (Mania u. Hasegawa) miteinander verbaut werden.



Durch den Vergleich der Hauptkomponenten gilt es herauszufinden, worin die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Bausätzen bestehen, und festzustellen, an welchen Stellen ein "geeigneter Übergang" möglich ist.

Wie zu erwarten, stößt man am Modell auch auf Unterschiede, wo am Original eigentlich kein Unterschied sein sollte.
 
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Es bestätigt sich die Ahnung, dass der alte HaseMania F4U-4 Bausatz einen größeren (breiteren) Rumpf als der RevellHase F4U-5/-7/AU-1 hat. Immer nur um ein paar Millimeter, aber trotzdem erkennbar.

-Hinweis: ab jetzt nenne ich die Bausätze der Klarheit wegen einfach Hase-4 und Hase-7, o.k.?-

Da ein weiterer Vergleich mit dem Rumpf von Tamiyas F4U-1D zeigt, das dieser mit der Hase-7 von Cockpit bis Heckkonus übereinstimmt, bin ich mir sicher, dass der Hase-7 Rumpf o.k. und der Hase-4 zu groß ist.

Das Verbindungsstück zwischen den Tragflächen ist bei den beiden Corsair-Typen ähnlich, aber erkennbar unterschiedlich, sowohl im Modell als auch im Original.



Fast fertig...
 
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Das Ergebnis lässt hoffen.



An einer senkrechten Trennlinie direkt vor der Tragfläche sind sich die beiden Rümpfe in ihren Dimensionen am ähnlichsten. Hier wird wohl der Austausch der Frontpartie stattfinden. Allerdings wird unter dem Rumpf, zwischen den Tragflächen, das Hase-4 Teil das Hase-7 Teil ersetzen müssen, da letzterer zu stark von einer F4U-4/4B abweicht.

Der Hase-7 Rumpf ist übrigens bei Betrachtung von oben über den Tragflächen ein wenig eingeschnürt (je Seite 1,5 mm). Dies ist bei einer echten F4U-4/4B nicht zu sehen (bei der Hase-4 beults sogar nach außen). Daher wird der Rumpf an dieser Stelle noch etwas gespreizt werden müssen. Aber bis dahin ist noch Zeit...
 
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Fritze

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-Hinweis: ab jetzt nenne ich die Bausätze der Klarheit wegen einfach Hase-4 und Hase-7, o.k.?-
Ist sowieso bald Ostern :wink2:

Ansonsten wird das ja wohl ein sehr aufwendiges Projekt.
Bin mal gespannt.
Vor allem darauf, wie du es hinbekommst, dass die Proportionen stimmig wirken.
 
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Ansonsten wird das ja wohl ein sehr aufwendiges Projekt.
Danke, ein Projekt, von dem am Ende vielleicht gar nichts mehr vom Aufwand zu sehen ist.

Bin mal gespannt.
Und ich erst mal. Hätte vielleicht üben sollen, bevor ich antrete.:blink:

Vor allem darauf, wie du es hinbekommst, dass die Proportionen stimmig wirken.
Naja , schlimmer als bei Academys, Monograms oder Hasegawas Interpretationen einer F4U-4 wirds -hoffentlich- nicht werden.

Bis demnächst...
 
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Da macht es aber jemand spannend und genau. Nicht das du dich dann verzettelst. :biggrin:

Aber interessant bleibt es trotzdem.
 
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Vielleicht sollte ich langsam mal weitermachen. Ist ja schon fast April...

Während die ersten Teilnehmer mit ihren ersten Bausatz und die meisten anderen schon mit detaillierten Cockpits fertig sind, bin ich gerade mit den ersten groben Laubsägearbeiten beschäftigt.

Wie bereits in der Planungsphase entschieden, ist der untere Rumpfteil zwischen den Tragflächen der Hase-7 durch den der Hase-4 zu ersetzen. Wie ich später den Winkel und die Stabilität der Tragflächenanordnung erhalte bzw. wiederherstelle, sehe ich noch...
 
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Erstmal einen Schwenk zum Motorbereich. Jeweils direkt vor dem Tragflächenansatz sind die vorderen Rumpfpartien abzusägen, um der Hase-7 den Frontbereich der Hase-4 anzupappen.
Ich hab mit der linken Seite angefangen. Der alte Hasegawa-Kunststoff ist übrigens sehr glatt und hart.
Was es mit dieser senkrechten Linie 2cm hinter der Schnittkante auf sich hat, erklär ich noch.
 
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Bei der ersten Sichtung der Rumpfteile beschrieben, fällt auf, dass die Hase-7 mittig über den Tragflächen eine Einschnürung hat. Laut der Zeichnungen bei Detail& Scale gibt es diese tatsächlich - bei den F4U-5, -7 und AU-1. Bei den F4U-4 nicht.

Zufälligerweise (?) befindet sich bei der Hase-7 an dieser Stelle ein Formansatz, da Hasegawa für die verschiedenen Spät-Corsairs ihrer Angebotspalette genau an dieser Stelle die Frontpartien austauscht. Wie aus etlichen Bauberichten zu entnehmen, oft leider ein recht unsauberer Übergang.
Bevor ich nun allerdings diese Einschnürung also mühevoll wegspachtele, hatte ich zunächst überlegt, diese einfach durch Spreizen von Innen rauszudrücken. Weiterer Vortel ist auch die Erhaltung der meisten Gravuren in diesem Bereich.

Weil ich aber doch lieber vermeiden will, an dieser Stelle, an der vermutlich ohnehin viel Stückwerk und wenig Stabilität herrschen wird, auch noch zusätzlich Etwas unter Spannung einzubauen, habe ich mir was anderes überlegt.
Durch Wegnehmen von Material an der Innenseite genau an dieser Trennline hoffe ich, dass ich mittels Aufweichen durch Kleber und Stabilisierung durch Sheetmaterial die Außenseite glattbiegen kann.
 
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W2017BB - Vought F4U-4B Corsair - Hasegawa - 1:48

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